Kirs

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Stadt
Kirs
Кирс
Föderationskreis Wolga
Oblast Kirow
Rajon Werchnjaja Kama
Gegründet 1729
Stadt seit 1965
Fläche 14 km²
Bevölkerung 10.420 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte 744 Einwohner/km²
Höhe des Zentrums 160 m
Zeitzone UTC+3
Telefonvorwahl (+7) 83339
Postleitzahl 612820, 612823
Kfz-Kennzeichen 43
OKATO 33 207 501
Website kirscity.ru
Geographische Lage
Koordinaten 59° 20′ N, 52° 14′ OKoordinaten: 59° 20′ 0″ N, 52° 14′ 0″ O
Kirs (Europäisches Russland)
Red pog.svg
Lage im Westteil Russlands
Kirs (Oblast Kirow)
Red pog.svg
Lage in der Oblast Kirow
Liste der Städte in Russland

Kirs (russisch Кирс) ist eine Stadt in der Oblast Kirow (Russland) mit 10.420 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).[1] Die Stadt ist Verwaltungszentrum des Rajons Werchnjaja Kama (Obere Kama) und liegt etwa 220 km nordöstlich der Oblasthauptstadt Kirow nahe der Mündung des Flusses Kirs in die Wjatka, einen rechten Nebenfluss der Kama.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirs entstand 1729 als Arbeitersiedlung mit der Errichtung einer Eisengießerei durch Kaufmann Grigori Wjasemski. Der Ort wurde nach dem gleichnamigen Fluss benannt, dessen Name ursprünglich aus der Komi-Sprache stammt und dort „steiles Ufer“ bedeutet. In den 1860er-Jahren wurde die Gießerei vom Staat aufgekauft und wesentlich erweitert, jedoch erhielt Kirs erst 1965 Stadtrecht.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1939 6.562
1959 10.859
1970 14.169
1979 14.387
1989 14.200
2002 11.786
2010 10.420

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heute ist die Industrie in Kirs mit Betrieben der Lebensmittel- und Holzindustrie sowie einem Kabelwerk vertreten.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den historischen Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört die von 1894 bis 1915 erbaute Schutz-und-Fürbitte-Kirche (Покровская церковь), ein Geschichtsmuseum sowie ein in den 1730er-Jahren angelegter künstlicher Teich, mit dessen Wasser ursprünglich die mechanischen Anlagen der Eisengießerei betrieben wurden.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]