Kissing Spine

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Kissing spine, zu deutsch etwa „küssende Dornfortsätze ist eine Krankheit des Pferderückens. Die Dornfortsätze der Wirbelsäule stehen dabei so nahe aneinander, dass sich diese bei Bewegung des Pferdes berühren und mit der Zeit scheuern. Betroffen sind meist die Fortsätze vom 10. Brustwirbel bis zum 4. Lendenwirbel. Eine vergleichbare Erkrankung des Menschen ist der Morbus Baastrup (kissing spine disease).

Symptome[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Pferd hat Rückenschmerzen, das heißt, es geht steif bzw. taktunrein, ist nicht rittig und scheut vielleicht dabei, sich den Sattel auflegen zu lassen. Einwandfrei kann man diese Erkrankung aber nur mit einem Röntgenbild diagnostizieren. Die Erkrankung hat verschiedene Stadien. Manchmal kann man durch eine Änderung im Training das Pferd schmerzfrei und damit nutzbar halten.

Recht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wird ein Pferd, das unter Kissing spine leidet, verkauft, ohne den Käufer hierauf hinzuweisen, kann dieser die Rückabwicklung des Kaufvertrages verlangen.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. OLG Frankfurt, Urteil vom 6. Juli 2010 - 17 U 28/09 -
Gesundheitshinweis Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose. Bitte hierzu den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!