Kläden (Arendsee)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

52.86444444444411.43472222222229Koordinaten: 52° 51′ 52″ N, 11° 26′ 5″ O

Kläden
Wappen von Kläden
Höhe: 29 m ü. NN
Fläche: 11,16 km²
Einwohner: 227 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte: 20 Einwohner je km²
Eingemeindung: 1. Januar 2010
Postleitzahl: 39619
Vorwahl: 039384
Kläden (Sachsen-Anhalt)
Kläden
Kläden
Lage von Kläden in Sachsen-Anhalt

Kläden ist eine Ortschaft und ein Ortsteil der Stadt Arendsee (Altmark) im Altmarkkreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt.

Geografie[Bearbeiten]

Kläden liegt etwa vier Kilometer westlich vom Hauptort Arendsee an der B 190, die ins etwa 17 km entfernte Salzwedel führt. Der Bahnhof Kläden liegt an der 2004 stillgelegten Bahnstrecke Salzwedel–Geestgottberg.

Ortschaftsgliederung[Bearbeiten]

Zur Ortschaft Kläden gehören die Ortsteile Kläden und Kraatz.

Geschichte[Bearbeiten]

Durch einen Gebietsänderungsvertrag beschloss der Gemeinderat der Gemeinde Kläden am 14. Mai 2009, dass die Gemeinde Kläden in die Stadt Arendsee (Altmark) eingemeindet wird. Dieser Vertrag wurde vom Landkreis als unterer Kommunalaufsichtsbehörde genehmigt und trat am 1. Januar 2010 in Kraft.[1][2]

Nach Eingemeindung der bisher selbstständigen Gemeinde Kläden wurden Kläden und Kraatz Ortsteile der Stadt Arendsee (Altmark). Für die eingemeindete Gemeinde wurde die Ortschaftsverfassung nach den §§ 86 ff. Gemeindeordnung Sachsen-Anhalt eingeführt. Die eingemeindete Gemeinde Kläden und künftigen Ortsteile Kläden und Kraatz wurden zur Ortschaft der aufnehmenden Stadt Arendsee (Altmark). In der eingemeindeten Gemeinde und nunmehrigen Ortschaft Kläden wurde ein Ortschaftsrat mit fünf Mitgliedern einschließlich Ortsbürgermeister gebildet.

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Der letzte Bürgermeister der Gemeinde war Christian Streiter.

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde am 27. November 2009 durch den Landkreis genehmigt.

Blasonierung: „In Silber über drei blauen Wellenleistenstäben im Schildfuß ein ausgerissener grüner Baum, dessen Stamm sich in zwei Hauptäste gabelt, die kranzartig einen silbernen Schild, darin ein golden bewehrter und gezungter roter Adler, einschließen.“[3]

Die Farben der Ortschaft sind Grün-Weiß.

Das Wappen wurde vom Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch gestaltet und ins Genehmigungsverfahren geführt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Amtsblatt des Landkreises Nr. 8/2009 Seite 225–228 (Memento vom 11. Oktober 2010 im Internet Archive)
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010
  3. Amtsblatt des Landkreis Nr. 12/2009 Seite 303