Kladruby u Radnic

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Kladruby
Wappen von Kladruby
Kladruby u Radnic (Tschechien)
Paris plan pointer b jms.svg
Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Plzeňský kraj
Bezirk: Rokycany
Fläche: 1370 ha
Geographische Lage: 49° 55′ N, 13° 38′ OKoordinaten: 49° 54′ 37″ N, 13° 37′ 53″ O
Höhe: 385 m n.m.
Einwohner: 161 (1. Jan. 2017)[1]
Postleitzahl: 338 08
Kfz-Kennzeichen: P
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 3
Verwaltung
Bürgermeister: Irena Reindlová (Stand: 2010)
Adresse: Kladruby 10
338 08 Zbiroh
Gemeindenummer: 559920
Website: www.obec-kladruby.cz
Lage von Kladruby u Radnic im Bezirk Rokycany
Karte

Kladruby (deutsch Kladrub) ist eine Gemeinde mit 149 Einwohnern (2008) in Tschechien. Sie liegt sieben Kilometer nordöstlich von Radnice im Radnitzer Bergland und gehört zum Okres Rokycany. Die Katasterfläche beträgt 1370 ha.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort befindet sich in 385 m ü. M. rechts der Berounka im Tal des Baches Radubice. Nördlich liegt der Pohořelec-Wald, der bis zum Berounkatal reicht. Westlich des Dorfes liegt der Naturpark Horní Berounka.

Nachbarorte sind Lejskův Mlýn im Norden, Chlum im Nordosten, Prašný Újezd im Osten, Skoupý und Hlohovičky im Südosten, Hlohovice, Vojenice und Svinná im Süden, Nový Mlýn im Südwesten sowie Rakolusky und Hřešihlavy im Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste schriftliche Erwähnung des Dorfes stammt von 1329. Zusammen mit dem Nachbarort Vojenice gehörte Klabruby ab 1352 zum Besitz der Propstei Mělník.

Ortsgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Gemeinde Kladruby gehören die Ortsteile Hřešihlavy (Herschichlau), Třímany (Triman) und Vojenice (Wojenitz).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche in Hřešihlavy, 1768–1769 im Barockstil an Stelle eines Vorgängerbaus von 1384 errichtet, im Presbyterium Grablege des Grafen Rummerskirch
  • Statue Pieta in Hřešihlavy, von 1751
  • Glockenturm in Hřešihlavy
  • Kirche Johannes des Täufers in Vojenice
  • Schloss Hřešihlavy, 1734 von Ferdinand Maria von Rummerskirch für seine Frau Maria Elisabeth, geborene Hildprandt errichtet
  • Kapelle in Třímany
  • Kapelle in Kladruby
  • Jüdischer Friedhof in Hřešihlavy

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2017 (PDF; 371 KiB)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]