Klaus-Jürgen Rattay

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Gedenktafel vor dem Haus Potsdamer Straße 127 in Berlin-Schöneberg

Klaus-Jürgen Rattay (* 6. Dezember 1962 in Kleve am Niederrhein; † 22. September 1981 in West-Berlin) war ein deutscher Hausbesetzer, der im Zusammenhang mit einem von Innensenator Heinrich Lummer geplanten und durchgeführten Polizeieinsatz zur gleichzeitigen Räumung von acht besetzten Häusern in Berlin ums Leben kam. Der Ablauf des Vorfalls blieb wegen eines umstrittenen Ausschlusses von Augenzeugen in Frage gestellt.

Das Ereignis führte zu einer erneuten Solidarisierung der in Fraktionen zerfallenden Besetzer-Bewegung und auf Dauer zu größerer Gesprächsbereitschaft und zu einer zunehmenden Verhandlungsbereitschaft[1] unter dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, Richard von Weizsäcker.

Soziale und politische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rattay war in der Hausbesetzerszene der 1980er Jahre aktiv. Dass in West-Berlin einerseits ganze Häuser leer standen und andererseits Wohnraummangel herrschte, hatte seine Ursache in der in den 1960er-Jahren eingeleiteten Flächensanierung, der systematisch ganze Altbau-Wohnblocks zum Opfer fielen: Häuser, die jahrelang vorher schon „entmietet“ waren, riefen nicht nur den Unmut und Widerstand Betroffener hervor. Auch die Bevölkerung in den alten Quartieren verurteilte diesen „Kahlschlag“.

Abriss Block 104 in Kreuzberg 36

Ende der 1970er-Jahre entwickelte sich nicht nur in Berlin eine Szene junger Menschen, die leerstehende Häuser besetzten und bewohnten um der Wohnungsknappheit auf ihre Weise zu begegnen (Instandbesetzungen). Mitte 1981 waren in Berlin über 160 Häuser besetzt. Es gelang dadurch im Zusammenhang mit Planern und Architekten der Internationalen Bauausstellung (IBA), der liberalen Öffentlichkeit und der in mehreren Bezirksverordnetenversammlungen Fuß fassenden Alternativen Liste (ab 1993 Bündnis 90/Die Grünen) das Konzept der „Behutsamen Stadterneuerung“ durchzusetzen. (Siehe auch: „12 Grundsätze der Stadterneuerung“) Diese Entwicklung verlief jedoch nicht reibungslos – die damalige Zeit war von politischen Kontroversen charakterisiert, die von den Besetzern, ihren Unterstützern und der Polizei häufig auf der Straße ausgetragen wurden. Auftakt der militanten Konflikte war die Schlacht am Fraenkelufer am 12. Dezember 1980. Der 1981 ins Amt gekommene Innensenator Heinrich Lummer (CDU) propagierte eine harte Haltung und die sofortige Räumung illegal genutzter leerstehender Häuser. Im Sommer 1981 beschloss der Senat einen entscheidenden Schlag gegen die „Hochburgen“ der Hausbesetzer zu unternehmen.

Jugend Rattays[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem er zuvor eine Berufsausbildung abgebrochen hatte und von zu Hause ausgezogen war, schloss sich Klaus-Jürgen Rattay 1980 der Berliner Hausbesetzerszene an. Zuvor war er drei Monate durch ganz Europa getrampt; nur in Berlin habe er, so in einem ARD-Interview, ein Klima vorgefunden, das ihm zusagte: „Es ist einfach astrein, wie die Leute zusammenleben, Wohngemeinschaften, im besetzten Haus, echt optimal […] weil in Berlin viel mehr los ist, als woanders in Europa, weil ich mich wohler fühle hier, weil da kein Zwang ist.“ Angesichts der bevorstehenden Räumung des Hauses, vor dem das Interview gedreht wurde, gab er an: „Ich hab’ gleichzeitig Angst und ich hab’ gleichzeitig auch Mut zu kämpfen.“[2]

Tod eines Demonstranten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Räumung von acht besetzten Häusern[3] im Rahmen einer groß angelegten Polizeiaktion am 22. September 1981 gab Innensenator Lummer im zuvor geräumten Haus Bülowstraße 89 eine Pressekonferenz. Vor dem Gebäude fanden sich nach und nach ca. 200 Personen ein, die gegen die Anwesenheit des Senators protestierten. Durch einen Polizeieinsatz wurde die Gruppe erst auf die andere Fahrbahn der Bülowstraße verdrängt und anschließend bis auf die Potsdamer Straße vertrieben. Nach allgemeinem Bekunden ruhte dort der Verkehr infolge einer Rotphase, doch wenig später fuhr unter anderem ein Bus der BVG an, erfasste auf der Fahrbahn der Potsdamer Straße unterhalb der Hochbahn den 18-jährigen Klaus-Jürgen Rattay und schleifte ihn unter dem linken Vorderrad zu Tode.

Aufnahme aus dem Super-8-Film in Panorama vom 29. September 1981

Erst vor der Zentrale der Commerzbank wurde der Bus von einer Menschenmenge gestoppt und setzte zurück. Nach heftigen Auseinandersetzungen rund um das Fahrzeug hielt sich die Polizei vom Schauplatz fern, bis ein Rettungswagen der Feuerwehr den leblosen Körper abholte.[4] Danach besetzte die Polizei die Straßenkreuzung und ein Wasserwerfer säuberte bald darauf den Platz. Eine Spurenaufnahme fand nicht statt.

Eine am Nachmittag über die Presseagenturen AP und Reuters verbreitete und erst in der Tagesschau allgemein dementierte Meldung, ein Polizist sei erstochen worden, heizte die Stimmung gefährlich an.[5]

Gegen Abend des 22. September strömten Tausende zum Ort des Geschehens (die Presse schrieb von 10–15.000 Teilnehmern). Nach einer lange schweigsamen Versammlung kam es nach der Umstellung durch die Polizei bis in die frühen Morgenstunden zu weitläufigen Gewalthandlungen.

Der als Ort des Gedenkens eingerichtete Straßenabschnitt wurde in den folgenden Tagen und Nächten immer wieder zum Schauplatz von Auseinandersetzungen und polizeilichen Abräumungen. Am 1. Oktober zog die Mahnwache nach zunehmenden Querelen zur Baugrube in der Potsdamer Straße 130 um.[6] Die geräumten Besetzer der Bülowstraße 89 besetzten am 29. September in der Nähe das Haus Pohlstraße 59, das jedoch bereits am Folgetag von der Polizei wieder geräumt wurde.[7]

In zahlreichen deutschen Städten und auch in Amsterdam kam es zu Solidaritätskundgebungen.[8]

Der Hergang des Vorfalles war sofort – vor allem über die Presse – heftig umstritten. Die Versionen reichten vom Angriff Rattays auf den Bus und dem Selbstverschulden seines Todes (Polizei-Mitteilung)[9] bis zur Darstellung von Zeugen, der Bus sei ohne Rücksicht in die Menschenmenge gefahren. In der Presse wurden auch Fotos gedruckt, die nach Verlautbarung des Leiters des Berliner Staatsschutzes, Manfred Kittlaus, beweisen sollten, dass Rattay mit einem fotografierten Demonstranten identisch sei, der unmittelbar vor der Räumung in der Winterfeldtstraße Barrikaden mit Benzin angezündet habe und ein gefährlicher Gewalttäter gewesen sei.[10] Im offiziellen amtlichen Leichenbegleitschein Rattays findet sich im Feld „Beruf“ gar der Eintrag „berufsmäßiger Chaot“ – ein Sachverhalt, der 1993, 12 Jahre nach den Ereignissen, selbst von Lummer in einem Interview kritisiert wurde.[11]

Die allmählich veröffentlichten weiteren Fotos und der Super-8-Film (ein zweiter folgte später) konnten einige Aspekte des Vorfalles klären – vor allem den, dass der Bus vor dem Zusammenprall nicht angegriffen worden war –, doch gibt es vom exakten Moment des Anstoßes keine Bild-Dokumente.

Die politische Initiative übernahm am 24. September der Regierende Bürgermeister Richard von Weizsäcker, der alle gesellschaftlichen Gruppen zu einem Gespräch „über Wege zum inneren Frieden“ einlud. Die SPD verlangte dabei auch Besetzer und Vermittler einzubeziehen, was sich als schwierig erwies.[12]

Drei Wochen nach dem Tod Rattays bildete sich eine „unabhängige Untersuchungskommission“, der unter anderen Bundesverfassungsrichter a. D. Martin Hirsch, Professorin Uta Ranke-Heinemann und Pfarrer Jörg Zink angehörten.[13]

Die Darstellungen in Presse und Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Presse und Publizistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während die Darstellungen der Zeitungen des Axel-Springer-Verlags (B.Z., Bild) unter Berufung auf die erste Polizeimeldung einen Angriff Rattays auf den Bus behauptete

„Nach Darstellung der Polizei war der 18jährige auf die vordere Stoßstange des Busses gesprungen, um eine bereits durch Steinwürfe zerstörte Frontscheibe des Bus-Fahrers weiter einzuschlagen. Dabei rutschte der Demonstrant ab, geriet unter die Vorderräder.“

B.Z. vom 23. September 1981[14]

und die tageszeitung (taz) den Polizeieinsatz vor dem Haus Bülowstr. 89 in den Vordergrund rückte,

„der die Umstehenden auf die Kreuzung Bülowstraße/Potsdamer Straße (trieb), wo sich zu diesem Zeitpunkt der Verkehr dicht staute. [… Der anfahrende] Bus ergriff einen flüchtenden jungen Mann an der vorderen Fahrerseite, gab nach Angaben der Zeugen Vollgas und schleifte den Mann etwa 50 Meter vorn auf der Fahrerseite hängend mit.“

die tageszeitung (taz), 23. September 1981[15]

verhielten sich die liberale Presse und der Öffentlich-rechtliche Rundfunk neutral und zitierten verschiedene Varianten.

Der Ermittlungsausschuss im Mehringhof und der Anwalt der Eltern Rattays, Wolfgang Meyer-Franck, suchten Zeugen und vor allem „Spurenfotos“. Dabei konnte nachgewiesen werden, dass noch auf der südlichen Seite der Hochbahnbrücke zum Kleistpark hin kein Angriff auf den Bus erfolgte. Der Zusammenprall konnte erst unter der Brücke geschehen sein. Der Stern, der zum Antrag auf die Wiederaufnahme des Verfahrens im Februar 1982 einen Bildbeitrag brachte, zitierte einen ihm glaubwürdig erscheinenden Zeugen:

„Während Rattay einige Sekunden auf der Fahrbahn stand, um nach den nachrückenden Polizisten zu sehen, fuhr ein BVG-Bus mit Vollgas direkt auf den deutlich sichtbaren Mann zu. Der bemerkte noch kurz vor dem Aufprall den Bus, drehte sich zu ihm hin und hob abwehrend die Hände. Der Bus traf Rattay mit der linken Seite frontal. Die Scheibe zersplitterte.“

stern, 4. März 1982[16]

1997 veröffentlichte Der Tagesspiegel im Vorabdruck einen Auszug aus der Autobiographie des ehemaligen Polizeipräsidenten Klaus Hübner, „Einsatz“,[17] in dem Hübner scharfe Angriffe gegen Verantwortliche im Hintergrund richtete: vor allem die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Sein Beitrag fand eine Entgegnung per Artikel, in dem nach Meinung des Autors der Schock nach dem Vorfall beide Seiten auf den Weg einer Lösung brachte. Er hielt die GEW im Zusammenhang der Hausbesetzungen für unbedeutend und schloss mit dem Fazit, dass „Die Bewegung der Hausbesetzer im Kampf gegen die ‚Flächensanierung‘ in Teilen West-Berlins das historische Stadtbild gerettet [hat].“[18]

Literatur und Dokumentation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einer Reihe von Veröffentlichungen mit teils chronologischer Intention, teils mit Tagebuch-Charakter oder auch in romanhafter Erzählung wurde versucht, das Geschehen darzustellen und zu reflektieren. Allen gemeinsam ist, dass nie mit absoluter Sicherheit der Ablauf des Vorfalles beschrieben wird, doch weist schon der Umfang der Literatur darauf hin, dass der 22. September 1981 ein für die Geschichte der Hausbesetzungen in Berlin entscheidendes Datum markiert.

Diese Bedeutung wird auch dadurch unterstrichen, dass in der ARD-TV-Reihe 60 × Deutschland mit einer entsprechenden Anzahl von Folgen anlässlich des 60. Jubiläums der Bundesrepublik Deutschland 2009 (ergänzt um das Geschehen in der DDR bis 1990) die Hausbesetzungen nur anlässlich des Todestages von Rattay im Beitrag 1981 thematisiert werden.[19]

Die Gerichtsverfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„1. Nach dem Tod von K.-J. Rattay wurde noch am 22. September 1981 von Amts wegen ein Ermittlungsverfahren gegen den Getöteten wegen Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet.
2. In den folgenden Wochen wurde im Einvernehmen zwischen Polizeistellen und Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruch geführt.“[20]

Zu dem 2. Verfahren erklärte der Rechtsanwalt der Eltern Rattays und der Schwester des Vorfallopfers, Wolfgang Meyer-Franck: „Mit dem Ermittlungsverfahren gegen einen Toten sind die Behörden über ihren gesetzlichen Auftrag hinausgegangen und haben die Behörden ein Verfahren betrieben, für das sie keine gesetzlichen Grundlagen hatten. Gemäß § 206 a StPO ist ein Verfahren mit dem Tod des Beschuldigten einzustellen, da der Tod ein absolutes Verfahrenshindernis im strafprozessualen Sinne darstellt.“ Der Anwalt ging davon aus, dass damit „als Beschuldigte in Betracht kommende Polizeibeamte von ihren Kollegen nur als Zeugen befragt [werden sollten]. Ermittlungsziel: u. a.: Hat K.-J. Rattay einen Angriff auf den Bus verübt?.“[21]

Das Todesermittlungsverfahren (1.) wurde am 3. Dezember 1981 eingestellt,

„da kein hinreichender Tatverdacht für ein Fremdverschulden vorliege. Dem Busfahrer habe nicht nachgewiesen werden können, daß er seine Fahrweise nicht der Verkehrssituation angepaßt habe. […] Ein objektives Spurenbild sei nicht vorhanden, da ‚unmittelbar nach dem Vorfall eine bei tödlichen Verkehrsunfällen übliche Spurensicherung nicht stattgefunden‘ habe.“

Der Tagesspiegel. 4. Dezember 1981[22]

Am 15. Februar 1982 beantragte Rechtsanwalt Wolfgang Meyer-Franck auf einer Pressekonferenz, „daß aufgrund der jetzt vorgelegten Materialien die Ermittlungen wieder aufgenommen und Anklage gegen die Verantwortlichen erhoben wird.“[23]

Bus mit zerstörter Frontscheibe und Beule nach dem Zusammenprall mit Rattay

„Mit einem bisher unbekannten Super-8-Film, neuen Spurenfotos und 14 weiteren Zeugen wollen die Anwälte den ursächlichen Zusammenhang zwischen dem Polizeieinsatz gegen Demonstranten und dem Tod Rattays belegen. […] Neuen Gutachten zufolge trügen Polizisten sowie der BVG-Busfahrer ‚eine strafrechtliche Verantwortung für den Tod‘ des jungen Mannes. [… Es sei möglich …] die genaue Aufprallstelle des fliehenden Demonstranten Rattay auf dem Vorderblech des Busses zu rekonstruieren.“

Volksblatt Berlin, 16. Februar 1982[24]

Die Staatsanwaltschaft Berlin nahm die Ermittlungen am 22. Februar 1982 wieder auf,[25] eine Anklageerhebung wurde jedoch am 22. April 1982 erneut abgelehnt, da „ein Fremdverschulden am Tod Rattays auch aufgrund neuer Zeugenaussagen und Bilddokumente nicht nachweisbar gewesen sei.“[26]

Gemessen an der Polizeimeldung vom 22. September 1981, die einen Angriff Rattays und einen Steinhagel, wo keiner war, unterstellt hatte, konnte der tatsächliche Ablauf über die Gerichtsverfahren zwar weitgehend aufgeklärt werden, doch wurde eine Klageerhebung gegen den Busfahrer in letzter Konsequenz verhindert.

Rechtsanwalt Meyer-Franck bewirkte mit einem Klageerzwingungsverfahren unter Beiziehung eines Verkehrsgutachtens am 21. März 1983 eine Verhandlung vor dem 2. Strafsenat des Kammergerichts Berlin. Am 22. April 1983 beschloss jedoch das Kammergericht, den Klageerzwingungsantrag zurückzuweisen.

Wenn auch den Anstrengungen, den tödlichen Vorfall auf gerichtlichem Wege klären zu lassen, kein Erfolg beschieden war, so wurde in der aufwendigen Vorbereitung der Verfahren doch eine hohe Zahl von Zeugen bekannt und umfangreiches Bildmaterial erschlossen. Dies war auch deshalb von Bedeutung, da nach der Darlegung von Rechtsanwalt Meyer-Franck 18 Zeugen

„von der Staatsanwaltschaft zu unrecht ohne weitere inhaltliche Prüfung ausgeschieden [wurden]. Einziges Kriterium hierfür war, daß sie das Anstoßgeschehen nicht in Übereinstimmung mit dem Spurenbild lokalisieren konnten. Wenn berücksichtigt wird, daß sich die Kreuzung in voller Bewegung befand und der Vorfallsbus beim Anstoß in Fahrt war, so ist eine korrekte Lokalisierung des Anstoßgeschehens schwierig, zumal zwischen Anstoß und Endlage des vom Bus Erfaßten nach den Feststellungen des Sachverständigen mindestens 5 bis 10 m liegen.“

Pressemitteilung, S. 87[27]

Zudem konnte auch die Staatsanwaltschaft aufgrund der fehlenden Spurensicherung die Anstoßstelle nicht genau festlegen.

Diese Kritik an der Zeugenauswahl wurde vom Kammergericht anerkannt, doch sah es darin keinen ausreichenden Grund zu einer erneuten Zulassung des Verfahrens.

In der Folge kam es noch zu einem Verfahren vor dem Verwaltungsgericht Berlin, das am 25. Januar 1984 feststellte:

„Der Polizeieinsatz im Bereich Bülow- und Potsdamer Straße am 22. September 1981 während eines Besuchs von Heinrich Lummer in dem kurz zuvor geräumten Haus Bülowstraße 89 war rechtswidrig. [... Damals] hatten sich rund 300 Menschen vor dem Haus Bülowstraße 89 versammelt, um gegen Lummer zu protestieren. Das Räumen durch die Polizei sei rechtswidrig gewesen, weil es sich bei der Menschenmenge vor dem Haus nach Artikel acht des Grundgesetzes um eine ‚Spontanversammlung‘ gehandelt habe, erklärte der Vorsitzende Richter in der Urteilsbegründung. Die Auflösung einer solchen Versammlung sei nur zulässig, wenn die öffentliche Sicherheit oder Ordnung gefährdet sei oder wenn weniger einschneidende Maßnahmen zur Wahrung der Sicherheit nicht ausreichten. Die Beweisaufnahme habe ergeben, daß sich die Menge friedlich verhalten und die polizeilichen Sicherungskräfte nicht bedrängt habe. Vom Einsatzleiter einer zur Unterstützung der Sicherheitskräfte hinzugekommenen Einsatzbereitschaft sei die Aufforderung ergangen, den Bereich zu räumen. Viele Demonstranten seinen daraufhin, teilweise fluchtartig, in Richtung Potsdamer Straße gerannt. Die Beamten aus der Absperrkette vor dem Haus hätten Personen, die nicht schnell genug wegliefen, unter Schlagstockeinsatz verfolgt. Eine andere Möglichkeit als Richtung Potsdamer Straße zu fliehen, habe es nicht gegeben, stellte das Gericht fest. Entgegen den Aussagen eines Einsatzleiters der Polizei kam das Gericht zu der Auffassung, daß der Bereich vor dem Haus bis hin zur Potsdamer Straße geräumt werden sollte und auch geräumt worden ist. Dies bestätigten auch Funkaufzeichnungen der Polizei, erläuterte der Vorsitzende Richter. Es hätte durchaus gereicht, so der Vorsitzende weiter, die Absperrkräfte vor dem Haus personell zu verstärken. Eine Auflösung der Versammlung sei nicht geboten gewesen, weil etwa Steine oder Gegenstände aus der Menge herausgeworfen worden wären. Die meisten Zeugen, darunter auch Polizeibeamte, hätten derartiges nicht beobachtet. Falls es doch zu einzelnen Würfen gekommen sei – aber auch das habe das Gericht nicht mit Sicherheit feststellen können – könne es sich nur unbedeutende Zwischenfälle gehandelt haben.“

Volksblatt Berlin. 26. Januar 1984.

„Die Berufung, die Polizeipräsident Hübner gegen das Urteil beim Oberverwaltungsgericht […] eingelegt hatte, zog er […] am 20. März dieses Jahres [1986] […] zurück.“[28]

Da sich die Gerichtsverfahren insgesamt über Jahre hinzogen, blieben in der Öffentlichkeit die unterschiedlichsten Varianten des Vorfalls präsent, die aber schon bald hinter der politischen Wertung des Geschehens zurückstanden.

Politische und gesellschaftliche Auswirkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Proteste
Am Sonntag, den 27. September [1981] zogen rund 25.000 Demonstranten vom Fehrbelliner Platz zum Dennewitzplatz unweit des Vorfallsortes. „Die meisten Spruchbänder forderten in unterschiedlichen Variationen den Rücktritt Lummers.“[29]

Am Montag, den 28. September lehnte das Berliner Abgeordnetenhaus den Misstrauensantrag der Alternativen Liste (AL) gegen Innensenator Lummer mit der Mehrheit der regierenden Parteien CDU und FDP ab: „Die SPD hatte sich wegen innerparteilicher Zwistigkeiten nur zur Stimmenthaltung durchringen können, […] drei SPD’ler stimmten mit der AL.“[30] Auch eine Minderheit in der Regierungspartei FDP enthielt sich der Stimme.

Verhandlungsprozess
Verbürgt ist, dass schon unmittelbar nach dem Tod von Rattay der Regierende Oberbürgermeister von Weizsäcker mit dem Berliner evangelischen Bischof Martin Kruse Kontakt aufnahm[31] und mit dessen Fürsprache und tatkräftiger Unterstützung am 26. September 1981 einen Gesprächskreis einberief.[32] Da dieser Kreis nur mit Vertretern der traditionellen Parteien und Verbände besetzt erschien, traf er zuerst auf Vorbehalte der Gegenseite: „Der Kreuzberger Baustadtrat Orlowsky teilte Weizsäcker schriftlich mit, daß er nicht an dem Gespräch teilnehmen könne, weil wieder einmal ‚nur über jene, um die es doch geht‘, gesprochen werde, ‚statt mit ihnen‘.“[33] Die Versammlung vertagte sich auf den 7. Oktober.

Eine „Gegenveranstaltung“ der Hausbesetzer fand mit 1.500 Teilnehmern am 29. September im Tempodrom statt. Dabei ging es um Selbstverständigung, denn die Notwendigkeit von Verhandlungen war einerseits nicht mehr abzuweisen, zum anderen erschienen eigene Prinzipien in Frage gestellt.[34]

Obwohl der „Gesprächskreis“ in der ursprünglichen Form keinen Bestand hatte, war das Eis gebrochen – es ging nun um die Voraussetzungen akzeptabler Lösungen: „Wir sind nach wie vor für eine Gesamtlösung und gegen eine Spaltung in ‚Gut und Böse‘“ schrieben die Besetzer, während „SPD und FDP fast gleichlautend von einer ‚ernsthaften Bereitschaft des Senats zu einem umfassenden Dialog‘ sprachen“.[35] Der Minderheitssenat unter Richard von Weizsäcker bemühte sich um Verhandlungslösungen. Eine zunehmend gewichtige Rolle spielte nun die Evangelische Kirche, deren Gemeinden auf Bezirksebene häufig in Kontakt mit besetzten Häusern standen.

Legalisierung und Sanierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Mittelpunkt geriet immer stärker die Frage, wie eine Legalisierung der Häuser juristisch vorgenommen werden könne und vor allem, auf welchen organisatorischen und rechtlichen Grundlagen, die zwar improvisiert instandgesetzten, doch baurechtlich und -technisch teilweise sich weiter in katastrophalem Zustand befindlichen Häuser saniert werden könnten.[Anm 1]

In diesem Zusammenhang kamen zunehmend Aktivitäten in den Vordergrund, die bislang von den spektakulären Ereignissen verdrängt worden waren:

Von aktiven Fachleuten waren im Zusammenhang des absehbaren Umbruchs in der Stadterneuerung Berlins bereits in den frühen 1980er-Jahren aktive Arbeitskreise gegründet worden, die sich damit befassten, wie eine von den Hausbesetzern erreichte mögliche Legalisierung besetzter Häuser im Rahmen eines neuen Konzeptes von Stadtsanierung praktisch zu vollziehen wäre. Dabei handelte es sich um zwei ‚Fraktionen‘ – die aus der von der Alternativbewegung getragene Organisation Netzwerk mit ihrer Arbeitsgruppe Netzbau, die nun die Firma Stattbau gründete, und die in der IBA bereits längere Zeit am Konzept der Behutsamen Stadterneuerung arbeitenden Architekten und Stadtplaner, die sich in der „Altbau-IBA“ (ab Januar 1986: S.T.E.R.N.) zusammenfanden.

Der Aufsichtsrat von Stattbau tagt auf dem Gelände des Block 104

Die Gründung von Stattbau erfolgte im Frühjahr 1983 und nach einer gemeinsam mit der IBA erreichten Vereinbarung mit dem Senat im September 1983 wurden im Kreis verschiedener Organisationen und mit der Bewohnerschaft der betroffenen Häuser Arbeitsstrukturen gegründet, um nicht nur den (juristischen) Legalisierungsprozess abzuwickeln, sondern auch – in Vereinbarung mit den nun kooperationsbereiten Institutionen – eine Sanierung durchzuführen.[36]

„1983 wurde das besetzte Haus (im Block 104) legalisiert und in die Trägerschaft von ‚Stattbau‘ übernommen. […] Eine Überführung des Hauses in die Genossenschaft Luisenstadt erfolgte im April 1986.“[37]

Schon bald waren in den nun legalisierten und sanierten ehemaligen besetzten Häusern auch Fragen der Verwaltung zu klären. Der Gesamtprozess zog sich bis in die 1990er Jahre hin: Andrej Holm schrieb, dass von 165 im Sommer 1981 in Berlin besetzten Häusern schließlich ca. 100 die Legalisierung durchsetzten konnten, während 60 als in der Hand von ‚Nichtverhandlern‘ oder aus anderen Gründen geräumt wurden. In Anbetracht der übrigen Literatur scheint die Zahl der legalisierten Häuser als zu hoch gegriffen, es dürfte sich um etwa 80 von 120 gehandelt haben. In der Zahl ‚165‘ sind zahlreiche kurz besetzte, auch bald wieder aufgegebene Häuser enthalten.[Anm 2]

Die Räumungen vom 22. September 1981 und der Tod von Klaus-Jürgen Rattay sind im Zusammenhang der vom Innensenator Heinrich Lummer und seinen Kreisen geplanten Zerschlagung der Hausbesetzerbewegung in West-Berlin zu sehen. Der Schock, den der Todesfall Rattay bewirkte, veranlasste eine Besinnung, in der sich die Verständigungsbereitschaft auf allen Seiten gegen ‚hardliner‘ durchsetzte. Auch wurde ein knappes Jahr später, am 11. Juni 1982 bei der Demonstration gegen den Deutschlandbesuch des US-Präsidenten 1982 deutlich, dass die Bewegung noch handlungsfähig war. Aber auch dieser Ausbruch von Gewalt unterbrach den Legalisierungsprozess und den durch den Umschwung in der Sanierungspolitik gelungenen Erhalt traditioneller Stadtstrukturen in Westberlin nur vorübergehend. Nach dem Mauerfall war die Behutsame Stadtsanierung endgültig durchgesetzt und die Erneuerung Ostberliner Stadtviertel wie Friedrichshain, Mitte und Prenzlauer Berg wurde unter diesen Voraussetzungen durchgeführt. STATTBAU und S.T.E.R.N. entwickelten sich dabei zu maßgeblichen, professionell vorgehenden Sanierungsträgern.

Die heute erkennbare und akzeptierte ‚Rettung des Stadtbildes‘ von Berlin mit seinen lebendigen Altbauvierteln durch die Hausbesetzer konnte von diesen nicht ohne das ‚alternative Estabhlisment‘ wie es IBA und Stattbau verkörperten, und ‚klassischen‘ Institutionen wie die Evangelische Kirche bewerkstelligt werden – ebenso wenig wie es jenen gelungen wäre, ohne die Jugendlichen, die Gesundheit und Freiheit riskierten, die Behutsame Stadterneuerung durchzusetzen. Der Tod Rattays war der Anlass, eine Lösung der Konfrontationen zusammen mit den liberalen Kreisen in Politik und Gesellschaft – auch quer durch die Parteien – zu finden.

Nachleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Gedenkort für Klaus-Jürgen Rattay am 22. September 2011

Die 1981 angelegte Gedenksteinplatte[38] für den Verstorbenen in der Potsdamer Straße/Ecke Bülowstraße vor der Commerzbank-Zentrale wurde im November 2017 bei einer von der Fa. Stromnetz Berlin beauftragten Reparatur von Grundleitungen zerstört.

Der Sänger Heinz Rudolf Kunze widmete Rattay 1982 das Lied „Regen in Berlin“, das die niedergeschlagene Stimmung unter den Hausbesetzern nach dem tödlichen Vorfall einfängt.

Bekannt wurde auch der Refrain „Scheiben klirren und ihr schreit – Menschen sterben und ihr schweigt“ des Songs „Septemberblumen“ der Gruppe „Sorgenhobel“ aus Berlin.

Die Berliner Band ZSK gedenkt Rattay in Ihrem Lied "Viel Glück" vom Album Herz für die Sache mit der folgenden Textzeile: "Hey Klaus-Jürgen Rattay und Silvio Meier, wir vergessen euch nicht!".

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. So waren die 13 Häuser in Kreuzberg SO36 in den beiden Blöcken 103 und 104 als Vorbereitung zum Flächenabriss durch ‚Bautrupps‘ von öffentlichen oder privaten Gesellschaften nachhaltig demoliert worden, um eine Neuverwendung unmöglich zu machen. Sie besaßen trotz den Instandsetzungsarbeiten der Besetzer einen hohen Sanierungsbedarf.
  2. Die Vorstellung, die Hausbesetzerbewegung wäre gescheitert, wurde von verschiedenen Kreisen erklärt, doch wurde dabei die Bedeutung von Räumungen vor dem Hintergrund der Wende in der Stadtsanierung und dem sich durchsetzenden Vorbild- und Wirkungscharakter der legalisierten Häuser weit überzogen. Der Autor Andrej Holm, der zur Hausbesetzerzeit SED-Politiker war und ideologiegemäß wenig Sympathien für spontane Bewegungen haben konnte, verkürzte noch längere Zeit seine Wertung von ‚Niederlage‘ auf das Konfliktende in der Stadt. (Andrej Holm, Armin Kuhn: Häuserkampf und Stadterneuerung. Blätter für deutsche und internationale Politik 3/2010, S. 108).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Film[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Häuser, Hass und Straßenkampf: Der Film (Erstausstrahlung im RBB am 25. September 2006) berichtet über den Verlauf der „Hausbesetzer-Bewegung“ 25 Jahre später und enthält Passagen des Panorama-Interviews mit K.J. Rattay einen Tag vor seinem Tod. Das Filmteam besuchte auch den Vater von K.J. Rattay und lässt ihn Näheres von seinem Leben und von seinem Sohn erzählen.
  • Der Tod von Klaus-Jürgen Rattay Ausschnitt aus dem Film Häuser, Hass und Straßenkampf
  • Super8-Film Tod Rattay, 3 min., in Ausschnitten in Nachrichtensendungen und in voller Länge im Beitrag über die Räumungen in Panorama am 29. September 1981. In: 50 Jahre Panorama
  • Die Super-8-Aufnahmen über die Umstände des Vorfalls wurden im Zusammenhang mit einer Darstellung der in den ersten Tagen laufenden Pressekampagne über die vorgebliche Täterschaft Rattays zu einem Kurzfilm zusammengefasst und vom Filmverleih Gegenlicht mit 15 Kopien 1981/1982 zur Gegendarstellung eingesetzt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Klaus-Jürgen Rattay – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. siehe auch: Der Tod hatte den Blick für die Maßstäbe geschärft. In: Der Tagesspiegel. 14. September 1997, S. 10.
  2. Interview in Panorama, ausgestrahlt von der ARD am 29. September 1981.
  3. Die Häuser: Winterfeldtstraße 20, 22, 24, Bülowstraße 89, Knobelsdorffstraße 40/42, Dieffenbachstraße 10 und Hermsdorfer Straße 4
    Ute Büsing: Betrifft: Die Räumungen. In: Zitty. Nr. 21/81, S. 8.
  4. Vorgang dokumentiert im Super-8-Film. In: Panorama. 29. September 1981.
  5. die tageszeitung (taz). 24. September 1981, S. 4.
  6. taz. 2. Oktober 1981, S. 22.
  7. taz. 1. Oktober 1981, S. 16.
  8. taz. 24. September 1981, S. 3.
  9. B.Z. 23. September 1981, S. 5.
  10. Bild Berlin. 24. September 1981, S. 1,4.
  11. Häuser, Hass und Straßenkampf. Die Revolte der Berliner Hausbesetzer. TV-Dokumentation von Eckart Lottmann, RBB 2006.
  12. Der Tagesspiegel. 25. September 1981, S. 1.
  13. Kommission will Tod bei Räumung in Berlin klären. In: Frankfurter Rundschau. 13. Oktober 1981.
  14. Der Tod des Maskierten. In: B.Z. (Berliner Zeitung). 23. September 1981, S. 1.
  15. taz. 23. September 1981, S. 16.
  16. Blamage für den Staatsanwalt. In: Stern. Nr. 10, 4. März 1982, S. 306.
  17. Ein unpolitisches Opfer. In: Der Tagesspiegel. 29. August 1997, S. 13.
  18. Der Tod hat den Blick für die Maßstäbe geschärft. In: Der Tagesspiegel. 14. September 1997, S. 10.
  19. ARD, 60xDeutschland. http://www.60xdeutschland.de/1981-jahresschau/ (3. Juni 2013)
  20. Pressemitteilung RA Wolfgang Meyer-Franck, 15. Februar 1982, S. 2.
  21. Pressemitteilung RA Meyer-Franck, 15. Februar 1982, S. 2.
  22. Tod Rattays bleibt ungeklärt. In: Der Tagesspiegel. 4. Dezember 1981.
  23. Pressemitteilung, S. 3.
  24. Neue Beweise im Fall Rattay. In: Volksblatt Berlin. 16. Februar 1982, S. 11.
  25. taz: „Staatsanwaltschaft nimmt Ermittlungen erneut auf“, 24. Februar 1982, S. 15.
  26. Verfahren Rattay eingestellt. In: Der Tagesspiegel. 23. April 1982.
  27. Pressemitteilung, S. 87.
  28. Polizeipräsident gibt auf. In: taz. 3. April 1986, S. 20.
  29. taz. 28. September 1981, S. 16.
  30. taz. 29. September 1981, S. 4.
  31. Briefe, Rundschreiben und Protokolle in: Stattbau informiert II. Hrsg. Gerd Behrens, Stattbau Stadtentwicklungs GmbH, Berlin 1986, ISBN 3-924536-01-5, S. 113. Band 1 enthält für den Städtebau relevante Gesetzestext und amtliche Veröffentlichungen, Stattbau II die Chronik (1981 bis 1986).
  32. Sogar die B.Z. titelte: „Morgen 10 Uhr! Das neue große Datum in der Berliner Geschichte.“, B.Z., 25. September 1981, S. 1.
  33. Diepgen als einziger Vertreter der Jugend? In: Die tageszeitung (taz). 28. September 1981, S. 16.
  34. Ein Dia-Abend der Bewegung. taz-Titel, 1. Oktober 1981, S. 16.
  35. Nix genaues weiß man nicht. In: taz. 1. Oktober 1981, S. 16.
  36. Siegfried Kleimeier: Stattbau: Ein Pilotprojekt mit Zukunft. In: Stadterneuerung Berlin (Hrsg.): Senatsverwaltung für Bau- und Wohnungswesen. Oktober 1990, S. 161.
  37. Florian von Butlar, Stefanie Endlich: Lenné im Hinterhof. Die Geschichte eines Berliner Häuserblocks. Hrsg.: Deutscher Werkbund Berlin e.V. in Zusammenarbeit mit der S.T.E.R.N. Gesellschaft der behutsamen Stadterneuerung Berlin mbH. transit Buchverlag, Berlin 1989, S. 123.
  38. Sie stehen mit Ihren Füßen darauf. In: der Freitag. 22. September 2006.