Klaus (Vorarlberg)

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Klaus
Wappen Österreichkarte
Wappen von Klaus
Klaus (Vorarlberg) (Österreich)
Klaus (Vorarlberg)
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Vorarlberg
Politischer Bezirk: Feldkirch
Kfz-Kennzeichen: FK
Fläche: 5,24 km²
Koordinaten: 47° 19′ N, 9° 39′ OKoordinaten: 47° 18′ 31″ N, 9° 38′ 48″ O
Höhe: 507 m ü. A.
Einwohner: 3.135 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 598 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6833
Vorwahl: 05523
Gemeindekennziffer: 8 04 09
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Anna Henslerstraße 15
6833 Klaus
Website: www.klaus.at
Politik
Bürgermeister: Werner Müller (ÖVP)
Gemeindevertretung: (2015)
(24 Mitglieder)

17 ÖVP,
7 Grüne

Lage der Gemeinde Klaus im Bezirk Feldkirch
Altach Düns Dünserberg Feldkirch Frastanz Fraxern Göfis Götzis Klaus Koblach Laterns Mäder Meiningen Rankweil Röns Röthis Satteins Schlins Schnifis Sulz Übersaxen Viktorsberg Weiler Zwischenwasser VorarlbergLage der Gemeinde Klaus (Vorarlberg) im Bezirk Feldkirch (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Blick auf das Kirchdorf von Klaus im Jahr 2014
Blick auf das Kirchdorf von Klaus im Jahr 2014
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Klaus ist eine Gemeinde in Österreich in Vorarlberg im Bezirk Feldkirch mit 3135 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortschaft ist ein Erholungsdorf und liegt in der Bucht des Vorarlberger Vorderlandes, am rechten Rand des Alpenrheintals mit günstigem Klima. Hier – an den Hängen zur „Hohen Kugel“ (1645 m) – wird seit langem Weinbau betrieben.

Der Ort liegt auf einer Seehöhe von etwa 450 m im Zentrum und etwa 510 m bei der Kirche. Die Gemeinde Klaus umfasst eine Fläche von 524,46 Hektar, davon 263,24 Hektar Wald. Die Nachbargemeinden sind Fraxern, Weiler, Röthis, Koblach und Götzis.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsname wurde 890 erstmals urkundlich als „ad Calcaires“ oder „Kalchern“ erwähnt, was an die seinerzeitigen Kalköfen erinnert. Im Mittelalter gehörte Klaus zur Sulzer Großgemeinde, der auch die Orte Zwischenwasser, Viktorsberg, Röthis, Weiler und Fraxern angehörten. Die Lebensgrundlage der Dorfbewohner waren Viehzucht, Getreideanbau und seit dem 12. Jahrhundert in verstärktem Maße der Rebenanbau. Im 18. Jahrhundert wurde im Rheintal mit dem Kartoffel- und Türkenanbau (Mais) begonnen. Zu Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte sich der Ort vom Winzerdorf zu einem beliebten Ferienort; er liegt auf einer nach Süden offenen Terrasse und weist daher eine überdurchschnittliche Sonnenscheindauer auf.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ausländeranteil lag Ende 2002 bei 11,2 %.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Klaus besteht aus 24 Mitgliedern. Nach der Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahl 2015 entstammen von diesen 17 der ÖVP (Wir Klauser in der Volkspartei und Parteifreie) und 7 den Grünen (Lebenswertes Klaus / GRÜNE).

Bürgermeister der Gemeinde ist Werner Müller von der ÖVP. Er wurde in der Bürgermeisterdirektwahl 2015 mit 84,58 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Donnerskirchen im Burgenland

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Klaus (Vorarlberg)
  • Pfarrkirche Klaus
  • Lourdeskapelle auf dem Tschütsch
  • Sattelbergkapelle
  • Franzosenkapelle bei Pfarrersbühel

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2003 gab es am Ort 70 Betriebe der gewerblichen Wirtschaft mit 1.065 Beschäftigten und 55 Lehrlingen. Insgesamt arbeiteten im Ort 1.222 lohnsteuerpflichtige Erwerbstätige. Zu den bekanntesten Unternehmen zählen Omicron, DMG und WolfVision.

Im Frühling prägen die blühenden Obstbaum-Kulturen den Ort und seine Umgebung. Den Einwohnern gelang es, für Klaus bei einigen nationalen und internationalen Bewerben Preise für Blumenschmuck und gute Umwelt zu erringen. Einige Lehrwege erläutern die Flora und Forstwirtschaft. Auf dem Gipfel der Hohen Kugel hat man einen Rundblick von den Gletschern der Silvretta bis zum Bodensee. Dies ist zwar auf vielen schweiz-österreichischen Aussichtspunkten der Fall, aber selten bereits in so geringer Höhe.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Anschluss an die Rheintalautobahn A14
  • ÖBB Haltestelle

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bücherei Klaus

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Ort gibt es (Stand Jänner 2003) 471 Schüler, die die Volks- oder Hauptschule besuchten. Die Hauptschule wird gemeinsam von den drei Gemeinden Klaus, Weiler und Fraxern genutzt. In Klaus gibt es zudem einen Kindergarten.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ernst Summer († 1996), Bürgermeister
  • Stefan Martin Fink (1924–2005), Pfarrer

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Klaus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien