Klaus Brandstätter

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Klaus Brandstätter (* 29. November 1961 in Innsbruck; † 23. August 2014 ebenda) war ein österreichischer Historiker.

Klaus Brandstätter studierte Geschichte und Romanistik an der Universität Innsbruck, wo er 1993 promoviert wurde. Seit 1990 war er Assistent am dortigen Institut für Geschichte, Abteilung Geschichte des Mittelalters (heute Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie).. 2001 erlangte er die Habilitation in Mittelalterlicher Geschichte und wurde außerordentlicher Professor am gleichen Institut.

Zu Brandstätters Forschungsschwerpunkten zählte die Landesgeschichte des historischen Tirol samt den Hochstiften Trient und Brixen unter besonderer Berücksichtigung stadtgeschichtlicher Fragestellungen der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Phase.

Brandstätter war Mitglied der Internationalen Gesellschaft für historische Alpenforschung und Korrespondent der historischen Fachzeitschrift Geschichte und Region/Storia e regione sowie Obmann (Vorsitzender) des Tiroler Geschichtsvereins, Sektion Innsbruck.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Vescovi, città e signori. Rivolte cittadine a Trento 1435–1437 (Collana di monografie edita dalla Società trentina di scienze storiche 51), Trento 1995, ISBN 88-8133-001-6.
  • Ratsfamilien und Tagelöhner. Die Bewohner von Hall in Tirol im ausgehenden Mittelalter (Tiroler Wirtschaftsstudien 54), Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2002, ISBN 3-7030-0374-X.
  • mit Julia Hörmann (Hrsg.): Tirol – Österreich – Italien. Festschrift für Josef Riedmann zum 65. Geburtstag (Schlern-Schriften 330), Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2005, ISBN 3-7030-0400-2.
  • mit Hannes Obermair, Emanuele Curzel (Hrsg.): Dom- und Kollegiatstifte in der Region Tirol – Südtirol – Trentino in Mittelalter und Neuzeit / Collegialità ecclesiastica nella regione trentino-tirolese dal medioevo all'età moderna (Schlern-Schriften 329), Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2006, ISBN 3-7030-0403-7.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]