Klaus Brinkbäumer

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Klaus Brinkbäumer (* 27. Januar 1967 in Münster) ist Chefredakteur des deutschen Nachrichtenmagazins Der Spiegel und Herausgeber von Spiegel Online.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brinkbäumer wuchs in Hiltrup auf.[2] Nach dem Abitur am Kardinal-von-Galen-Gymnasium arbeitete er als freier Mitarbeiter bei den Westfälischen Nachrichten (WN).[3] Er studierte in Santa Barbara (Kalifornien) und München und lebt in Hamburg. Der Journalist absolvierte sein Volontariat in der katholischen Presse und besuchte Kurse beim Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses in München.

Brinkbäumer recherchierte zusammen mit Hans Leyendecker und Heiner Schimmöller den Steuerfall Peter Graf (Vater von Steffi Graf) und zusammen mit Clemens Höges die Geschichte der „Vizcaína“, jenes Schiffes, das Christoph Kolumbus auf seiner vierten und letzten Reise in die neue Welt vor der Küste des heutigen Panamas verlor. Seit mehreren Jahren schreibt Brinkbäumer vor allem Auslandsreportagen, zum Beispiel über Migration aus Afrika. Er ist Dozent der Hamburger Akademie für Publizistik und des Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses (ifp) in München. Brinkbäumer ist Jurymitglied des Pater-Wolfgang-Seibel-Preises und Mitglied des FC St. Pauli.[4]

Zum 1. Januar 2011 wurde Brinkbäumer in der neugeschaffenen Position des Textchefs Mitglied der Chefredaktion des Nachrichtenmagazins Der Spiegel, für welches er bis dahin bereits vier Jahre lang als Korrespondent aus New York berichtet hatte.[5] Vom 1. September 2011 bis zum 12. Januar 2015 war er stellvertretender Chefredakteur beim Spiegel.[6] Am 13. Januar 2015 wurde er mit sofortiger Wirkung zum Chefredakteur ernannt.

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Klaus Brinkbäumer, Hans Leyendecker, Heiner Schimmöller: Reiche Steffi, armes Kind – Die Akte Graf, Spiegel-Buchverlag, 1996, ISBN 3-455-15005-5
  • Stefan Aust, Cordt Schnibben (Hrsg.): 11. September – Geschichte eines Terrorangriffs, Spiegel-Buchverlag/DVA, 2002.
  • Stefan Aust, Cordt Schnibben (Hrsg.): Irak – Geschichte eines modernen Krieges, Spiegel-Buchverlag/DVA, 2004.
  • Klaus Brinkbäumer, Clemens Höges: Die letzte Reise – Der Fall Christoph Columbus, DVA, 2004.
  • Cordt Schnibben (Hrsg.): Tsunami – Geschichte eines Weltbebens, Spiegel-Buchverlag/DVA, 2005.
  • Klaus Brinkbäumer: Der Traum vom Leben – Eine afrikanische Odyssee, S. Fischer Verlag, 2006.
  • Klaus Brinkbäumer: Unter dem Sand, S. Fischer Verlag, 2007.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jan Freitag: Der Bodenständige. In: journalist, Januar 2015, S. 11.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Brinkbäumer Chefredakteur des SPIEGEL, Harms Chefredakteur von SPIEGEL ONLINE - SPIEGEL ONLINE. Website Spiegel Online. Abgerufen am 13. Januar 2015.
  2. KLAUS BRINKBÄUMER – aus Hiltrup in die weite Pressewelt
  3. KLAUS BRINKBÄUMER – aus Hiltrup in die weite Pressewelt
  4. Klaus Brinkbäumer neuer „Spiegel“-Textchef. mediummagazin.de. Abgerufen am 18. Juni 2015
  5. spiegelgruppe.de: Klaus Brinkbäumer ist neuer Chefredakteur des SPIEGEL, Florian Harms ist neuer Chefredakteur von SPIEGEL ONLINE (abgerufen am 9. Mai 2015)
  6. Christian Lohmüller: Zusätzlich zu Martin Doerry: Brinkbäumer wird Vize-Chefredakteur beim "Spiegel". kress.de, 25. August 2011, abgerufen am 25. August 2011.
  7. Die Journalisten des Jahres 2009. In: Medium Magazin online am 21. Dezember 2009, abgerufen am 14. Januar 2010.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]