Klaus Decker

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Klaus Decker 1973

Klaus Decker (* 26. April 1952 in Salzwedel) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Aktive Zeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klaus Decker spielte als Jugendlicher bei der Betriebssportgemeinschaft Traktor in der Altmarkgemeinde Diesdorf. 1966 wechselte er zum 1. FC Magdeburg, für den er von 1970 bis 1983 in der Oberliga, der höchsten Spielklasse des DDR-Fußballs spielte. Der 1,71 Meter große und gelernte Stahlbauschlosser bestritt in der Oberliga 278 Spiele und erzielte dabei 7 Tore. Darüber hinaus absolvierte er 51 Pokalspiele, in denen er 2 Tore schoss sowie 40 Europapokalspiele. Mit dem 1. FC Magdeburg wurde er 1972, 1974 und 1975 Fußball-Meister und 1973, 1978, 1979 sowie 1983 Fußball-Pokalsieger in der DDR. Sein größter Erfolg auf Klubebene war der Gewinn des Europapokals der Pokalsieger durch ein 2:0 gegen den AC Mailand am 8. Mai 1974 in Rotterdam. Für die Nationalelf der DDR absolvierte Decker nach der WM in der Bundesrepublik im Jahr 1974 drei A-Länderspiele. Bereits 1970 gehörte Klaus Decker zur Junioren-Auswahl der DDR, die beim UEFA-Juniorenturnier in Schottland Europameister wurde. Dabei war der Abwehrspieler mit drei Treffern sogar der beste Torschütze des Siegerteams.

Nach der Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach seiner aktiven Zeit war Klaus Decker zunächst als Wirtschaftsberater im Bereich der Außenwirtschaft tätig. 1996 wurde er Mitarbeiter im Fußballverband Sachsen-Anhalt (FSA). Seit dem 1. Januar 2000 ist er als Geschäftsführer des FSA tätig.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Junioren-Europameister: 1970
  • Europapokal-Sieger der Pokalsieger: 1974
  • 3 × DDR-Meister: 1972, 1974, 1975
  • 4 × Pokalsieger: 1973, 1978, 1979, 1983

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]