Klaus Fiedler (Psychologe)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Klaus Fiedler (* 7. September 1951 in Wetzlar) ist ein deutscher Psychologe und Professor für Sozialpsychologie an der Universität Heidelberg.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er studierte in Gießen und lehrte dort Psychologie, bevor er 1990 nach Mannheim und 1992 nach Heidelberg wechselte. Seit 2002 ist er Mitglied der Leopoldina[1] und seit 2003 der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.[2]

Im Jahr 2000 wurde seine Forschung mit dem höchstdotierten deutschen Wissenschaftspreis, dem Leibnizpreis, ausgezeichnet. Zudem erhielt er den deutschen Psychologie-Preis (2000) der Deutschen Gesellschaft für Psychologie.

Forschungsthemen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seine Forschungsthemen umfassen sowohl kognitionspsychologische wie auch sozialpsychologische, grundlagenorientierte wie auch anwendungsorierte Themen, wie etwa: Metakognition, adaptive Kognition, Rolle von Stichproben (Sampling) beim induktiven Denken, Informationswahl, Judgment and Decision Making, Priming, Pseudokontingenzen, Construal Level Theory, Constructive Memory, Emotion und Kognition, Stereotypen, Lügen-Detektion.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Klaus Fiedler, Peter Juslin (Hrsg.): Information sampling and adaptive cognition. Cambridge University Press, New York 2006.
  • Klaus Fiedler (Hrsg.): Social Communication. Psychology Press, New York 2007, ISBN 978-1-84169-428-3.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mitgliedseintrag von Prof. Dr. Klaus Fiedler bei der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, abgerufen am 18. Mai 2016.
  2. Mitglieder der HAdW seit ihrer Gründung 1909. Klaus Fiedler. Heidelberger Akademie der Wissenschaften, abgerufen am 9. Juli 2016.