Klaus Herzog

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Klaus Herzog, Oberbürgermeister der Stadt Aschaffenburg (2006)

Klaus Herzog (* 29. März 1951 in Obernau am Main, heute Stadtteil von Aschaffenburg) ist ein deutscher Lokalpolitiker. Er ist Mitglied der SPD und seit 1. Mai 2000 Oberbürgermeister der Stadt Aschaffenburg im Regierungsbezirk Unterfranken des Freistaats Bayern.

Biographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klaus Herzog, Oberbürgermeister der Stadt Aschaffenburg (2017)

Klaus Herzog studierte Germanistik und politische Wissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt und war 20 Jahre als Gymnasiallehrer an der Ludwig-Geissler-Schule in Hanau tätig. Berufsbegleitend betrieb er Forschungsarbeiten zum Thema „Verwaltungsmodernisierung“ und arbeitet seit 1996 an einer Dissertation zum Thema „Budgetierung“.

Seit dem Jahre 2000 ist er als Nachfolger von Willi Reiland (ebenfalls SPD) Oberbürgermeister der Stadt Aschaffenburg.

Klaus Herzog wurde am 12. März 2006 mit einer Mehrheit von 89,69 % bei einer Wahlbeteiligung von 37,9 % erneut zum Oberbürgermeister gewählt. Zuvor war er mit 100 Prozent der Delegiertenstimmen von seiner Partei zum Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl nominiert worden. Eineinhalb Wochen später hatte die CSU auf die Aufstellung eines Gegenkandidaten verzichtet.

Zur Oberbürgermeisterwahl am 11. März 2012 wurde er im Juli 2011 erneut von der SPD nominiert. Diesmal stellte die CSU mit Winfried Bausback einen Gegenkandidaten auf. Klaus Herzog gewann die Wahl mit 82,0 % der Stimmen.[1] Die Besonderheit dieser Amtszeit ist, dass sie um zwei auf acht Jahre verlängert wird, um Oberbürgermeister- und Stadtratswahlen in Aschaffenburg wieder auf einen gemeinsamen und bayernweit einheitlichen Kommunalwahltermin zu legen. Bisher waren die Wahlen um zwei Jahre zeitversetzt, die nächste Wahl ist eine gemeinsame Oberbürgermeister- und Stadtratswahl. Sie wird 2020 stattfinden.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jan Schiefenhövel, Aschaffenburg: Rathauschef gewinnt mit Traumergebnis. In: FAZ.net. 11. März 2012, abgerufen am 16. Dezember 2014.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]