Klaus Hofmann (Musikwissenschaftler)

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Klaus Hofmann (* 20. März 1939 in Würzburg) ist ein deutscher Musikwissenschaftler. In Veröffentlichungen benutzt er häufig den Namenszusatz herbipol.[1][2] (von lat.-gr. herbipolensis „aus Würzburg“[3]).

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hofmann studierte nach dem Abitur (1958) von 1958 bis 1959 an der Universität Erlangen. Anschließend setzte er seine Studien an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg fort. 1968 promovierte er mit einer Dissertation über das Thema „Untersuchungen zur Kompositionstechnik der Motette im 13. Jahrhundert, durchgeführt an den Motetten mit dem Tenor IN SECULUM“. Von 1968 bis 1978 war er als Mitarbeiter des Hänssler-Verlags tätig, außerdem als Herausgeber für den Carus-Verlag. 1978 wurde er wissenschaftlicher Mitarbeiter des Johann-Sebastian-Bach-Instituts in Göttingen, das bis 2006 die Neue Bach-Ausgabe mitherausgab.[4] 2004 rückte er in die Position des leitenden Direktors auf. Er war Vorstandsmitglied der Verwertungsgesellschaft Musikedition. 1994 erfolgte die Ernennung zum Honorarprofessor der Georg-August-Universität Göttingen. 2006 trat er in den Ruhestand.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. DNB 131457152
  2. Hofmann-Herbipol, Klaus (geb. 1939), Textdichterbiographie in Musica
  3. Herbipolis, Würzburg-Wiki
  4. Hon.-Prof. Dr. Klaus Hofmann, Universität Göttingen, Musikwissenschaftliches Seminar