Klaus Lamotke

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Klaus Lamotke 1967

Klaus Lamotke (* 7. Mai 1936 in Essen) ist ein deutscher Mathematiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lamotke studierte in Freiburg und Zürich und wurde 1961 bei Friedrich Hirzebruch und Wolfgang Krull an der Universität Bonn über Topologie mit der Dissertation Beiträge zur Homotopietheorie simplizialer Mengen promoviert.[1] 1967 wurde er in Bonn habilitiert. 1968 bis 1970 war er Associate Professor an der Syracuse University. Er war seit 1970 ordentlicher Professor an der Universität Köln, wo er 1982 bis 1984 Dekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät war.

Er befasst sich mit algebraischer Topologie (unter anderem simpliziale Mengen[2], worüber er 1968 ein Buch in der Grundlehren Reihe von Springer schrieb) und verfasste Lehrbücher über einfache Flächensingularitäten und über Riemannsche Flächen.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Regular Solids and Isolated Singularities. Vieweg, Braunschweig, Wiesbaden 1986
  • Semisimpliziale Algebraische Topologie. Springer, Berlin, Heidelberg 1968
  • Riemannsche Flächen. Springer, Berlin, Heidelberg 2005, 2. Auflage 2009
  • The Topology of Complex Projective Varieties after S.Lefschetz. Topology, Bd. 20, 1981, S. 15–51

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Klaus Lamotke im Mathematics Genealogy Project (englisch)
  2. eingeführt von Samuel Eilenberg und Zilber 1950 und entwickelt von Daniel Kan