Klaus Müller (Schauspieler)
Klaus Müller (* 11. Juni 1961 in Bad Hersfeld)[1] ist ein deutscher Theaterschauspieler, Autor und Illustrator.
Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nach dem Abitur studierte Müller zuerst Katholische Theologie in Fulda und München, um anschließend an das Max Reinhardt Seminar in Wien (1988–1992)[1] zum Studium von Schauspiel und Regie zu wechseln.
Als Schauspielschüler debütierte er am Burgtheater. Danach folgten Engagements in Coburg, Halle und bei den Salzburger Festspielen. Seit 1995 gehört er dem Ensemble des Theaters Augsburg (heute Staatstheater Augsburg) an.
Dort spielte er unter anderem in Ibsens Peer Gynt, Büchners Woyzeck, als Marquis von Posa in Schillers Don Karlos, als Kreon in Sophokles’ König Ödipus, als Herr Puntila in Brechts Herr Puntila und sein Knecht Matti sowie als Dorfrichter Adam in Kleists Der zerbrochne Krug. 2006 erhielt er für seine schauspielerischen Leistungen den Theaterpreis des Augsburg Journals.
Im Jahr 2011 verkörperte er Jakob Fugger in der zweiteiligen Dokumentation Die Fugger (ZDF/arte/WDR), produziert von der Florianfilm GmbH.[2]
Im Februar 2025 wurde Müller zum Bayerischen Kammerschauspieler ernannt.[3]
Darüber hinaus arbeitet er als Illustrator und Cartoonist; seit 1984 veröffentlichte er Beiträge in rund 50 Büchern.[1]
Rollen (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 2014: Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben (als Alois Senftl)
- 2014: Die Banditen von Gerolstein (als General Bumm/Prinz von Spanien/Barbavano)
- 2014: Eine Sommernacht (als Bob, ein unauffälliger Kleinkrimineller)
- 2014: Sindbad der Seefahrer (als Seppl, ein Gefangener aus Bayern)
- 2015: Die Heilige Johanna der Schlachthöfe
- 2015: Eine Sommernacht (als Bob)
- 2015: Die lächerliche Finsternis, Regie: Michael von zur Mühlen
- 2015: Die Geierwally
- 2016: Ein Sommernachtstraum, Regie: Christoph Mehler
- 2017: Martin Luther & Thomas Münzer oder Die Einführung der Buchhaltung
- 2018: Das Ungeheuer; Regie: Nadine Schwitter; Theater Augsburg
- 2019: Der Sturm (als Prospero), Regie André Bücker; Staatstheater Augsburg
- 2025: Mord im Orientexpress
- Arsen und Spitzenhäubchen (als Dr. Einstein)
- Operation Big Week
- Die Geierwally (als Stromminger/Kurat von Heilig Kreuz)
- Der jüngste Tag (als Der Wirt)
- Oscar (als Pierre Barnier, ein Vater)
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Klaus Müller auf der Website des Staatstheaters Augsburg
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ a b c Klaus Müller ( vom 29. November 2014 im Internet Archive) bei randomhouse.de
- ↑ Die Fugger Dokumentation. In: fugger-doku.de. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 23. Februar 2016; abgerufen am 29. September 2016.
- ↑ Klaus Müller vom Staatstheater Augsburg zum Bayerischen Kammerschauspieler ernannt. In: Pressemitteilungen der Bayerischen Staatsregierung. Abgerufen am 13. August 2025.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Müller, Klaus |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Theaterschauspieler, Autor und Illustrator |
| GEBURTSDATUM | 11. Juni 1961 |
| GEBURTSORT | Bad Hersfeld |