Klaus Miehling

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Klaus Michael Miehling, (* 24. August 1963 in Stuttgart) ist deutscher Cembalist, Komponist und Musikwissenschaftler.

Leben[Bearbeiten]

Klaus Miehling erwarb 1988 an der Schola Cantorum Basiliensis das Diplom für Alte Musik mit Hauptfach Cembalo und promovierte 1993 an der Universität Freiburg im Breisgau in Musikwissenschaft. Er lebt als freiberuflicher Musiker und Musikwissenschaftler in Freiburg im Breisgau.

Kompositionen und Wettbewerbe[Bearbeiten]

Miehlings Werkverzeichnis umfasst derzeit (Mai 2013) über 200 Kompositionen, vokal und instrumental, teils für historische, teils für moderne Instrumente.

2002 war er Finalist beim Internationalen Wettbewerb für Chorkomposition der Stadt Harelbeke in Belgien mit den Sieben Chansons zu acht Stimmen nach Paul Verlaine op. 85, 2008 beim Kompositionswettbewerb der Comunità Evangelica Luterana di Napoli mit Due Salmi Italiani per quattro voci op. 130. 2009 war er mit Endymion op. 150/7 einer von zehn Preisträgern des Longfellow Chorus Composers Competition 2008/09 in Portland, Maine, USA. 2010 erhielt er beim Kompositionswettbewerb Einheit durch Vielfalt - Kirche macht Musik des Deutschen Musikrats einen 3. Preis für die Fanfare op. 169/1. Beim Kompositionswettbewerb des Corale Monteverdi Cles (Italien) 2011 erhielt die Lectio Domenicae Secundae Adventus op. 193.2 als einziges Werk der Kategorie eine Anerkennung (Preise wurden nicht vergeben). The First Nowell op. 203/4 für vierstimmigen gemischten Chor und Orgel erhielt beim Recital Music 2012 Carol Competition in Templecombe (Großbritannien) das Prädikat „Highly commended“.

Werke von Klaus Miehling sind im Goldbach-Verlag, im Tonger-Verlag, im Moeck-Verlag, im Manuskriptearchiv der Flautando-Edition (Werke mit Blockflöte(n)), bei Epubli, www.musicalion.com und www.musicaneo.com erschienen.

Öffentliche Stellungnahme zur Flüchtlingskrise[Bearbeiten]

Mitte September 2015 meldete sich Klaus Miehling mit einer öffentlichen Stellungnahme zur Flüchtlingskrise in der Huffington Post zu Wort. Der Artikel mit dem Titel Flüchtlingskrise: Der Niedergang Deutschlands droht wurde wenig später von Chefredakteur Sebastian Matthes wieder zurückgezogen[1] und kommentiert mit den Worten „In eigener Sache: Dieser Text hätte so nicht erscheinen dürfen“[2].

Publikationen (Monographien)[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Udo Ulfkotte: Huffington Post löscht Meinungsartikel eines Musikers – nachfolgend exklusiv der wegzensierte Text. Kopp Online, 15. September 2015, abgerufen am 16. September 2015.
  2. Sebastian Matthes: In eigener Sache: Dieser Text hätte so nicht erscheinen dürfen. The Huffington Post, 15. September 2015, abgerufen am 16. September 2015.

Weblinks[Bearbeiten]