Klaus Nierhoff

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Klaus Nierhoff, 2017

Klaus Nierhoff (* 5. Dezember 1958 in Werl) ist ein deutscher Schauspieler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klaus Nierhoff begann seine Karriere an den Bühnen der Stadt Köln und am Theater Bonn und spielte unter anderem am Staatstheater Braunschweig, am Hamburger Ernst-Deutsch-Theater, bei den Bad Hersfelder Festspielen, an den Städtischen Bühnen Osnabrück, Hildesheim und Ingolstadt, am Grenzlandtheater Aachen, an der Komödie Frankfurt, am Theater an der Kö und an der Komödie Düsseldorf sowie am Theater der Stadt Luxemburg. Wichtige Rollen waren Schüler/Lynkeus in Goethes Faust, Demetrius im Sommernachtstraum, Bruno in Rainer Werner Fassbinders Katzelmacher, Eilif in Brechts Mutter Courage und ihre Kinder, Leonce in Büchners Leonce und Lena, Ferdinand in Schillers Kabale und Liebe, Jupiter in Kleists Amphitryon, Amphitryon in Peter Hacks Amphitryon und Theseus/Oberon in Shakespeares Sommernachtstraum.

Nierhoff spielte in den Filmen Comedian Harmonists, Fußball ist unser Leben, Gott ist tot, The Poet, Oben – unten, Der letzte Flug, Unter freiem Himmel, Herbstflattern oder Abseitsfalle – Der Film.

Im Fernsehen hatte er seinen ersten Auftritt 1987 (Duett in Bonn). Es folgten zahlreiche Rollen in Serien wie SOKO 5113, In aller Freundschaft, Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei, Die Sitte, SOKO Köln, Der Alte, Ein Fall für zwei und Küstenwache und in Fernsehfilmen wie Wie buchstabiert man Liebe?, Meine böse Freundin oder Krupp – Eine deutsche Familie. Durchgehende Serienrollen hatte er als Stefan Heller in Unter uns, Hannes Port in Marienhof, Leif Rasmussen in Hotel 13, Kommissar Reinhard Steiner in Alles was zählt. Von 2002 bis 2009 war Klaus Nierhoff als Christian Brenner in der Serie Lindenstraße zu sehen. Es folgen bis heute zahlreiche Episodenrollen in Serien wie Der Staatsanwalt, Der letzte Bulle, Professor T, Dunkelstadt, Morden im Norden, Der Lehrer, Bettys Diagnose, Heldt, SOKO Stuttgart u.v.a

Daneben spielt er immer wieder Theater in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg, z. B. in den mit dem INTHEGA-Preis für Theatergastspiele ausgezeichneten Konzertdirektion-Landgraf-Produktionen, Der Parasit von Friedrich Schiller, und Die Grönholm-Methode von Jordi Galceran. In Michael Bogdanovs Inszenierung der altenglischen Heldensage Beowulf stand Klaus Nierhoff als Erzähler auf der Bühne und 2011/12 als Narrator auf der European Tour von Richard O’Briens The Rocky Horror Show in der gleichnamigen BB-Promotion-Produktion.

Als Sprecher ist Klaus Nierhoff in zahlreichen WDR-Hörspielen und -Features zu hören. Er ist auch an Hörbuchproduktionen beteiligt, z. B. als Jonathan Peak in Frank Schätzings Der Schwarm, Ken Folletts Die Säulen der Erde und in vielen John-Sinclair-Hörbüchern. 2014 war er Gesicht für den Amazon-Dienst audible.[1]

Bettina Böttinger und Klaus Nierhoff sind Botschafter der Arcus-Stiftung und Paten des Kölner Jugendzentrums anyway.[2] Als solcher hat Nierhoff auch ehrenamtlich markante Rollen in Filmprojekten des anyway, wie Julian – junge liebe anders oder Zwei Gesichter, übernommen.

Im Februar 2021 war Klaus Nierhoff Teil der Initiative #ActOut im SZ-Magazin, zusammen mit 184 anderen lesbischen, schwulen, bisexuellen, queeren, nichtbinären, intersexuellen und transgender Personen aus dem Bereich der darstellenden Künste.

Nierhoff lebt in Köln und Berlin.[3]

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörbücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Videospiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2016: Titanfall 2 – rain productions[5]
  • 2017: Star Wars: Battlefront – rain productions
  • 2018: Aion – rain productions
  • 2020: Bus Simulator – rain productions
  • 2021: Apex Legends – rain productions

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Audible-Spot 1 mit Klaus Nierhoff & Audible-Spot 2 mit Klaus Nierhoff YouTube, abgerufen am 14. Mai 2015
  2. Promibotschafter des anyway (Memento vom 14. April 2016 im Internet Archive), anyway-koeln.de, abgerufen am 17. April 2016.
  3. Klaus Nierhoff – Biografie lindenstrasse.de, abgerufen am 25. Juni 2017
  4. Hörbuch: Zaunwerk – Szenen aus dem Gesträuch. Abgerufen am 25. Mai 2022 (deutsch).
  5. Klaus Nierhoff bei crew united, abgerufen am 15. März 2021.