Klaus van Ackern

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Klaus van Ackern (* 12. September 1941 in Essen) ist ein deutscher Anästhesist und ehemaliger Dekan der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg.

Leben[Bearbeiten]

Klaus van Ackern studierte von 1962 bis 1968 Medizin an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und wurde 1969 mit der Dissertationsschrift Schock und Sauerstoffdefizit. Ein neues Schockmodell zum Dr. med. promoviert. Anschließend arbeitete er Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft und als Wissenschaftler am Institut für experimentelle Chirurgie der Universität Heidelberg sowie in Boston (USA). 1972 begann er die Ausbildung zum Facharzt für Anästhesie und Reanimation, die er 1975 abschloss. Im selben Jahr habilitierte er sich mit der Habilitationsschrift Beeinflussung der Kontraktilität des Warmblütermyocards durch verschiedene Narkotika. Seine klinische Laufbahn führte ihn über München, Houston (USA) und Lübeck 1989 nach Mannheim, wo er am Klinikum Mannheim die Stelle als stellvertretender ärztlicher Direktor antrat. Von 1991 bis 1999 und wiederum von 2001 bis 2011 war er Dekan der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg. Während der Unterbrechung übte er die Funktion des ärztlichen Direktors des Universitätsklinikum Mannheims aus. Er war außerdem bis April 2009 Ordinarius für Anästhesiologie und Intensivmedizin der Fakultät. In seiner Funktion als Dekan gelang es ihm mehrere Stiftungsprofessuren zu etablieren, das Zentrum für Medizinische Forschung (ZMF) aufzubauen, sowie ein Institut für computerunterstützte Medizin zu gründen.

Van Ackern war 1996 Präsident und 1997 Generalsekretär der Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI). Überdies ist er seit vielen Jahren Sprecher des Konvents der Lehrstuhlinhaber für das Fachgebiet Anästhesiologie. Sein Engagement besonders um die Beziehungen zu osteuropäischen Anästhesisten wurde unter anderem durch die Ehrendoktorwürde der rumänischen Universität Cluj-Napoca (Klausenburg) und den Verdienstorden in Gold der Republik Polen gewürdigt.

Auszeichnungen und Verdienste[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]