Klausjürgen Wussow

Klausjürgen Wussow (* 30. April 1929 in Cammin/Pommern; † 19. Juni 2007 in Rüdersdorf bei Berlin) war ein deutscher Schauspieler und Synchronsprecher. Seine bekannteste Rolle war die des Professor Klaus Brinkmann in der Fernsehserie Die Schwarzwaldklinik.
Leben und Werk
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Herkunft und Jugend
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Klausjürgen Wussow wurde als zweiter von vier Söhnen des Kantors und Lehrers Max Wussow (1896–1939) und seiner Frau Edith, geb. Weidtke, in Cammin in Hinterpommern (Preuß. Provinz Pommern; heute Kamień Pomorski, Polen) geboren.[1][2] Er hatte eine Iris-Heterochromie, also zwei unterschiedliche Augenfarben.[3] Der Vater fiel kurz nach Beginn des Zweiten Weltkrieges im September 1939.[2] In den letzten Kriegswochen flohen seine Mutter und seine Brüder Horst, Rüdiger und Wolf-Dieter nach Westen. Wussow selbst blieb zunächst als Melder zurück.[4] Nach einem Aufenthalt bei den Großeltern im mecklenburgischen Waren wurde er noch im April 1945 zur Wehrmacht eingezogen und verwundet.[2][4] Nach dem Kriegsdienst besuchte Wussow ab 1946 die Oberrealschule (heute Richard-Wossidlo-Gymnasium) in Waren. Einer seiner Mitschüler war der spätere Autor Heiner Müller. Wussow trat schon als Schüler am Warener Städtebundtheater auf.[2][5][6] Da er sich weigerte, der Freien Deutschen Jugend (FDJ) beizutreten, musste er die Schule drei Monate vor dem Abitur verlassen und daher auf das angestrebte Medizinstudium und eine Laufbahn als Chirurg verzichten. So widmete er sich der Schauspielerei und bekam beim Kulturbund in Waren seine erste Rolle.[7]
Theater
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nach dem Debüt als Rolf in Friedrich Wolfs Professor Mamlock an der Volksbühne Schwerin nahm Wussow Schauspielunterricht bei Marliese Ludwig in Berlin und erhielt ein Teilstipendium an der Schauspielschule des Hebbel-Theaters.[6] Hier lernte er bei Roma Bahn und Karl Meixner.[2] 1949 hatte er seine erste Rolle als stummer Diener in Eine Dummheit macht auch der Gescheiteste am Ostberliner Theater am Schiffbauerdamm. 1951 wechselte Wussow an die Städtischen Bühnen in Frankfurt am Main. Dort spielte er 1953 den Horatio in Shakespeares Hamlet an der Seite seines großen Vorbildes Oskar Werner, der die Titelrolle übernahm.[8] Mitte der 1950er Jahre wurde er von Gustaf Gründgens in Hamburg abgelehnt und anschließend von Karl-Heinz Stroux nach Düsseldorf geholt, wo er als Jupiter in Heinrich von Kleists Amphitryon debütierte. 1959 wurde er entlassen. Es folgten Stationen in Köln, München und Zürich. Von 1964 bis 1986 war er Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters.[6][4] Unter seinen vielen Theaterrollen sind hervorzuheben: Don Karlos in Friedrich Schillers gleichnamigem Stück, Ferdinand in Schillers Kabale und Liebe), Karl Moor in Schillers Die Räuber), Max Piccolomini in Schillers Wallenstein), Macbeth in William Shakespeares gleichnamigem Stück, Arturo Ui in Bertolt Brechts Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui), die Titelrolle bzw. Mephistopheles in Johann Wolfgang von Goethes Faust. Seine letzte Rolle am Burgtheater war 1986 der Horatio in Shakespeares Hamlet.[9]
Film und Fernsehen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ende der 1950er Jahre wurde die Filmindustrie auf Wussow aufmerksam. Sein Filmdebüt gab er als Oberleutnant in Werner Klinglers Kriegsfilm Blitzmädels an die Front von 1958. In den 1960er Jahren spielte er in der ZDF-Produktion Die fünfte Kolonne, ehe er in den 1970er Jahren vor allem Seriendarsteller wurde, beispielsweise in der 26-teiligen TV-Serie Der Kurier der Kaiserin (1970). Er spielte auch in der Serie Sergeant Berry mit, verließ sie jedoch nach dreizehn Episoden und wurde später durch Harald Juhnke ersetzt. Außerdem spielte er 1983 in einer Folge der Serie Ringstraßenpalais mit.[10]
Einem noch breiteren Publikum wurde Wussow durch seine Darstellung des Professors Brinkmann in 70 Folgen der ZDF-Fernsehserie Die Schwarzwaldklinik (1985–1988) bekannt. Wussow wurde eigens für die Dreharbeiten von Claus Peymann, dem damaligen Intendanten des Wiener Burgtheaters, beurlaubt. Aufgrund des enormen Erfolges der in Glottertal spielenden Krankenhausserie schied er 1986, nach letzten Theaterauftritten in Wien, aus dem Ensemble des Burgtheaters aus. Rund 28 Millionen Zuschauer pro Sendung verfolgten damals die Serie. Da es sein ursprünglicher Berufswunsch gewesen war, Arzt zu werden,[11] widmete er sich der Rolle mit besonderer Freude. Von 1996 bis 2003 spielte Wussow erneut eine Chefarzt-Rolle in 23 Folgen der ARD-Reihe Klinik unter Palmen.
Sprechrollen und sonstige Tätigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Neben der Schauspielerei machte sich Wussow auch einen Namen als Autor, Maler und Synchronsprecher (unter anderem als Frollo im Walt-Disney-Film Der Glöckner von Notre Dame, Sprache und Gesang, 1996). Wussow war auch an einer Reihe von Hörspielproduktionen beteiligt; beispielsweise 1957 als Peter Koslowski in dem Fünfteiler Am grünen Strand der Spree, der vom SWF unter der Regie von Gert Westphal produziert wurde.
Privates und Tod
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Klausjürgen Wussow war insgesamt viermal verheiratet. Eine Tochter, Konstanze Wussow, stammt aus seiner ersten Ehe (1951 bis 1960) mit der Schauspielerin Jolande Franz (1927–2015).[12] Aus der Ehe mit der Schauspielerin Ida Krottendorf (1960 bis 1991) stammen zwei Kinder: Barbara und Alexander Wussow, beide ebenfalls Schauspieler. Sein Schwiegersohn ist der Schauspieler Albert Fortell. Der dritten Ehe (1992 bis 2003) mit der 26 Jahre jüngeren Journalistin Yvonne Viehöfer entstammt der 1993 geborene Benjamin Wussow, der später als christlicher Missionar in Spanien lebte.[13] 2004 heiratete Wussow Sabine Scholz, die Witwe des Boxers Bubi Scholz. Sie wohnten in einem Eckhaus am Murellenweg in Berlin-Westend.[5][14]
Der an Demenz leidende Klausjürgen Wussow lebte ab Juli 2006 in einem Pflegeheim in Strausberg in Brandenburg. In den letzten Monaten seines Lebens musste er nach einem Kreislaufkollaps auf der Intensivstation des Evangelischen Krankenhauses Rüdersdorf bei Berlin behandelt werden. Dort starb er am 19. Juni 2007 im Alter von 78 Jahren.
Trotz einer testamentarischen Verfügung Wussows aus dem Jahr 2000, neben seiner zweiten Frau, Ida Krottendorf, in Wien-Grinzing beigesetzt zu werden, wurde er am 30. Juni 2007 nach einer Trauerfeier in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin auf dem Friedhof Heerstraße in Berlin-Westend bestattet (Grablage: Erb. 2-D-2). Die Predigt hielt, einem Wunsch Wussows entsprechend, der Fernsehpfarrer Jürgen Fliege, der auch die Aussegnung am Grab vornahm.[15]
Staatsbürgerschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Während seiner Zeit als Ensemblemitglied am Wiener Burgtheater wurde Wussow die österreichische Staatsbürgerschaft im Interesse der Republik Österreich verliehen. Medial wurde eine Ehrenstaatsbürgerschaft Wussows verbreitet, eine solche gibt es jedoch in Österreich nicht.[16] Im Zusammenhang mit seiner Scheidung von Ida Krottendorf Ende der 1980er Jahre gab er die österreichische Staatsbürgerschaft wieder auf und verlor damit auch seinen Pensionsanspruch am Burgtheater.[17] Im Juli 2000 zitierte die Zeitschrift News, dass Wussow den Bundespräsidenten Thomas Klestil gebeten habe, „mir meine Staatsbürgerschaft wieder zu geben“.[18] Ob es dazu bis zu seinem Tod noch gekommen ist, ist nicht überliefert.
Filmografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Kino
- 1958: Blitzmädels an die Front
- 1959: Arzt aus Leidenschaft
- 1960: Endstation Rote Laterne
- 1960: Der rote Kreis
- 1960: Soldatensender Calais
- 1960: Eine Frau fürs ganze Leben
- 1960: Agatha, laß das Morden sein!
- 1961: Der grüne Bogenschütze
- 1961: Im 6. Stock
- 1961: Das letzte Kapitel
- 1962: Heißer Hafen Hongkong
- 1964: Die Tote von Beverly Hills
- 1966: Sechs Pistolen jagen Professor Z (Comando de asesinos)
- 1967: Operation Taifun (Con la muerte a la espalda)
- 1975: Monika und die Sechzehnjährigen
- 1979: Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand
- 1981: Der Bockerer
- 1985: Nägel mit Köpfen
- 1986: Bitte laßt die Blumen leben
- 1992: Die Sonne über dem Dschungel (Venti dal Sud)
- 1997: Die furchtlosen Vier (Stimme)
Fernsehen (Auswahl)
- 1961: Der jüngste Tag (Fernsehfilm)
- 1963: Jahre danach (Fernsehfilm)
- 1963: Der Tod des Handlungsreisenden (Fernsehfilm)
- 1963: Der arme Bitos… oder Das Diner der Köpfe (Fernsehfilm)
- 1964: Das Pferd (Fernsehfilm)
- 1964: Sergeant Dower muß sterben
- 1964: Die Verbrecher
- 1965: Yerma (Fernsehfilm)
- 1965: Bernhard Lichtenberg (Fernsehfilm)
- 1965, 1966: Die fünfte Kolonne (Fernsehserie, Folgen Blumen für Zimmer 19 und Ein Auftrag für…)
- 1966: Rette sich, wer kann oder Dummheit siegt überall (Fernsehfilm)
- 1967: Interpol (TV-Filmreihe): …geborene Lipowski
- 1968: Graf Yoster gibt sich die Ehre (Fernsehserie, Folge Die Straße nach unten)
- 1969: Schwester Bonaventura (Fernsehfilm)
- 1969: Asche des Sieges (Fernsehfilm)
- 1971: Hamburg Transit (Fernsehserie, Folge 35 Minuten Verspätung)
- 1970–1971: Der Kurier der Kaiserin (Fernsehserie, 26 Folgen)
- 1971: Oliver (Fernsehfilm)
- 1971: Der Kommissar (Fernsehserie, Folge Lisa Bassenges Mörder)
- 1974: Sergeant Berry (Fernsehserie, 13 Folgen)
- 1974: Verurteilt 1910 (Fernsehfilm)
- 1975: Am Wege (Fernsehfilm)
- 1978–1984: Der Alte (Fernsehserie, drei Folgen)
- 1979: Das Licht der Gerechten (La lumière des justes, Fernsehserie)
- 1979: Tatort: Freund Gregor (Fernsehreihe)
- 1979–1997: Derrick (Fernsehserie, sechs Folgen)
- 1980: Kolportage (Fernsehfilm)
- 1980: Kabale und Liebe (Fernsehspiel)
- 1981: Tarabas (Fernsehfilm)
- 1982: Tatort: Trimmel und Isolde
- 1983: Ringstraßenpalais (Fernsehserie, Folge Eine Rechnung wird bezahlt)
- 1983: Liebe hat ihre Zeit (Fernsehfilm)
- 1983: Mich wundert, daß ich so fröhlich bin (Fernsehfilm)
- 1983: Das Traumschiff: Marrakesch – (Fernsehreihe)
- 1984: Heiße Wickel – kalte Güsse (Fernsehserie)
- 1985: Der Sonne entgegen (Fernsehserie, fünf Folgen)
- 1985–1989: Die Schwarzwaldklinik (Fernsehserie, 71 Folgen)
- 1986: Hessische Geschichten (Fernsehserie, Folge Die Fachdiagnose)
- 1989: Ein Geschenk des Himmels (Fernsehfilm)
- 1989: Geld macht nicht glücklich (Fernsehfilm)
- 1990: Wohin die Liebe fällt (Fernsehfilm)
- 1990: Die spät bezahlte Schuld (Fernsehfilm)
- 1990: Kartoffeln mit Stippe
- 1990–1993: Ein Schloß am Wörthersee (Fernsehserie, Folgen Der Pechvogel und Die goldene Nase)
- 1991: Das Traumschiff – Disney World
- 1992: Der Fotograf oder Das Auge Gottes (Fernsehserie)
- 1993: Auf Messers Schneide (La scalata) (Fernsehserie, 6 Folgen)
- 1993: Ein besonderes Paar (Fernsehserie)
- 1993: Wolffs Revier (Fernsehserie, Folge Die Tochter)
- 1993: Ein unvergeßliches Wochenende… auf Capri (Fernsehreihe)
- 1993: Die Skrupellosen – Hörigkeit des Herzens (Fernsehfilm)
- 1993: Familienehre (Fernsehfilm)
- 1994: Cornelius hilft (Fernsehserie, Folge Haifisch am Haken)
- 1995: Das Traumschiff – Mauritius
- 1995: Liebling, ich muß auf Geschäftsreise (Fernsehfilm)
- 1995: Ein Richter zum Küssen (Fernsehfilm)
- 1995: Tatort: Mordnacht
- 1995: Rosamunde Pilcher – Wolken am Horizont (Fernsehreihe)
- 1996–2003: Klinik unter Palmen (Fernsehserie, 23 Folgen)
- 1996: Tanz auf dem Vulkan (Fernseh-Miniserie)
- 1996: Spiel des Lebens (Fernsehserie, Folge Nachtasyl)
- 1996: Die Männer vom K3 (Fernsehserie, Folge Tomskys letzte Reise)
- 1996: Mona M. – Mit den Waffen einer Frau (Fernsehserie, Folge Unter Verdacht)
- 1996: Peter Strohm (Fernsehserie, Folge Solo für die Primadonna)
- 1997: Ärzte – Vollnarkose
- 1998: girl friends – Freundschaft mit Herz, Wiedersehen in Palma (Fernsehfilm)
- 1999: Herz über Bord (1999) (Fernsehfilm)
- 1999: Geschichten aus dem Leben (Fernsehserie, Folge Zwei kleine Affären)
- 1999: Gaukler der Liebe (Fernsehfilm)
- 1999–2000: Siska (Fernsehserie, Folgen Die 10 % Bande und Herrn Lohmanns gesammelte Mörder)
- 2000: Zwei Dickköpfe mit Format (Fernsehfilm)
- 2000, 2003: Unser Charly (Fernsehserie, Folgen Der blinde Passagier und Schmetterlinge im Bauch)
- 2001: Ein Stück vom Glück (Fernsehfilm)
- 2001: Zwei unter einem Dach (Fernsehfilm)
- 2001: Großstadtrevier (Fernsehserie, Folge Der süße Betrug)
- 2001: Wilder Kaiser (Fernsehserie, Folge Der Wolf)
- 2002: girl friends – Freundschaft mit Herz (Fernsehserie, Folgen Vaterliebe und Ein schwerer Schlag)
- 2002: Ein Fall für zwei (Fernsehserie, Folge Penthouse mit Leiche)
- 2002: Klinikum Berlin Mitte – Leben in Bereitschaft (Fernsehserie, Folge Abgesperrt)
- 2002: Ein himmlisches Weihnachtsgeschenk (Fernsehfilm)
- 2003: Heimatgeschichten – Der Schatzgräber (Fernsehserie, Folge Der Schatzgräber)
- 2004: In aller Freundschaft (Fernsehserie, Folge Ein Mann fürs Leben)
- 2005: Die Schwarzwaldklinik – Die nächste Generation (Fernsehfilm)
- 2005: Die Schwarzwaldklinik – Neue Zeiten (Fernsehfilm)
Hörspiele (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1961: Georges Simenon: Maigret und der gelbe Hund. Bearbeitung: Gert Westphal. Regie: Heinz-Günter Stamm BR. Veröffentlichung: Der Audio Verlag 2005, ISBN 978-3-89813-390-6.
- 1966: Christian August Vulpius: Rinaldo Rinaldini oder Der Räuberhauptmann (sieben Teile). Regie: Friedhelm Ortmann WDR. Veröffentlichung: CD-Edition: Pidax Film Media Ltd. (Alive) 2018
- 1967: Eduard von Keyserling: Abendliche Häuser. Regie: Fritz Schröder-Jahn (Hörspiel – BR)
- 1972: Bertolt Brecht: Der verwundete Sokrates. Regie: Ferry Bauer (Hörspielbearbeitung – ORF Oberösterreich)
- 1972: Ernest Hemingway: Das kurze glückliche Leben des Francis Macomber. Regie: Ferry Bauer (Hörspielbearbeitung – ORF Oberösterreich)
- 1984: Rolf Hochhuth: Ärztinnen. (Riemenschild) Regie: Ferry Bauer (Hörspielbearbeitung – ORF Oberösterreich)
Hörbücher (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Iwan Turgenjew: Erste Liebe. Der Audio Verlag, 2016, ISBN 978-3-86231-874-2.
- Joseph Freiherr von Eichendorff: Aus dem Leben eines Taugenichts. Deutsche Grammophon, 1987
Auszeichnungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1985: Goldene Kamera
- 1985: Fernsehpreis Bambi[19]
- Deutschland: Bundesverdienstkreuz am Bande
- Österreich: Berufstitel Professor
Literatur von und über Klausjürgen Wussow (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Christine Dössel: „Schreiben Sie: Ich find's zum Kotzen“, in: Süddeutsche Zeitung, 2. Februar 1996 (Interview).
- Christine Dössel: Der Chefarzt der Nation, in: Süddeutsche Zeitung, 20. Juni 2007.
- Michael Hanfeld: Der Mann im weißen Kittel, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21. Juni 2007.
- Hermann J. Huber: Langen Müller’s Schauspielerlexikon der Gegenwart. Deutschland. Österreich. Schweiz. Albert Langen/Georg Müller Verlag, München/Wien 1986, ISBN 3-7844-2058-3, S. 1130 f.
- Matthias Kalle: Der Mann, der Professor Brinkmann war, in: Die Zeit, Nr. 26, 21. Juni 2007.
- Anna von Münchhausen: Wussow und wie er die Welt sieht, in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 20. Januar 2002 (Interview).
- Fritz Rumler: Wir müssen jetzt sehr tapfer sein, in: Der Spiegel, Nr. 51, 16. Dezember 1985.
- Hans-Dieter Seidel: Pflaster für die Seele, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30. April 1999.
- Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts. Band 8: T – Z. David Tomlinson – Theo Zwierski. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 473 f.
- Klausjürgen Wussow: Dieser Zeit. Lyrik. Weilburg-Verlag, Wien 1984.
- Klausjürgen Wussow: Mein Leben als Chefarzt Dr. Brinkmann von der Schwarzwaldklinik. Bastei Lübbe, Köln 1985, ISBN 3-404-10725-X.
- Klausjürgen Wussow: Professor Brinkmann und ich. Bastei Lübbe, Köln 1987, ISBN 3-404-10934-1.
- Klausjürgen Wussow: Bitterer Kaffee. Bastei Lübbe, Köln 1994, ISBN 3-404-12260-7.
- Barbara Wussow, Alexander Wussow: Klausjürgen Wussow. Sein Leben mit Ida Krottendorff. Erinnerungen. Mit einem Vorwort von Maximilian Schell und Wolfgang Rademann. Edel Vita, Hamburg 2009, ISBN 978-3-941378-16-2.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Literatur von und über Klausjürgen Wussow im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Klausjürgen Wussow bei IMDb
- Eintrag zu Klausjürgen Wussow im Austria-Forum (im AEIOU-Österreich-Lexikon)
- Klausjürgen Wussow in der Deutschen Synchronkartei
- Interview mit Klausjürgen Wussow: Arzt, Seelsorger, Clown. In: tele.at, 4. Februar 2002.
- Martin Reichert: Fernseharzt Wussow: Seine letzte große Rolle. Nachruf. In: taz, 30. Juni 2007.
- Klausjürgen Wussow (†). Prof. Klaus Brinkmann. In: schwarzwald-kult-klinik.de in der Version 21. Mai 2013. Fanpage, Hrsg. Simone Rein.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Art. "Wussow, Klausjürgen", in: Glenzdorfs Internationales Film-Lexikon. Biographisches Handbuch für das gesamte Filmwesen, 3. Bd.: Peit-Zz, Bad Münder (Deister) 1961, S. 1924.
- ↑ a b c d e Klausjürgen Wussow im Munzinger-Archiv, abgerufen am 30. April 2023 (Artikelanfang frei abrufbar)
- ↑ Christoph Schröder: Das Sanatorium der Bonner Republik. In: Zeit Online. 22. Oktober 2015, abgerufen am 8. Januar 2021.
- ↑ a b c Vgl. Klausjürgen Wussow - Schauspieler, in: CineGraph Lg. 45.
- ↑ a b Bernd Philipp: Klausjürgen Wussow – ein Leben zwischen Extremen. In: Die Welt, 20. Juni 2007, abgerufen am 8. Dezember 2022.
- ↑ a b c Art. "Klausjürgen Wussow", in: Kay Weniger (Hrsg.): Das große Personenlexikon des Films, Bd. 8: T-Z, Berlin 2001, S. 473f.
- ↑ Petra Konermann: Klausjürgen Wussow: So war der echte Mensch hinter Professor Brinkmann aus der "Schwarzwaldklinik"! In: Nordkurier. Veröffentlicht am 29. April 2019, abgerufen am 1. August 2025.
- ↑ Marc Hairapetian: Der Rest ist... Geist und Gefühl: Erinnerung an Klausjürgen Wussow. In: spirit. Abgerufen am 25. Dezember 2025.
- ↑ Tobias Haupts: Wussow, Klausjürgen. In: Deutsche Biographie. Neue Deutsche Biographie 28 (2024), S. 558–559 [Online-Version], abgerufen am 21. Dezember 2025.
- ↑ Ringstraßenpalais - Vollständige Besetzung und Crew-Mitglieder. In: IMDb. Abgerufen am 24. Dezember 2025.
- ↑ Vgl. hierzu in Wussows Büchern Mein Leben als Chefarzt und Professor Brinkmann und ich.
- ↑ Julia Prosinger: Nachruf auf Jolande Wussow (Geb. 1927): „Schmeiß weg. Gibt alles neu“. In: Tagesspiegel. 10. Oktober 2015, abgerufen am 6. Juli 2024.
- ↑ Benjamin Wussow: „Gebet hat mein Leben gerettet“. Gespräch mit Martin Schlorke. In: Pro. Das christliche Medienmagazin. 9. März 2020, abgerufen am 8. Dezember 2022.
- ↑ Mein Haus ist mein Klaus. B.Z., 16. Januar 2008, abgerufen am 19. Dezember 2025.
- ↑ Trauerspiel um Beerdigung beendet. In: Kölnische Rundschau, 28. Juni 2007, abgerufen am 8. Dezember 2022.
Hans-Jürgen Mende: Lexikon Berliner Begräbnisstätten. Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1, S. 497. - ↑ Gemäß § 10 Abs. 4 Staatsbürgerschaftsgesetz 1965, in der Fassung Staatsbürgerschaftsgesetz-Novelle 1973 (BGBl. Nr. 394/1973, 9. August 1973), gleichlautend in § 10 Staatsbürgerschaftsgesetz 1985 in der Fassung Wiederverlautbarung des Staatsbürgerschaftsgesetzes 1965 (BGBl. Nr. 311/1985, 30. Juli 1985) konnten als Verfassungsbestimmung „[d]ie Voraussetzungen des Abs. 1 Z 1 und 7 sowie des Abs. 2 entfallen, wenn die Bundesregierung bestätigt, daß die Verleihung der Staatsbürgerschaft wegen der vom Fremden bereits erbrachten oder von ihm noch zu erwartenden außerordentlichen Leistungen, insbesondere auf wissenschaftlichen, wirtschaftlichen, künstlerischen oder sportlichen Gebieten, im Interesse der Republik liegt. (BGBl. Nr. 394/1973, Art. I Z 5)“.
- ↑ Anja Popovic: Berlin nimmt Abschied von Klausjürgen Wussow. In: Berliner Morgenpost, 20. Juni 2007, abgerufen am 8. Dezember 2022: „Um die Scheidung von Ida Krottendorf zu beschleunigen, hatte Wussow die österreichische Staatsbürgerschaft, die er während seiner Zeit am Burgtheater Wien angenommen hatte, aufgegeben und damit seinen Pensionsanspruch bei ‚der Burg‘ verloren.“
- ↑ Schauspieler Klausjürgen Wussow: Ehe kaputt, 14 Millionen Schilling Schulden, jetzt bittet er Klestil um die österreichische Staatsbürgerschaft. In: APA-OTS-Aussendung am 5. Juli 2020 als Vorausmeldung zu NEWS 27/00.
- ↑ Anm.: Laut Angaben in seinem Buch Professor Brinkmann und ich aus dem Jahr 1987 verschenkte Wussow seinen Bambi noch am Abend der Verleihung.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Wussow, Klausjürgen |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schauspieler |
| GEBURTSDATUM | 30. April 1929 |
| GEBURTSORT | Cammin (Pommern) |
| STERBEDATUM | 19. Juni 2007 |
| STERBEORT | Rüdersdorf bei Berlin |