Kleine Donau (Ilm)

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Kleine Donau
Die Kleine Donau in Vohburg

Die Kleine Donau in Vohburg

Daten
Gewässerkennzahl DE: 1352
Lage Bayern
  Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm
  Landkreis Eichstätt
Flusssystem Donau
Abfluss über Donau → Schwarzes Meer
Ursprung Zusammenfluss von linkem Wellenbach und rechtem Ilm-Flutkanal am Südrand von Vohburg an der Donau
48° 45′ 35″ N, 11° 36′ 48″ O
Quellhöhe unter 356 m ü. NN[1]
Mündung vor der Donaubrücke nach Pförring hinüber von rechts in die DonauKoordinaten: 48° 47′ 38″ N, 11° 41′ 27″ O
48° 47′ 38″ N, 11° 41′ 27″ O
Mündungshöhe unter 352 m ü. NN[1]
Höhenunterschied 4 m
Sohlgefälle 0,14 ‰
Länge 28,6 km[2] ab Moosgraben–Wellenbach–Kleine Donau
7,2 km[2] 
nur Namensabschnitt
Einzugsgebiet 109,21 km²[2] ab Moosgraben–Wellenbach–Kleine Donau
8,85 km²[2] 
nur Namensabschnitt
Kleinstädte Vohburg an der Donau
Gemeinden Münchsmünster, Pförring

Die Kleine Donau ist ein Auenwasserlauf in der rechten Flussebene der Donau bei und unterhalb von Vohburg an der Donau und der Unterlauf für einen Teil des Wassers der Ilm. Sie mündet nach einem Lauf von über 28 km auf dem Hauptstrang, darunter über 7 km Unterlaufstrecke auf dem Namensabschnitt, gegenüber von Pförring im Landkreis Eichstätt in Oberbayern von rechts in die Donau.

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberläufe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Hauptstrang der Kleinen Donau entsteht unter dem Namen Moosbach etwas südöstlich des Pfaffdorfs Hög in Markt Reichertshofen im Wald neben der Bahnstrecke München-Nürnberg. Nach einem Bogen nach Westen läuft der Bach insgesamt etwa nordnordöstlich, zuletzt unter dem Namen Wellenbach, wo sie dann am südlichen Ortsrand von Vohburg an der Donau in der rechten Flussaue mit dem von Süden kommenden Ilm-Flutkanal zusammenläuft und damit die Kleine Donau schafft.

Die Ilm wird etwas oberhalb an der sogenannten „Schleuse“ in drei Arme aufgeteilt (siehe dort). Der rechte Arm fließt unter dem alten Namen mit der Restwassermenge nach Osten in Richtung Oberwöhr/Münchsmünster. Der mittlere Arm führt einen knappen halben Kilometer nach Norden zur Neumühle, wo er sich mit dem linken Arm, dem Ilm-Flutkanal, vereinigt. Etwas über einem halben Kilometer mehr fließt dieser weiterhin nordwärts laufende Kanal mit dem linken Wellenbach zur Kleinen Donau zusammen.

Namens-Unterlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kleine Donau strebt dann auf ihrem stets flussnahen Lauf in der rechten Auenebene grob nordostwärts im spitzen Winkel zur Donau, in die sie 7,2 km unterhalb ihres Zusammenflusses, kurz vor der Donaubrücke nach Pförring hinüber, von rechts mündet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Früher war die Kleine Donau ein kleiner südlicher Nebenarm der Donau. Sie floss im Süden am Burgberg von Vohburg vorbei, der Hauptarm im Norden, womit die Burg auf einer Insel in der Donau lag. Heute besteht kein Zufluss von der Donau mehr, sondern der Auenlauf speist sich aus den genannten Oberläufen. Die Kleine Donau mündete ursprünglich gleich unterhalb von Vohburg und gegenüber von Dünzing in die Donau. Zum Hochwasserschutz wurde die Mündung dann mehrmals immer weiter flussabwärts verlegt.

Besonderheiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weil die Hochwässer der Ilm über das Teilungswehr an der Neumühle nahezu vollständig in die Kleine Donau abgeleitet werden, schwankt in dieser der Wasserstand heftig und schwillt insbesondere nach längeren Regenfällen und bei der Schneeschmelze stark an. Um die Stadt in Zukunft vor Hochwässern weitgehend zu bewahren, wurden in den vergangenen Jahren Hochwasserschutzmaßnahmen unternommen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Höhe nach dem Höhenlinienbild auf dem BayernAtlas. Siehe bei den → Weblinks.
  2. a b c d Nach dem Verzeichnis der Bach- und Flussgebiete in Bayern – Flussgebiet Lech bis Naab. Siehe bei den → Weblinks.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]