Kleinsendelbach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Kleinsendelbach
Kleinsendelbach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Kleinsendelbach hervorgehoben
Koordinaten: 49° 36′ N, 11° 9′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Forchheim
Verwaltungs­gemeinschaft: Dormitz
Höhe: 312 m ü. NHN
Fläche: 7,5 km2
Einwohner: 1464 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 195 Einwohner je km2
Postleitzahl: 91077
Vorwahl: 09126
Kfz-Kennzeichen: FO, EBS, PEG Vorlage:Infobox Verwaltungseinheit in Deutschland/Wartung/Kfz enthält Kleinbuchstaben
Gemeindeschlüssel: 09 4 74 144
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schulstraße 2
91077 Kleinsendelbach
Webpräsenz: www.kleinsendelbach.de
Bürgermeisterin: Gertrud Werner (Unabhängige Wählergruppe)
Lage der Gemeinde Kleinsendelbach im Landkreis Forchheim
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Über dieses Bild

Kleinsendelbach ist eine Gemeinde im Landkreis Forchheim (Regierungsbezirk Oberfranken) und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Dormitz.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt etwa 15 Kilometer östlich von Erlangen und etwa 15 Kilometer nördlich von Nürnberg im Tal der Schwabach. Kleinsendelbach ist das südlichste Dorf Oberfrankens.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Neunkirchen am Brand, Igensdorf, Eckental, Kalchreuth, Dormitz

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kleinsendelbach gliedert sich in fünf Ortsteile[2]:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortsteile wurden 1062 erstmals urkundlich erwähnt. Kleinsendelbach im heutigen Regierungsbezirk Oberfranken gehörte zum Hochstift Bamberg, das ab 1500 im Fränkischen Reichskreis lag. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 kam der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

20. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1982 wurde Kleinsendelbach als schönstes Dorf des Landkreises Forchheim ausgezeichnet.

Verkehrsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kleinsendelbach hatte früher einen Bahnhof der Erlangen-Eschenau-Bahn, der allerdings stillgelegt ist.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Bürgermeisterin ist seit 2008 Gertrud Werner. Zum Stellvertreter wurde Josef Elsinger gewählt (beide: Unabhängige Wählergruppe).

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahlen 2014 führten zu folgenden Sitzverteilungen im Gemeinderat:

Dorfgemeinschaft: 6 Sitze,

Unabhängige Wählergruppe: 6 Sitze.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „Über gekürzter, fünfmal von Rot und Silber schräg geteilter Spitze gespalten von Blau und Gold, vorne ein linksgewendeter silberner Wolfskopf, hinten ein rotgezungter schwarzer Löwenkopf, der mit einer silbernen Schrägleiste überdeckt ist.“

Sehenswürdigkeiten und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kapelle in Steinbach
  • Kirche St. Heinrich (erbaut 1952)
  • Kapelle Steinbach (im Jahre 1921 erbaut)
  • Heilig-Kreuz-Kapelle Schellenberg
  • Kapelle Kleinsendelbach

Gemeindliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Freizeit- und Sportanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Zwei Sportplätze
  • Die westlich der Gemeinde in Richtung Dormitz gelegenen Seen, deren Uferbereich größtenteils Naturschutzzone ist (Brutvögel, seltene Pflanzen). Eine Informationstafel befindet sich, von Kleinsendelbach herkommend, an der Weggabelung. Am Ufer befindet sich teilweise ein Weg. Der westliche See wird, besonders im Hochsommer, als Badesee genutzt und ist am Wochenende meist stark frequentiert.
  • Zwei Spielplätze im Hauptort und einer in Schellenberg

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 4. Januar 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111102/210737&attr=OBJ&val=1206

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kleinsendelbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien