Klimareporter

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Klimareporter°
www.klimareporter.de
Motto Wir liefern Ihnen täglich Qualitätsjournalismus zum Klimawandel.
Beschreibung Onlinemagazin
Registrierung Nein
Sprachen Deutsch
Eigentümer Klimawissen e.V.
Erschienen 2018
Status Aktiv

Klimareporter (Eigenschreibweise klimareporter°) ist ein Onlinemagazin und möchte aktuellen und unabhängigen Journalismus zum Thema Klimaschutz liefern.[1] Chefredakteur ist Joachim Wille. Es ist das Nachfolgeprojekt von klimaretter.info.

Vorläuferprojekt klimaretter.info[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

klimaretter.info war ein politisches Onlinemagazin zum Themenkreis Klimawandel und Energiewende. Es veröffentlichte tagesaktuelle Nachrichten, Berichte, Analysen, Kommentare und Blogbeiträge, um nach eigener Darstellung „Informationen und Orientierung zu allen Aspekten des Klimawandels“ zu geben.[2] Im Mai 2018 wurde es in klimareporter° umbenannt.[3]

Gegründet wurde das Magazin 2007 von den Journalisten Toralf Staud (Die Zeit) und Nick Reimer (taz) unter dem Namen wir-klimaretter.de – nach ihrem im gleichen Jahr erschienenen Sachbuch Wir Klimaretter. So ist die Wende noch zu schaffen.[4] Seit 2010 heißt das Portal klimaretter.info.

Herausgeber war ein Gremium von Privatpersonen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, bestehend aus Hartmut Graßl, Claudia Kemfert, Andreas Knie, Gero Lücking, Jens Mühlhaus und Michael Müller. Chefredakteur war bis Juli 2016 Nick Reimer, seitdem ist es Joachim Wille.

Neben den sieben Redakteuren in Berlin berichteten sieben Korrespondenten im In- und Ausland sowie die Agentur IPS für klimaretter.info. Im Meinungsressort schreiben regelmäßig die Herausgeber und Redakteure sowie externe Kolumnisten wie Volker Quaschning, Hermann E. Ott und Hermann Josef Hack.

Im Monatsdurchschnitt erreichte klimaretter.info 107.000 Seitenaufrufe.[5] Das Magazin finanziert sich durch Werbung, Spenden und Förderbeiträge. Alle Artikel sind frei zugänglich und haben Leserforen.

Ein Projekt von klimaretter.info war die Website Der Klima-Lügendetektor, auf der Staud und Reimer nach eigenen Angaben „Klimaschutz-Versprechen und -Wirklichkeit vergleichen“, um Greenwashing in Medienbeiträgen, Presseerklärungen und Werbeanzeigen öffentlich zu machen.[6] 2013 und 2014 begleitete die Website Weltklimabericht 2014 den Fünften IPCC-Sachstandsbericht und seine Teilberichte journalistisch.[7] 2015 und 2016 begleitete die Seite Klimadiplomatie die UN-Klimakonferenz in Paris.[8] Das 2014 ausgegründete Magazin movum will in der Umweltbewegung eine Transformations-Debatte anregen.[9][10]

Seit 2015 hat die Frankfurter Rundschau die Klima- und Umwelt-Berichterstattung mit Beiträgen von klimaretter.info intensiviert, sodass mehrmals wöchentlich auch Texte gedruckt erscheinen.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Klimareporter – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Julian Mertens und Joachim Wille: Klimareporter: „Wir liefern die Zusammenhänge“. Die Klimareporter haben eine neue Website und mehr Recherche: Das Online-Magazin hat Großes vor. Wir haben Chefredakteur Joachim Wille nach den Plänen gefragt. blog.gls.de, 18. Mai 2018, abgerufen am 20. Mai 2018.
  2. Selbstdarstellung klimaretter.info
  3. Über klimareporter°. In: klimareporter°. 7. Mai 2018, abgerufen am 7. Mai 2018.
  4. Wir Klimaretter: Das Buch
  5. Mediadaten klimaretter.info (PDF; 626 kB).
  6. Selbstdarstellung Klima-Lügendetektor.
  7. Selbstdarstellung IPCC14
  8. klimadiplomatie.de - Über uns. In: www.klimadiplomatie.de. Abgerufen am 18. Oktober 2016.
  9. Ankündigung von movum bei klimaretter.info
  10. Selbstdarstellung movum.
  11. DUH-Umwelt-Medienpreis, Preisträger 2008; abgerufen am 13. Dezember 2017.
  12. Deutsche Solarpreise 2009, Würdigung wir-klimaretter.de; abgerufen am 13. Dezember 2017.
  13. Lead Awards 2012. Design made in Germany, abgerufen am 13. Dezember 2017.
  14. 2010 .info Website Award Winners; abgerufen am 13. Dezember 2017.
  15. Grimme Online Award, Nominierte 2012; abgerufen am 13. Dezember 2017.
  16. Otto-Brenner-Preis: Medienprojektpreis – Toralf Staud und Nick Reimer; abgerufen am 13. Dezember 2017.
  17. Die Preisträger 2016. Deutsche Umwelthilfe, abgerufen am 13. Dezember 2017.
  18. Preisträger 2017. Neumarkter Lammsbräu, abgerufen am 13. Dezember 2017.