Klingenthal

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Stadt Klingenthal in sächsischen Vogtland. Weitere Bedeutungen dieses Begriffs siehe unter Klingenthal (Begriffsklärung).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Klingenthal
Klingenthal
Deutschlandkarte, Position der Stadt Klingenthal hervorgehoben
Koordinaten: 50° 22′ N, 12° 28′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Landkreis: Vogtlandkreis
Höhe: 569 m ü. NHN
Fläche: 50,44 km²
Einwohner: 8783 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 174 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 08248,
08267 (Zwota)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahlen: 037467,
037465 (Mühlleithen)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: V, AE, OVL, PL, RC
Gemeindeschlüssel: 14 5 23 160
Adresse der
Stadtverwaltung:
Kirchstraße 14
08248 Klingenthal
Webpräsenz: www.klingenthal.de
Bürgermeister: Thomas Hennig (CDU)
Lage der Stadt Klingenthal im Vogtlandkreis
Tschechien Bayern Thüringen Erzgebirgskreis Landkreis Zwickau Adorf/Vogtl. Auerbach/Vogtl. Bad Brambach Bad Elster Bergen (Vogtland) Bösenbrunn Eichigt Ellefeld Elsterberg Falkenstein/Vogtl. Grünbach (Sachsen) Heinsdorfergrund Klingenthal Lengenfeld (Vogtland) Limbach (Vogtland) Markneukirchen Mühlental Muldenhammer Netzschkau Neuensalz Neumark (Vogtland) Neustadt/Vogtl. Oelsnitz/Vogtl. Pausa-Mühltroff Plauen Pöhl Reichenbach im Vogtland Reuth (Vogtland) Rodewisch Rosenbach/Vogtl. Schöneck/Vogtl. Steinberg (Vogtland) Triebel/Vogtl. Theuma Tirpersdorf Treuen Weischlitz WerdaKarte
Über dieses Bild
Marktplatz von Klingenthal
Blick auf das Zentrum
Die Stadt vom Aschberg aus gesehen

Klingenthal, bis 2007 Klingenthal/Sa., ist eine Stadt im Südosten des sächsischen Vogtlandkreises. Sie befindet sich im Musikwinkel im Naturpark Erzgebirge/Vogtland. Die Stadt erlangte Bekanntheit durch den Musikinstrumentenbau, als Ferienort im Vogtland und als Wintersportort.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klingenthal liegt unmittelbar an der Grenze zu Tschechien, gegenüber von Kraslice (Graslitz), am Fuße des Aschbergs (936 m ü. NN). Die mit 10,5 km langgestreckte Stadt ist von Nadelwald (vorwiegend Fichten) umgeben.

Durch Klingenthal fließen die Brunndöbra und die Zwota. Beide vereinigen sich an der deutsch-tschechischen Grenze zum Grenzfluss Zwotau, der in die Eger mündet.

Wichtige Berge um Klingenthal:

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortsteile von Klingenthal sind:

  • Klingenthal mit Brunndöbra und Quittenbach, Sachsenberg-Georgenthal (mit Steindöbra und Aschberg) gehört seit 2013 zum Ortsteil Klingenthal[2]
  • Mühlleithen
  • Zwota (seit 1. Januar 2013), mit Oberzwota und Zwota-Zechenbach

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Nachbargemeinden im Vogtlandkreis sind Markneukirchen, Schöneck/Vogtl., Grünbach und Muldenhammer. In Tschechien gibt es die Nachbargemeinden Kraslice, Ortsteil Hraničná und Bublava.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Zwota nahe der böhmischen Grenze wurde ab 1591 von Sebastian Köppel ein Hammerwerk errichtet, um die nahen Vorkommen an Eisenerz, sowie die weitläufigen Wälder der Region zu nutzen. Am 1. Februar 1602 erfolgte dann auch die erste Erwähnung des Namens „Höllhammer“ im Kirchenbuch der Stadt Schöneck. Es lebten zu dieser Zeit dort Hammerschmiede, Bergleute und Köhler. 1628 brennt das Hammerwerk ab und wird bis auf das Hammergut nicht wieder aufgebaut. Damals gehörte Quittenbach nicht zu Klingenthal und ist als Lehen in Voigtsberg eingetragen. Im Jahre 1626 hatte Georg Christoph von Boxberg von Hellhammer zu Errichtung eines Hammerwerks nachgesucht, was ihm jedoch aus Sorge vor möglichen Schäden an der Flur nicht gewährt wurde. Stattdessen wurde ihm erlaubt vier Häuser mit zugehöriger landwirtschaftlicher Nutzfläche einzurichten.

Anzeige der Sächsischen Revolver-Orchestrion-Fabrik F.O. Glass aus dem Jahr 1904

In der Mitte des 17. Jahrhunderts führten böhmische Exulanten, die im Zuge der Gegenreformation auswanderten, den Geigenbau in Klingenthal ein. 1716 fand die Gründung einer Geigenmacherinnung statt. Ende des 18. Jahrhunderts folgte die Einführung der Bogenmacherei, der Saitenmacherei und der Fertigung von Holz- und Blechblasinstrumenten in Klingenthal. Im Jahre 1829 kamen die Mundharmonikaproduktion und die Holzkammfertigung dazu, 1852 die Herstellung der Handharmonika, das spätere Akkordeon. Klingenthal wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einem Weltzentrum der Harmonikaproduktion. Die älteren Zweige des Musikinstrumentengewerbes wurden durch die Harmonikainstrumente weitgehend verdrängt. Seit 1875 hat Klingenthal einen Bahnanschluss.

Zu Beginn der Zeit des Nationalsozialismus wurden im Keller des Rathauses und auf dem Gelände der ehemaligen Bräckleinscheune im April und Mai 1933 politische NS-Gegner misshandelt und danach in verschiedene Konzentrationslager deportiert. Das zu ihrer Erinnerung errichtete Ehrenmal wurde 1994 gegen den Widerstand von Angehörigen Verfolgter abgerissen.

Das Stadtrecht erhielt Klingenthal am 1. Oktober 1919. Am 25. Juli 1952 wurde aus Teilen der früheren Kreise Auerbach und Oelsnitz der Kreis Klingenthal gebildet. Seit 1996 gehört Klingenthal zum Vogtlandkreis, dessen Verwaltungssitz Plauen ist. Im Unterschied zum elsässischen Klingenthal lautete der offizielle Name der Stadt bis zum 31. Januar 2007 Klingenthal/Sa. Mit Beschluss 377 (veröffentlicht im Amtsblatt der Stadt vom 9. Februar 2007) wurde der Zusatz Sa. gestrichen, die Stadt heißt nach diesem Beschluss seither nur noch Klingenthal.

Die Eigenarten der Gebirgslandschaft haben den Wintersport seit Anfang des 20. Jahrhunderts in Klingenthal heimisch werden lassen. Die Leistungen der Klingenthaler Skisportler haben den Ort und das Niveau des nordischen Skisportes international mitbestimmt.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1950 wurde Brunndöbra & Sachsenberg-Georgenthal nach Klingenthal eingemeindet. Am 1. April 1992 kam Mühlleithen hinzu, am 1. Januar 2013 schließlich Zwota.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der sprunghafte Anstieg der Einwohnerzahl im Jahre 1950 ist auf die Eingemeindung Brunndöbras zurückzuführen. Zu DDR-Zeiten war die Einwohnerzahl der stark industrialisierten Stadt bereits wieder rückläufig. Der wirtschaftliche Niedergang nach der politischen Wende begünstigte diesen Vorgang. Ein weiterer Faktor, der diese Entwicklung begünstigt, ist die Verfügbarkeit preisgünstiger Arbeit aus Tschechien, das seit 2001 per Straßen- und Eisenbahngrenzübergang mit der Stadt verbunden ist. Im Zuge der allmählichen Annäherung der Lohnniveaus der Tschechischen Republik und Deutschlands könnte sich dieser Effekt allerdings zusehends abschwächen.

Allerdings ist die Einwohnerzahl nicht mehr so drastisch rückläufig, wie noch vor einigen Jahren, 2020 wird die Stadt voraussichtlich zwischen 7800 und 7400 Einwohnern haben. Der Anteil der über 65-jährigen soll bis 2020 auf knapp ein Drittel der Gesamtbevölkerung steigen und entspricht damit anderen Kommunen des Freistaates Sachsen. Der Anteil der 15- bis 65-jährigen nimmt voraussichtlich um etwa 10 % ab und erreicht damit etwa 55 %. Die Zahl der Kinder unter 15 Jahren könnte jedoch einen Anstieg von 8 % auf 10 % verzeichnen und wäre damit 2020 höher als in Nachbarstädten wie zum Beispiel Markneukirchen.

Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember):

1834 bis 1946

  • 1834: 1.577
  • 1871: 2.563
  • 1890: 4.755
  • 1910: 6.158
  • 1925: 6.471
  • 1933: 6.491
  • 1946: 6.652 *

1950 bis 1999

  • 1950: 17.399 **
  • 1960: 15.497
  • 1971: 14.062
  • 1981: 13.364
  • 1984: 13.369
  • 1998: 10.471
  • 1999: 10.203

2000 bis 2010

  • 2000: 9.999
  • 2001: 9.769
  • 2002: 9.500
  • 2003: 9.315
  • 2004: 9.116
  • 2007: 8.674
  • 2008: 8.575
  • 2010: 8.268 ***

2012 bis 2013

  • 2012: 9167
  • 2013: 9078

* 29. Oktober     ** 31. August         *** 31. Dezember 2010    [3]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderatswahl 2014[4]
Wahlbeteiligung: 43,6 %
 %
50
40
30
20
10
0
45,2 %
9,0 %
18,5 %
3,7 %
23,7 %
Pro
Expression-Fehler: Unerwartete schließende eckige Klammer

Seit der Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 verteilen sich die 18 Sitze des Stadtrates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:[5]

Mit der Fusion der Gemeinden Klingenthal und Zwota am 1. Januar 2013 wurde der Stadtrat um den bisherigen Gemeinderat von Zwota erweitert; der bisherige Stadtrat wird zugleich Ortschaftsrat von Klingenthal.[2]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis März 2010 war Reiner Schneidenbach (CDU) Bürgermeister von Klingenthal, seit April 2010 hatte Enrico Bräunig (SPD) dieses Amt inne. Er wurde zum 31. Dezember 2012 in den Ruhestand verabschiedet.[2] Bei der ersten Sitzung des Stadtrats am 10. Januar 2013 wurde die Hauptamtsleiterin Inge Schneider zur Amtsverweserin bestimmt, die die Geschäfte des Bürgermeisters bis zu dessen Neuwahl übernahm. Die Bürgermeisterwahl fand am 24. März 2013 statt. Bei dieser Wahl setzte sich der bisherige Zwotaer Bürgermeister Thomas Hennig (damals parteilos) gegen vier Mitbewerber durch. Auf ihn entfielen 97,59 % der Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 50,2 %.[6]

Wappen, Flagge und Dienstsiegel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Klingenthal führt ein Wappen, eine Flagge und ein Dienstsiegel.

Wappenbeschreibung

„Das Wappen der Stadt Klingenthal zeigt eine gelbe Lyra auf blauem Untergrund.“ [7]

Flagge Klingenthals
Flagge

„Als Flagge führt die Stadt Klingenthal eine gelb-blaue Streifenflagge mit aufgelegtem Stadtwappen.“ [7]

Dienstsiegel

„Das Dienstsiegel der Stadt trägt das Stadtwappen mit der Umschrift ‚Stadt Klingenthal‘ und die Siegelnummer bzw. die Bezeichnung des Amtes. Die Siegelführung obliegt dem Bürgermeister.“ [7]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Museen und Freilandanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Erwähnung Klingenthals im Kirchenbuch Schöneck
  • Musik- und Wintersportmuseum Klingenthal
  • Arboretum Klingenthal „An der Braunleithe“ des Forstbezirks Adorf (im Ortsteil Brunndöbra befindlich)
  • Tierpark Klingenthal auf der Richard-Wagner-Höhe (1963 eröffnet)
  • Harmonikamuseum Zwota im ehemaligen Schulgebäude
  • Akkordeon-Schaumanufaktur - seit 1. Januar 2011 geschlossen

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stadtorchester Klingenthal 1866 e. V.
  • Kirchenkonzerte in der Rundkirche Zum Friedefürsten
  • Internationaler Akkordeonwettbewerb
  • Männerchor Goldbergchor
  • Blasorchester Lindenkapelle
  • Akkordeonorchester
  • Posaunen- und Kirchenchöre der einzelnen Kirchgemeinden
  • Mundharmonika-Live Festival

Religionen und Kirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Evangelisch-lutherische Kirchen:
    • Stadtkirche Zum Friedefürsten (erbaut 1736-1737)
    • Lutherkirche, Brunndöbra (erbaut 1909)
    • Kirche St. Johannis, Sachsenberg-Georgenthal (erbaut 1872)
  • Römisch-katholische Kirche:
    • Kirche Maria Rosenkranz Königin (erbaut 1872)
  • Brüderbewegung (Freikirche)

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jugendherberge Klingenthal auf dem Aschberg, dahinter der Aussichtsturm „Otto Hermann Böhm“
  • Großschanze an der Vogtland Arena
  • Jugendherberge Klingenthal
  • WanderaussichtsturmOtto Hermann Böhm“ – Der 1999 errichtete Turm hat eine Gesamthöhe von 32 m und eine Standorthöhe von über 900 m ü. NN und befindet sich neben der 1929 errichteten Jugendherberge Klingenthal auf dem Aschberg.

Naturdenkmäler in der Umgebung Klingenthals[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Vogtland Arena
  • Loipenzentrum Klingenthal/Mühlleithen: Rund um Klingenthal führen 110 km gespurte Loipen. Hier finden sportliche Wettkämpfe statt (zum Beispiel Kammlauf).
  • Ski-Lifte: In der Umgebung befinden sich 3 Skihänge mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad.
  • Tennisclub Klingenthal: Der TCK verfügt über 3 modern ausgestattete Tennisplätze im Stadtteil Zwota.
  • Mit dem SC Dynamo Klingenthal hatte eines der DDR-Wintersport-Leistungszentren seinen Sitz in der Stadt.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine bedeutende kulturelle Veranstaltung, die im Mai eines jeden Jahres durchgeführt wird, ist der Internationaler Akkordeonwettbewerb Klingenthal. Er genießt bei den Experten in aller Welt ein hohes Ansehen.

Weiterhin finden regelmäßig Konzerte im Park statt. Zwei Blasorchester, ein Akkordeonorchester und zahlreiche kleinere Musikgruppen sind durch Rundfunk, Fernsehen und Schallplatten bekannt.

Eine weitere bedeutende Veranstaltung ist Mundharmonika-Live[8] an jedem dritten Wochenende im September. Höhepunkt des internationalen Mundharmonikafestivals ist neben den Workshops für Laien und Profis die musikalisch-kulinarische Livenacht mit Mundharmonikamusik in zahlreichen Klingenthaler Gaststätten. Die musikalische Palette reicht von Folk über Blues, Jazz, Dixieland bis zum Country.

In der Rundkirche „Zum Friedefürsten“ werden regelmäßig Kirchenkonzerte gegeben.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gastgewerbe insbesondere für Wander- und Wintersport-Tourismus
  • Sitz einiger Firmen und Einrichtungen zur Erforschung und Entwicklung, zum Bau und zur Reparatur von Musik-Instrumenten und Musik-Elektronik
  • Metallverarbeitende Betriebe
  • Forstwirtschaft
  • Produktion medizinischer Produkte
  • Herstellung elektronischer Bauteile, zum Beispiel für die Bahnindustrie
  • Herstellung von elektronischem Zubehör für Modelleisenbahnen

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klingenthal liegt an der Eisenbahnstrecke von Zwickau nach Sokolov (Falkenau/Eger), welche heute von der Vogtlandbahn (Zwickau – Klingenthal (Grenze)) und der tschechischen Eisenbahngesellschaft GW Train Regio (Klingenthal (Grenze) – Sokolov) betrieben wird. Täglich bestehen mit der Vogtlandbahn jede Stunde Anschlüsse nach Zwickau Zentrum und nach Kraslice-Sokolov von 6 bis 22 Uhr, montags-freitags wird die Strecke zwischen 5 und 23 Uhr bedient. An Samstagen besteht zudem die Möglichkeit, nach Karlsbad, Marienbad und Hof zu fahren.

Bis 2011 soll der Bahnhof und dessen Umfeld verschönert werden. Dies wurde Ende September 2011 mit einem Abriss des mächtigen Empfangsgebäudes eingeleitet. Von 1917 bis 1964 verkehrte im Döbratal zwischen Klingenthal und Sachsenberg-Georgenthal die elektrisch betriebene Schmalspurbahn Klingenthal–Sachsenberg-Georgenthal mit 1.000 mm Spurweite.

Auf deren Relation verkehrt heute die Stadtbuslinie 48, mit der man vom Bahnhof aus das Stadtzentrum in wenigen Minuten erreicht. Neben dem Stadtbus verkehren mehrere Regionalbuslinien.

Durch Klingenthal führt die B 283, ab Kreuzung Graslitzer Straße jeweils als Auerbacher Straße (nach Nordosten; ehemals Leninstraße) und Markneukirchner Straße (nach Westen). Vier Verbindungen über die Staatsgrenze zwischen Deutschland und Tschechien gibt es in Klingenthal:

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gewerbliche Berufsschule
  • Berufsfachschule „Vogtländischer Musikinstrumentenbau“ Klingenthal
  • Kreisvolkshochschule
  • Musikschule Vogtland e. V.
  • Schulzentrum „Am Amtsberg“ (Grundschule, Gymnasium mit vertieftem sportlichen und mathematisch-naturwissenschaftlichem Profil)

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Personen, die mit Klingenthal in Verbindung stehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klingenthal unterhält Städtepartnerschaften mit:

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wilfried Heller: Klingenthal - quo vadis? Auswirkungen des gesellschaftlichen Wandels in einer Kleinstadt an der sächsisch-böhmischen Grenze. Chemnitz 1995 (Beiträge zur Kommunal- und Regionalentwicklung, Heft 15), ISSN 0942-5934.
  • Wir-Verlag Walter Weller (Hrsg.): Klingenthal. Wir-Verlag Walter Weller, Aalen 1991, ISBN 3-924492-59-X.
  • Kurt Erich Dörfel: Geschichte der Orte des Amtsbezirks Klingenthal. Verlag Gustav Bergmann, Klingenthal 1930.
  • Arthur Müller: Blicke in die Vergangenheit Klingenthals und der umliegenden Orte Brunndöbra, Unter- u. Obersachsenberg, Georgenthal, Aschberg, Steindöbra, Mühlleithen mit Winselburg, Kottenheide und Zwota. Mit Berücksichtigung der böhmischen Nachbarorte. Brückner & Niemann, Leipzig 1897 (Digitalisat)
  • Richard Steche: Klingenthal. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 9. Heft: Amtshauptmannschaft Auerbach. C. C. Meinhold, Dresden 1888, S. 5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Klingenthal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Klingenthal – Reiseführer

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Aktuelle Einwohnerzahlen nach Gemeinden 2015 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. a b c d Vereinbarung Gemeindefusion (PDF-Datei, 8 Seiten, 366 KB)
  3. Einwohnerzahl 2010: sinkende Einwohnerzahlen Klingenthals
  4. Ergebnisse der Gemeinderatswahl 2014
  5. Stadt Klingenthal: Der Stadtrat
  6. Ergebnis der Bürgermeisterwahl vom 24. März 2013 auf www.statistik.sachsen.de. Abgerufen am 26. März 2013.
  7. a b c Hauptsatzung der Stadt Klingenthal (PDF; 146 kB)
  8. Informationen von Mundharmonika live
  9. Website von Neuenrade