Klinik St. Anna (Luzern)

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Klinik St. Anna
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Ort Luzern
Kanton Luzern
Staat Schweiz
Koordinaten 667426 / 212295Koordinaten: 47° 3′ 29,7″ N, 8° 19′ 34,1″ O; CH1903: 667426 / 212295
Direktor Dominik Utiger
Betten 196
Mitarbeiter 1133
Zugehörigkeit Privatklinikgruppe Hirslanden
Gründung 1911
Website Klinik St. Anna

Die Klinik St. Anna ist ein Spital in Luzern. Sie steht auf der Spitalliste des Kantons Luzern[1], der ihr damit Leistungsaufträge zur medizinischen Grundversorgung erteilt hat. Die Klinik wurde 1911 von der Gemeinschaft der St. Anna-Schwestern gegründet und 1931 zur ersten Orthopädie-Klinik der Zentralschweiz ausgebaut. Die Klinik St. Anna ist Teil der Privatklinikgruppe Hirslanden und betreibt ein 24h-Notfallzentrum inklusive einer Stroke Unit für Schlaganfallpatienten.[2]

Im Geschäftsjahr 2016/17 wurden an der Klinik 12'034 stationäre Patienten von 237 Fachärzten behandelt.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Klinik St. Anna liegt am nordwestlichen Stadtrand von Luzern.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gründung der Klinik St. Anna geht auf die Gemeinschaft der St. Anna-Schwestern zurück. Diese eröffneten 1911 das umgebaute Schloss Bramberg auf Musegg als Sanatorium St. Anna. Im Jahr 1918 folgte der Umzug an den heutigen Standort. Die Schwesterngemeinschaft baute 1930 zusätzlich eine Geburtsklinik sowie 1931 die erste Orthopädie-Klinik der Zentralschweiz. Im Jahr 1957 wurde das Sanatorium unter dem Namen Klinik St. Anna neu erbaut. Nahezu 50 Ärzte praktizierten damals in der Klinik, was rund der Hälfte der auf Stadtgebiet tätigen Ärzte entsprach. In diese Zeit fällt zudem die Gründung der Krankenpflegeschule St. Anna. Im Jahr 1975 wurde eine Intensivstation eröffnet.[3]

Die Schwesterngemeinschaft gab 1989 wegen Nachwuchsmangels die Leitung der Klinik an einen Direktor ab. Schritt für Schritt lösten sich die organisatorischen Verflechtungen zwischen der Klinik und der Gemeinschaft der St. Anna-Schwestern. Seit 2005 ist die Klinik St. Anna Teil der Privatklinikgruppe Hirslanden.[3]

Kennzahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Klinik St. Anna sind 1'133 Mitarbeiter sowie 237 Belegärzte und angestellte Ärzte tätig. Sie verfügt über 196 Betten, sechs Operationssäle, drei Geburtssäle sowie zwei zusätzliche provisorische Operationssäle in temporären Erweiterungsmodulen.[4] Im Geschäftsjahr 2016/17 wurden 12'034 stationäre Patienten behandelt, und 9'075 Patienten haben den Notfall aufgesucht. Im selben Zeitraum kamen 830 Kinder an der Klinik St. Anna zur Welt.[5]

Fachgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fachgebiet behandelte, stationäre Patienten 2016/2017
Orthopädie/Sportmedizin 2410
Gynäkologie/Geburtshilfe 1265
Chirurgie/Viszeralchirurgie 1088
Kardiologie 1051
Innere Medizin 1675
Urologie 771
Neurochirurgie 1194
Onkologie/Hämatologie 270
Oto-Rhino-Laryngologie (ORL) 453
Handchirurgie 238
Angiologie/Gefässchirurgie 554
Gastroenterologie 212
Pneumologie 195
Ophthalmologie 13
Plastische Chirurgie 129
Kiefer- und Gesichtschirurgie 33
Rheumatologie/ Physikalische Medizin und Rehabilitation 26
Thoraxchirurgie 104
Neurologie 170
Übrige Fachbereiche 29
Nephrologie 21
Radiologie/Neuroradiologie 133

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gemeinschaft der St. Anna-Schwestern (Hrsg.): Weltoffen, weitblickend und nahe bei den Menschen. 100 Jahre Gemeinschaft der St. Anna-Schwestern 1909–2009. Luzern 2009 (PDF; 3,6 MB [abgerufen am 23. November 2015]).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Spitalliste des Kantons Luzern. In: Regierungsrat Kanton Luzern. 22. November 2011, abgerufen am 23. November 2015 (PDF).
  2. Ursina Largiadèr: Ein Schlaganfall ist immer ein Notfall. In: Focus. Hirslanden Klinik St. Anna, 2015, S. 3-5, abgerufen am 23. November 2015 (PDF).
  3. a b Geschichte. In: Klinik St. Anna. Abgerufen am 23. November 2015.
  4. Provisorische Operationssäle mit modernster Technik, Medienmitteilung der Klinik St. Anna vom 29. November 2016
  5. Kennzahlen. In: Klinik St. Anna. Abgerufen am 2. März 2017.