Vivantes Klinikum Neukölln

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Vivantes Klinikum Neukölln
Ort Berlin, Neukölln
Rudower Straße 48
Koordinaten 52° 26′ 21″ N, 13° 27′ 35″ OKoordinaten: 52° 26′ 21″ N, 13° 27′ 35″ O
Geschäftsführender Direktor
Ärztlicher Direktor
Christian Dreißigacker

Privatdozent
Reinhold Laun[1]
Betten 1196 (2016)[2]
Mitarbeiter 2195[2]
davon Ärzte 520[2]
Fachgebiete Medizinisches Spektrum
Zugehörigkeit Vivantes-Konzern
Gründung um 1900
Website Vivantes Klinikum Neukölln
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Klinikum Neukölln, Innenhof, Ende 2011

Das Vivantes Klinikum Neukölln (ursprünglicher Name: Kreiskrankenhaus Rixdorf für den Kreis Teltow, späterer Name: Krankenhaus Neukölln) ist der Nachfolger des Krankenhauses Britz. Es wird von der Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH betrieben.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebäude wurde vom Architekten Reinhold Kiehl Anfang des 20. Jahrhunderts für die damals boomende Stadt Rixdorf im heutigen Ortsteil Buckow entworfen. Wann es genau fertig wurde, ist nicht überliefert. Mit der Eingemeindung von Vororten nach Groß-Berlin verlor das Krankenhaus seinen Status als Kreiskrankenhaus. Die Leitung hatte um 1920 der Geheime Sanitätsrat Schneider inne.[3] Die südliche Straßenbegrenzung der Anlage hieß jetzt Stubenrauchring.[4]

Die klassische Anlage wurde später ständig durch zusätzliche Funktionsgebäude auf dem großflächigen Krankenhausgelände im Süden des Ortsteils Britz erweitert. Unter anderem entstand 1985/1986 ein modernes Hauptgebäude, das aus zwei fünfgeschossigen, 315 Meter langen, parallelen Baukörpern besteht, denen eine Erschließungshalle zwischengeschaltet ist. Entworfen wurde es von Josef Paul Kleihues und Jürgen König. Um 2010 wurde ein perinatalklinisches Mutter-Kind-Zentrum mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach errichtet. Im Jahr 2013 erwarb die Klinikleitung das geriatrische Krankenhaus Ida Wolff hinzu, ließ es jedoch als selbstständige Wirtschaftseinheit eintragen. Im Juli des gleichen Jahres eröffnete am Klinikum Neukölln das erste Berliner Zentrum für die zahnärztliche Behandlung von schwer mehrfachbehinderten Menschen.[5]

Ausstattung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Krankenhaus (Klinikum Neukölln, KNK) verfügt über 23 Fachabteilungen, zwei Rettungsstellen, 1196 Betten (Stand: Ende 2016),[2] mehrere Computertomographen und zwei Magnetresonanztomographen. Es gibt eine moderne Stroke Unit sowie Kardiologie, Krankengymnastik und ein Schwimmbad, sechs psychiatrische Stationen, eine davon spezialisiert auf Suchtentzug, eine Krisenstation, eine Kinder- und Jugendpsychiatrie und eine psychiatrische Tagesklinik auf dem Klinikgelände sowie zwei angeschlossene psychiatrische Tageskliniken außerhalb des Klinikgeländes (Riese- und Emser Straße). Das Krankenhaus erhielt im Jahr 2009 einen Umweltpreis für seine Energiesparmaßnahmen und Rauchfreiheit.[5] Zwei Patientenfürsprecher und das Qualitätsmanagement kümmern sich um die Belange der Patienten. In der Klinik werden jedes Jahr rund 125.000 Patienten behandelt, davon 48.000 stationär. Die Klinik ist akademisches Lehrkrankenhaus der Charité.[6]

Im Foyer des Haupthauses befand sich eine Bronzeskulptur Mutter mit Kind, die im Jahr 2013 von Buntmetalldieben unbemerkt entfernt wurde.[7]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Vivantes Klinikum Neukölln – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Leitung des KNK, Stand 2014
  2. a b c d Vivantes Geschäftsbericht 2016. (PDF; 2,4 MB) In: vivantes.de. Vivantes – Netzwerk für Gesundheit GmbH, 14. März 2017, S. 5, abgerufen am 15. Januar 2018.
  3. Behörden, Anstalten, Vereine. In: Berliner Adreßbuch, 1920, Teil V Britz, S. 11.
  4. Britz. In: Berliner Adreßbuch, 1920, Teil V, S. 10 (Straßenübersicht).
  5. a b Geschäftsbericht für das Jahr 2013@1@2Vorlage:Toter Link/www.vivantes_gfbericht_2013_neu.pdf (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF) Vivantes, abgerufen 27. November 2014.
  6. Details zum KNK; Stand 2014
  7. Karin Schmidl: Die Heinzelmännchen sind weg. In: Berliner Zeitung, 27. November 2014, S. 23.