Kloster Paring

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Das Kloster Paring ist eine Propstei der Augustiner-Chorherren der Windesheimer Kongregation, lat. Canones Regulares Vindesemensis (Ordenskürzel C.R.V.), in Paring, Markt Langquaid in Bayern in der Diözese Regensburg.

Kirche St. Michael, Paring: Hochaltar St. Michael mit Feuerschwert und Seelenwaage

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das St. Michael geweihte Kloster wurde 1141 durch Gebhard von Roning gegründet. Von 1141 bis 1598 war es Augustinerchorherren-Stift, 1616 bis 1803 ein Priorat der Benediktinerabtei Andechs, wurde jedoch 1803 im Zuge der Säkularisation aufgelöst. Der größte Teil der Anlage ist nicht erhalten.

1974 wurde das Kloster von Augustiner-Chorherren der Windesheimer Kongregation wiederbesiedelt und war bis 2016 der Sitz ihres Generalpropstes. Der Konvent des Klosters besteht derzeit aus 14 Kanonikern und einem Novizen. Die Priester des Ordens versehen ordentliche und außerordentliche bzw. kategoriale Seelsorge. Die Klostergebäude, die bereits in den Jahren 2000/01 erweitert wurden, sind mittlerweile wieder an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen und müssen in den kommenden Jahren weiter vergrößert werden.

Auf dem Friedhof der Propstei liegt Karl Egger begraben, der maßgeblich daran beteiligt war, dass die Windesheimer Kongregation der lateranensischen Chorherren wiederbelebt wurde.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Georg Paula, Volker Liedke, Michael M. Rind: Landkreis Kelheim (= Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege [Hrsg.]: Denkmäler in Bayern. Band II.30). Verlag Schnell & Steiner, München/Zürich 1992, ISBN 3-7954-0009-0.
  • H. Holl: P. Ulrich Staudigl von Andechs († 1720) als erster Prokurator [...]. In: Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktinerordens und seiner Zweige. Band 51, 1933, S. 231–275.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Klosterkirche Paring – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 48° 51′ 4″ N, 12° 5′ 41″ O