Kloster Seligenthal (Landshut)

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Kloster Seligenthal Landshut
Großer Innenhof der Zisterzienserinnen-Abtei Seligenthal
Großer Innenhof der Zisterzienserinnen-Abtei Seligenthal
Lage DeutschlandDeutschland Deutschland
Bayern
Liegt im Bistum Regensburg
Koordinaten: 48° 33′ N, 12° 9′ OKoordinaten: 48° 32′ 32″ N, 12° 8′ 51″ O
Patrozinium Mariä Himmelfahrt
Gründungsjahr 1232
Jahr der Auflösung/
Aufhebung
1803
Jahr der Wiederbesiedlung 1836
Kongregation direkt dem Orden inkorporiert

Tochterklöster

Kloster Waldsassen (1863)
Abtei Marienkron (1955)
Kloster Helfta (1999)
Kloster La Paz (1972)

Stich des Klosters aus dem „Churbaierischen Atlas“ von Anton Wilhelm Ertl, 1687
Stich des Klosters aus der „Historico-topographica Descriptio“ 1701–1726 von Michael Wening

Das Kloster Seligenthal (lat. Abbatia B.M.V. Felicis Vallis) ist eine 1232 gestiftete Abtei der Zisterzienserinnen und Grabstätte der Wittelsbacher in Landshut in Niederbayern in der Diözese Regensburg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das der Heiligen Jungfrau geweihte Kloster wurde 1232 durch Ludmilla, Witwe Ludwigs I. des Kelheimers, Herzog von Bayern und Stadtgründer Landshuts, gestiftet. Ludmilla lebte selbst im Kloster und wurde nach ihrem Tod 1240 in der Afra-Kapelle beigesetzt, später sollen ihre Gebeine in die Abteikirche übertragen worden sein. Heute erinnern dort noch zwei frühgotische Holzfiguren mit einer frühen Darstellung des bayerischen Rautenwappens an das Herrscherpaar. Das neu gegründete Kloster wurde 1236 der Abtei Kaisheim unterstellt, dabei wurde erstmals der Name Seligenthal verwendet.[1]

Nach der Klostergründung wohnten die Schwester zunächst in dem um 1230 errichteten Haus Schwestergasse 8. Als vorläufige Klosterkirche diente die romanische Afra-Kapelle. Rund um dieses Kirchlein wurden 1259 die Abteikirche und in der Folgezeit die heutigen Konventgebäude erbaut.[2]

Das Kloster blühte rasch auf. Als im Jahr 1260 eine Schreibschule gegründet wurde, lebten bereits 70 Schwester in Seligenthal. In den folgenden Jahrhundert besaß das Kloster stets die Gunst der bayerischen Herrscher. So wurde die 1259 geweihte spätromanische Abteikirche Unserer Lieben Frau als Begräbnisstätte der Wittelsbacher genutzt. Im 15. Jahrhundert durch mangelnde Einhaltung der Ordensregeln auf und vor allem im 16. Jahrhundert unter dem Einfluss der Reformation drohte dem Kloster mehrmals das „Aussterben“. 1559 wurde es dem Zisterzienserkloster Aldersbach unterstellt. Während des Dreißigjährigen Krieges mussten die Schwestern wegen plündernder schwedischer Truppen und großer Hungersnöte den Konvent zwischen 1631 und 1649 mehrmals verlassen. 1651 kehrten sie in das völlig zerstörte Kloster zurück.[1]

In der Folgezeit erlebte Seligenthal eine erneute Blüte. In den 1680er-Jahren rühmten hochrangige Vertreter des Zisterzienserordens sogar die vorbildliche Einhaltung der Ordensdisziplin. Auch die Heiligenverehrung prägte das Kloster um diese Zeit. So wurde zwischen 1667 und 1679 die Leichname der Heiligen Antonius, Cassian, Viktor und Theodor nach Seligenthal überführt. Während der Spanischen Erbfolgekrieges (1701-1714) mussten die Schwester ihren Konvent erneut verlassen. Wenig später wurde die ursprünglich spätromanische Abteikirche (geweiht 1259) in den Jahren 1732 bis 1734 im Stil des frühen Rokoko umgebaut. Das Hochaltargemälde, Stuck und Deckengemälde stammen vom Wessobrunner Johann Baptist Zimmermann. Um die Arbeiten hatte sich auch Egid Quirin Asam beworben, allerdings ging der Zuschlag letztendlich an Zimmermann.[1]

Das Kloster wurde 1803 im Zuge der Säkularisation in Bayern aufgelöst. Die Aufnahme von Novizinnen war aber bereits 1766 beschränkt worden. Trotz durften die Schwestern vorerst im Kloster bleiben. 1820 wurde dann die 1782 eingerichtete Mädchenschule geschlossen. Nach dem Historiker Sigmund Ritter von Riezler in der Allgemeinen Deutschen Biografie, Band 36 (1893), S. 551–553, verwandte sich der Münchner Weihbischof Franz Ignaz von Streber persönlich bei König Ludwig I. von Bayern um das Kloster 1835 wieder zu errichten. Auflage dabei war die Wiedereröffnung der Mädchenschulen zur „Erziehung der weiblichen Jugend“ Landshuts. 1862 wurde Seligenthal Priorat, 1925 wieder Abtei.[1]

Die Abtei unternahm im Lauf ihrer jüngeren Geschichte mehrere Tochtergründungen. So wurden 1863 Nonnen nach Waldsassen (Kloster Waldsassen), 1955 nach Mönchhof (Abtei Marienkron), 1979 nach La Paz (Colegio Ave Maria) und 1999 nach Helfta (Kloster Helfta) entsandt, um dort Klöster wieder- oder neu zu errichten.

Seit 1999 leitet Äbtissin M. Petra Articus die Abtei, die dieses Amt von ihren Vorgängerinnen M. Columba Baumgartner (1958 bis 1987; † 1. September 2007) und M. Assumpta Schenkl (1987 bis 1999; danach Priorin des Klosters Helfta in Eisleben; † 24. April 2009) übernahm.

Heute (Stand 2010) leben und arbeiten 53 Schwestern in der Abtei. Damit ist Seligenthal eines der größten Zisterzienserinnenklöster der Welt. Die Schwestern unterrichten unter anderem als Lehrerinnen und Erzieherinnen in den Bildungs- und Betreuungseinrichtungen der Schulstiftung Seligenthal. Im Jahr 2007 konnte die Abtei ihr 775-jähriges Gründungsjubiläum feiern.

Abteikirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Hochaltar mit Figuren von Wenzeslaus Jorhan und einem Gemälde von Johann Baptist Zimmermann
Das mit Stuck umrahmte Deckenfresko von Zimmermann
Hochaltar, Kanzel und Seitenaltar

Die im Kern spätromanische Klosterkirche Mariä Himmelfahrt wurde 1259 durch Bischof Heinrich von Chiemsee geweiht. Es handelt sich dabei um einen einschiffigen, kreuzförmigen Zentralbau. Der Chor, der erst unter der Äbtissin Anna Reisacher (1617-1634) eingewölbt wurde, besitzt exakt die Weite des Langhauses besitzt. An die Nordseite des Chores grenzt die doppelstöckige Sakristei. Das Langhaus umfasst vier Joche und besitzt eine Stichkappentonne, die Kreuzarme verfügen dagegen lediglich über ein einfaches Tonnengewölbe. Das Langhaus westlich der Vierung ist durch eine großflächige Empore zweigeteilt. Obenauf befindet sich der Nonnenchor, der den Klosterschwestern vorbehalten ist, darunter der Kirchenraum für die weltlichen Laien - früher besonders für die Bewohner der Klosterhofmark. Von außerhalb des Klostergeländes sichtbar ist nur der schlanke, dachreiterartige Turm. Er erhielt 1689 seine jetzige Form.[2]

Die tiefgreifendste Veränderung erfuhr das Gotteshaus in den Jahren 1732 bis 1734, als der Landshuter Hofmaurermeister Johann Georg Hirschstötter das Innere des äußerlich schlichten mittelalterlichen Bauwerkes nach den Plänen seines Münchener Kollegen Johann Baptist Gunetzrhainer umgestaltete. Der Chor wurde von ihm ganz neu geschaffen, so dass sich nun dem großen, zentralen Raum der Vierung alle Raumteile unterordnen. Besonders dieser Teil wurde von Johann Baptist Zimmermann und seinen beiden Söhnen reich mit Stuck dekoriert. Zimmermann schuf auch die Deckenfresken, die einen Marienzyklus zeigen. Im rechten Querschiffarm ist die Geburt Mariens abgebildet, im linken ihr Tod. Das Hauptbild in der Kuppelschale zeigt die Krönung Mariens. Des Weiteren malte er auch die drei Altarbilder. Das Gemälde des Hochaltares zeigt Mariä Aufnahme in den Himmel, die beiden der Seitenaltäre Anna selbdritt und die thronende Maria. Die Altäre, insbesondere den Hochaltar mit dem goldenen, Jesus Christus symbolisierenden Fenster, die Kanzel und das Chorgitter wurden von Frater Kaspar Grießemann aus dem Zisterzienserkloster Aldersbach entworfen; der Figurenschmuck stammt größtenteils vom Griesbacher Bildhauer Johann Wenzeslaus Jorhan.[2][3]

In der Kirche befindet sich auch die Begräbnisstätte der Wittelsbacher. Eine Gruft hat es nie gegeben, vielmehr wurden die Verstorbenen in Einzelgräbern bestattet. Ein im 14. Jahrhundert angefangener Nekrolog gibt auch Auskunft über die späteren Bestattungen. So sind zum Beispiel die drei „reichen Herzöge“ von Bayern-Landshut im 15. Jahrhundert dort begraben - Heinrich der Reiche († 30. Juli 1450), dessen Ludwig der Reiche († 18. Januar 1479) und wiederum dessen Sohn Georg der Reiche († 1. Dezember 1503). Des Weiteren wurden Ruprecht von der Pfalz († 20. August 1504), der Statthalter Herzogs Georg des Reichen sowie seine Frau, Elisabeth von Bayern († 15. September 1504), die Tochter Herzog Georgs, und ihre beiden ältesten Söhne Georg und Ruprecht (beide † August 1504) in der Kirche beigesetzt. Sie starben alle an der Ruhr, die während der Belagerung Landshuts im Landshuter Erbfolgekrieg in der Stadt grassierte. In dem Gotteshaus befindet sich die zudem Grabplatte der Tumba des Herzogs Ludwig X. († 22. April 1545). Sie ist die einzige erhaltene Arbeit unter der früheren Grabplatten und Totenschildern und wird dem Münchener Bildhauer Thomas Häring zugeschrieben.[2]

Afra-Kapelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über die Geschichte der Afra-Kapelle ist noch wenig bekannt, sie ist aber auf jeden Fall älter als die Klosterkirche. Bis zu deren Fertigstellung wurden die Gottesdienste dort abgehalten. Auch wurde die Klosterstifterin Ludmilla nach ihrem Tod im Jahre 1240 dort vorübergehend beigesetzt. Die Kapelle wurde dann zu einer Gedenkstätte für die Verstorbenen des Hauses Wittelsbach. 1320 wurde ein Hochgrab errichtet, auf dem die um 1330 geschnitzten Figuren der Stifterin und ihres Gatten lagen. Anfang des 17. Jahrhunderts wurde das Hochgrab wieder abgebaut und die Stifterfiguren oberhalb der tragenden Säule der Nonnenempore angeordnet. Kurz nach der Errichtung des Hochgrabes wurde an den romanischen Raum ein gotischer Chor angebaut, um wieder Platz für den Altar zu schaffen.[4]

Das heutige Altargehäuse im Stil der Spätrenaissance stammt aus dem Jahr 1613, die Stuckfiguren in der Mitte - Maria mit dem Kind, Johannes der Täufer und Johannes Evangelist - stammen aber aus dem 14. Jahrhundert. Die Flügel sind bemalt. Im oberen Altarteil steht in einer Nische die Figur der Heiligen Afra, die der Kapelle den Namen gab, obwohl sie eigentlich Johannes dem Täufer geweiht ist und deshalb früher auch als Johannis-Kapelle bezeichnet wurde.[4]

Die Kapelle besitzt über dem Westgiebel einen kleinen gemauerten Turm im Barockstil von 1696. Bemerkenswert sind auch die 32 kleinen Holzfiguren an der Brüstung der Empore, die wohl zu einem Zyklus mit Bildnissen früherer Fürstinnen und Fürsten gehören, und der getreppte romanische Rundbogenfries am Ostgiebel des Kapellenlanghauses, der den Chor einrahmt.[2]

Während einer Renovierung der Kapelle um 1970 wurde eine Heizung eingebaut. Deshalb wird sie heute von den Nonnen als Winterkirche genutzt.[4]

Weitere Klostergebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Altar der Preysing- bzw. Kärgl-Kapelle

Die Preysing-Kapelle liegt neben dem rückwärtigen Portal der Abteikirche und grenzt an deren Langhaus. Sie wurde 1233 von dem gleichnamigen Adelsgeschlecht gestiftet, das in Altenpreysing, heute Kronwinkl, seinen Stammsitz hatte. Beim Umbau in der Barockzeit wurde die Kapelle mit daneben liegenden Kärgl-Kapelle vereinigt. Die heutige Kapelle besitzt zwei Altäre aus den Jahren 1629 und 1640, wobei der ältere mit Figuren der Heiligen Georg und Christophorus von dem Degler-Schüler Hans Dreismich ausgestattet ist. Interessant ist auch eine sitzende Marienfigur aus der Zeit um 1300, die „Preysing-Madonna“. An den Wänden und im Pflaster sind mehrere Grabsteine im Stile der Spätgotik und Renaissance angebracht, darunter der von Karl Kärgl († 1495) vom Burghauser Steinmetz Franz Sickinger und der des Seligenthaler Hofmeisters Georg Kärgl († 1527) von dem Landshuter Bildschnitzer Stefan Rottaler.[2]

Weitere Kapellen sind[2]:

Nördlich an die Abteikirche schließt das Konventgebäude mit dem vierflügligen Kreuzgang an. Dieser besitzt ein Sterngewölbe, das 1477 bzw. 1482 erbaut wurde. Der Kreuzgang umschließt einen kleinen Innenhof, den Kreuzgarten. Im Ostflügel des Konventgebäudes befindet sich ebenerdig ein Refektorium, das als zweischiffiger, gewölbter Saal mit je sechs Kreuzjochen ausgeführt ist. Interessant ist dort auch ein frühgotisches Fresko der Krönung Mariens. Daran schließt die ehemalige Küche an, welche über ein von einem runden Mittelpfeiler nach vier Seiten ausstrahlendes Sterngewölbe verfügt.[2]

Südlich der Abteikirche rund um den großen Innenhof liegen die Wirtschafts- und Verwaltungsgebäude der Abtei. Sie wurden ab 1729 errichtet und dienen heute zum großen Teil als Schulgebäude.[2]

Die Abtei verfügt ferner über einen großen Klostergarten westlich der Klostergebäude. Außerdem ist noch der Alte Friedhof erwähnenswert. Hier befinden sich die kunstvollen Epitaphien der Äbtissinnen Sabina Hauser († 1582), Apollonia von Reinbach († 1605), Anna Malvater († 1617), Anna Reisacher († 1634), Anna Maria Johann († 1643) und Anna Gräfin von Preysing († 1665).[2]

Einrichtungen der Schulstiftung Seligenthal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Außenansicht der Zisterzienserinnen-Abtei vom Bismarckplatz

Im Jahr 2000 wurde durch die Zisterzienserinnenabtei die eigenständige Schulstiftung Seligenthal gegründet. Diese unterhält auf dem historischen Klostergelände ein umfangreiches Erziehungs- und Bildungsangebot:[5]

  • einen Kindergarten mit fünf Gruppen
  • eine dreizügige private Grundschule mit zwölf Klassen
  • einen Kinderhort mit acht Gruppen für etwa 200 Kinder
  • ein Gymnasium mit einem neusprachlichen, wirtschaftlich-sozialwissenschaftlichem und musischem Profil
  • eine Ganztagesbetreuung für Schülerinnen und Schüler der 5. bis 7. Klasse
  • eine Wirtschaftsschule in zwei- und vierjähriger Form zur Erlangung der Mittleren Reife
  • eine zweizügige Fachakademie für Sozialpädagogik für die Ausbildung als Kinderpfleger/-in und zum Studium für Erzieher/-innen

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2004 erhielt Meinhard Prill für den Film Von Himmel und Erde – Alltag im Kloster Landshut-Seligenthal den Bayerischen Fernsehpreis.
  • Nach dem Kloster Seligenthal sind mit der Seligenthaler Straße und der nahe gelegenen Schwestergasse gleich zwei Straßen in Landshut benannt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Felix Mader: Die Kunstdenkmäler von Niederbayern. Bd. 16: Stadt Landshut. Mit Einschluss der Trausnitz. Unveränd. Nachdr. der Ausg. München 1927. 1980, hier S. 216–289.
  • Markus Mitschke: Gott zur Ehre – der Stadt zum Wohl. Die Klöster der Stadt Landshut von der Gründung bis zur Säkularisation. Landshut 2011.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kloster Seligenthal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Nachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Haus der Bayerischen Geschichte: Landshut, Kloster Seligenthal - Geschichte. Online auf www.hdbg.eu. Abgerufen am 25. Dezember 2015.
  2. a b c d e f g h i j Volker Liedke: Denkmäler in Bayern - Stadt Landshut, S. 94ff. Schnell & Steiner, München 1988. ISBN 3-7954-1002-9.
  3. Zisterzienserinnen-Abtei Seligenthal: Abtei-Kirche. Online auf abtei.seligenthal.de. Abgerufen am 26. Dezember 2015.
  4. a b c Zisterzienserinnen-Abtei Seligenthal: Afra-Kapelle. Online auf abtei.seligenthal.de. Abgerufen am 26. Dezember 2015.
  5. Zisterzienserinnen-Abtei Seligenthal: Schulstiftung - Gründung und Auftrag. Online auf schulstiftung.seligenthal.de. Abgerufen am 27. Dezember 2015.