Klostermansfeld

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Klostermansfeld
Klostermansfeld
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Klostermansfeld hervorgehoben
Koordinaten: 51° 35′ N, 11° 30′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Mansfeld-Südharz
Verbandsgemeinde: Mansfelder Grund-Helbra
Höhe: 249 m ü. NHN
Fläche: 8,8 km²
Einwohner: 2458 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 279 Einwohner je km²
Postleitzahl: 06308
Vorwahl: 034772
Kfz-Kennzeichen: MSH, EIL, HET, ML, SGH
Gemeindeschlüssel: 15 0 87 260
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchstraße 1
06308 Klostermansfeld
Bürgermeister: Uwe Tempelhof (WG)
Lage der Gemeinde Klostermansfeld im Landkreis Mansfeld-Südharz
Salzlandkreis Landkreis Harz Saalekreis Thüringen Sachsen-Anhalt Gerbstedt Allstedt Seegebiet Mansfelder Land Südharz Ahlsdorf Benndorf Blankenheim Bornstedt Helbra Hergisdorf Klostermansfeld Wimmelburg Lutherstadt Eisleben Hettstedt Mansfeld Sangerhausen Sangerhausen Berga (Kyffhäuser) Brücken-Hackpfüffel Edersleben Kelbra (Kyffhäuser) Wallhausen ArnsteinKarte
Über dieses Bild

Klostermansfeld ist eine Gemeinde im Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klostermansfeld liegt etwa 7 km nordwestlich von Eisleben. Die Gemeinde gehört der Verbandsgemeinde Mansfelder Grund-Helbra an, die ihren Verwaltungssitz in Helbra hat.

Ausdehnung und Nutzung des Gemeindegebiets[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie die anderen Gemeinden in der Verbandsgemeinde ist auch Klostermansfeld nicht sehr groß. Seine größte Ost-West-Ausdehnung beträgt 5 km, vom nördlichsten zum südlichsten Punkt misst sie 4,7 km. Die folgende Tabelle zeigt die Flächenverteilung der Gemeinde. Wasserflächen gibt es in Klostermansfeld sehr wenige, sie wurden deshalb, wie Verkehrsflächen auch, den sie umgebenden Flächen zugeordnet. Haldenfläche bezeichnet die Fläche, die durch drei Kupferschieferhalden bedeckt wird.

Fläche
nach Nutzungsart
Gesamtfläche
in ha[2]
Anteil an der
Fläche der Gemeinde
Siedlungsfläche 182,2 21,3 %
Haldenfläche 32,4 3,8 %
Parks 11,5 1,4 %
Wald und Wiesenfläche 3,47 0,4 %
Äcker und Felder 623,4 73,1 %

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind Mansfeld im Norden, Gerbstedt und die Lutherstadt Eisleben im Osten und Helbra und Benndorf im Süden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.
Klosterkirche Klostermansfeld

Klostermansfeld wird erstmals am 22. Oktober 973 als Mannesfeld in einer Tauschurkunde König Ottos II erwähnt, in der er ein Tauschgeschäft zwischen Erzbischof Adalbert von Magdeburg und dem Abt Werinher von Fulda bestätigt. Um 1140 wird ein Benediktinerkloster in Mansfeld gegründete und schloss sich nach nur 19 Jahren dem Orden vom Tale Josephat an. Die Anlage wurde während des Bauernkrieges 1525 stark beschädigt, doch der romanische Kirchturm ist erhalten und trägt eine Dachhaube von 1739. 1949 Osterfenster von Charles Crodel. Erneuerung 1960–1970.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ehrenamtliche Bürgermeister Uwe Tempelhof wurde zum ersten Mal am 28. Februar 1999 gewählt. 2006 gewann er die Wahl gegen Peter Günther. Am 13. Januar 2013 wurde er einhellig im Amt bestätigt.[3]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde am 6. März 1939 durch den Oberpräsidenten der Provinz Sachsen verliehen.

Blasonierung: „Geviert; Feld 1 und 4: in Silber sechs (3:3) rote Rauten (Stammwappen der Grafen von Mansfeld); Feld 2: in Blau die schräggekreuzten goldenen Berghämmer; Feld 3: in Blau ein goldenes dreiblättriges Kleeblatt.“

Das älteste Siegel zeigt ein Kirchengebäude, belegt mit dem Schilde der Grafen von Mansfeld; ein Siegel des 18.Jh. dagegen zeigt das Kleeblatt (als eigentliches Gemeindezeichen) und die Berghämmer. Aus diesen Symbolen wurde das neue Wappen geschaffen, wobei das Bild der Kirche entsprechend den neuen Bestimmungen in Fortfall kam.

Das Wappen wurde von dem Magdeburger Staatsarchivrat Otto Korn gestaltet.

Gedenkstätte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bahnhof von Klostermansfeld

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Bevölkerung der Gemeinden – Stand: 31. Dezember 2014 (PDF) (Fortschreibung) (Hilfe dazu).
  2. Webatlas des Geoportals Rheinland-Pfalz, die Informationen sind frei nachmessbar.
  3. Landeswahlleiter: Bürgermeisterwahl am 13.01.2013 in der Gemeinde Klostermansfeld. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, 14. März 2013, abgerufen am 21. Mai 2013.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Klostermansfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien