Klow-Palast

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Klow-Palast
Der Klow-Palast

Der Klow-Palast

Daten
Ort Kiew, UkraineUkraine Ukraine
Architekt Gottfried Schädel, Pjotr Nejolow, Stepan Kownir
Bauherr Kiewer Höhlenkloster
Baustil Ukrainischer Barock
Baujahr 1752–1756
Koordinaten 50° 26′ 31″ N, 30° 31′ 57″ OKoordinaten: 50° 26′ 31″ N, 30° 31′ 57″ O
Besonderheiten
Baudenkmal, Sitz des Obersten Gerichtshofs

Der Klow-Palast (ukrainisch Кловський палац, russisch Кловский дворец) ist ein in den 1750er Jahren im Stil des Barocks errichteter Palast. Seit 2005 ist der Klow-Palast der Sitz des Obersten Gerichtshofs der Ukraine (Верховний Суд України).[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der von den Architekten Gottfried Schädel, Pjotr Nejolow und Stepan Kownir in den Jahren 1752 bis 1756 an Stelle eines Holzhauses als Gästehaus des Kiewer Höhlenklosters für die Zarenfamilie errichtete jedoch nie von dieser genutzte Palast ist ein Baudenkmal von nationaler Bedeutung des 18. Jahrhunderts.[2]

Das Gebäude auf der Pylypa Orlyka-Straße (вул. Пилипа Орлика) Nr. 8 beherbergte in seiner langen Geschichte zahlreiche verschiedene Einrichtungen wie die Druckerei des Kiewer Höhlenklosters, ein Lazarett, zwei Schulen und zwei Museen,[3] darunter von 1982 bis 2004 das Museum der Geschichte Kiews.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Klow-Palast – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Beschreibung des Palastes (Memento des Originals vom 19. Juli 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.oldkyiv.org.ua auf oldkyiv.org.ua; abgerufen am 29. Mai 2014 (ukrainisch)
  2. Denkmäler der Stadtplanung und Architektur der Ukrainischen SSR; abgerufen am 29. Mai 2014
  3. Günther Schäfer: Kiev: Rundgänge durch die Metropole am Dnepr. In: Städteführer (= Trescher-Reihe Reisen). 3. Auflage. Trescher Verlag, 2011, ISBN 978-3-89794-181-6, S. 201 ([eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche ]).