Know-how-Computer

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Der Know-how-Computer oder WDR-Papiercomputer war ein „Computer“, den man einfach aus einem Bogen Papier und einzelnen Streichhölzern zusammenbauen konnte. Damit konnte jeder Interessierte lernen, wie man programmiert, ohne einen elektronischen Computer zur Verfügung zu haben. Somit diente dieser „Computer“ als pädagogische Hilfe im Bereich der Informatik. Der Know-how-Computer wurde von Wolfgang Back und Ulrich Rohde entwickelt und in der Fernsehsendung WDR Computerclub im Jahre 1983 erstmals vorgestellt.

Er wurde gleichfalls in den Zeitschriften mc[1] und pc magazin veröffentlicht.

Der „Computer“ arbeitete auf Papier; als Informationseinheiten wurden Streichhölzer verwendet. Nur fünf Befehle reichten aus, um alle mathematischen Funktionen darstellen zu können. Dieser Übungscomputer auf Papier wurde in über 400.000 Exemplaren verschickt und gehörte damals zu den Computern mit der weitesten Verbreitung. Eine Implementierung als Computerprogramm ist auf Wolfgang Backs Website erhältlich.

Die Arbeitsweise ist an Registermaschinen angelehnt (der Artikel der mc bezieht sich auf Elmar Cohors-Fresenborg[2]), entspricht aber mehr dem Ansatz von Shepherdson und Sturgis.

Eine abgeleitete Version des „Papier-Computers“ wird als „Know How Computer“ in Namibia im Schulunterricht verwendet.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ulrich Rohde: Computer für Anfänger. Zeitschrift mc, Heft 5/1983, Franzis Verlag München. ISSN 0720-4442
  2. Elmar Cohors-Fresenborg: Mathematik mit Kalkülen und Maschinen. Vieweg 1977. ISBN 3 528 08381 6