Kochanowice

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Kochanowice
Wappen von Kochanowice
Kochanowice (Polen)
Kochanowice
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Schlesien
Powiat: Lubliniec
Geographische Lage: 50° 43′ N, 18° 45′ OKoordinaten: 50° 42′ 40″ N, 18° 45′ 6″ O
Einwohner: 1944 (2008)
Postleitzahl: 42-713
Telefonvorwahl: (+48) 34
Kfz-Kennzeichen: SLU
Wirtschaft und Verkehr
Schienenweg: Tschenstochau–Lublinitz
Gmina
Gminatyp: Landgemeinde
Gminagliederung: 8 Schulzenämter
Fläche: 80,02 km²
Einwohner: 6898
(31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 86 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 2407052
Verwaltung
Adresse: ul. Wolności 5
42-713 Kochanowice
Webpräsenz: www.kochanowice.pl



Kochanowice (deutsch Kochanowitz) ist ein Dorf und Sitz der gleichnamigen Gemeinde im Powiat Lubliniecki der Woiwodschaft Schlesien, Polen.

Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Landgemeinde (gmina wiejska) Kochanowice gehören acht Ortschaften mit einem Schulzenamt (sołectwo):

  • Droniowice (Groß Droniowitz),
  • Harbułtowice (Harbultowitz),
  • Jawornica (Jawornitz, älter auch Jauerwitz[2]),
  • Kochanowice (Kochanowitz),
  • Kochcice (Kochtschütz, bis 1908 Kochczütz, älter auch Kochlitz[3][4]),
  • Lubecko (Lubetzko),
  • Lubockie-Ostrów (Lubotzken, älter auch Lubotzki-Häuser[5], Ostrow[6])
  • Pawełki (Pawelken)[7]

Weitere Ortschaften der Gemeinde sind Gajówka Kochcice (Fasanengarten), Swaciok (Swaciok), Szklarnia (Sklarnia) und Śródlesie (Mittelvorwerk).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kochanowitz wurde 1742 mit dem größten Teil Schlesiens preußisch und war ab 1816 Teil des Kreises Lublinitz im Regierungsbezirk Oppeln. Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921 wurden in Kochanowitz 185 Stimmen für einen Verbleib bei Deutschland und 203 für einen Anschluss an Polen abgegeben. Im Gutsbezirk Kochanowitz waren 81 Stimmen für Deutschland und 17 für Polen.[8] Der Stimmkreis Lublinitz, dem Kochanowitz angehörte, wurde in der Folge zwischen Deutschland und Polen aufgeteilt. Kochanowitz fiel wie die Kreisstadt Lublinitz an Polen und lag direkt an der neuen Staatsgrenze. Einige Teile des heutigen Gemeindegebiets – die Dörfer Lubotzken, Ostrow, Pawelken – blieben in der Weimarer Republik. Im Polen der Zwischenkriegszeit war Kochanowice Teil der Autonomen Woiwodschaft Schlesien.

Nach der deutschen Besetzung im Zweiten Weltkrieg wurde Kochanowice 1945 wieder Teil Polens.

Sohn des Ortes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2016. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF-Dateien; 5,19 MiB), abgerufen am 29. September 2017.
  2. http://www.mapywig.org/m/German_maps/series/150K_Gilly_SKvSudpreussen/Gilly_Spezialkarte_von_Suedpreussen_150k_BCUL_07_B4.jpg
  3. [1]
  4. http://www.mapywig.org/m/German_maps/series/150K_Gilly_SKvSudpreussen/Gilly_Spezialkarte_von_Suedpreussen_150k_BCUL_07_B4.jpg
  5. http://www.mapywig.org/m/German_maps/series/150K_Gilly_SKvSudpreussen/Gilly_Spezialkarte_von_Suedpreussen_150k_BCUL_07_B4.jpg
  6. https://geogreif.uni-greifswald.de/geogreif/geogreif-content/upload/mtbl/5278Lissau.jpg
  7. https://geogreif.uni-greifswald.de/geogreif/geogreif-content/upload/mtbl/5278Lissau.jpg
  8. Vgl. [2]