Kock (Powiat Lubartowski)

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Kock
Wappen der Gmina Kock
Kock (Polen)
Kock
Kock
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Lublin
Powiat: Lubartowski
Gmina: Kock
Geographische Lage: 51° 38′ N, 22° 27′ OKoordinaten: 51° 38′ 28″ N, 22° 26′ 53″ O
Einwohner: 3357 (31. Dez. 2016)
Postleitzahl: 21-150
Telefonvorwahl: (+48) 81
Kfz-Kennzeichen: LLB
Wirtschaft und Verkehr
Straße: DK19
DK48



Kock (deutsch Kotzk) ist eine polnische Stadt im Powiat Lubartowski in der Woiwodschaft Lublin. Kock ist Sitz der gleichnamigen Stadt-und-Land-Gemeinde (gmina miejsko-wiejska). Bekannt wurde die Stadt durch den Kotzker Rebbe.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kock liegt ca. 45 km nördlich von Lublin und ca. 120 km südöstlich von Warschau am Rande der Hochebene Pradolina Wieprza und Równina Łukowska. Die Stadt liegt am westlichen Verlauf der Via Jagiellonica.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kock im 18. Jhd.

Besiedlungsspuren gibt es auf dem Gebiet der Stadt Kock seit 5000 v. Chr. Die heutige Stadt geht auf vermutlich auf Ansiedlungen aus dem zehnten Jahrhundert zurück. 1233 befand sich die Siedlung im Besitz des Bischofs vom Płock. 1417 erhielt Kock das Stadtrecht sowie zweimal im Jahr einen Markt abzuhalten. 1648 wurde die Stadt wurde bei Kriegshandlungen zerstört. 1809 fand im Rahmen der Napoleonischen Kriege eine Schlacht bei Kock statt. Wegen der Beteiligung am Januaraufstand verlor die Stadt 1870 seine Stadtrechte, dieses bekam sie 1919 zurück. 1920 kam es zu schweren Kämpfen während der Schlacht bei Warschau. Ein Teil der Stadt wurde 1927 bei einem Feuer zerstört. 1939 kam es Anfang Oktober während des Polenfeldzuges zu der Schlacht bei Kock.

1973 wurde die Gemeinde Kock in ihrer heutigen Form gebildet. Von 1975 bis 1998 gehörte das Dorf zur Woiwodschaft Lublin.[1]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jabłonowski-Palast
  • Pfarrkirche von 1782
  • Haus „Rabinówka“ – Haus von Menachem Mendel
  • Jabłonowski-Palast – Palast der Prinzessin Anna Paulina z Sapiehów Jabłonowska auf den Grundmauern eines Palastes der Familie Firlej 1770 erbaut, Architekt: Simon Gottlieb Zug

Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt-und-Land-Gemeinde hat eine Flächenausdehnung von 100,62 km². 71 % des Gemeindegebiets werden landwirtschaftlich genutzt, 17 % sind mit Wald bedeckt.[5]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kock – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dz.U. 1975 nr 17 poz. 92 (polnisch) (PDF; 802 kB)
  2. Webseite der Stadt (polnisch abgerufen am 30. September 2011)
  3. WebCite Główny Urząd Statystyczny, „LUDNOŚĆ – STAN I STRUKTURA W PRZEKROJU TERYTORIALNYM“, Stand vom 31. Dezember 2008 (Memento vom 3. Juni 2009 auf WebCite)
  4. WebCite Główny Urząd Statystyczny, „LUDNOŚĆ – STAN I STRUKTURA W PRZEKROJU TERYTORIALNYM“, Stand vom 31. Dezember 2010 (Memento vom 15. Juni 2011 auf WebCite)
  5. regioset.pl (polnisch/englisch abgerufen am 2. Oktober 2011)