Kofferraumwolf

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Der Begriff Kofferraumwolf (Canis lupus) bezeichnet zwei gegensätzliche Phänomene, die im Kontext der Diskussionen um wieder eingewanderte Wölfe in Deutschland formuliert wurden.[1]

2014 wurde in der Zeitschrift Jäger gemeldet, dass Wölfe und Luchse mit einem Kleintransporter über die Grenze nach Deutschland gebracht wurden.[2] Die Behauptung wurde u. a. von der Bundespolizei widerlegt.[3] Gerüchte von derartigen Kofferraumwölfen werden inzwischen als „moderne Sagen“ interpretiert.[4][5]

Die gegensätzliche Bedeutung beschreibt die Vermutung, dass Kadaver getöteter Wölfe transportiert und andernsorts abgelegt werden.[6][7]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nordkurier: Toter Wolf vor Usedom wurde mit Schrot beschossen, 13. November 2018.
  2. Wolfsmärchen macht die Runde : Jägermagazin spekuliert über "Kofferraumwölfe", Märkische Allgemeine Zeitung, 29. Januar 2014.
  3. Bundespolizeidirektion Berlin: BPOLD-B: Die Geschichte vom Wolfstransporter - alles nur Wolfsgeheul!, 27. Januar 2014.
  4. Deck, Oliver: Der Kofferraumwolf – moderne Sagen um die Einwanderung von Großbeutegreifern, Technische Universität München, 2015.
  5. Stefanie Jaeger, Blog Bayern Wild: Woher kommen die Wölfe in Deutschland?.
  6. NABU: Erschossen und durch halb Europa gekarrt : War die Wölfin von Luttelgeest ein „Kofferraum-Wolf“?, 25. Oktober 2013.
  7. jawina.de - Jagen, Wild, Natur: Niederlande: Erster Kofferraumwolf nachgewiesen.