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Kognitive Ethnologie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Kognitive Ethnologie oder Kognitionsethnologie ist eine Forschungsrichtung der Ethnologie (Völkerkunde), die sich mit der Untersuchung der kulturell geprägten Vorstellungs- und Gedankenwelt ethnischer Gruppen und indigener Völker befasst. Übereinstimmende Denkschemata und Deutungsmuster einer Ethnie können dabei als kollektive Identität begriffen werden. Frühe Grundannahmen der kognitiven Ethnologie waren: die Kultur sei gemeinsames Wissen, das Wissen habe die Form einer kulturellen Grammatik und die Sprache biete einen Zugang zu den mentalen Phänomenen.

Einführungen, Theorien und Methoden:

Angewandte kognitive Ethnologie: