Kognitive Ethnologie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung. Näheres ist auf der Diskussionsseite angegeben. Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.

Kognitive Ethnologie ist eine Forschungsrichtung der Ethnologie (Völkerkunde), die sich mit der Untersuchung der kulturell geprägten Vorstellungs- und Gedankenwelt ethnischer Gruppen und indigener Völker befasst. Übereinstimmende Denkschemata und Deutungsmuster einer Ethnie können dabei als kollektive Identität begriffen werden.

Frühe Grundannahmen der kognitiven Ethnologie waren:

  • die Kultur ist gemeinsames Wissen
  • das Wissen hat die Form einer kulturellen Grammatik
  • die Sprache bietet einen Zugang zu den mentalen Phänomenen

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einführungen, Theorien und Methoden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angewandte kognitive Ethnologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Andrea Bender, Sieghard Beller: Die Welt des Denkens: Kognitive Einheit, kulturelle Vielfalt. Verlag Hans Huber, 2012, ISBN 978-3-456-85224-9.
  • Anett C. Oelschlägel: Plurale Weltinterpretationen. Das Beispiel der Tyva Südsibiriens. SEC Publications, Fürstenberg/Havel 2013, ISBN 978-3-942883-13-9.
  • Ralf Ingo Reimann: Der Schamane sieht eine Hexe – der Ethnologe sieht nichts. Menschliche Informationsverarbeitung und ethnologische Forschung. Campus, Frankfurt am Main/ New York 1998, ISBN 3-593-36115-9, S. 48–73: Kapitel 3: Kognitive Anthropologie (Doktorarbeit Hamburg 1996; Seitenansichten in der Google-Buchsuche).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]