Kolíňany

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Kolíňany
Wappen Karte
Wappen fehlt
Kolíňany (Slowakei)
Kolíňany
Kolíňany
Basisdaten
Staat: Slowakei
Kraj: Nitriansky kraj
Okres: Nitra
Region: Nitra
Fläche: 12,501 km²
Einwohner: 1.578 (31. Dez. 2018)
Bevölkerungsdichte: 126 Einwohner je km²
Höhe: 199 m n.m.
Postleitzahl: 951 78
Telefonvorwahl: 0 37
Geographische Lage: 48° 22′ N, 18° 11′ OKoordinaten: 48° 21′ 33″ N, 18° 11′ 28″ O
Kfz-Kennzeichen: NR
Kód obce: 500411
Struktur
Gemeindeart: Gemeinde
Verwaltung (Stand: November 2018)
Bürgermeister: Róbert Balkó
Adresse: Obecný úrad Kolíňany
Nám. L. A. Aranya 528
951 78 Kolíňany
Webpräsenz: www.kolinany.eu
Statistikinformation auf statistics.sk

Kolíňany (bis 1948 slowakisch „Koleňany“; ungarisch Kolon) ist eine Gemeinde im Westen der Slowakei mit 1578 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2018), die zum Okres Nitra, einem Teil des Nitriansky kraj gehört.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche in Kolíňany

Die Gemeinde befindet sich am Übergang vom Donauhügelland in einen Ausläufer des Gebirges Tribeč. Der durch den Ort fließende Bach Bocegaj speist den kleinen Stausee Kolíňany unterhalb der Gemeinde. Das Ortszentrum liegt auf einer Höhe von 199 m n.m. und ist elf Kilometer von Nitra entfernt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde zum ersten Mal 1113 in den Zoborer Urkunden als Colin und die dazugehörende Pfarrei 1156 schriftlich erwähnt. Nach dem Jahr 1253 gehörte das Dorf verschiedenen Edelmännern. 1828 sind 111 Häuser und 772 Einwohner verzeichnet, die in Landwirtschaft und Kalkbrennen beschäftigt waren. Des Weiteren ist Weinbau bedeutend.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ergebnisse nach der Volkszählung 2001 (1.444 Einwohner):

Nach Ethnie:

  • 59,49 % Magyaren
  • 38,99 % Slowaken
  • 1,11 % Roma
  • 0,28 % Tschechen

Nach Konfession:

  • 95,78 % römisch-katholisch
  • 2,35 % konfessionslos
  • 0,97 % evangelisch
  • 0,55 % keine Angabe
  • 0,14 % griechisch-katholisch

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • römisch-katholische Stephanskirche, ursprünglich romanisch aus dem 12. Jahrhundert, nach Umbauten von 1659, 1737 und 1933 barock gestaltet
  • kleines Museum der Volkskultur
Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kolíňany

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kolíňany – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien