Kolpin

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Kolpin
Gemeinde Reichenwalde
Koordinaten: 52° 17′ 26″ N, 13° 59′ 11″ O
Einwohner: 258 (31. Dez. 2011)[1]
Eingemeindung: 31. Dezember 2001
Postleitzahl: 15526
Vorwahl: 033631
Kleiner Kolpiner See
Kleiner Kolpiner See

Kolpin ist ein Ortsteil der Gemeinde Reichenwalde im Landkreis Oder-Spree in Brandenburg.

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kolpin liegt nördlich des Gemeindezentrums. Nördlich ist der Ortsteil Markgrafpieske der Gemeinde Spreenhagen. Es folgen im Uhrzeigersinn die Gemeinden Rauen, Bad Saarow, Reichenwalde sowie der Ortsteil Lebbin, der wiederum zu Spreenhagen gehört. Nordöstlich der Gemarkung liegen die Rauenschen Berge. Der überwiegende Teil ist bewaldet; im Osten sind der Kleine Kolpiner See sowie der Große Kolpiner See.

Geschichte und Etymologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1445 wurde Colpinchen erstmals urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich möglicherweise aus dem slawischen colpa für Schwan ab.[2] Die Haupteinnahmequelle waren über viele Jahrhunderte die umliegenden Wälder, die von einer Oberförsterei verwaltet wurden. Friedrich II. ordnete an, dass Holz aus den Kolpiner Wäldern für den Aufbau von Philadelphia zur Verfügung gestellt wurde. Von 1993 bis 2008 war das Gebäude Sitz der Justizakademie des Landes Brandenburg. Am 31. Dezember 2001 schloss sich Kolpin mit der Gemeinde Dahmsdorf zur Gemeinde Reichenwalde zusammen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Findling auf dem Dorfanger
  • Kleiner und Großer Kolpiner See
  • Rauensche Berge

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben einigen landwirtschaftlichen Betrieben sowie Handwerkern richten sich zahlreiche Angebote an Touristen, darunter eine Pension sowie ein Campingplatz.

Die Landstraße 361 führt von Nordosten kommend in südwestlicher Richtung durch den Ort und verbindet ihn mit Fürstenwalde/Spree und Storkow (Mark). Über die Linie 435 besteht an die genannten Orte eine Verbindung mit dem ÖPNV.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Müllers Großes Deutsches Ortsbuch 2012: Vollständiges Ortslexikon. 33. überarb. und erw. Ausg., Walter de Gruyter, Berlin und Boston 2012, ISBN 978-3-11-027420-2, Online bei Google Books, S. 756
  2. Informationstafel am Dorfanger, Mai 2018.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kolpin, Beitrag des RBB in der Reihe Landschleicher, abgerufen am 13. Mai 2018.