Kommando Spezialkräfte der Marine

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Kommando Spezialkräfte der Marine
— KSM —
COA KSM.svg

Internes Verbandsabzeichen (Wappen)
Aufstellung 1. April 2014
Land DeutschlandDeutschland Deutschland
Streitkräfte Bundeswehr Kreuz.svg Bundeswehr
Teilstreitkraft Bundeswehr Kreuz.svg Marine
Truppengattung Spezialeinheit
Stärke ca. 130[1]
Unterstellung COA EF1.svg Einsatzflottille 1
Stationierungsort DEU Eckernfoerde COA.svg Eckernförde, Marinestützpunkt, Schleswig-Holstein
Motto Lerne leiden ohne zu klagen
Ausrüstung Infanterist der Zukunft
Schlachten Afghanistankrieg
Führung
Kommandeur Fregattenkapitän Henrik Riechert

Koordinaten: 54° 28′ 34,5″ N, 9° 51′ 49,4″ O

Das Kommando Spezialkräfte der Marine (KSM) wird von den Kampfschwimmern gebildet. Diese Spezialkräfte der Marine werden als Taucher, Einzelkämpfer, Infanterist, Fallschirmspringer, Sprengleiter oder Kraftbootfahrer eingesetzt. Das Kommando ist in Eckernförde stationiert und untersteht der Einsatzflottille 1. Es bildet zusammen mit dem Seebataillon die deutsche Marineinfanterie. Im KSM sind seit 1. April 2014 die Kampfschwimmer als Spezialkräfte der Marine aufgestellt. Diese gehörten zuvor von 1997 bis 2014 den Spezialisierten Einsatzkräften Marine (SEK M) an, welches mit der Neuaufstellung aufgelöst wurde. Sie bilden das Gegenstück zur See der Kommando Spezialkräfte des Heeres, mit dem ein stetiger Erfahrungsaustausch stattfindet.

Aufgabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Barettabzeichen der KSM

Aufgabe des Kommando Spezialkräfte der Marine (KSM) sind bewaffnete Evakuierungsoperationen, der Kampf gegen den internationalen Terrorismus, das Aufklären von Häfen und Schiffsansammlungen, sowie die Gewinnung von Schlüsselinformationen. Zusätzlich können sie im In- und Ausland zum Schutz von eigenen Schiffen und Hafenanlagen herangezogen werden. Die Soldaten der Einsatzteams sind befähigt Operationen zu Wasser, aus der Luft und an Land auszuführen. Die Soldaten können im Rahmen der Ausbildungsunterstützung für befreundete Länder entsandt werden und beraten die dortige Führung hinsichtlich der Ausbildung und Ausrüstung.[2]

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem Kommandeur untersteht die Organisation:[3]

Kommandeure[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Name Beginn der Amtszeit Ende der Amtszeit
1. Fregattenkapitän Jörg Buddenbohm 1. Oktober 2013[4] 23. September 2016
2. Fregattenkapitän Henrik Riechert 23. September 2016[5] -

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kommando Spezialkräfte Marine aufgestellt – halbes Jahrhundert Kampfschwimmer der Bundeswehr. In: K-ISOM, 28. April 2014. Abgerufen am 4. August 2014.
  2. Kommando Spezialkräfte der Marine. In: www.marine.de. Abgerufen am 5. März 2017.
  3. Stab Einsatzflottille 1; Die Einsatzflottille 1; o. O. 2006
  4. Spezialisierte Einsatzkräfte der Marine unter neuer Führung. In: www.marine.de. Abgerufen am 23. September 2016.
  5. Kommandoübergabe beim Kommando Spezialkräfte Marine. In: www.marine.de. Abgerufen am 23. September 2016.