Kommando Streitkräftebasis

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Kommando Streitkräftebasis
— KdoSKB —
XXXX
SKUKdo.svg

internes Verbandsabzeichen
Aufstellung 29. September 2012
Land DeutschlandDeutschland Deutschland
Streitkräfte Bundeswehr Kreuz.svg Bundeswehr
Organisationsbereich Bundeswehr Kreuz.svg Streitkräftebasis
Typ Höhere Kommandobehörde
Unterstellung BMVg.svg GenInspBw
Standort DEU Bonn COA.svg Bonn
Kommandeur
Inspekteur der Streitkräftebasis Generalleutnant
Martin Schelleis
Stellvertreter des Inspekteurs Generalleutnant
Peter Bohrer
Chef des Stabes Generalmajor
Stefan Linus Fix

Koordinaten: 50° 42′ 2,9″ N, 7° 2′ 43,4″ O Das Kommando Streitkräftebasis (KdoSKB) in Bonn ist das Führungskommando der Streitkräftebasis. Es wurde am 29. September 2012 durch den Generalinspekteur der Bundeswehr, General Volker Wieker, mit Wirkung zum 1. Oktober 2012 in Dienst gestellt. Das KdoSKB stellt zentralisiert die Einsatzbereitschaft und Auftragserfüllung der Streitkräftebasis insgesamt sicher und übernimmt die Führungsaufgaben des zum 1. Februar 2013 aufgelösten Streitkräfteunterstützungskommandos.[1] Das KdoSKB ist eine höhere Kommandobehörde.

Leitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geleitet wird das KdoSKB vom Inspekteur der Streitkräftebasis im Rang eines Generalleutnants. Er ist dem Generalinspekteur der Bundeswehr unterstellt. Der Stellvertreter des Inspekteurs bekleidet ebenfalls den Rang eines Generalleutnants, der Chef des Stabes den eines Generalmajors. Der Generalinspekteur der Bundeswehr ist dem Inspekteur der Streitkräftebasis gegenüber weisungsbefugt.

Aufgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das KdoSKB ist die einzige Höhere Kommandobehörde innerhalb des militärischen Organisationsbereichs Streitkräftebasis und somit zentrales Führungsinstrument und Arbeitsstab des Inspekteurs der Streitkräftebasis. Es unterstützt des Inspekteur bei der Führung der ihm unterstellten Verbände und Dienststellen und in seiner Funktion als Nationaler Territorialer Befehlshaber. Das Kommando trägt die truppendienstliche sowie die Betriebs- und Versorgungsverantwortung für die unterstellten Truppenteile. Zur Wahrnehmung von Fachaufgaben nutzt es die unterstellten Fähigkeitskommandos.[2]

Aufbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Innerhalb des Kommandos sind dem Inspekteur unmittelbar der Stellvertreter des Inspekteurs und der Chef des Stabes unterstellt. Dem Stellvertreter des Inspekteurs nachgeordnet ist der Inspizient für Reservistenangelegenheiten. Dem Chef des Stabes sind das Stabsquartier und die vier Abteilung des Kommandos mit ihren nachgeordneten Unterabteilungen und Referaten unterstellt:[3]

  • Abteilung Einsatz
    • Unterabteilung Einsatz Ausland
    • Unterabteilung Einsatz Grundlagen
    • Unterabteilung Nationaler Territorialer Befehlshaber
  • Abteilung Führung
    • Unterabteilung Personal
    • Unterabteilung Militärische Sicherheit
    • Unterabteilung Logistik
    • Unterabteilung Führungsunterstützung
    • Unterabteilung Ausbildung Streitkräftebasis
    • Generalarzt der Streitkräftebasis
  • Abteilung Planung
    • Unterabteilung Planung/Weiterentwicklung/Internationale Zusammenarbeit
    • Unterabteilung Fähigkeitsmanagement/Betrieb
    • Unterabteilung Organisation
  • Abteilung Ausbildung Streitkräfte
    • Unterabteilung Grundlagen Ausbildung Streitkräfte
    • Unterabteilung Ausbildung Truppe Streitkräfte
    • Referatsgruppe Hauptprozess Individualausbildung
    • Inspizient Ausbildung Streitkräfte

Unterstellte Truppenteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem Kommando Streitkräftebasis sind die folgenden Fähigkeitskommandos und sonstigen Dienststellen unterstellt:

Crest Multinational Joint Headquarters Ulm.svg Multinationales Kommando Operative Führung
Wappen LogKdoBw.jpg Logistikkommando der Bundeswehr
KdoTA.png Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr
COA KdoFJgBw.svg Kommando Feldjäger der Bundeswehr
ABCAbwKdoBw.gif ABC-Abwehrkommando der Bundeswehr
COA SKA.svg Streitkräfteamt
AmilKde.gif Amt für Militärkunde

Kommandoführung und Abteilungsleiter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Inspekteur der Streitkräftebasis
Nr. Name Beginn der Amtszeit Ende der Amtszeit
2 Generalleutnant Martin Schelleis 6. Oktober 2015
1 Vizeadmiral Manfred Nielson 1. Oktober 2012 6. Oktober 2015
Stellvertretender Inspekteur der Streitkräftebasis
Nr. Name Beginn der Amtszeit Ende der Amtszeit
3 Generalleutnant Peter Bohrer 1. Oktober 2015
2 Generalleutnant Erich Pfeffer 1. Juli 2013 30. September 2015
1 Generalleutnant Manfred Engelhardt 1. Oktober 2012 30. Juni 2013
Chef des Stabes
Nr. Name Beginn der Amtszeit Ende der Amtszeit
3 Generalmajor Stefan Linus Fix 1. April 2018
2 Generalmajor Jürgen Setzer 1. Dezember 2015 1. April 2018
Interim Brigadegeneral Volker Thomas 1. Oktober 2015 30. November 2015
1 Generalmajor Peter Bohrer 1. Oktober 2012 30. September 2015
Abteilungsleiter Einsatz
Nr. Name Beginn der Amtszeit Ende der Amtszeit
4 Konteradmiral Jan Christian Kaack 1. Mai 2018
3 Generalmajor Josef Blotz 1. Juli 2016 1. Mai 2018
2 Brigadegeneral Walter Ohm 1. Januar 2016 1. April 2016
1 Generalmajor Dieter Warnecke 1. Oktober 2012 30. September 2015
Abteilungsleiter Führung
Nr. Name Beginn der Amtszeit Ende der Amtszeit
2 Flottillenadmiral Michael Busse 1. Juli 2014
1 Brigadegeneral Reinhard Kloss 1. Oktober 2012 30. Juni 2014
Abteilungsleiter Planung
Nr. Name Beginn der Amtszeit Ende der Amtszeit
4 Brigadegeneral Manfred Kreis 1. Oktober 2015
3 Generalmajor Franz Reinhard Golks 25. September 2014 30. September 2015
2 Kapitän zur See Frank Martin Lenski 1. Oktober 2013 25. September 2014[4]
1 Brigadegeneral Franz Reinhard Golks 1. Oktober 2012 26. September 2013
Abteilungsleiter Ausbildung Streitkräfte (General Streitkräftegemeinsame Ausbildung)
Nr. Name Beginn der Amtszeit Ende der Amtszeit
3. Brigadegeneral Georg Klein 1. März 2019
2. Brigadegeneral Markus Kurczyk[5] 20. September 2016 1. März 2019
1 Brigadegeneral Michael Traut 1. März 2013 20. September 2016

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sebastian Wanninger, Sina Pawlowski: Zweite Ebene erreicht. Bundeswehr, 4. Februar 2013, abgerufen am 18. Februar 2013: „Mit dem 1. Februar verabschiedet die Streitkräftebasis sich auch vom Streitkräfteunterstützungskommando – eine der tragenden Säulen der alten Strukturen.“
  2. Dienststellen der Streitkräftebasis: Über uns. Abgerufen am 4. August 2017.
  3. Dienststellen der Streitkräftebasis: Downloads. Abgerufen am 4. August 2017.
  4. Presse- und Informationszentrum Marine: Wechsel an der Spitze des Marineunterstützungskommandos. Bundeswehr, 15. September 2014, abgerufen am 9. Dezember 2014.
  5. „Selbst ist der Mann“ – Ein Kommandeur nimmt sich die Zeit. In: www.luftwaffe.de. Abgerufen am 26. September 2016.