Kommission zur Überprüfung der Finanzierung des Kernenergieausstiegs

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Kommission zur Überprüfung der Finanzierung des Kernenergieausstiegs (KFK) war eine von der Bundesregierung im Oktober 2015 eingesetzte Expertenkommission. Ihr Auftrag war die Erarbeitung eines Lösungsvorschlags zur sachgerechten Umsetzung des Atomausstiegs. Am 27. April 2016 legte sie ihren Abschlussbericht[1] vor.

Mitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den Vorsitz der Kommission hatten Jürgen Trittin (B90/Grüne, Mitglied des Bundestags und ehemaliger Bundesumweltminister), Matthias Platzeck (SPD, ehemaliger Ministerpräsident von Brandenburg) und Ole von Beust (CDU, ehemaliger Erster Bürgermeister von Hamburg) inne. Die weiteren Mitglieder waren:

Lösungsvorschlag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommission einigte sich einstimmig auf eine Fonds-Lösung[2]: Für die Zwischen- und Endlagerung des Atommülls sollen die vier Atomkonzerne 23,34 Milliarden Euro in einen staatlichen Fonds einzahlen, damit die Finanzierung der Entsorgung sichergestellt wird. Stilllegung und Rückbau der kerntechnischen Anlagen dagegen bleiben im Verantwortungsbereich der Konzerne. Am 1. Juni 2016 beschloss die Bundesregierung, die Empfehlung der KFK anzunehmen und ein entsprechendes Gesetz zu entwerfen.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bundesregierung | Artikel | Kommission stellt Abschlussbericht vor. In: www.bundesregierung.de. Abgerufen am 22. Juni 2016.
  2. Finanzierung des Atomausstiegs: KFK einigt sich einstimmig auf Fonds-Lösung. In: www.beckerbuettnerheld.de. Abgerufen am 22. Juni 2016.
  3. Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Referat Öffentlichkeitsarbeit: Kabinett verabschiedet wichtige Energie-Vorhaben. In: bmwi.de. Abgerufen am 22. Juni 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]