Komparative Statik

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Komparative Statik ist ein Begriff aus der Wirtschaftswissenschaft, genauer der Mikroökonomie. Man versteht darunter den Vergleich mehrerer gesamtwirtschaftlicher Gleichgewichtszustände. Es werden hierbei nur die zwei statischen Gleichgewichtszustände gegenübergestellt, während der Übergang von A nach B nicht dynamisch modelliert wird.[1] Bei der dynamischen Betrachtung würde zusätzlich noch der Weg zum neuen Gleichgewichtszustand in die Betrachtung einbezogen.

Hierbei werden normalerweise ein Start- und ein Zielzustand (hypothetischer Zustand) gegenübergestellt, zum Beispiel bei der Einführung einer Steuer könnte die Auswirkung auf Angebot und Nachfrage infolge der Preiserhöhung projiziert werden. Sehr oft wird dieses Instrument bei der Präferenzfindung und dem Nutzen von Nachfrage-Präferenzen genutzt.

Auch die meisten CGE-Modelle (Computational General Equilibrium) sind komparativ statische Modelle.

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Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Paul A. Samuelson: Foundations of Economic Analysis, Harvard University Press, 1983, S. 8f.