Kompensationshandel

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Der Kompensationshandel (englisch Counter trade) ist eine Art des internationalen Handels, bei dem die exportierenden Unternehmen den Importeuren aus verschiedenen Regionen der Welt individuelle Zahlungsmöglichkeiten und -modalitäten anbieten, um beispielsweise Schwankungen von Wechselkursen, Preisen für Rohstoffe oder eine schlechte Zahlungsmoral zu vermeiden. Ein anderes Ziel kann die Erzielung von Gewinnen bzw. Vergünstigungen sein. Der Kompensationshandel gewinnt in den Ländern an Bedeutung, in denen eine umfangreiche Direktinvestition, z. B. aus politischen Gründen nicht möglich ist. In der Regel sind davon wirtschaftsschwache devisenarme Länder betroffen.

Der Kompensationshandel macht circa 15-25 Prozent des Welthandels aus und tritt in den folgenden vier Formen auf: