Kompressionstherapie

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Die Kompressionstherapie ist eine Therapieform, die durch lokalen Druck auf das venöse Beingefäßsystem zu einer Steigerung der Fließgeschwindigkeit des Blutes führt. Dieser Druck kann durch Bandagieren des Beines mit Kompressionsbinden oder durch spezielle Strümpfe erzeugt werden. Die Kompressionstherapie wird bei verschiedenen Krankheitsbildern eingesetzt.

Ziele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch Entwicklung und Gewährleistung eines permanenten Druckes werden die venösen Beingefäße verengt. Dadurch steigert sich die Fließgeschwindigkeit des Blutes. Der Rückfluss zum Herzen erhöht sich, Ödeme werden reduziert. Weitere erwünschte Effekte sind die Beschleunigung der Abheilung eventueller Wunden,[1] das Vorbeugen gegenüber Rezidiven sowie Thrombosen und somit schließlich die Erhöhung der Lebensqualität des Patienten.

Einsatzgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Kompressionstherapie kommt bei einer Vielzahl von Krankheitsbildern und pathologischen Zuständen[2] zum Einsatz:

Darüber hinaus wird die Kompressionstherapie auch präventiv eingesetzt und zwar bei Erkrankungen, bei denen ein Thromboserisiko besteht sowie bei immobilen Patienten, bei denen sich Stauungszustände entwickeln, wie z.B. bei Paresen oder Teilparesen der Beine.

Kompression und Bewegung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kompressionstherapie mindert den Umfang derjenigen blutleitenden Gefäße des Körpers, die unterhalb des Kompressionsverbands liegen. Auf physikalische Weise erhöht sich die Fließgeschwindigkeit des Blutes, da dieses einen geringeren Raum zu passieren hat. Entscheidend für die Fließgeschwindigkeit und somit für den Erfolg der Kompressionstherapie ist die Eigenbewegung des Körpers,[2] denn die Anspannung der Muskulatur des Beines verstärkt den Blutfluss. Über diese Aspekte sollte der Patient umfassend aufgeklärt werden, unter anderem um ihn zu motivieren,[3] sich bei angelegter Kompression zu bewegen. Verständliche und auf die Situation des Betroffenen angepasste Patientenbroschüren klären über die Möglichkeiten, sich in die Kompressionstherapie einzubringen, auf. Bettlägerige Patienten können gymnastische Übungen auszuführen, wie Fußkreisen, Zehenballen oder Fußwippen. Die Kompressionstherapie mindert sowohl Schmerzen als auch das Aufquellen von Gewebe und die Ausbildung von Ödemen. Als Merksatz gilt die so genannte 3-S, 3-L Regel, die besagt: „Sitzen und Stehen ist schlecht, lieber Laufen und Liegen.“[4]

Materialien und Versorgungsformen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angelegter Kompressionsverband

Eine Kompression kann sowohl durch die Anwickelung von Binden als auch durch das Anziehen speziell dafür entwickelter und nach den Maßen des Patienten gefertigter oder darauf passender Strümpfe gewährleistet werden. Der erzeugte Druck unterscheidet sich in Arbeits- und Ruhedruck.
Arbeitsdruck Ergibt sich durch den Widerstand, den der Verband der Ausdehnung der Muskulatur bei der Muskelkontraktion entgegensetzt, d.h. wenn das Bein in Bewegung gerät und ist umso höher, je unelastischer die Kompression ist.
Ruhedruck entspricht dem Anlagedruck, d.h. der Kraft, die zum Dehnen der Binde beim Anlegen aufzuwenden ist, wird aber zusätzlich durch das individuelle Rückstellvermögen einer Binde beeinflusst

Langzugbinden - Diese Binden haben ein sehr hohes Dehnungsvermögen von bis zum Doppelten der eigenen Länge. Sie erzeugen einen geringen Arbeitsdruck, aber einen hohen Ruhedruck. Das ist bei Venenerkrankungen in der Regel nicht erwünscht. Daher werden Langzugbinden in der Phlebologie (Venenheilkunde) nur selten verwendet. Bei Langzugbinden besteht zudem das Risiko, dass sich bei immobilen Patienten erhebliche Einschnürungen entwickeln, daher kommen sie insbesondere bei diesen Patienten nicht mehr zum Einsatz.

Kurzzugbinden - Kurzzugbinden bestehen aus unelastischem Textil und weisen daher nur ein sehr geringes Dehnungsvermögen auf. Sie ermöglichen den bei Venenerkrankungen erwünschten hohen Arbeits- und niedrigen Ruhedruck. Kurzzugbinden sind die Binden der Wahl bei mobilen Patienten, z.B. bei Venenentzündungen, nach einer Venenoperation oder beim offenen Bein (Ulcus cruris).

Zinkleimbinden - Das Textilgewebe dieser Bindenart ist mit Leim angereichert, der sich verhärtet, wenn die feucht angelegte Binde trocknet. Durch das Aushärten entsteht der Kompressionsdruck. Nimmt der Beinumfang ab, mindert sich dieser entsprechend.

Bindensysteme - Hersteller bieten fertige Mehrlagensysteme, die Kompressions- Fixier- und Polsterbinden enthalten. Für das Anlegen einer solchen Kompression ist es nicht nötig, Kenntnisse über umfangreiche Wickeltechniken zu beherrschen.

Kompressionsstrümpfe - Es gibt zwei Arten von Kompressionsstrümpfen, die sich durch die Strickart unterscheiden. Flachgestrickte Kompressionsstrümpfe mit Naht sowie ein- und doppelflächig rundgestrickte nahtlose Strümpfe.

Strumpfsysteme - Die Strumpfsysteme zur Kompressionstherapie bestehen meist aus zwei Komponenten, einem Unter- und einem Überziehstrumpf. Ersterer verbleibt über Nacht am Bein des Patienten, Letzterer wird nur tagsüber angelegt.

Risiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unpassende Kompressionsstrümpfe oder unsachgemäße Wickelungen können Hautschädigungen hervorrufen, die von Schnürfurchen, Blasen über Druckstellen bis hin zu Nekrosen führen. Zudem können sich Nervenschädigungen oder tiefe Beinvenenthrombosen entwickeln

Anlegen der Kompression[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Folgenden wird die Kompressionstherapie mit Binden beschrieben. Am Beginn der Anlage steht zunächst das Anlegen eines Schlauchverbandes, der einerseits verhindert, dass die Wickelung und die Unterpolsterung direkt auf der Haut liegen, andererseits die Wickelung fixiert. Die darüber angelegte Unterpolsterung gleicht anatomische Unebenheiten aus. Darüber erfolgt schließlich die eigentliche Wicklung.[2]

Erster Schritt – Anlegen des Schlauchverbands Zur späteren Fixierung der Wickelung dient ein Schlauchverband, der aus elastischem Textil besteht und sich der Beinform anpasst. Der Schlauchverband wird auf eine Länge gekürzt, die der zweieinhalb- bis dreifachen Länge des Unterschenkels (Zehnspitze – Ferse – Knie) entspricht. Er wird bis zum Knie hinaufgezogen und das überstehende Ende wird dem Patienten zwischen die Zehen gesteckt oder in die Hand gegeben. Durch die so entstehende Körperhaltung unterstützt der Patient selbständig die 90° Stellung - sog. Funktionsstellung - des Fußgelenks.

Anlegen eines Kompressionsverbands

Zweiter Schritt – Unterpolsterung Über dem Schlauchverband wird eine Binde aus Schaumstoff oder Polsterwatte auf dem Bein abgerollt. Die Unterpolsterung beginnt am Fußrücken auf der Innenseite unter Einschluss des Zehengrundgelenkes. Die Bindentouren überlappen sich unter Einschluss der Ferse ca. jeweils um ein Drittel oder bis zur Hälfte und werden in zirkulären Touren bis zweifingerbreit unterhalb der Kniekehle angewickelt. Anatomische Unebenheiten, wie etwa im Bereich der Achillessehne oder Knöchelregion können zusätzlich durch Pelotten (Druckpolster) ausgeglichen werden.

Dritter Schritt – Anlegen der Binden Über die Unterpolsterung wird die Binde ausgehend von unterhalb des Großzehengrundgelenks bis zweifingerbreit unterhalb der Kniekehle hinauf gewickelt. Die Binde überlappt sich dabei stets um die Hälfte der Bindenbreite und wird von der Rolle eng am Körper anliegend geführt. Ein Fixierpflaster hält die Binde auf Kniehöhe in Position, dann wird das überstehende Ende des Schlauchverbandes über die Wickelung gezogen und gewährleistet eine zusätzliche Fixierung.

Apparative intermittierende Kompression[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese Therapieform wird auch als Intermittierende pneumatische Kompression bezeichnet. Bei dieser Versorgungsform wird die Kompression durch ein Luftkissen erzeugt, welches das Bein umschließt und, durch einen Kompressor versorgt, einen variablen Druck gewährleistet. Die Apparative intermittierende Kompression entfaltet ihre Wirkung durch die Druckänderung am ruhenden Bein und kommt ohne den Einsatz der Muskelpumpe aus. Sie „sorgt gleichzeitig für eine Druckentlastung in den Ruhephasen und ist damit auch für immobile Patienten geeignet“.[5] Bei bewegungseingeschränkten Patienten wird sie über dem Kompressionsverband angebracht. Eine manuelle Lymphdrainage – in regelmäßigen Abständen durch den Lymphtherapeuten durchgeführt – gewährleistet den Abfluss aus dem Lymphsystem[6]

Adaptive Kompressionsbandagen[7][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der initialen Entstauungsphase geht es darum, den Beinumfang durch Minderung der Ödeme zu reduzieren. Hierbei können sogenannte Wrap-Verbände zum Einsatz kommen.[8] Diese bestehen aus einer manschettenartigen Bandage, die um den Unterschenkel angelegt und durch Klettverschlüsse fixiert wird. Darüber wird ein Kompressionsstrumpf gezogen, der lediglich eine leichte Kompression ausübt. Teilweise ist auch der Fußbereich durch einen kleineren Wrap-Verband zu komprimieren. Der Kompressionsdruck, den die Adaptive Kompressionsbandage auf das Bein ausübt, ist durch das Klettsystem segmental einstellbar und gezielt, auch durch den Patienten selbst, nachjustierbar.[9]

Kontraindikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einige Krankheitsbilder erfordern eine Anpassung der Kompressionstherapie, eine eingeschränkte Anwendung oder schließen sie gar aus.

Durchblutungssituation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Beginn der Kompressionstherapie steht die Klärung der Durchblutungssituation. Von der Art und dem Umfang einer möglichen arteriellen Störung hängt ab, ob und in welchem Umfang eine Kompression indiziert ist, denn diese kann eine bestehende Mangelversorgung des Gewebes verstärken. Kompression erhöht durch die Beschleunigung des Blutkreislaufs, insbesondere des herzwärtigen Rückflusses, die Belastung des Herzens. Eine bereits bestehende dekompensierte Rechtsherzinsuffizienz gilt daher als Ausschlusskriterium für die Anlage einer Kompression.[10] Desgleichen der Myokardinfarkt oder Lungenödeme.

Nervenstörungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neuropathie mindert das Schmerzempfinden, daher ist bei der Kompressionstherapie bei Patienten mit einem solchen Krankheitsbild von Ärzten und Pflegenden besondere Aufmerksamkeit gefordert.[10] Idealerweise erzeugt ein Kompressionsverband keine Schnürfurchen und Druckstellen. Sollte sich aber unter einem Kompressionsverband doch eine unverhältnismäßige Einschnürung entwickeln, nehmen Patienten mit einer - beispielsweise durch Diabetes ausgelösten - Neuropathie, die Warnsignale, welche der Körper sendet, nicht wahr. Dies erfordert dann engmaschige Kontrollen.

Weitere Risikofaktoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Risikofaktoren oder Ausschlusskriterien (Kontraindikationen) der Kompressionstherapie sind: Erysipel, nässende Dermatosen, Phlegmasia caerulea dolens,[10] septische Phlebitis, schwere Sensibilitätsstörungen, Unverträglichkeit gegenüber dem Material.[11][12]

Kompressionsdruck[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Kompressionstherapie wird durch das Anlegen von Kompressionsstrümpfen oder Binden am Bein ein Druck erzeugt, der den Umfang der Venen mindert.[13] Beim Ansetzen der Therapie werden möglichst exakte Druckangaben definiert und nicht relative Angaben, z.B. mäßiger, milder oder hoher, kräftiger Druck. Speziell dafür entwickelte Geräte ermöglichen eine Abnahme des erzeugten Drucks unterhalb der angelegten Kompression. Manche Bindensysteme haben Markierungen, welche durch Verformung einen Rückschluss auf den erzeugten Druck geben sollen. Exaktere Druckangaben sind nur bei Kompressionsstrümpfen möglich. Ein Kompressionsstrumpf oder richtig gewickelter Verband ist so gefertigt (bzw. ausgeführt), dass der ausgeübte Druck von herzfern zu herznah - oder von distal nach proximal[1] - abnimmt.

Kompressionsklassen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anlegen eines Kompressionsstrumpfes der KKL II mit einer Anziehilfe (Gestell)

Bei Kompressionsstrümpfen definiert der durch sie gewährleistete Druck die so genannte Kompressionsklasse: Solche Strümpfe gibt es sowohl als Konfektionsware als auch nach Maß angefertigt.
Kompressionsklasse I – Der geringste Anlagedruck von 18 bis 21 mmHg dient zur Prophylaxe von Thrombosen, zur Beseitigung von Schweregefühl oder Müdigkeit in den Beinen und kommt zum Einsatz bei minderer Varikosis mit geringem Ödemrisiko oder beginnender Schwangerschaftsvarikosis.
Kompressionsklasse II – Die mittlere Kompression entwickelt einen Druck zwischen 23 und 32 mmHg, bei ausgeprägter Schwangerschaftsvarikosis, nach Varizenstripping, bei Anschwellung der Beine nach Abheilung kleinerer Ulcerationen und als Rezidivprophylaxe abgeheilter Ulcera.
Kompressionsklasse III – Die kräftige Kompression verursacht einen Druck von 34 bis 46 mmHg, bei Thrombose, Folgezuständen der postthrombotischen venösen Insuffizienz, ausgeprägtem Ödemrisiko und Dermatoliposklerose sowie einem floriden Ulcus cruris venosum.
Kompressionsklasse IV – Die sehr kräftige Kompression beschreibt einen Druck über 49 mmHg bei Lymphödemen oder Elephantiasis.[14]
Der Druck, der durch Kompressionsstrümpfe erzeugt wird, addiert sich beim Übereinanderziehen auf.[15] Patienten, die Schwierigkeiten beim Anlegen von Strümpfen der höheren Kompressionsklassen haben, wird daher empfohlen, niedrigklassigere Modelle übereinanderzuziehen.[16] Zwei übereinander angelegte Kompressionsstrümpfe der Klasse II erzeugen einen Kompressionsdruck, welcher der Kompressionsklasse IV entspricht.

Anziehhilfen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anziehhilfen dienen der Schonung der Materialien und erleichtern das Anlegen der Kompressionsstrümpfe. Sie sind ein von der Krankenkasse erstattungsfähiges Hilfsmittel. Es sind unterschiedliche Systeme für geschlossene und/oder offene Strümpfe erhältlich. Wenn keine Anziehhilfe zur Hand ist, erleichtern auch genoppte Haushaltshandschuhe, welche die Griffigkeit erhöhen, das Anziehen der Kompressionsstrümpfe.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kerstin Protz, Joachim Dissemond, Knut Kröger: Kompressionstherapie Ein Überblick für die Praxis. Springer Verlag, Berlin u. a. 2016, ISBN 978-3-662-49743-2.
  • Stefanie Reich-Schupke, Markus Stücker: Moderne Kompressionstherapie Ein praktischer Leitfaden. Viavital Verlag, Köln 2013, ISBN 978-3-934371-50-7.
  • K. Sippel, M. Jünger: Kompressionstherapie bei Varikose und chronischer Insuffizienz. In: Gefäßchirurgie. 3, 2006.
  • K. Protz: Kompression - Grundlage des Therapieerfolges. In: Heilberufe spezial.: "Ulcus cruris", Verlag Urban & Vogel, München 2008.
  • Initiative Chronische Wunden: Leitlinie Ulcus cruris venosum. 4. Auflage. Druck: Mugler Druck, Wüstenbrand 2006.
  • EWMA Positionsdokument, Hrsg. Partnership Medical Education LTD: Zum Verständnis der Kompressionstherapie. London 2003.
  • Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) (Hrsg.): Expertenstandard Pflege von Menschen mit chronischen Wunden. Osnabrück 2008.
  • E. M. Panfil, G. Schröder (Hrsg.): Pflege von Menschen mit chronischen Wunden. Huber Verlag, Bern 2009.
  • S2-Leitlinie: Intermittierende pneumatische Kompression (IPK oder AIK). AWMF-Registernummer 037/007 (Volltext online), Stand 03/2005

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Expertenstandard zur Pflege von Menschen mit chronischen Wunden. DNQP (Hrsg.), S. 108–112.
  2. a b c Standard zur Kompressionstherapie. Wundzentrum Hamburg eV 2009, S. 1f.
  3. EWMA Positionsdokument: Zum Verständnis der Kompressionstherapie. London 2003, S. 16.
  4. Pflege von Menschen mit chronischen Wunden. Bern 2009, S. 261.
  5. zit. nach Kompression – Grundlage des Erfolges. In: Heilbufe spezial. Ulcus Cruris. München 2008.
  6. Pflege von Menschen mit chronischen Wunden. Bern 2009, S. 244.
  7. Kerstin Protz, Joachim Dissemond, Knut Kröger: Kompressionstherapie Ein Überblick für die Praxis. Springer Verlag, 2016, S. 56.
  8. G. Mosti, A. Cavezzi, H. Partsch, S. Urso, F. Campana: Adjustable Velcro Compression Devices are More Effective than Inelastic Bandages in Reducing Venous Edema in the Initial Treatment Phase: A Randomized Controlled Trial. In: European Journal of Vascular and Endovascular Surgery. Band 50, Nummer 3, September 2015, S. 368–374, doi:10.1016/j.ejvs.2015.05.014. PMID 26160211.
  9. Joachim Dissemond: Kompressionstherapie als individualisierte Therapie bei Ulcus cruris. In: vasomed. Ausgabe 1/2016.
  10. a b c Kompressionstherapie bei Varikose und chronischer Insuffizienz. In: Gefäßchirurgie. 3, 2006.
  11. Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie. AWMF-Leitlinien Reg. Nr. 037/009 (2008) VI.1.
  12. Standard zur Kompressionstherapie. Wundzentrum Hamburg eV, 2009, S. 1.
  13. Pflege von Menschen mit chronischen Wunden. Bern 2009, S. 229.
  14. Pflege von Menschen mit chronischen Wunden. Bern 2009, S. 233.
  15. Stefanie Reich-Schupke, Markus Stücker (Hrsg.): Moderne Kompressionstherapie. Ein praktischer Leitfaden. Viavital Verlag, Köln 2013, ISBN 978-3-934371-50-7, S. 154.
  16. Leitlinie MKS der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie. Siehe Abschnitt 2.2.5. Andruckwerte und Druckverlauf.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]