Konny Reimann

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Konny Reimann

Konrad „Konny“ Reimann[1] (* 10. September 1955 in Hamburg) ist ein deutscher Unternehmer und eine Fernsehpersönlichkeit.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2004 wanderte der gelernte Kälteanlagenbauer, nach anderen Quellen auch Schiffsmaschinenbauer[2], mit seiner Frau Manuela, die eine Greencard gewonnen hatte, und den beiden Kindern in die Vereinigten Staaten aus und ließ sich dort in Gainesville im Nordosten von Texas nieder. Begleitet wurden sie dabei von einem Kamerateam von Extra – Das RTL-Magazin.

Durch sein markantes Äußeres, Schnauzbart, Jeans und Cowboyhut und seine norddeutsche Art wurde Reimann bald zu „Deutschlands bekanntestem Auswanderer“. Neben insgesamt 84 Auftritten bei Extra – Das RTL-Magazin wurden Reimann und seine Familie bald fester Bestandteil der Doku-Soap Goodbye Deutschland! Die Auswanderer des Fernsehsenders VOX.

Im Laufe der Jahre setzte Reimann eine Reihe von Projekten um, wie etwa den Erwerb eines Seegrundstückes am Moss Lake. Auf diesem „Konny Island“ genannten Grundstück mit Bootssteg betrieb die Familie ein Ferienresort mit drei Gästehäusern.[3] Ende 2015 zogen Reimann und seine Frau nach Oʻahu, eine der acht Hauptinseln des Hawaii-Archipels,[4] und betreiben seit April 2015 den Verkauf ihrer texanischen Immobilien.[5]

Des Weiteren trat er in deutschen Talkshows auf, absolvierte Vortragstouren in Deutschland und machte Werbung für diverse Unternehmen, wie etwa für Altenloh, Brinck & Co (Spax-Schrauben), die Molkerei Alois Müller GmbH & Co. KG und Halberstädter. 2013 hatte er eine Gastrolle in der Serie Notruf Hafenkante.[6] Am 23. Dezember 2013 startete die vierteilige Doku-Soap Die Reimanns – ein außergewöhnliches Leben auf RTL II und begleitet Reimann und seine Familie in ihrem alltäglichen Leben.[7]

2008 veröffentlichte er seine Autobiografie, 2009 seine „Barbecue-Bibel“ und 2010 folgte ein Comic.[8]

Seit Dezember 2015 sucht er für den Sender RTL2 einen "Heimwerkerkönig".[9]

Fernsehauftritte (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jens Urbschat: Die Fernsehreportage im Wandel der Zeit (2012)
  • Volker Kitz: Die 365-Tage-Freiheit (2012)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chaos auf Konny Island. Heilbronner Stimme. 4. Juli 2008, abgerufen am 16. November 2016.
  2. Konny Reimann - Der Mann, den es nach Texas zog. Die Welt. 14. November 2012, abgerufen am 16. November 2016.
  3. Auswanderer Konny Reimann – „Vielleicht ziehen wir mal auf eine Insel in der Südsee“. Focus Online. 26. November 2012, abgerufen am 16. November 2016.
  4. Von Texas nach Hawaii. Kult-Auswanderer Konny Reimann zieht nach Hawaii: „Möchte mich nicht mehr wie ein Affe im Zoo fühlen“. Focus Online. 9. Oktober 2015, abgerufen am 16. November 2016.
  5. 103 Lakeside Lane, Moss Lake Waterfront. Verkaufsanzeige auf mosslake.net. Abgerufen am 16. November 2016.
  6. Kann Konny Reimann denn auch Krimi? B.Z. 5. November 2012, abgerufen am 16. November 2016.
  7. Auswanderer-Familie. "Die Reimanns" bekommen eine neue Doku-Soap. N24. 11. November 2013, abgerufen am 16. November 2016.
  8. Konny Reimann wird Comic-Held. Merkur Online. 7. Oktober 2010, abgerufen am 16. November 2016.
  9. Alexander Krei: Raus aus der Primetime. Reimann sucht "Heimwerkerkönig" am Vorabend. DWDL.de. 13. November 2015, abgerufen am 16. November 2016.
  10. Sidney Schering : «Die Reimanns» ziehen um. Quotenmeter.de. 31. Juli 2015, abgerufen am 16. November 2016.
  11. „Goodbye Deutschland“. Konny Reimann – König der Auswanderer. RP Online. 9. August 2011, abgerufen am 16. November 2016.