Konrad Junghänel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Konrad Junghänel (* 27. Februar 1953 in Gütersloh) ist ein deutscher Lautenist und Dirigent.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Konrad Junghänel begann im Alter von 17 Jahren sein Studium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Als 20-Jähriger begleitete er den Countertenor René Jacobs. Auch mit Alfred Deller arbeitete er zusammen.[1]

Als Solist und Kammermusiker konzertierte er in Europa, Japan, Australien, Südamerika, Afrika und in den USA. Er musizierte gemeinsam mit den Ensembles Les Arts Florissants, La Petite Bande und Musica Antiqua Köln.

1987 gründete er das Ensemble Cantus Cölln, mit dem er mehr als 30 CDs einspielte. Mehrfach wirkte er als Dirigent bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik.

Junghänel lehrt seit 1994 in Nachfolge seines Lehrers Michael Schäffer als Professor an der Hochschule für Musik Köln.[2] Der 2005 von der opernwelt zum Sänger des Jahres gekürte Sänger Gerd Grochowski zählte zu seinen Schülern.

In der Spielzeit 2016/2017 dirigiert Junghänel mehrere Mozart-Opern, Die Zauberflöte, die Entführung aus dem Serail und Figaros Hochzeit am Hessischen Staatstheater Wiesbaden.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Peter Päffgen: „... Der Interpret steht immer hinter dem Komponisten ...“ Ein Gespräch mit Konrad Junghänel. In: Gitarre & Laute 1, 1979, 4, S. 3–7

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Konrad Junghänel im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)
  2. Hochschule für Musik Köln: www.mhs-koeln.de Prof. Konrad Junghänel, abgerufen am 23. November 2009