Kontaktsauna

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Kupferstich des Inneren eines Badehauses von Virgil Solis, 16. Jahrhundert

Eine Kontaktsauna, oft auch als Saunaclub bezeichnet, verbindet die Nutzung einer Sauna mit der Anbahnung oder der Durchführung von sexuellen Kontakten. Der Begriff wird hauptsächlich für Saunen, die von Heterosexuellen aufgesucht werden, verwendet; Namensgebung und Nutzungsverhalten der sogenannten Schwulen-Saunen weichen in einigen Punkten ab.

In manchen Kontaktsaunen befinden sich freischaffende Prostituierte, in manchen sind solche angestellt (dann heißen sie umgangssprachlich Bordellsaunen). Kontaktsaunen werden aber auch von Menschen ohne finanzielle Interessen besucht.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schon in den Bädern römischer Zeit werden Sexualkontakte vermutet. Das legen u. a. Fresken aus dem antiken Pompeji nahe, die die Wände der öffentlichen Therme mit erotischen Darstellungen verzierten. Der sexuelle Austausch in mittelalterlichen Badehäusern wurde als menschliches Bedürfnis generell geduldet. In der Literatur häufen sich für Städte mit ausgeprägter Bäderkultur wie Budapest oder Istanbul Berichte über sexuelle Kontakte in Dampfbädern. Solche Orte bargen schon damals die Gefahr ungewollter Schwangerschaft bzw. der Ansteckung mit sexuell übertragbaren Krankheiten. Deshalb unterstützen viele Kontaktsaunen heute Safer-Sex-Praktiken durch die Bereitstellung von Kondomen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Kontaktsauna – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen