Kooperation

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Kooperation (lateinisch cooperatio ‚Zusammenwirkung‘, ‚Mitwirkung‘) ist das zweckgerichtete Zusammenwirken von Handlungen zweier oder mehrerer Lebewesen, Personen oder Systeme, in Arbeitsteilung, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Ist die wechselseitige Einwirkung der Akteure nicht intentional oder zweckgerichtet, spricht man hingegen von Interaktion. Dieser soziologische Oberbegriff umfasst auch die Formen der Kooperation.

Allgemeines[Bearbeiten]

Kooperation führt häufig zum Nutzen für alle Beteiligten. Es gibt aber auch erzwungene Kooperation oder unter Täuschung zustande gekommene Kooperation, bei der eine Seite mehr oder alle Vorteile aus dieser Kooperation zieht und die andere nur Kosten hat. Da Kooperation neben Mutation und Selektion eine zentrale Rolle in der Evolution des Lebens spielt,[1] kann man die Entstehung und Entwicklung höherer Lebensformen nur unter Einbeziehung ihrer Kooperationsformen beschreiben. Dazu werden die Mechanismen der Kooperation auch mathematisch modelliert.[2][3][4][5][6]

Kooperation ist zumindest für deren Dauer ein Zusammenschluss im Sinne von Systembildung. Es bildet sich auf einer höheren organisatorischen Ebene (zeitweise) ein neues System – als bedeutsamer Wesenszug der Phylogenese.[1] Dessen Teilnehmer – die Kooperationspartner – erwarten ein der Kooperation entsprechendes Verhalten (Quid pro quo – einen Ausgleich von Nutzen und Kosten). Diese Erwartungen können als Rechte und Pflichten verhandelt und vereinbart werden. Für Kooperation sind weder Freundschaft noch Voraussicht oder Kognition notwendig.[7][8][9][10] Die Erklärung des Zustandekommens von Kooperation ist ein wichtiges Forschungsgebiet der Spieltheorie.

Kooperation in der Natur[Bearbeiten]

Auch in der Natur kommt Kooperation nicht nur bei Primaten vor. Allerdings ist sie bei niedrigeren Lebensformen nicht intentional. So hat beim Zusammenspiel der koloniebildenden Insekten – etwa in einem Ameisenhaufen – jedes Tier bestimmte Aufgaben zu erfüllen, um das System Insektenstaat in seiner Gesamtheit am Leben zu erhalten (vgl. Hymenopterenstaat). Auch die Symbiose ist eine Form der zweckmäßigen Kooperation zweier Organismen. Aber auch schon zwischen Bakterien und Aminosäuren liegt eine Art von Kooperation vor.[8][9] Kooperation ist auch auf der molekularen Ebene zu finden: Aminosäuren verbinden sich zu längeren Ketten und bilden Proteine, ohne die das Leben, so wie wir es kennen, nicht möglich wäre.

In der theoretischen Biologie wird Kooperation auch als komplexes adaptives System beschrieben.

Kooperation bei den Menschen[Bearbeiten]

Vorstufen der Kooperation[Bearbeiten]

Konflikt ist nicht „Ausnahme“, „irrationales“ oder „emotionales“ abweichendes Verhalten und eben auch nicht notwendig destruktiv. Konflikt ist vielmehr Grundmerkmal jedes menschlichen Zusammenseins. (Georg Elwert)

Kleinkinder[Bearbeiten]

Eine bemerkenswerte menschliche Fähigkeit ist, gemeinsam an Problemen oder Aufgaben zu arbeiten, die allein nicht zu bewältigen wären. Schon Kleinkinder können Ziele und Aufmerksamkeit gemeinsam mit anderen entwickeln und zeigen die Motivation, anderen zu helfen und mit ihnen zu teilen. Zwischen neun und zwölf Monaten interagieren Säuglinge nicht mehr nur entweder mit einer Person oder einem Gegenstand, sondern verbinden diese in einer dreiseitigen (triadischen) Interaktion. Diese frühen Triaden bilden den Ausgangspunkt für tatsächliche Kooperation. Diese wird von Wissenschaftlern der Abteilung für Vergleichende und Entwicklungspsychologie am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie so definiert: Neben dem gegenseitigen Eingehen aufeinander sind die Beteiligten durch ein gemeinsames Ziel verbunden, und die Akteure stimmen ihre Rollen miteinander ab, wozu auch die Unterstützung des Anderen in seiner Rolle gehört.[11] In neurophysiologischer Hinsicht spielen die Spiegelneuronen eine wichtige Rolle in diesem Prozess.

Vergleich internationaler Gesellschaften[Bearbeiten]

Eine 2010 publizierte Studie untersuchte über Daten aus mehreren Ländern, warum auch in großen Gesellschaften, wo sich die Leute nur wenig kennen, also zwischen Fremden, Kooperation stattfindet. Nach der Erklärung von Autoren basiert die moderne Gesellschaft nicht allein auf Basis einer immanenten menschlichen Psyche, auch soziale Normen – so die Ausbildung von Moral[12] – und formelle wie auch informelle Institutionen haben die Menschen wesentlich geprägt. Größere und komplexere Gesellschaften konnten demnach erst dann entstehen und in dem Ausmaß zu Wohlstand kommen, in dem solche Normen und Institutionen die faire Kooperation von untereinander Fremden ermöglichten.[13]

Wirtschaftskooperation[Bearbeiten]

Die spanische Mondragón Corporación Cooperativa (MCC) ist die weltgrößte Genossenschaft. Ihr Leitmotiv heißt Kooperation. „Wir sind 60.000 Menschen mit 60.000 Ideen und mit 60.000 oder mehr Problemen. Unsere Hauptaufgabe ist, den Ausgleich zwischen wirtschaftlichen und sozialen Erfordernissen zu finden“, wird der Betriebssoziologe der Kooperative in 2002 zitiert und spricht damit den Wesenskern von Kooperation an – eben danach zu streben, die Interessen aller Beteiligten auszugleichen.[14]

Betriebswirtschaftslehre[Bearbeiten]

In der Betriebswirtschaftslehre ist eine Kooperation die freiwillige Zusammenarbeit von Unternehmen, die rechtlich selbstständig bleiben. Die beteiligten Unternehmen geben somit aber einen Teil ihrer wirtschaftlichen Souveränität ab.[15] Werden Partner außerhalb der Akteursgruppe der Unternehmen in die Kooperation eingebunden, spricht man von „intersektoralen Kooperationen“. Diese Form der Zusammenarbeit spielt vor allem im Bereich der nachhaltigen Entwicklung eine zunehmend wichtige Rolle. Beispiele sind die Sustainability-Netzwerke, die auf dem Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung 2002 in Johannesburg gegründet bzw. international registriert wurden.

Kooperation von Unternehmen ist aus ordnungspolitischer Sicht grundsätzlich zu begrüßen. Insbesondere führen Kooperationen im Handel – in vielfältigen Formen horizontaler, vertikaler und konglomerater Art – dazu, dass Tausende von kleinen und mittleren Unternehmen in ihrer Existenz gesichert sind und wettbewerbsfähig bleiben. Konkrete Kooperationsformen im Handel können sich auf einzelne oder auf mehrere betriebliche Funktionalbereiche beziehen, auf Information, Einkauf, betriebliche Leistungserstellung, Verkauf (horizontal oder vertikal), Verwaltung, Finanzierung, Marktordnung und/oder baulich-technische Gestaltung.[16] Namentlich durch die gemeinschaftliche Nutzung des Instrumentariums des modernen Handelsmarketings werden Handelsunternehmen Chancen eröffnet, die ihnen als isoliert handelnden Unternehmen verwehrt bleiben müssten (z. B. Einkaufspreisvorteile, Gemeinschaftswerbung, gemeinschaftliche Schulung oder eigene Handelsmarken). Die zwischenbetriebliche Zusammenarbeit mit ihren Besonderheiten stellt auch für die traditionelle Wirtschaftstheorie eine Herausforderung dar; denn weder die Makroökonomie noch die Mikroökonomie erfassen die Arteigenheiten der Kooperationen angemessen. Als adäquate Verbundlehre (Schenk) kommt daher eine Mesoökonomie als dritter Zweig der Wirtschaftstheorie in Betracht. Soweit Kooperationen wettbewerbspolitisch negative Wirkungen haben, werden sie eingeschränkt durch das Kartellrecht, namentlich Unternehmenszusammenschlüsse zum Zwecke der Schädigung Dritter oder zum Zwecke der Wettbewerbsbeschränkung (Kartelle).

In diesen Zusammenhang gehören auch die sogenannten Gemeinschaftsunternehmen (Joint Venture), Einkaufsgemeinschaften, Gelegenheitsgesellschaften, Genossenschaften, Interessengemeinschaften sowie Marketingkooperationen. Man spricht dabei auch von Symbiose, gegenseitiger Hilfe, Mutualismus bzw. kollektivem Handeln.

Im administrativen Bereich spricht man von Verwaltungskooperationen.

Für die Neue Institutionenökonomik ist Kooperation eine Mischform von Markt und Hierarchie, durch die die Parteien sich beidseitig freiwillig vertraglichen Regeln des Austauschs unterstellen. Diese begrenzen die Handlungsmöglichkeiten beider Seiten, führen aber zu einem größeren gegenseitigen Vorteil als nach den Regeln des Marktes allein.

Grundprinzipien der Kooperation[Bearbeiten]

Es kann grundsätzlich zwischen zwei Grundprinzipien der Kooperation unterschieden werden:

  1. Die synergetische Kooperation, in der Neues durch die Kooperation geschaffen wird, was durch die Einzelteile nicht möglich ist (z. B. Spezialentwicklungen, oft auch F&E-Vorhaben) und
  2. die additive Kooperation, in der Prozesse oder Abläufe durch die Kooperationspartner zusammengefasst werden, um einen optimierenden Effekt zu erzielen (zum Beispiel Beschaffungs-Gemeinschaften, im Handel insbesondere Einkaufsgenossenschaften und Einkaufsverbände nicht-genossenschaftlicher Rechtsform).

Kooperation als Produktivkraft[Bearbeiten]

Für die klassische englische Nationalökonomie seit Adam Smith stellte Kooperation in Verbindung mit Arbeitsteilung eine wichtige Produktivkraft dar. Karl Marx spricht im 11. Kapitel des ersten Bandes des Kapitals davon, dass die mechanische Kraftsumme vereinzelter Arbeiter weit entfernt sei von der „gesellschaftlichen Kraftpotenz, die sich entwickelt, wenn viele Hände gleichzeitig in derselben ungeteilten Operation zusammenwirken, z. B. wenn es gilt, eine Last zu heben, eine Kurbel zu drehn oder einen Widerstand aus dem Weg zu räumen.“ Es handele sich dabei „nicht nur um Erhöhung der individuellen Produktivkraft durch die Kooperation, sondern um die Schöpfung einer Produktivkraft, die an und für sich Massenkraft sein muss“[17] und als solche höher als die Summe der Individualkräfte ist.

Für Arbeitnehmer werden kooperative Aufgaben in einem Unternehmen nicht notwendigerweise ohne Konkurrenz gelöst, worauf auch schon Marx hingewiesen hat. Da die Bewertung der Arbeitsleistung der Leitung des Unternehmens unterliegt, kann paradoxerweise sogar die Demonstration von Teamfähigkeit, sog. Soft Skills oder anderer sozialer Kompetenzen ein (brauchbares und manchmal auch notwendiges) Mittel werden, um Konkurrenz auszutragen.

Internationale Kooperation[Bearbeiten]

Adam Smith und David Ricardo übertrugen das Kooperationsmodell auf zwischenstaatliche Beziehungen, indem sie den Nutzen des Austauschs zwischen spezialisierten Staaten hervorhoben. In seinem gegen den merkantilistischen Handelsprotektionismus gerichteten Außenhandelsmodell[18] beschreibt er den Nutzen des kooperativen Austauschs auch für Staaten, die in allen Branchen eine höhere Arbeitsproduktivität verfügen.

Auf politischer Ebene wird versucht, durch Kooperation den Nutzen der beteiligten Partner zu steigern. Beispiele dafür sind z. B. die Europäische Union, die Welthandelsorganisation (WTO) oder die verschiedenen Freihandelszonen.

Internationale Kooperationsverbünde oder -vorhaben entstehen im Zuge der Globalisierung in immer mehr Bereichen, z. B. in der Hochschul- und Forschungskooperation oder in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit.

Philosophie[Bearbeiten]

John Rawls bestimmte mit der Theorie der Gerechtigkeit 1971 die Gesellschaft als ein Kooperationssystem, um Gerechtigkeit herzustellen, und zog darin Methoden der Entscheidungs- und Spieltheorie ein. Er definierte Grundsätze für die Zuweisung von Rechten und Pflichten und die richtige Verteilung gesellschaftlicher Güter. Gerechtigkeit ist „die erste Tugend sozialer Institutionen“.[19] Solche seien Verfassung, Gedanken- und Gewissensfreiheit, Märkte mit Konkurrenz und Privateigentum an Produktionsmitteln u. a., so Rawl’s Gerechtigkeitstheorie.

Kooperation in der Spieltheorie (Axelrod)[Bearbeiten]

Der Mathematiker und Politikwissenschaftler Robert Axelrod beschrieb zunächst 1981 – gemeinsam mit William D. Hamilton – in einem Fachaufsatz[20] und 1984 in seinem Buch The Evolution of Cooperation[7][8], dass Kooperation im Sinne einer Systembildung auch ohne Absprache und ohne höhere Zwänge (Gesetze, Moral, …) zwischen egoistischen Elementen – Spielern – entsteht. Axelrod, der mit Computer-Modellen die Spieltheorie erforschte und verschiedene Kooperationsregeln in einem Labormodell des iterierten Gefangenendilemmas von zwei Personen gegeneinander antreten ließ, beschreibt die Robustheit der Regel „Tit for Tat“ in Bezug auf das Eindringen einer konkurrierenden Regel, so wie diese im letzten Jahrhundert bekannt waren. Falls ein Klima der Kooperation eingetreten ist und in einer Population von Kooperateuren ein Nichtkooperateur eindringt, kann die Regel durch Defektion zuverlässig Nichtkooperateure ausschließen. Außerdem sei die Regel invasiv erfolgreich. Das heißt, in einer Welt von Nichtkooperateuren können Kooperateure mit „Tit For Tat“ eintreten und sich behaupten, wenn ihnen die Möglichkeit gegeben wird, untereinander möglichst frei zu kooperieren und Nichtkooperateure vor der Interaktion zuverlässig zu erkennen und auszuschließen, meinte Axelrod über das Zusammenspiel von Gruppen in Zeiten der ersten Anwendungen des Computers in der Forschung. Seine Forschung für Zwei-Personen-Interaktionen wird unter festgelegten Voraussetzungen anerkannt.

Axelrod berichtete von extrem antikooperativen Verhältnissen, wie bei den Grabenkämpfen im Ersten Weltkrieg, bei denen eine Gruppe gegen einen sog. Feind kooperiert und dennoch mitunter eine Art Kooperation zwischen den Feinden entstand. So vermieden die gegnerischen Soldaten zeitweilig, einander zu beschießen, wenn Nahrung kam, oder wenn Verwundete abtransportiert wurden. Eine beeindruckende wahre Geschichte dieser Art ist die über den Weihnachtsfrieden im Ersten Weltkrieg. Diese Art der Kooperation wurde beendet, als mehr und mehr Artillerie eingesetzt wurde.

Von der Regel „Tit For Tat“ wurde erhofft, nicht nur eine Regel in einem Gefangendilemma zu sein, sondern ein wesentliches gesellschaftliches Konzept eines reziproken (gegenseitigen) Altruismus. Für Zweipersonen-Interaktionen ist die Tit-for-Tat-Strategie von Axelrod und Hamilton erfolgreich; gibt es aber in einer Gruppe nur wenige, die nicht mitmachen (Defektoren oder Trittbrettfahrer), scheitert unter dieser Strategie eine Kooperation auf Dauer.[21]

Spieltheoretische Ansätze wie der Axelrods geraten in Erklärungsnotstand, wenn a) die Zahl der Akteure sehr groß ist, b) ihre Motivationen und Präferenzen wechselseitig nicht bekannt und nur schwer zu ermitteln sind, c) das Spiel nicht wiederholt wird oder es sich um ein Endspiel handelt, d) das Verhältnis von Nutzen zu Kosten eines bestimmten Verhaltens nicht präzise ermittelt werden kann. Unter diesen Bedingungen – im Extremfall unter Bedingungen vollständiger Anarchie – bietet die Neue Institutionenökonomik möglicherweise bessere Erklärungsmodelle an, die Möglichkeiten mehr oder weniger effizienter Kooperationsstrategien aufzeigen.[22]

Kooperationsverträge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Dr. Daniela Schleifenbaum, Dr. Vanessa Walther : Kooperationen auf dem Prüfstand, wbv, Bielefeld 2015, ISBN 978-3-7639-5487-2.
  • Tibor Antal, Hisashi Ohtsuki, John Wakeley, Peter D. Taylor, Martin A. Nowak: Evolution of cooperation by phenotypic similarity. In: Proc Natl Acad Sci USA. 106 (2009), S. 8597-8600.
  • Robert Axelrod: The Evolution of Cooperation. Basic Books, New York 1984, ISBN 0-465-02121-2, Volltext (PDF; 3,8 MB).
  • Joachim Bauer: Prinzip Menschlichkeit. Warum wir von Natur aus kooperieren. 7. Aufl. Heyne (2014).
  • Thomas Becker, Ingo Dammer, Jürgen Howaldt, Stephan Killich, Achim Loose: Netzwerkmanagement. Mit Kooperation zum Unternehmenserfolg. 2. Auflage. 2007, ISBN 978-3-540-71889-5.
  • J. Decety, J. Jackson, J. A. Sommerville, T. Chaminade, A. N. Meltzoff: The neural bases of cooperation and competition: an fMRI investigation. In: NeuroImage. 23 (2004), S. 774–751. S. 2057-2062.
  • Fisel, Hermann, Hetzner, Klöble, Meister, Klischat, Kyburz, Schneemann, Wüst: Kooperationen gründen und erfolgreich führen. 2005, ISBN 3-7843-2182-8. Ein Ratgeber zur Teamarbeit in der landwirtschaftlichen Produktion.
  • Christoph Hauert, Michael Doebeli: Spatial structure often inhibits the evolution of cooperation in the snowdrift game. In: Nature. 428 (2004), S. 643-646.
  • Dirk Helbing, Sergi Lozano: Phase transitions to cooperation in the prisoner’s dilemma. In: Physical Review E. 81 (2010), S. 057102.
  • Michael Jürgs: Der kleine Frieden im Großen Krieg. Westfront 1914: Als Deutsche, Franzosen und Briten gemeinsam Weihnachten feierten. Goldmann, München 2005, ISBN 3-442-15303-4.
  • Karl Kreuser, Thomas Robrecht: Mit Partnern gewinnen. Kooperation nachhaltig managen. EWK-Verlag, ISBN 978-3-938175-42-2.
  • Hisashi Ohtsuki, Christoph Hauert, Erez Lieberman, Martin A. Nowak: A simple rule for the evolution of cooperation on graphs and social networks. In: Nature. 441 (2006), S. 502-505.
  • Christiane Pfeiffer: Integrierte Kommunikation von Sustainability-Netzwerken. Grundlagen und Gestaltung der Kommunikation nachhaltigkeitsorientierter intersektoraler Kooperationen. 2004, ISBN 3-631-52055-7.
  • B. P. Priddat: Leistungsfähigkeit der Sozialpartnerschaft in der sozialen Marktwirtschaft. Mitbestimmung und Kooperation. Metropolis 2011.
  • Tian Qiu, Tarik Hadzibeganovic, Guang Chen, Li-Xin Zhong, Xiao-Run Wu: Cooperation in the snowdrift game on directed small-world networks under self-questioning and noisy conditions. In: Computer Physics Communications. 181 (2010),
  • Stefanie Rathje: Kooperationskompetenz. Toolbox zur Verbesserung der Zusammenarbeit in internationalen Kooperationen. 1. Auflage. Bertelsmann-Verlag, 2008, ISBN 978-3-86793-007-9.
  • Kevin Riemer: Vertrauen im Kontext des nachhaltigen Konsums: Unter besonderer Berücksichtigung bisektoraler Kooperationen des WWF Deutschland. AVM, München 2015, ISBN 978-3-86924-624-6
  • Hans-Otto Schenk: Verbundlehre – Neuer Wissenschaftsansatz für die Kooperation. In: Der Verbund. 6. Jg., Heft 1/1993, S. 4–7.
  • Alexander Schmidt: Co-Opera – Kooperationen mit Leben füllen. Carl Auer, Heidelberg 2007, ISBN 978-3-89670-384-2.
  • Christoph Spehr: Gleicher als Andere. Eine Grundlegung der Freien Kooperation. Karl-Dietz-Verlag, Berlin 2003, ISBN 3-320-02039-0.
  • Michael Tomasello: Warum wir kooperieren. Suhrkamp Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-518-26036-4, (Originaltitel: Why We Cooperate.).
  •  Peter Kropotkin, Henning Ritter (Hrsg.): Gegenseitige Hilfe. Trotzdem Verlag, Grafenau 2005 (übersetzt von Gustav Landauer), ISBN 3-922209-32-7 (Mit einem Nachwort von Henning Ritter).
  •  Peter Kropotkin: Gegenseitige Hilfe in der Tier- und Menschenwelt. Trotzdem Verlag, Grafenau 2011 (übersetzt von Gustav Landauer), ISBN 978-3-86569-905-3 (Mit einem Vorwort von Franz M. Wuketits).

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Kooperation – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b  Martin A. Nowak: Five rules for the evolution of cooperation. In: Science. 314, Nr. 5805, 2006-12-08, S. 1560–1563, doi:10.1126/science.1133755, PMC 3279745 (freier Volltext).
  2.  Hisashi Ohtsuki, Christoph Hauert, Erez Lieberman & Martin A. Nowak: A simple rule for the evolution of cooperation on graphs and social networks. In: Nature. 441, 2006-05-25, S. 502–505, doi:10.1038/nature04605. online lesen
  3.  Dirk Helbing, Sergi Lozano: Phase transitions to cooperation in the prisoner’s dilemma. In: Physical Review. 81, Nr. 5, 2010-05-10, S. 057102-1–057102-4, doi:10.1103/PhysRevE.81.057102. online lesen
  4.  Tibor Antal, Hisashi Ohtsuki, John Wakeley, Peter D. Taylor und Martin A. Nowak: Evolution of cooperation by phenotypic similarity. In: Proceedings of the National Academy of Sciences. 106, Nr. 21, 2009-05-26, S. 8597–8600, doi:10.1073/pnas.0902528106. online lesen
  5.  Christoph Hauert & Michael Doebeli: Spatial structure often inhibits the evolution of cooperation in the snowdrift game. In: Nature. 428, 2004-04-08, S. 643–646, doi:10.1038/nature02360.
  6.  Michael Doebeli, Christoph Hauert, Timothy Killingback: The Evolutionary Origin of Cooperators and Defectors. In: Science. 306, Nr. 5697, 2004-10-29, S. 895–862, doi:10.1126/science.1101456. online lesen
  7. a b  Robert Axelrod: Die Evolution der Kooperation. 7. Auflage. Oldenbourg-Verlag, München 2009 (Originaltitel: The Evolution of Cooperation, Basic Books, New York, ISBN 0-465-02122-0 1984, übersetzt von Werner Raub und Thomas Voss) (Original-Volltext a oder b, (PDF; 3,8 MB), abgerufen am 24. September 2015).
  8. a b c  Robert Axelrod, Lawrence Davis (Hrsg.): The Evolution of Strategies in the Iterated Prisoner’s Dilemma. Pitman, and Los Altos, CA: Morgan Kaufman, London 1987, S. 32–41 (Genetic Algorithms and Simulated Annealing, abgerufen am 24. September 2015).
  9. a b Joachim Bauer: Das kooperative Gen: Abschied vom Darwinismus. Hamburg: Hoffmann und Campe, 2008, ISBN 978-3-455-50085-1
  10. Joachim Bauer: Prinzip Menschlichkeit – Warum wir von Natur aus kooperieren. Hoffmann und Campe, Hamburg 2006, ISBN 3-455-50017-X.
  11. Michael Tomasello, Katharina Hamann: Kooperation bei Kleinkindern. Forschungsbericht 2012 – Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie. Abgerufen am 28. November 2014.
  12. Jonathan Haidt: The New Synthesis in Moral Psychology. In: Science. 316, Nr. 5827, 18. Mai 2007, S. 998-1002. doi:10.1126/science.1137651.online lesen
  13. J. Henrich, J. Ensminger, R. McElreath, A. Barr, C. Barrett, A. Bolyanatz, J. C. Cardenas, M. Gurven, E. Gwako, N. Henrich, C. Lesorogol, F. Marlowe, D. P. Tracer, J. Ziker: Markets, Religion, Community Size, and the Evolution of Fairness and Punishment. In: Science. 327(5972) (2010), S. 1480–1484. Online lesen
  14. Rudolf Stumberger: Der utopische Konzern. Schwerpunkt Zusammenarbeit. In: Ausgabe 1. brand eins, 2002, abgerufen am 23. September 2015.
  15.  Christa Etter: Nachgründungsdynamik neugegründeter Unternehmen in Berlin im interregionalen Vergleich. Interaktionseffekte zwischen Unternehmen, unternehmerischem Umfeld, Kooperationsbeziehungen und unternehmerischem Erfolg. FU Berlin 2003, Volltext Kapitel 3, S. 42–44 (Gemeinsamkeiten und Differenzen der unterschiedlichen Kooperationsauffassungen, Objekt-Metadaten, abgerufen am 19. September 2015). (PDF; 232 kB)
  16. Hans-Otto Schenk: Marktwirtschaftslehre des Handels, Wiesbaden 1991, ISBN 3-409-13379-8, S. 363ff.
  17. Karl Marx: Das Kapital. 11. Kap.
  18. David Ricardo: On the Principles of Political Economy and Taxation. London 1817, 7. Kap.
  19. John Rawls: A Theory of Justice. 1971, überarbeitete Fassung 1975. (deutsch: Eine Theorie der Gerechtigkeit. Suhrkamp, Frankfurt 1975, Seite 19. ISBN 3-518-27871-1)
  20. Robert Axelrod, William D. Hamilton: The evolution of cooperation. In: Science. Band 211, Nr. 4489, 1981, S. 1390–1396, doi:10.1126/science.7466396.
  21.  Ernst Fehr: Human behaviour: Don’t lose your reputation. In: Nature. Nr. 432, 2004-11-25, S. 449–450, doi:10.1038/432449a. online lesen, (PDF 345 kB, abgerufen am 15. September 2015)
  22. Douglass C. North: Institutions, Institutional Change and Economic Performance. Cambridge University Press 1990, ISBN 978-0-521-39734-6, S. 12 f.