Korruptionswahrnehmungsindex

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Übersicht des Korruptionswahrnehmungsindexes, nach Ländern (Stand: 2015)

Der Korruptionswahrnehmungsindex (englisch Corruption Perceptions Index, abgekürzt CPI, kurz auch Korruptionsindex), beschreibt das wahrgenommene Korruptionsniveau im öffentlichen Sektor eines Staates.

Der CPI listet Länder nach dem Grad auf, in dem dort Korruption bei Amtsträgern und Politikern wahrgenommen wird. Es ist ein zusammengesetzter Index, der sich auf verschiedene Umfragen und Untersuchungen stützt, die von mehr als zehn unabhängigen Institutionen durchgeführt wurden. Es werden Geschäftsleute sowie Länderanalysten befragt und Umfragen mit Experten im In- und Ausland miteinbezogen. Der Index geht von 0 bis 100 (bis 2011 max. 10 Punkte), wobei 100 die geringste Wahrnehmung von Korruption anzeigt und somit das bestmögliche Ergebnis ist. Der Index soll die wahrgenommene Korruption darstellen. Er ist also explizit kein direktes Maß für die tatsächlich stattfindende Korruption, sondern bildet die Meinung der Befragten über angenommene Korruption ab. Diese Meinung kann auf persönlichen Erfahrungen mit Korruption beruhen. Sie kann jedoch auch beispielsweise durch sensationsheischende Presseberichte über spektakuläre Korruptionsfälle beeinflusst sein. Dies gilt auch als wesentlicher Kritikpunkt am CPI. In vielen Ländern, in denen die politische Klasse in geringem Ansehen steht, ist die wahrgenommene Korruption sehr hoch. Hier ist nicht immer klar, was Ursache und Folge ist.[1]

Der Index wird seit 1995 von Transparency International, einer Nichtstaatlichen Organisation, die sich weltweit dem Kampf gegen Korruption widmet, in 180 Ländern erhoben (Stand: 2009).

Spiritus rector des Verzeichnisses war Johann Graf Lambsdorff, Professor für Wirtschaftstheorie an der Universität Passau, der den Index 1995 konzipierte und bis einschließlich 2008 im Auftrag von Transparency International erstellte.[2]

CPI-Methodik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem CPI 2012 besteht die Methodik den Index zu bilden grob aus vier Schritten: Auswahl der Datenquellen, Standardisierung der Daten, aggregieren der standardisierten Daten durch Bildung eines Durchschnittswerts und berichten eines Daten-Unsicherheitsmaßes (Standardabweichung mit 90 % Konfidenzintervall). In den Index fließen Informationen aus 13 unterschiedlichen Quellen von 12 verschiedenen Organisationen ein. Dies sind insbesondere Befragungen von ortsansässigen oder auswärtigen Geschäftspersonen (z. B. durch das World Economic Forum, die Weltbank oder die Bertelsmann-Stiftung) sowie systematische Auswertungen durch Risikoagenturen, gestützt auf Länderberichte von lokalen Korrespondenten.[3][4][5]

Verlässlichkeit der Datenbasis von Korruptionsindexen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verschiedene Wissenschaftler zweifeln die Gültigkeit und Verlässlichkeit der Datenbasis von Korruptionsindexen an. Unter anderem wird bezweifelt, dass aus einer tatsächlich erlebten Korruption (predictor) nur ungenügend auf die Wahrnehmung einer gemeldeten Korruption (outcome) geschlossen werden kann.[6] Zudem spiegele die Wahrnehmung (insbesondere von externen Experten) nicht die tatsächliche Korruption wider oder werde von externen Einflussfaktoren wie der Konjunkturentwicklung (und nicht nur von der Korruption an sich) beeinflusst. Des Weiteren würden in sogenannten aufstrebenden Regionen Untersuchungen zu Korruption externer Experten nicht mit den Erfahrungen und der Auffassungen der tatsächlichen Bewohner übereinstimmen.[7]

Für die Region Europa fand Charron 2016 eine hohe Übereinstimmung der Korruptions-Wahrnehmung von externen Experten und tatsächlichen Bewohnern. Dies spricht für die Gültigkeit der Daten, welche von Korruptionsindexen benutzt werden. Als einen möglichen Grund, warum seine Untersuchung andere Ergebnisse als vorherige Forscher liefert, benennt Charron, dass der Abstand in der Korruptions-Wahrnehmung von externen Experten und tatsächlichen Bewohnern umso kleiner wird, je höher der Entwicklungsstand eines Landes ist. Europäische Staaten sind in der Regel höher entwickelt, daher ist der Abstand gering und somit die Übereinstimmung hoch. Als weiteren möglichen Grund führt Charron eine bessere Kenntnis über die tatsächlich vorherrschende Korruption in Europa an. In ärmeren, tendenziell korrupteren Ländern könnte Korruption als so normal angesehen werden, dass Korruption weniger häufig gemeldet wird. Eine weitere Erklärung ist, dass es in Europa mehr Experten mit ausreichendem Wissensstand als in Entwicklungsländern gibt. Ein höheres Expertenwissen führt demnach zu stichhaltigeren Untersuchungen.[7]:167 f.

Korruption: Einflussfaktoren und mögliche Folgen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Korruptionsindex hat vielfach Eingang in die akademische Forschung gefunden. Laut verschiedener Quellen wird Korruption unter anderem durch folgende Faktoren begünstigt: Wettbewerbsbeschränkungen und eine hohe Steuerlast[8]:423 ff., hohe Rohstoffvorkommen, willkürliche und widersprüchliche staatliche Eingriffe in das Wirtschaftsgeschehen, fehlende Pressefreiheit, Akzeptanz von Hierarchien und eine Neigung zu Reziprozität.

In verschiedenen Quellen werden als häufige Folgen von Korruption im öffentlichen Sektor genannt: Ausländische Direktinvestitionen gehen zurück, die Produktivität sinkt, Umweltverschmutzung steigt, Militärausgaben steigen, die Inflation steigt, Einkommen und Vermögen sind ungleicher verteilt und das subjektive Glücksempfinden von Privatpersonen sinkt.

In einigen Ländern ist eine große Schattenwirtschaft mit viel Korruption verbunden. Dadurch sinkt das quantitative Angebot oder die Qualität der staatlich zur Verfügung gestellten öffentlichen Güter, Dienstleistungen und der Infrastruktur. Dazu zählen auch kulturelle Angebote sowie das Bildungs- und Gesundheitssystem. Die Bürger verlieren durch die verringerten staatliche Angebote oder deren verringerte Qualität den Anreiz in der offiziellen Wirtschaft zu arbeiten. Hat ein Staat zusätzlich auch noch ein schwaches Rechtssystem und mit einer schwierigen wirtschaftlichen Lage zu kämpfen, wird Korruption begünstigt. Diese Korruption lässt wiederum die Schattenwirtschaft wachsen. Um den Teufelskreis zu durchbrechen, wird von Schneider empfohlen, Wettbewerbsbeschränkungen aufzuheben, mehr wirtschaftliche Freiheit zuzulassen und die Steuerlast zu reduzieren. Die Möglichkeit einer vermehrten direkten Demokratie, ein starkes Steuersystem mit effektiven Kontrollen und Sanktionen gegenüber staatlichen Akteuren und Unternehmen und soziale Normen sind ebenfalls Faktoren, die gegen Schattenwirtschaft und Korruption helfen können.[8]:418, 423 ff.

Laut dem CPI 2016 haben weniger korrupte Staaten tendenziell einen höheren Grad an Pressefreiheit, Zugang zu Informationen über öffentliche Ausgaben, strengere Integritäts-Vorgaben für staatliche Angestellte und unabhängige Justizsysteme.[9]

Index-Ergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2004[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem CPI 2004 zufolge erreichen 106 von 146 Ländern weniger als 5 von 10 möglichen Punkten. Sechzig Länder liegen sogar unter dem Wert 3 von 10 möglichen Punkten, was auf eine tief verwurzelte Korruption hindeutet.

2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im CPI 2005 wurden 159 Länder untersucht. An der Spitze (Punktzahl größer als 9) liegen in der Version 2005 wieder vor allem wirtschaftlich starke Länder wie Island (1.), Finnland (2.), Neuseeland (2.), Dänemark (4.), Singapur (5.), Schweden (6.) oder die Schweiz (7.). Am untersten Ende (weniger als zwei Punkte) liegen vor allem wirtschaftlich schwache Länder wie Tschad letzte Position 158, Bangladesch (ebenfalls 158.), Turkmenistan (155.) Myanmar (ebenfalls 155.), Haiti (ebenfalls 155.), Nigeria (152.), Äquatorialguinea (152.), Elfenbeinküste (152.) sowie Angola (152.). Österreich liegt an 10. (8,7), Deutschland an 16. Stelle (8,2) des Index 2005.

2006[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im CPI 2006 wurden 163 Länder untersucht. Auf dem Spitzenrang 1 mit einer Punktzahl von 9,6 Punkten liegen Finnland, Island und Neuseeland. Dahinter kommen Dänemark, Singapur, Schweden und die Schweiz, alle noch mit einer Punktzahl über 9. Österreich erreicht 8,6 Punkte und erzielt somit Platz 11. Deutschland rangiert mit 8 Punkten wie im Vorjahr auf Platz 16, direkt hinter Hongkong (8,3 Punkte) und vor Japan (7,6 Punkte). Die USA belegen zusammen mit Chile und Belgien Rang 20. Die letzten Ränge mit 2 oder weniger Punkten belegen Bangladesch, Tschad, Demokratische Republik Kongo, Sudan, Guinea, Irak, Myanmar und zuletzt auf Rang 163 Haiti.

120 Länder liegen unterhalb des Schwellwertes von 5 Punkten, davon 71 sogar unter 3 Punkten. 43,6 % aller beteiligten Länder leiden unter tief verwurzelter Korruption.

Erkenntnis 2006: Es lässt sich ein Zusammenhang zwischen Korruption und Armut entdecken. Viele der ärmsten Länder belegen die letzten Ränge. Aber einige ärmere Länder wie Barbados, Botswana, Bhutan, Chile, Jordanien und Uruguay belegen, dass auch ärmere Länder relativ gut abschneiden können. Dem gegenüber werden viele rohstoffreiche Länder trotz eines hohen Pro-Kopf Einkommens als relativ korrupt eingeschätzt.

Eine zum Teil starke Verschlechterung zu den Vorjahren ließ sich in den Ländern Brasilien, Israel, Jordanien, Kuba, Laos, Seychellen, Trinidad und Tobago, Tunesien und den USA beobachten. Länder, in denen Verbesserungen wahrgenommen wurden, sind Algerien, Indien, Japan, Lettland, Libanon, Mauritius, Paraguay, Slowenien, Türkei, Turkmenistan, Tschechische Republik und Uruguay.

2007[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Korruptionswahrnehmungsindex, 2007

Im Jahr 2007 wurden Somalia, Myanmar und der Irak als korrupteste Staaten ausgewiesen; am wenigsten Korruption gab es in Dänemark, Finnland und Neuseeland. Die Schweiz bleibt unverändert auf dem 7. Platz, zusammen mit den Niederlanden. Deutschland blieb stabil auf einem 16. Platz und gilt demnach als wenig korrupt. Österreich liegt davor auf Platz 15 und hat sich damit seit 2006 um 4 Plätze verschlechtert.

2008[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch im Jahr 2008 belegten Somalia, Myanmar und der Irak die hintersten Plätze auf dem Internationalen Korruptionsindex. Als die am wenigsten korrupten Länder, mit einem Indexwert von jeweils 9,3, galten Dänemark, Schweden und Neuseeland, dicht gefolgt von Singapur. Die Schweiz verbesserte sich auf Rang 5, Österreich nahm Platz 12, Deutschland Platz 14 ein.

2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2009 belegten Somalia, Afghanistan, Myanmar, der Sudan und der Irak die hintersten Plätze. Der Wahrnehmung nach die geringste Korruption gab es in Neuseeland, Dänemark, Singapur, Schweden. Die Schweiz belegte mit 9,0 Punkten wieder den 5. Platz, Österreich verschlechterte sich erneut und liegt mit 7,9 Punkten jetzt auf Platz 16. Transparency International spricht diesbezüglich von einer „signifikanten Verschlechterung binnen mehrerer Jahre“. Während die Alpenrepublik in diesem Jahrzehnt bislang im deutlich gehobenen Mittelfeld der entwickelten demokratischen Industriestaaten lag, droht es nunmehr nachhaltig zurückzufallen.[10] Erstmals seit 1999 liegt Österreich im Ranking wieder hinter Deutschland, das mit 8,0 Punkten (Vorjahr: 7,9 Punkte) erneut auf Platz 14 landete.

2010[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Drei Viertel der 178 untersuchten Länder erzielten 2010 auf einer Skala von null (als sehr korrupt wahrgenommen) bis zehn (als wenig korrupt wahrgenommen) weniger als fünf Punkte. Schlusslichter waren erneut Irak, Afghanistan, Myanmar und Somalia; kaum besser war die Situation in Usbekistan, Turkmenistan und im Sudan. Den ersten Platz teilten sich wiederum die Länder Dänemark, Neuseeland und Singapur, die jeweils 9,3 Punkte erhielten. Finnland und Schweden (9,2 Punkte) folgten auf den nächsten Plätzen. Deutschland verlor einen Platz und lag gemeinsam mit Österreich auf Rang 15 (7,9 Punkte). Die Schweiz schnitt mit 8,7 Punkten und Rang 8 besser ab.[11]

2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2011 wurden insgesamt 183 Länder untersucht. Schlusslichter waren Somalia und Nordkorea; gefolgt von Myanmar, Afghanistan, Turkmenistan, Usbekistan, Sudan und dem Irak. Auf dem ersten Platz landete Neuseeland, gefolgt von Dänemark und Finnland. Die Schweiz lag gemeinsam mit Australien auf Platz 8, Deutschland und Japan teilten sich Platz 14. Österreich belegte Platz 16.[12]

2012[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Korruptionswahrnehmungsindex, 2012

Unter den 176 Ländern, die 2012 untersucht wurden, belegen Dänemark, Finnland und Neuseeland den ersten Rang, gefolgt von Schweden und Singapur. Die Schweiz konnte sich um zwei Ränge verbessern und landete auf Platz sechs. Deutschland verbesserte sich ebenfalls um einen Platz und ist neu auf Platz 13 zu finden. Österreich ist vom Rang 16 abgerutscht auf 25. Afghanistan, Nordkorea und Somalia teilen sich den letzten 174. Rang.[13]

2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dänemark, Neuseeland und Finnland erreichen erneut die besten Werte. Deutschland verliert einen Punkt, landet damit aber dennoch um einen Platz höher als im Vorjahr und erreicht somit Platz 12. Österreich erreicht wie im Vorjahr 69 Punkte, verschlechtert sich damit aber erneut leicht auf Rang 26. Somalia, Nordkorea und Afghanistan teilen sich wie im Jahr zuvor den letzten Rang.[14]

2014[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erneut führen Dänemark, Neuseeland und Finnland die Liste an. Deutschland liegt gleichbleibend auf Platz 12. Österreich kann sich auf 72 Punkte verbessern und erreicht nun Platz 23. Das Schlusslicht bilden Somalia, Nordkorea und Sudan.[15]

2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2012 führt Dänemark zum fünften Mal die Liste an. Neuseeland und Finnland folgen dicht dahinter. Deutschland liegt gemeinsam mit Luxemburg und dem Vereinigten Königreich auf Platz 10. Österreich kann sich auf 75 Punkte verbessern und erreicht nun Platz 17. Die Schlusslichter bilden Nordkorea, Sudan und Somalia.[16]

Rangliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rangliste des Korruptionsindex (Sortiert nach 2016 Score)
(ohne Angabe von Standardfehler und Konfidenzintervall)
Rang[16] Land CPI 2016 Score CPI 2015 Score CPI 2014 Score CPI 2013 Score CPI 2012 Score
1 DanemarkDänemark Dänemark 90 91 92 91 90
1 NeuseelandNeuseeland Neuseeland 90 88 91 91 90
3 FinnlandFinnland Finnland 89 90 89 89 90
4 SchwedenSchweden Schweden 88 89 87 89 88
5 SchweizSchweiz Schweiz 86 86 86 85 86
6 NorwegenNorwegen Norwegen 85 87 86 86 85
7 SingapurSingapur Singapur 84 85 84 86 87
8 NiederlandeNiederlande Niederlande 83 87 83 83 84
9 KanadaKanada Kanada 82 83 81 81 84
10 LuxemburgLuxemburg Luxemburg 81 81 82 80 80
10 DeutschlandDeutschland Deutschland 81 81 79 78 79
10 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 81 81 78 76 74
13 AustralienAustralien Australien 79 79 80 81 85
14 IslandIsland Island 78 79 79 78 82
15 BelgienBelgien Belgien 77 77 76 75 75
15 HongkongHongkong Hongkong 77 75 74 73 77
17 OsterreichÖsterreich Österreich 75 76 72 69 69
18 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 74 76 74 72 73
19 IrlandIrland Irland 73 75 74 75 69
20 JapanJapan Japan 72 75 76 74 74
21 UruguayUruguay Uruguay 71 74 73 73 72
22 EstlandEstland Estland 70 70 69 71 64
23 FrankreichFrankreich Frankreich 69 70 69 68 71
24 BahamasBahamas Bahamas 76 N/A 71 71 71
24 ChileChile Chile 66 70 73 71 72
24 Vereinigte Arabische EmirateVereinigte Arabische Emirate Vereinigte Arabische Emirate 66 70 70 69 68
27 BhutanBhutan Bhutan 65 65 65 63 63
28 IsraelIsrael Israel 64 61 60 61 60
29 PortugalPortugal Portugal 62 63 63 62 63
29 PolenPolen Polen 62 62 61 60 58
31 BarbadosBarbados Barbados 61 N/A 74 75 76
31 KatarKatar Katar 61 71 69 68 68
31 SlowenienSlowenien Slowenien 61 60 58 57 61
31 TaiwanRepublik China (Taiwan) Taiwan 61 62 61 61 61
35 BotswanaBotswana Botswana 60 63 63 64 65
35 Saint LuciaSt. Lucia St. Lucia 60 N/A N/A 71 71
35 Saint Vincent GrenadinenSt. Vincent und die Grenadinen St. Vincent und die Grenadinen 60 N/A 67 62 62
38 DominicaDominica Dominica 59 N/A 58 58 58
38 Kap VerdeKap Verde Kap Verde 59 55 57 58 60
38 LitauenLitauen Litauen 59 61 58 57 54
41 BruneiBrunei Brunei 58 N/A N/A 60 55
41 Costa RicaCosta Rica Costa Rica 58 55 54 54 54
41 SpanienSpanien Spanien 58 58 60 59 65
44 GeorgienGeorgien Georgien 57 52 52 49 52
44 LettlandLettland Lettland 57 55 53 53 49
46 GrenadaGrenada Grenada 56 N/A N/A N/A N/A
47 MaltaMalta Malta 55 56 55 56 57
47 TschechienTschechien Tschechien 55 56 51 48 49
47 Zypern RepublikZypern Zypern 55 61 63 63 66
50 MauritiusMauritius Mauritius 54 53 54 52 57
50 RuandaRuanda Ruanda 54 54 49 53 53
52 Korea SudSüdkorea Südkorea 53 56 55 55 56
53 NamibiaNamibia Namibia 52 53 49 48 48
54 SlowakeiSlowakei Slowakei 51 51 50 47 46
55 KroatienKroatien Kroatien 49 51 48 48 46
55 MalaysiaMalaysia Malaysia 49 50 52 50 49
57 JordanienJordanien Jordanien 48 53 49 45 48
57 RumänienRumänien Rumänien 48 46 43 43 44
57 UngarnUngarn Ungarn 48 51 54 54 55
60 ItalienItalien Italien 47 44 43 43 42
60 KubaKuba Kuba 47 47 46 46 48
62 Sao Tome und PrincipeSão Tomé und Príncipe São Tomé und Príncipe 47 42 42 42 42
62 Saudi-ArabienSaudi-Arabien Saudi-Arabien 46 52 49 44 44
64 MontenegroMontenegro Montenegro 45 44 42 44 41
64 SenegalSenegal Senegal 45 44 43 41 36
64 SudafrikaSüdafrika Südafrika 45 44 44 42 43
64 SurinameSuriname Suriname 45 36 36 36 37
64 OmanOman Oman 45 45 45 47 47
69 GriechenlandGriechenland Griechenland 44 46 43 40 36
70 BahrainBahrain Bahrain 43 51 49 48 51
70 GhanaGhana Ghana 43 47 48 45 45
72 Burkina FasoBurkina Faso Burkina Faso 42 38 38 38 38
72 SalomonenSalomonen Salomonen 42 N/A N/A N/A N/A
72 SerbienSerbien Serbien 42 40 41 42 39
75 BulgarienBulgarien Bulgarien 41 41 43 41 41
75 KuwaitKuwait Kuwait 41 49 44 41 44
75 TunesienTunesien Tunesien 41 38 40 41 41
75 TurkeiTürkei Türkei 41 42 45 50 49
79 BrasilienBrasilien Brasilien 40 38 43 42 43
79 IndienIndien Indien 40 38 38 38 36
79 China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China 40 37 36 40 39
79 WeissrusslandWeißrussland Weißrussland 40 32 31 29 31
83 AlbanienAlbanien Albanien 39 36 33 31 33
83 Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina 39 38 39 42 42
83 JamaikaJamaika Jamaika 39 41 38 38 38
83 LesothoLesotho Lesotho 39 44 49 49 45
87 MongoleiMongolei Mongolei 38 39 39 38 36
87 PanamaPanama Panama 38 39 37 35 38
87 SambiaSambia Sambia 38 38 38 38 37
90 IndonesienIndonesien Indonesien 37 36 34 32 32
90 KolumbienKolumbien Kolumbien 37 37 37 36 36
90 LiberiaLiberia Liberia 37 37 37 38 41
90 MarokkoMarokko Marokko 37 36 39 37 37
90 MazedonienMazedonien Mazedonien 37 42 45 44 43
95 ArgentinienArgentinien Argentinien 36 32 34 34 35
95 BeninBenin Benin 36 37 39 36 36
95 El SalvadorEl Salvador El Salvador 36 39 39 38 38
95 KosovoKosovo Kosovo 36 33 33 33 34
95 MaledivenMalediven Malediven 36 N/A N/A N/A N/A
95 Sri LankaSri Lanka Sri Lanka 36 37 38 37 40
101 GabunGabun Gabun 35 34 37 34 35
101 NigerNiger Niger 35 34 35 34 33
101 OsttimorOsttimor Osttimor 35 28 28 30 33
101 PeruPeru Peru 35 36 38 38 38
101 PhilippinenPhilippinen Philippinen 35 35 38 36 34
101 ThailandThailand Thailand 35 38 38 35 37
101 Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago Trinidad und Tobago 35 39 38 38 39
108 AgyptenÄgypten Ägypten 34 36 37 32 32
108 AthiopienÄthiopien Äthiopien 34 33 33 33 33
108 AlgerienAlgerien Algerien 34 36 36 36 34
108 ElfenbeinküsteElfenbeinküste Elfenbeinküste 34 32 32 27 29
108 GuyanaGuyana Guyana 34 29 30 27 28
113 ArmenienArmenien Armenien 33 35 37 36 34
113 BolivienBolivien Bolivien 33 34 35 34 34
113 VietnamVietnam Vietnam 33 31 31 31 31
116 MaliMali Mali 32 35 32 28 34
116 PakistanPakistan Pakistan 32 30 29 28 27
116 TansaniaTansania Tansania 32 30 31 33 35
116 TogoTogo Togo 32 32 29 29 30
120 Dominikanische RepublikDominikanische Republik Dominikanische Republik 31 33 32 29 32
120 EcuadorEcuador Ecuador 31 32 33 35 32
120 MalawiMalawi Malawi 31 31 33 37 37
123 AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan 30 29 29 28 27
123 DschibutiDschibuti Dschibuti 30 34 34 36 36
123 HondurasHonduras Honduras 30 31 29 26 28
123 LaosLaos Laos 30 25 25 26 21
123 MexikoMexiko Mexiko 30 35 35 34 34
123 MoldawienMoldawien Moldawien 30 33 33 35 36
123 ParaguayParaguay Paraguay 30 27 24 24 25
123 Sierra LeoneSierra Leone Sierra Leone 30 29 31 30 31
131 IranIran Iran 29 27 27 25 28
131 KasachstanKasachstan Kasachstan 29 28 29 26 28
131 NepalNepal Nepal 29 27 29 31 27
131 RusslandRussland Russland 29 29 27 28 28
131 UkraineUkraine Ukraine 29 27 26 25 26
136 GuatemalaGuatemala Guatemala 28 28 32 29 33
136 KirgisistanKirgisistan Kirgisistan 28 28 27 24 24
136 LibanonLibanon Libanon 28 28 27 28 30
136 MyanmarMyanmar Myanmar 28 22 21 21 15
136 NigeriaNigeria Nigeria 28 26 27 25 27
136 Papua-NeuguineaPapua-Neuguinea Papua-Neuguinea 28 25 25 25 25
142 GuineaGuinea Guinea 27 25 25 24 24
142 MauretanienMauretanien Mauretanien 27 31 30 30 31
142 MosambikMosambik Mosambik 27 31 31 30 31
145 BangladeschBangladesch Bangladesch 26 25 25 27 26
145 GambiaGambia Gambia 26 28 29 28 34
145 KamerunKamerun Kamerun 26 27 27 25 26
145 KeniaKenia Kenia 26 25 25 27 27
145 MadagaskarMadagaskar Madagaskar 26 28 28 28 32
145 NicaraguaNicaragua Nicaragua 26 27 28 28 29
151 TadschikistanTadschikistan Tadschikistan 25 26 23 22 22
151 UgandaUganda Uganda 25 25 26 26 29
153 KomorenKomoren Komoren 24 26 26 28 28
154 SimbabweSimbabwe Simbabwe 22 21 21 21 20
154 TurkmenistanTurkmenistan Turkmenistan 22 18 17 17 17
156 Kongo Demokratische RepublikDemokratische Republik Kongo Demokratische Republik Kongo 21 22 22 22 21
156 KambodschaKambodscha Kambodscha 21 21 20 20 22
156 UsbekistanUsbekistan Usbekistan 21 19 18 17 17
159 BurundiBurundi Burundi 20 21 20 21 19
159 HaitiHaiti Haiti 20 17 19 19 19
159 Kongo RepublikRepublik Kongo Republik Kongo 20 23 23 22 26
159 TschadTschad Tschad 20 22 22 19 19
159 Zentralafrikanische RepublikZentralafrikanische Republik Zentralafrikanische Republik 20 24 24 25 26
164 AngolaAngola Angola 18 15 19 23 22
164 EritreaEritrea Eritrea 18 18 18 22 25
166 IrakIrak Irak 17 16 16 16 18
166 VenezuelaVenezuela Venezuela 17 17 19 20 19
168 Guinea-BissauGuinea-Bissau Guinea-Bissau 16 17 19 19 25
169 AfghanistanAfghanistan Afghanistan 15 11 12 8 8
170 JemenJemen Jemen 14 18 19 18 23
170 LibyenLibyen Libyen 14 16 18 15 21
170 SudanSudan Sudan 14 12 11 11 13
174 Korea NordNordkorea Nordkorea 12 8 8 8 8
175 Sudan SudSüdsudan Südsudan 11 15 15 14 N/A
176 SomaliaSomalia Somalia 10 8 8 8 8

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Arthur Shacklock, Fredrik Galtung: Measuring Corruption. Routledge, 2016, ISBN 978-1-138-24945-5, S. 189 (englisch).
  2. Mitteilung Lambsdorffs, den Index künftig nicht mehr zu erstellen.
  3. Corruption Perceptions Index 2016. Technical Methodology Note. Transparency International, 19. Januar 2017, abgerufen am 27. Februar 2017 (PDF; 95 kB, englisch).
  4. Corruption Perceptions Index 2016. Short Methodology Note. Transparency International, 19. Januar 2017, abgerufen am 27. Februar 2017 (PDF; 96 kB, englisch).
  5. Corruption Perceptions Index 2016. Full Source Description. Transparency International, 19. Januar 2017, abgerufen am 27. Februar 2017 (PDF; 209 kB, englisch).
  6. Dilyan Donchev, Gergely Ujhelyi: What Do Corruption Indices Measure? In: Economics & Politics. 26, Nr. 3, 2014, S. 309-331.
  7. a b Nicholas Charron: Do corruption measures have a perception problem? In: European Political Science Review. 8, Nr. 1, 2016, S. 147–171.
  8. a b Friedrich Schneider: Schwarzarbeit, Steuerhinterziehung und Korruption: Was ökonomische und nicht-ökonomische Faktoren zur Erklärung beitragen. In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik. 16, Nr. 4, 2015, S. 412-425.
  9. Corruption Perceptions Index 2016. Putting the scores in context. Transparency International, 25. Januar 2017, abgerufen am 27. Februar 2017 (englisch).
  10. Deutliche Verschlechterung von Österreichs Position im Korruptionswahrnehmungsindex von Transparency International, Transparency International Österreich
  11. Tabellarisches Ranking 2010 transparency.de, 26. Oktober 2010
  12. Corruption Perceptions Index 2011 (abgerufen am 3. August 2012).
  13. Corruption Perceptions Index 2012 (abgerufen am 6. Dezember 2012).
  14. Corruption Perceptions Index 2013 (abgerufen am 8. Dezember 2013).
  15. Corruption Perceptions Index 2014 (abgerufen am 9. Januar 2015).
  16. a b Corruption Perceptions Index 2016. Transparency International, 25. Januar 2017, abgerufen am 27. Februar 2017 (englisch).