Korruptionswahrnehmungsindex

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Übersicht des Korruptionswahrnehmungsindexes, nach Ländern (Stand: 2017)

Der Korruptionswahrnehmungsindex (englisch Corruption Perceptions Index, abgekürzt CPI, kurz auch Korruptionsindex) ist ein von Transparency International herausgegebener Kennwert zur Korruption. Der Index wird seit 1995 erhoben und wird in Form eines Rankings veröffentlicht, das das wahrgenommene Korruptionsniveau im öffentlichen Sektor von 180 Staaten vergleicht.[1]

Transparency International ist eine nichtstaatliche Organisation, die sich weltweit dem Kampf gegen Korruption widmet. Der CPI ist ihre bedeutendste Publikation[2] und listet Länder nach dem Grad auf, in dem dort Korruption bei Amtsträgern und Politikern wahrgenommen wird. Es ist ein zusammengesetzter Index, der sich auf verschiedene Umfragen und Untersuchungen stützt, die von mehr als zehn unabhängigen Institutionen durchgeführt wurden. Es werden Geschäftsleute sowie Länderanalysten befragt und Umfragen mit Experten im In- und Ausland miteinbezogen. Der Index geht von 0 bis 100 (bis 2011 max. 10 Punkte), wobei 100 die geringste Wahrnehmung von Korruption anzeigt und somit das bestmögliche Ergebnis ist. Der Index soll die wahrgenommene Korruption darstellen. Er ist also explizit kein direktes Maß für die tatsächlich stattfindende Korruption, sondern bildet die Meinung der Befragten über angenommene Korruption ab. Diese Meinung kann auf persönlichen Erfahrungen mit Korruption beruhen. Sie kann jedoch auch beispielsweise durch sensationsheischende Presseberichte über spektakuläre Korruptionsfälle beeinflusst sein. Dies gilt auch als wesentlicher Kritikpunkt am CPI. In vielen Ländern, in denen die politische Klasse in geringem Ansehen steht, ist die wahrgenommene Korruption sehr hoch. Hier ist nicht immer klar, was Ursache und Folge ist.[3]

Spiritus rector des Verzeichnisses war Johann Graf Lambsdorff, Professor für Wirtschaftstheorie an der Universität Passau, der den Index 1995 konzipierte und bis einschließlich 2008 im Auftrag von Transparency International erstellte.[4]

CPI-Methodik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem CPI 2012 besteht die Methodik den Index zu bilden grob aus vier Schritten: Auswahl der Datenquellen, Standardisierung der Daten, aggregieren der standardisierten Daten durch Bildung eines Durchschnittswerts und berichten eines Daten-Unsicherheitsmaßes (Standardabweichung mit 90 % Konfidenzintervall). In den Index fließen Informationen aus 13 unterschiedlichen Quellen von 12 verschiedenen Organisationen ein. Dies sind insbesondere Befragungen von ortsansässigen oder auswärtigen Geschäftspersonen (z. B. durch das World Economic Forum, die Weltbank oder die Bertelsmann-Stiftung) sowie systematische Auswertungen durch Risikoagenturen, gestützt auf Länderberichte von lokalen Korrespondenten.[5][6][7]

Verlässlichkeit der Datenbasis von Korruptionsindizes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verschiedene Wissenschaftler zweifeln die Gültigkeit und Verlässlichkeit der Datenbasis von Korruptionsindizes an. Unter anderem wird bezweifelt, dass aus einer tatsächlich erlebten Korruption (predictor) nur ungenügend auf die Wahrnehmung einer gemeldeten Korruption (outcome) geschlossen werden kann.[8] Zudem spiegele die Wahrnehmung (insbesondere von externen Experten) nicht die tatsächliche Korruption wider oder werde von externen Einflussfaktoren wie der Konjunkturentwicklung (und nicht nur von der Korruption an sich) beeinflusst. Des Weiteren würden in sogenannten aufstrebenden Regionen Untersuchungen zu Korruption externer Experten nicht mit den Erfahrungen und der Auffassungen der tatsächlichen Bewohner übereinstimmen.[9]

Für die Region Europa fand Charron 2016 eine hohe Übereinstimmung der Korruptions-Wahrnehmung von externen Experten und tatsächlichen Bewohnern. Dies spricht für die Gültigkeit der Daten, welche von Korruptionsindexen benutzt werden. Als einen möglichen Grund, warum seine Untersuchung andere Ergebnisse als vorherige Forscher liefert, benennt Charron, dass der Abstand in der Korruptions-Wahrnehmung von externen Experten und tatsächlichen Bewohnern umso kleiner wird, je höher der Entwicklungsstand eines Landes ist. Europäische Staaten sind in der Regel höher entwickelt, daher ist der Abstand gering und somit die Übereinstimmung hoch. Als weiteren möglichen Grund führt Charron eine bessere Kenntnis über die tatsächlich vorherrschende Korruption in Europa an. In ärmeren, tendenziell korrupteren Ländern könnte Korruption als so normal angesehen werden, dass Korruption weniger häufig gemeldet wird. Eine weitere Erklärung ist, dass es in Europa mehr Experten mit ausreichendem Wissensstand als in Entwicklungsländern gibt. Ein höheres Expertenwissen führt demnach zu stichhaltigeren Untersuchungen.[9]:167 f.

Korruption: Einflussfaktoren und mögliche Folgen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Korruptionsindex hat vielfach Eingang in die akademische Forschung gefunden. Laut verschiedener Quellen wird Korruption unter anderem durch folgende Faktoren begünstigt: Wettbewerbsbeschränkungen und eine hohe Steuerlast[10]:423 ff., hohe Rohstoffvorkommen, willkürliche und widersprüchliche staatliche Eingriffe in das Wirtschaftsgeschehen, fehlende Pressefreiheit, Akzeptanz von Hierarchien und eine Neigung zu Reziprozität.

In verschiedenen Quellen werden als häufige Folgen von Korruption im öffentlichen Sektor genannt: Ausländische Direktinvestitionen gehen zurück, die Produktivität sinkt, Umweltverschmutzung steigt, Militärausgaben steigen, die Inflation steigt, Einkommen und Vermögen sind ungleicher verteilt und das subjektive Glücksempfinden von Privatpersonen sinkt.

In einigen Ländern ist eine große Schattenwirtschaft mit viel Korruption verbunden. Dadurch sinkt das quantitative Angebot oder die Qualität der staatlich zur Verfügung gestellten öffentlichen Güter, Dienstleistungen und der Infrastruktur. Dazu zählen auch kulturelle Angebote sowie das Bildungs- und Gesundheitssystem. Die Bürger verlieren durch die verringerten staatliche Angebote oder deren verringerte Qualität den Anreiz in der offiziellen Wirtschaft zu arbeiten. Hat ein Staat zusätzlich auch noch ein schwaches Rechtssystem und mit einer schwierigen wirtschaftlichen Lage zu kämpfen, wird Korruption begünstigt. Diese Korruption lässt wiederum die Schattenwirtschaft wachsen. Um den Teufelskreis zu durchbrechen, wird von Schneider empfohlen, Wettbewerbsbeschränkungen aufzuheben, mehr wirtschaftliche Freiheit zuzulassen und die Steuerlast zu reduzieren. Die Möglichkeit einer vermehrten direkten Demokratie, ein starkes Steuersystem mit effektiven Kontrollen und Sanktionen gegenüber staatlichen Akteuren und Unternehmen und soziale Normen sind ebenfalls Faktoren, die gegen Schattenwirtschaft und Korruption helfen können.[10]:418, 423 ff.

Laut dem CPI 2016 haben weniger korrupte Staaten tendenziell einen höheren Grad an Pressefreiheit, Zugang zu Informationen über öffentliche Ausgaben, strengere Integritäts-Vorgaben für staatliche Angestellte und unabhängige Justizsysteme.[11]

Index-Ergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2004[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem CPI 2004 zufolge erreichen 106 von 146 Ländern weniger als 5 von 10 möglichen Punkten. Sechzig Länder liegen sogar unter dem Wert 3 von 10 möglichen Punkten, was auf eine tief verwurzelte Korruption hindeutet.

2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im CPI 2005 wurden 159 Länder untersucht. An der Spitze (Punktzahl größer als 9) liegen in der Version 2005 wieder vor allem wirtschaftlich starke Länder wie Island (1.), Finnland (2.), Neuseeland (2.), Dänemark (4.), Singapur (5.), Schweden (6.) oder die Schweiz (7.). Am untersten Ende (weniger als zwei Punkte) liegen vor allem wirtschaftlich schwache Länder wie Tschad letzte Position 158, Bangladesch (ebenfalls 158.), Turkmenistan (155.) Myanmar (ebenfalls 155.), Haiti (ebenfalls 155.), Nigeria (152.), Äquatorialguinea (152.), Elfenbeinküste (152.) sowie Angola (152.). Österreich liegt an 10. (8,7), Deutschland an 16. Stelle (8,2) des Index 2005.

2006[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im CPI 2006 wurden 163 Länder untersucht. Auf dem Spitzenrang 1 mit einer Punktzahl von 9,6 Punkten liegen Finnland, Island und Neuseeland. Dahinter kommen Dänemark, Singapur, Schweden und die Schweiz, alle noch mit einer Punktzahl über 9. Österreich erreicht 8,6 Punkte und erzielt somit Platz 11. Deutschland rangiert mit 8 Punkten wie im Vorjahr auf Platz 16, direkt hinter Hongkong (8,3 Punkte) und vor Japan (7,6 Punkte). Die USA belegen zusammen mit Chile und Belgien Rang 20. Die letzten Ränge mit 2 oder weniger Punkten belegen Bangladesch, Tschad, Demokratische Republik Kongo, Sudan, Guinea, Irak, Myanmar und zuletzt auf Rang 163 Haiti.

120 Länder liegen unterhalb des Schwellwertes von 5 Punkten, davon 71 sogar unter 3 Punkten. 43,6 % aller beteiligten Länder leiden unter tief verwurzelter Korruption.

Erkenntnis 2006: Es lässt sich ein Zusammenhang zwischen Korruption und Armut entdecken. Viele der ärmsten Länder belegen die letzten Ränge. Aber einige ärmere Länder wie Barbados, Botswana, Bhutan, Chile, Jordanien und Uruguay belegen, dass auch ärmere Länder relativ gut abschneiden können. Dem gegenüber werden viele rohstoffreiche Länder trotz eines hohen Pro-Kopf Einkommens als relativ korrupt eingeschätzt.

Eine zum Teil starke Verschlechterung zu den Vorjahren ließ sich in den Ländern Brasilien, Israel, Jordanien, Kuba, Laos, Seychellen, Trinidad und Tobago, Tunesien und den USA beobachten. Länder, in denen Verbesserungen wahrgenommen wurden, sind Algerien, Indien, Japan, Lettland, Libanon, Mauritius, Paraguay, Slowenien, Türkei, Turkmenistan, Tschechische Republik und Uruguay.

2007[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Korruptionswahrnehmungsindex, 2007

Im Jahr 2007 wurden Somalia, Myanmar und der Irak als korrupteste Staaten ausgewiesen; am wenigsten Korruption gab es in Dänemark, Finnland und Neuseeland. Die Schweiz bleibt unverändert auf dem 7. Platz, zusammen mit den Niederlanden. Deutschland blieb stabil auf einem 16. Platz und gilt demnach als wenig korrupt. Österreich liegt davor auf Platz 15 und hat sich damit seit 2006 um 4 Plätze verschlechtert.

2008[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch im Jahr 2008 belegten Somalia, Myanmar und der Irak die hintersten Plätze auf dem Internationalen Korruptionsindex. Als die am wenigsten korrupten Länder, mit einem Indexwert von jeweils 9,3, galten Dänemark, Schweden und Neuseeland, dicht gefolgt von Singapur. Die Schweiz verbesserte sich auf Rang 5, Österreich nahm Platz 12, Deutschland Platz 14 ein.

2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2009 belegten Somalia, Afghanistan, Myanmar, der Sudan und der Irak die hintersten Plätze. Der Wahrnehmung nach die geringste Korruption gab es in Neuseeland, Dänemark, Singapur, Schweden. Die Schweiz belegte mit 9,0 Punkten wieder den 5. Platz, Österreich verschlechterte sich erneut und liegt mit 7,9 Punkten jetzt auf Platz 16. Transparency International spricht diesbezüglich von einer „signifikanten Verschlechterung binnen mehrerer Jahre“. Während die Alpenrepublik in diesem Jahrzehnt bislang im deutlich gehobenen Mittelfeld der entwickelten demokratischen Industriestaaten lag, droht es nunmehr nachhaltig zurückzufallen.[12] Erstmals seit 1999 liegt Österreich im Ranking wieder hinter Deutschland, das mit 8,0 Punkten (Vorjahr: 7,9 Punkte) erneut auf Platz 14 landete.

2010[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Drei Viertel der 178 untersuchten Länder erzielten 2010 auf einer Skala von null (als sehr korrupt wahrgenommen) bis zehn (als wenig korrupt wahrgenommen) weniger als fünf Punkte. Schlusslichter waren erneut Irak, Afghanistan, Myanmar und Somalia; kaum besser war die Situation in Usbekistan, Turkmenistan und im Sudan. Den ersten Platz teilten sich wiederum die Länder Dänemark, Neuseeland und Singapur, die jeweils 9,3 Punkte erhielten. Finnland und Schweden (9,2 Punkte) folgten auf den nächsten Plätzen. Deutschland verlor einen Platz und lag gemeinsam mit Österreich auf Rang 15 (7,9 Punkte). Die Schweiz schnitt mit 8,7 Punkten und Rang 8 besser ab.[13]

2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2011 wurden insgesamt 183 Länder untersucht. Schlusslichter waren Somalia und Nordkorea; gefolgt von Myanmar, Afghanistan, Turkmenistan, Usbekistan, Sudan und dem Irak. Auf dem ersten Platz landete Neuseeland, gefolgt von Dänemark und Finnland. Die Schweiz lag gemeinsam mit Australien auf Platz 8, Deutschland und Japan teilten sich Platz 14. Österreich belegte Platz 16.[14]

2012[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Korruptionswahrnehmungsindex, 2012

Unter den 176 Ländern, die 2012 untersucht wurden, belegen Dänemark, Finnland und Neuseeland den ersten Rang, gefolgt von Schweden und Singapur. Die Schweiz konnte sich um zwei Ränge verbessern und landete auf Platz sechs. Deutschland verbesserte sich ebenfalls um einen Platz und ist neu auf Platz 13 zu finden. Österreich ist vom Rang 16 abgerutscht auf 25. Afghanistan, Nordkorea und Somalia teilen sich den letzten 174. Rang.[15]

2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dänemark, Neuseeland und Finnland erreichen erneut die besten Werte. Deutschland verliert einen Punkt, landet damit aber dennoch um einen Platz höher als im Vorjahr und erreicht somit Platz 12. Österreich erreicht wie im Vorjahr 69 Punkte, verschlechtert sich damit aber erneut leicht auf Rang 26. Somalia, Nordkorea und Afghanistan teilen sich wie im Jahr zuvor den letzten Rang.[16]

2014[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erneut führen Dänemark, Neuseeland und Finnland die Liste an. Deutschland liegt gleichbleibend auf Platz 12. Österreich kann sich auf 72 Punkte verbessern und erreicht nun Platz 23. Das Schlusslicht bilden Somalia, Nordkorea und Sudan.[17]

2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2012 führt Dänemark zum fünften Mal die Liste an. Neuseeland und Finnland folgen dicht dahinter. Deutschland liegt gemeinsam mit Luxemburg und dem Vereinigten Königreich auf Platz 10. Österreich kann sich auf 75 Punkte verbessern und erreicht nun Platz 17. Die Schlusslichter bilden Nordkorea, Sudan und Somalia.[18]

2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Auffassung von Transparency International gab es 2017 nur geringe Fortschritte im Kampf gegen Korruption im öffentlichen Sektor. Vor allem Länder mit niedrigem Schutz für Presse- und Nichtregierungsorganisationen wurden negativ bewertet. Unverändert schneiden Neuseeland und Dänemark am besten, Südsudan und Somalia am schlechtesten ab. Einige Länder wie Senegal und Großbritannien haben ihre Punktzahl in den letzten sechs Jahren deutlich verbessert; andere wie Syrien, Jemen, aber auch Australien, haben sich verschlechtert. Für mehr als zwei Drittel der untersuchten Länder wurde ein hohes Korruptionsniveau (Punktwert unter 50) wahrgenommen.[19]

Rangliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rangliste des Korruptionsindex (Sortiert nach 2017 Score)
(ohne Angabe von Standardfehler und Konfidenzintervall)
Rang[20] Land CPI 2017 Score CPI 2016 Score CPI 2015 Score CPI 2014 Score CPI 2013 Score CPI 2012 Score
1 NeuseelandNeuseeland Neuseeland 89 90 88 91 91 90
2 DanemarkDänemark Dänemark 88 90 91 92 91 90
3 FinnlandFinnland Finnland 85 89 90 89 89 90
3 NorwegenNorwegen Norwegen 85 85 87 86 86 85
3 SchweizSchweiz Schweiz 85 85 86 86 85 86
6 SingapurSingapur Singapur 84 84 85 84 86 87
6 SchwedenSchweden Schweden 84 88 89 87 89 88
8 KanadaKanada Kanada 82 82 83 81 81 84
8 LuxemburgLuxemburg Luxemburg 82 81 81 82 80 80
8 NiederlandeNiederlande Niederlande 82 83 87 83 83 84
8 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 82 81 81 78 76 74
12 DeutschlandDeutschland Deutschland 81 81 81 79 78 79
13 AustralienAustralien Australien 77 79 79 80 81 85
13 HongkongHongkong Hongkong 77 77 75 74 73 77
13 IslandIsland Island 77 78 79 79 78 82
16 OsterreichÖsterreich Österreich 75 75 76 72 69 69
16 BelgienBelgien Belgien 75 77 77 76 75 75
16 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 75 74 76 74 72 73
19 IrlandIrland Irland 74 73 75 74 75 69
20 JapanJapan Japan 73 72 75 76 74 74
21 EstlandEstland Estland 71 70 70 69 71 64
21 Vereinigte Arabische EmirateVereinigte Arabische Emirate Vereinigte Arabische Emirate 71 66 70 70 69 68
23 FrankreichFrankreich Frankreich 70 69 70 69 68 71
23 UruguayUruguay Uruguay 70 71 74 73 73 72
25 BarbadosBarbados Barbados 68 61 N/A 74 75 76
26 BhutanBhutan Bhutan 67 65 65 65 63 63
26 ChileChile Chile 67 66 70 73 71 72
28 BahamasBahamas Bahamas 65 76 N/A 71 71 71
29 PortugalPortugal Portugal 63 62 63 63 62 63
29 KatarKatar Katar 63 61 71 69 68 68
29 TaiwanRepublik China (Taiwan) Taiwan 63 61 62 61 61 61
32 BruneiBrunei Brunei 62 58 N/A N/A 60 55
32 IsraelIsrael Israel 62 64 61 60 61 60
34 BotswanaBotswana Botswana 61 60 63 63 64 65
34 SlowenienSlowenien Slowenien 61 61 60 58 57 61
36 PolenPolen Polen 60 62 62 61 60 58
36 SeychellenSeychellen Seychellen 60 N/A N/A N/A N/A 58
38 Costa RicaCosta Rica Costa Rica 59 58 55 54 54 54
38 LitauenLitauen Litauen 59 59 61 58 57 54
40 LettlandLettland Lettland 58 57 55 53 53 49
40 Saint Vincent GrenadinenSt. Vincent und die Grenadinen St. Vincent und die Grenadinen 58 60 N/A 67 62 62
42 Zypern RepublikZypern Zypern 57 55 61 63 63 66
42 TschechienTschechien Tschechien 57 55 56 51 48 49
42 DominicaDominica Dominica 57 59 N/A 58 58 58
42 SpanienSpanien Spanien 57 58 58 60 59 65
46 GeorgienGeorgien Georgien 56 57 52 52 49 52
46 MaltaMalta Malta 56 55 56 55 56 57
48 Kap VerdeKap Verde Kap Verde 55 59 55 57 58 60
48 RuandaRuanda Ruanda 55 54 54 49 53 53
48 Saint LuciaSt. Lucia St. Lucia 55 60 N/A N/A 71 71
51 Korea SudSüdkorea Südkorea 54 53 56 55 55 56
52 GrenadaGrenada Grenada 52 56 N/A N/A N/A N/A
53 NamibiaNamibia Namibia 51 52 53 49 48 48
54 ItalienItalien Italien 50 47 44 43 43 42
54 MauritiusMauritius Mauritius 50 54 53 54 52 57
54 SlowakeiSlowakei Slowakei 50 51 51 50 47 46
57 KroatienKroatien Kroatien 49 49 51 48 48 46
57 Saudi-ArabienSaudi-Arabien Saudi-Arabien 49 46 52 49 44 44
59 GriechenlandGriechenland Griechenland 48 44 46 43 40 36
59 JordanienJordanien Jordanien 48 48 53 49 45 48
59 RumänienRumänien Rumänien 48 48 46 43 43 44
62 KubaKuba Kuba 47 47 47 46 46 48
62 MalaysiaMalaysia Malaysia 47 49 50 52 50 49
64 MontenegroMontenegro Montenegro 46 45 44 42 44 41
64 Sao Tome und PrincipeSão Tomé und Príncipe São Tomé und Príncipe 46 47 42 42 42 42
66 UngarnUngarn Ungarn 45 48 51 54 54 55
66 SenegalSenegal Senegal 45 45 44 43 41 36
68 WeissrusslandWeißrussland Weißrussland 44 40 32 31 29 31
68 JamaikaJamaika Jamaika 44 39 41 38 38 38
68 OmanOman Oman 44 45 45 45 47 47
71 BulgarienBulgarien Bulgarien 43 41 41 43 41 41
71 SudafrikaSüdafrika Südafrika 43 45 44 44 42 43
71 VanuatuVanuatu Vanuatu 43 N/A N/A N/A N/A N/A
74 Burkina FasoBurkina Faso Burkina Faso 42 42 38 38 38 38
74 LesothoLesotho Lesotho 42 39 44 49 49 45
74 TunesienTunesien Tunesien 42 41 38 40 41 41
77 China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China 41 40 37 36 40 39
77 SerbienSerbien Serbien 41 42 40 41 42 39
77 SurinameSuriname Suriname 41 45 36 36 36 37
77 Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago Trinidad und Tobago 41 35 39 38 38 39
81 GhanaGhana Ghana 40 43 47 48 45 45
81 IndienIndien Indien 40 40 38 38 38 36
81 MarokkoMarokko Marokko 40 37 36 39 37 37
81 TurkeiTürkei Türkei 40 41 42 45 50 49
85 ArgentinienArgentinien Argentinien 39 36 32 34 34 35
85 BeninBenin Benin 39 36 37 39 36 36
85 KosovoKosovo Kosovo 39 36 33 33 33 34
85 KuwaitKuwait Kuwait 39 41 49 44 41 44
85 SalomonenSalomonen Salomonen 39 42 N/A N/A N/A N/A
85 SwasilandSwasiland Swasiland 39 N/A N/A 43 N/A N/A
91 AlbanienAlbanien Albanien 38 39 36 33 31 33
91 Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina 38 39 38 39 42 42
91 GuyanaGuyana Guyana 38 34 29 30 27 28
91 Sri LankaSri Lanka Sri Lanka 38 36 37 38 37 40
91 OsttimorOsttimor Osttimor 38 35 28 28 30 33
96 BrasilienBrasilien Brasilien 37 40 38 43 42 43
96 KolumbienKolumbien Kolumbien 37 37 37 37 36 36
96 IndonesienIndonesien Indonesien 37 37 36 34 32 32
96 PanamaPanama Panama 37 38 39 37 35 38
96 PeruPeru Peru 37 35 36 38 38 38
96 ThailandThailand Thailand 37 35 38 38 35 37
96 SambiaSambia Sambia 37 38 38 38 38 37
103 BahrainBahrain Bahrain 36 43 51 49 48 51
103 ElfenbeinküsteElfenbeinküste Elfenbeinküste 36 34 32 32 27 29
103 MongoleiMongolei Mongolei 36 38 39 39 38 36
103 TansaniaTansania Tansania 36 32 30 31 33 35
107 ArmenienArmenien Armenien 35 33 35 37 36 34
107 AthiopienÄthiopien Äthiopien 35 34 33 33 33 33
107 MazedonienMazedonien Mazedonien 35 37 42 45 44 43
107 VietnamVietnam Vietnam 35 33 31 31 31 31
111 PhilippinenPhilippinen Philippinen 34 35 35 38 36 34
112 AlgerienAlgerien Algerien 33 34 36 36 36 34
112 BolivienBolivien Bolivien 33 33 34 35 34 34
112 El SalvadorEl Salvador El Salvador 33 36 39 39 38 38
112 MaledivenMalediven Malediven 33 36 N/A N/A N/A N/A
112 NigerNiger Niger 33 35 34 35 34 33
117 EcuadorEcuador Ecuador 32 31 32 33 35 32
117 AgyptenÄgypten Ägypten 32 34 36 37 32 32
117 GabunGabun Gabun 32 35 34 37 34 35
117 PakistanPakistan Pakistan 32 32 30 29 28 27
117 TogoTogo Togo 32 32 32 29 29 30
122 AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan 31 30 29 29 28 27
122 DschibutiDschibuti Dschibuti 31 30 34 34 36 36
122 KasachstanKasachstan Kasachstan 31 29 28 29 26 28
122 LiberiaLiberia Liberia 31 37 37 37 38 41
122 MalawiMalawi Malawi 31 31 31 33 37 37
122 MaliMali Mali 31 32 35 32 28 34
122 NepalNepal Nepal 31 29 27 29 31 27
122 Republik MoldauRepublik Moldau Moldau 31 30 33 33 35 36
130 GambiaGambia Gambia 30 26 28 29 28 34
130 IranIran Iran 30 29 27 27 25 28
130 MyanmarMyanmar Myanmar 30 28 22 21 21 15
130 Sierra LeoneSierra Leone Sierra Leone 30 30 29 31 30 31
130 UkraineUkraine Ukraine 30 29 27 26 25 26
135 Dominikanische RepublikDominikanische Republik Dominikanische Republik 29 31 33 32 29 32
135 HondurasHonduras Honduras 29 30 31 29 26 28
135 KirgisistanKirgisistan Kirgisistan 29 28 28 27 24 24
135 LaosLaos Laos 29 30 25 25 26 21
135 MexikoMexiko Mexiko 29 30 35 35 34 34
135 Papua-NeuguineaPapua-Neuguinea Papua-Neuguinea 29 28 25 25 25 25
135 ParaguayParaguay Paraguay 29 30 27 24 24 25
135 RusslandRussland Russland 29 29 29 27 28 28
143 BangladeschBangladesch Bangladesch 28 26 25 25 27 26
143 GuatemalaGuatemala Guatemala 28 28 28 32 29 33
143 KeniaKenia Kenia 28 26 25 25 27 27
143 LibanonLibanon Libanon 28 28 28 27 28 30
143 MauretanienMauretanien Mauretanien 28 27 31 30 30 31
148 KomorenKomoren Komoren 27 24 26 26 28 28
148 GuineaGuinea Guinea 27 27 25 25 24 24
148 NigeriaNigeria Nigeria 27 28 26 27 25 27
151 NicaraguaNicaragua Nicaragua 26 26 27 28 28 29
151 UgandaUganda Uganda 26 25 25 26 26 29
153 KamerunKamerun Kamerun 25 26 27 27 25 26
153 MosambikMosambik Mosambik 25 27 31 31 30 31
155 MadagaskarMadagaskar Madagaskar 24 26 28 28 28 32
156 Zentralafrikanische RepublikZentralafrikanische Republik Zentralafrikanische Republik 23 20 24 24 25 26
157 BurundiBurundi Burundi 22 20 21 20 21 19
157 HaitiHaiti Haiti 22 20 17 19 19 19
157 UsbekistanUsbekistan Usbekistan 22 21 19 18 17 17
157 SimbabweSimbabwe Simbabwe 22 22 21 21 21 20
161 KambodschaKambodscha Kambodscha 21 21 21 20 20 22
161 Kongo RepublikRepublik Kongo Republik Kongo 21 20 23 23 22 26
161 Kongo Demokratische RepublikDemokratische Republik Kongo Demokratische Republik Kongo 21 21 22 22 22 21
161 TadschikistanTadschikistan Tadschikistan 21 25 26 23 22 22
165 TschadTschad Tschad 20 20 22 22 19 19
165 EritreaEritrea Eritrea 20 18 18 18 22 25
167 AngolaAngola Angola 19 18 15 19 23 22
167 TurkmenistanTurkmenistan Turkmenistan 19 22 18 17 17 17
169 IrakIrak Irak 18 17 16 16 16 18
169 VenezuelaVenezuela Venezuela 18 17 17 19 20 19
171 Korea NordNordkorea Nordkorea 17 12 8 8 8 8
171 ÄquatorialguineaÄquatorialguinea Äquatorialguinea 17 N/A N/A N/A N/A N/A
171 Guinea-BissauGuinea-Bissau Guinea-Bissau 17 16 17 19 19 25
171 LibyenLibyen Libyen 17 14 16 18 15 21
175 SudanSudan Sudan 16 14 12 11 11 13
175 JemenJemen Jemen 16 N/A N/A N/A N/A N/A
177 AfghanistanAfghanistan Afghanistan 15 15 11 12 8 8
178 SyrienSyrien Syrien 14 N/A N/A N/A N/A N/A
179 Sudan SudSüdsudan Südsudan 12 11 15 15 14 N/A
180 SomaliaSomalia Somalia 9 10 8 8 8 8

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Transparency International e.V.: Research - CPI - Overview. Abgerufen am 21. Februar 2018 (englisch).
  2. Transparency International e.V.: Media advisory: Corruption Perceptions Index to launch on 21 February 2018. In: www.transparency.org. (transparency.org [abgerufen am 21. Februar 2018]).
  3. Arthur Shacklock, Fredrik Galtung: Measuring Corruption. Routledge, 2016, ISBN 978-1-138-24945-5, S. 189 (englisch).
  4. Mitteilung Lambsdorffs, den Index künftig nicht mehr zu erstellen.
  5. Corruption Perceptions Index 2016. Technical Methodology Note. Transparency International, 19. Januar 2017, abgerufen am 27. Februar 2017 (PDF; 95 kB, englisch).
  6. Corruption Perceptions Index 2016. Short Methodology Note. Transparency International, 19. Januar 2017, abgerufen am 27. Februar 2017 (PDF; 96 kB, englisch).
  7. Corruption Perceptions Index 2016. Full Source Description. Transparency International, 19. Januar 2017, abgerufen am 27. Februar 2017 (PDF; 209 kB, englisch).
  8. Dilyan Donchev, Gergely Ujhelyi: What Do Corruption Indices Measure? In: Economics & Politics. 26, Nr. 3, 2014, S. 309–331.
  9. a b Nicholas Charron: Do corruption measures have a perception problem? In: European Political Science Review. 8, Nr. 1, 2016, S. 147–171.
  10. a b Friedrich Schneider: Schwarzarbeit, Steuerhinterziehung und Korruption: Was ökonomische und nicht-ökonomische Faktoren zur Erklärung beitragen. In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik. 16, Nr. 4, 2015, S. 412–425.
  11. Corruption Perceptions Index 2016. Putting the scores in context. Transparency International, 25. Januar 2017, abgerufen am 27. Februar 2017 (englisch).
  12. Deutliche Verschlechterung von Österreichs Position im Korruptionswahrnehmungsindex von Transparency International, Transparency International Österreich
  13. Tabellarisches Ranking 2010 transparency.de, 26. Oktober 2010
  14. Corruption Perceptions Index 2011 (abgerufen am 3. August 2012).
  15. Corruption Perceptions Index 2012 (abgerufen am 6. Dezember 2012).
  16. Corruption Perceptions Index 2013 (abgerufen am 8. Dezember 2013).
  17. Corruption Perceptions Index 2014 (abgerufen am 9. Januar 2015).
  18. Corruption Perceptions Index 2016. Transparency International, 25. Januar 2017, abgerufen am 27. Februar 2017 (englisch).
  19. Korruptionswahrnehmungsindex 2017. Deutschland rutscht durch Nichtstun auf Platz 12. Transparency International Deutschland e.V., 21. Februar 2018, abgerufen am 22. Februar 2018.
  20. CPI Ranking 2017. Tabellarisches Ranking. Transparency International Deutschland e.V., abgerufen am 21. Februar 2018.