Korruptionswahrnehmungsindex

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Der Korruptionswahrnehmungsindex (englisch Corruption Perceptions Index, abgekürzt CPI, kurz auch Korruptionsindex) ist ein von Transparency International herausgegebener Kennwert zur Korruption. Der Index wird seit 1995 erhoben und wird in Form einer Rangordnung veröffentlicht, die das wahrgenommene Korruptionsniveau im öffentlichen Sektor von 180 Staaten vergleicht.[1]

Übersicht des Korruptionswahrnehmungsindexes, nach Ländern (Stand: 2018)

Transparency International ist eine nichtstaatliche Organisation, die sich weltweit dem Kampf gegen Korruption widmet. Der CPI ist ihre bedeutendste Publikation[2] und listet Länder nach dem Grad auf, in dem dort Korruption bei Amtsträgern und Politikern wahrgenommen wird. Es ist ein zusammengesetzter Index, der sich auf verschiedene Umfragen und Untersuchungen stützt, die von mehr als zehn unabhängigen Institutionen durchgeführt wurden. Es werden Geschäftsleute sowie Länderanalysten befragt und Umfragen mit Experten im In- und Ausland miteinbezogen. Der Index reicht von 0 bis 100 (bis 2011 max. 10 Punkte), wobei 100 die geringste Wahrnehmung von Korruption anzeigt und somit das bestmögliche Ergebnis ist. Der Index soll die wahrgenommene Korruption darstellen. Er ist also explizit kein direktes Maß für die tatsächlich stattfindende Korruption, sondern bildet die Meinung der Befragten über angenommene Korruption ab. Diese Meinung kann auf persönlichen Erfahrungen mit Korruption beruhen. Sie kann jedoch auch beispielsweise durch sensationsheischende Presseberichte über spektakuläre Korruptionsfälle beeinflusst sein. Dies gilt auch als wesentlicher Kritikpunkt am CPI. In vielen Ländern, in denen die politische Klasse in geringem Ansehen steht, ist die wahrgenommene Korruption sehr hoch. Hier ist nicht immer klar, was Ursache und Folge ist.[3]

Spiritus rector des Verzeichnisses war Johann Graf Lambsdorff, Professor für Wirtschaftstheorie an der Universität Passau, der den Index 1995 konzipierte und bis einschließlich 2008 im Auftrag von Transparency International erstellte.[4]

Methodik & Datenbasis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

CPI-Methodik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem CPI 2012 besteht die Methodik den Index zu bilden grob aus vier Schritten: Auswahl der Datenquellen, Standardisierung der Daten, aggregieren der standardisierten Daten durch Bildung eines Durchschnittswerts und berichten eines Daten-Unsicherheitsmaßes (Standardabweichung mit 90 % Konfidenzintervall). In den Index fließen Informationen aus 13 unterschiedlichen Quellen von 12 verschiedenen Organisationen ein. Dies sind insbesondere Befragungen von ortsansässigen oder auswärtigen Geschäftspersonen (z. B. durch das World Economic Forum, die Weltbank oder die Bertelsmann-Stiftung) sowie systematische Auswertungen durch Risikoagenturen, gestützt auf Länderberichte von lokalen Korrespondenten.[5][6][7]

Verlässlichkeit der Datenbasis von Korruptionsindizes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verschiedene Wissenschaftler zweifeln die Gültigkeit und Verlässlichkeit der Datenbasis von Korruptionsindizes an. Unter anderem wird bezweifelt, dass aus einer tatsächlich erlebten Korruption (predictor) nur ungenügend auf die Wahrnehmung einer gemeldeten Korruption (outcome) geschlossen werden kann.[8] Zudem spiegele die Wahrnehmung (insbesondere von externen Experten) nicht die tatsächliche Korruption wider oder werde von externen Einflussfaktoren wie der Konjunkturentwicklung (und nicht nur von der Korruption an sich) beeinflusst. Des Weiteren würden in sogenannten aufstrebenden Regionen Untersuchungen zu Korruption externer Experten nicht mit den Erfahrungen und der Auffassungen der tatsächlichen Bewohner übereinstimmen.[9]

Für die Region Europa fand Charron 2016 eine hohe Übereinstimmung der Korruptions-Wahrnehmung von externen Experten und tatsächlichen Bewohnern. Dies spricht für die Gültigkeit der Daten, welche von Korruptionsindexen benutzt werden. Als einen möglichen Grund, warum seine Untersuchung andere Ergebnisse als vorherige Forscher liefert, benennt Charron, dass der Abstand in der Korruptions-Wahrnehmung von externen Experten und tatsächlichen Bewohnern umso kleiner wird, je höher der Entwicklungsstand eines Landes ist. Europäische Staaten sind in der Regel höher entwickelt, daher ist der Abstand gering und somit die Übereinstimmung hoch. Als weiteren möglichen Grund führt Charron eine bessere Kenntnis über die tatsächlich vorherrschende Korruption in Europa an. In ärmeren, tendenziell korrupteren Ländern könnte Korruption als so normal angesehen werden, dass Korruption weniger häufig gemeldet wird. Eine weitere Erklärung ist, dass es in Europa mehr Experten mit ausreichendem Wissensstand als in Entwicklungsländern gibt. Ein höheres Expertenwissen führt demnach zu stichhaltigeren Untersuchungen.[9]:167 f.

Korruption: Einflussfaktoren und mögliche Folgen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Korruptionsindex hat vielfach Eingang in die akademische Forschung gefunden. Laut verschiedener Quellen wird Korruption unter anderem durch folgende Faktoren begünstigt: Wettbewerbsbeschränkungen und eine hohe Steuerlast[10]:423 ff., hohe Rohstoffvorkommen, willkürliche und widersprüchliche staatliche Eingriffe in das Wirtschaftsgeschehen, fehlende Pressefreiheit, Akzeptanz von Hierarchien und eine Neigung zu Reziprozität.

In verschiedenen Quellen werden als häufige Folgen von Korruption im öffentlichen Sektor genannt: Ausländische Direktinvestitionen gehen zurück, die Produktivität sinkt, Umweltverschmutzung steigt, Militärausgaben steigen, die Inflation steigt, Einkommen und Vermögen sind ungleicher verteilt und das subjektive Glücksempfinden von Privatpersonen sinkt.

In einigen Ländern ist eine große Schattenwirtschaft mit viel Korruption verbunden. Dadurch sinkt das quantitative Angebot oder die Qualität der staatlich zur Verfügung gestellten öffentlichen Güter, Dienstleistungen und der Infrastruktur. Dazu zählen auch kulturelle Angebote sowie das Bildungs- und Gesundheitssystem. Die Bürger verlieren durch die verringerten staatlichen Angebote oder deren verringerte Qualität den Anreiz in der offiziellen Wirtschaft zu arbeiten. Hat ein Staat zusätzlich auch noch ein schwaches Rechtssystem und mit einer schwierigen wirtschaftlichen Lage zu kämpfen, wird Korruption begünstigt. Diese Korruption lässt wiederum die Schattenwirtschaft wachsen. Um den Teufelskreis zu durchbrechen, wird von Schneider empfohlen, Wettbewerbsbeschränkungen aufzuheben, mehr wirtschaftliche Freiheit zuzulassen und die Steuerlast zu reduzieren. Die Möglichkeit einer vermehrten direkten Demokratie, ein starkes Steuersystem mit effektiven Kontrollen und Sanktionen gegenüber staatlichen Akteuren und Unternehmen und soziale Normen sind ebenfalls Faktoren, die gegen Schattenwirtschaft und Korruption helfen können.[10]:418, 423 ff.

Laut dem CPI 2016 haben weniger korrupte Staaten tendenziell einen höheren Grad an Pressefreiheit, Zugang zu Informationen über öffentliche Ausgaben, strengere Integritäts-Vorgaben für staatliche Angestellte und unabhängige Justizsysteme.[11]

Index-Ergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2004[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem CPI 2004 zufolge erreichten 106 von 146 Ländern weniger als 5 von 10 möglichen Punkten. Sechzig Länder lagen sogar unter dem Wert 3 von 10 möglichen Punkten, was auf eine tief verwurzelte Korruption hindeutete.

2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im CPI 2005 wurden 159 Länder untersucht. An der Spitze (Punktzahl größer als 9) lagen in der Version 2005 wieder vor allem wirtschaftlich starke Länder wie Island (1.), Finnland und Neuseeland (2.), Dänemark (4.), Singapur (5.), Schweden (6.) oder die Schweiz (7.). Am untersten Ende (weniger als zwei Punkte) lagen vor allem wirtschaftlich schwache Länder wie Bangladesch und Tschad (letzte Position 158.); Haiti, Myanmar und Turkmenistan (155.); Angola, Äquatorialguinea, Elfenbeinküste und Nigeria (152.). Österreich lag an 10. Stelle (8,7), Deutschland an 16. Stelle (8,2) des Index 2005.

2006[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im CPI 2006 wurden 163 Länder untersucht. Auf dem Spitzenrang 1 mit einer Punktzahl von 9,6 Punkten lagen Finnland, Island und Neuseeland. Dahinter kamen Dänemark, Schweden, Singapur und die Schweiz, alle noch mit über 9 Punkten. Österreich erreichte 8,6 Punkte und somit Platz 11. Deutschland rangierte mit 8,0 Punkten wie im Vorjahr auf Platz 16, direkt hinter Hongkong (8,3 Punkte) und vor Japan (7,6 Punkte). Die USA belegten zusammen mit Belgien und Chile Rang 20. Die letzten Ränge mit zwei oder weniger Punkten belegten Bangladesch, die Demokratische Republik Kongo, Guinea, Irak, Myanmar, Sudan sowie Tschad und zuletzt Haiti auf Rang 163.

120 Länder lagen unterhalb des Schwellwertes von 5 Punkten, davon 71 sogar unter drei Punkten. 43,6 % aller beteiligten Länder litten unter tief verwurzelter Korruption.

Erkenntnis 2006:
Es ließ sich ein Zusammenhang zwischen Korruption und Armut entdecken. Viele der ärmsten Länder belegten die letzten Ränge. Aber einige ärmere Länder wie Barbados, Bhutan, Botswana, Chile, Jordanien und Uruguay belegten, dass auch ärmere Länder relativ gut abschneiden konnten. Dem gegenüber wurden viele rohstoffreiche Länder trotz eines hohen Pro-Kopf Einkommens als relativ korrupt eingeschätzt.

Eine zum Teil starke Verschlechterung zu den Vorjahren ließ sich in den Ländern Brasilien, Israel, Jordanien, Kuba, Laos, Seychellen, Trinidad und Tobago, Tunesien und den USA beobachten. Länder, in denen Verbesserungen wahrgenommen wurden, sind Algerien, Indien, Japan, Lettland, Libanon, Mauritius, Paraguay, Slowenien, Türkei, Turkmenistan, Tschechische Republik und Uruguay.

2007[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Korruptionswahrnehmungsindex, 2007

Im Jahr 2007 wurden Somalia, Myanmar und der Irak als korrupteste Staaten ausgewiesen; am wenigsten Korruption gab es in Dänemark, Finnland und Neuseeland. Die Schweiz blieb unverändert auf dem 7. Platz, zusammen mit den Niederlanden. Deutschland blieb stabil auf einem 16. Platz und galt demnach als wenig korrupt. Österreich lag davor auf Platz 15 und hatte sich damit seit 2006 um vier Plätze verschlechtert.

2008[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch im Jahr 2008 belegten Somalia, Myanmar und der Irak die hintersten Plätze auf dem Internationalen Korruptionsindex. Als die am wenigsten korrupten Länder – mit einem Indexwert von jeweils 9,3 – galten Dänemark, Schweden und Neuseeland, dicht gefolgt von Singapur. Die Schweiz verbesserte sich auf Rang 5, Österreich nahm Platz 12, Deutschland Platz 14 ein.

2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2009 belegten Somalia, Afghanistan, Myanmar, der Sudan und der Irak die hintersten Plätze. Der Wahrnehmung nach die geringste Korruption gab es in Neuseeland, Dänemark, Singapur, Schweden. Die Schweiz belegte mit 9,0 Punkten wieder den 5. Platz, Österreich verschlechterte sich erneut und lagt mit 7,9 Punkten jetzt auf Platz 16. Transparency International sprach diesbezüglich von einer „signifikanten Verschlechterung binnen mehrerer Jahre“. Während die Alpenrepublik in diesem Jahrzehnt bislang im deutlich gehobenen Mittelfeld der entwickelten demokratischen Industriestaaten lag, droht es nunmehr nachhaltig zurückzufallen.[12] Erstmals seit 1999 lag Österreich im Ranking wieder hinter Deutschland, das mit 8,0 Punkten (Vorjahr: 7,9 Punkte) erneut auf Platz 14 landete.

2010[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Drei Viertel der 178 untersuchten Länder erzielten 2010 auf einer Skala von null (als sehr korrupt wahrgenommen) bis zehn (als wenig korrupt wahrgenommen) weniger als fünf Punkte. Schlusslichter waren erneut Irak, Afghanistan, Myanmar und Somalia; kaum besser war die Situation in Usbekistan, Turkmenistan und im Sudan. Den ersten Platz teilten sich wiederum die Länder Dänemark, Neuseeland und Singapur, die jeweils 9,3 Punkte erhielten. Finnland und Schweden (9,2 Punkte) folgten auf den nächsten Plätzen. Deutschland verlor einen Platz und lag gemeinsam mit Österreich auf Rang 15 (7,9 Punkte). Die Schweiz schnitt mit 8,7 Punkten und Rang 8 besser ab.[13]

2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2011 wurden insgesamt 183 Länder untersucht. Schlusslichter waren Somalia und Nordkorea; gefolgt von Myanmar, Afghanistan, Turkmenistan, Usbekistan, Sudan und dem Irak. Auf dem ersten Platz landete Neuseeland, gefolgt von Dänemark und Finnland. Die Schweiz lag gemeinsam mit Australien auf Platz 8, Deutschland und Japan teilten sich Platz 14. Österreich belegte Platz 16.[14]


Anmerkung: Bis 2011 wurde die Bewertung in einem Bereich von 0 – 10 berechnet. Seit 2012 ist der Wertebereich 0 – 100.

2012[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Korruptionswahrnehmungsindex, 2012

Unter den 176 Ländern, die 2012 untersucht wurden, belegten Dänemark, Finnland und Neuseeland den ersten Rang, gefolgt von Schweden und Singapur. Die Schweiz konnte sich um zwei Ränge verbessern und landete auf Platz 6. Deutschland verbesserte sich ebenfalls um einen Platz und war auf Platz 13 zu finden. Österreich war von Rang 16 auf 25 abgerutscht. Afghanistan, Nordkorea und Somalia teilen sich den letzten bzw. 174. Rang.[15]

2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dänemark, Neuseeland und Finnland erreichten erneut die besten Werte. Deutschland verlor einen Punkt, landete damit aber dennoch um einen Platz höher als im Vorjahr und erreichte somit Platz 12. Österreich erreichte wie im Vorjahr 69 Punkte, verschlechterte sich damit aber erneut leicht auf Rang 26. Somalia, Nordkorea und Afghanistan teilen sich wie im Jahr zuvor den letzten Rang.[16]

2014[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erneut führten Dänemark, Neuseeland und Finnland die Liste an. Deutschland lag gleichbleibend auf Platz 12. Österreich konnte sich auf 72 Punkte verbessern und erreichte nun Platz 23. Das Schlusslicht bildeten Somalia, Nordkorea und Sudan.[17]

2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2012 führte Dänemark zum fünften Mal die Liste an. Neuseeland und Finnland folgten dicht dahinter. Deutschland lag gemeinsam mit Luxemburg und dem Vereinigten Königreich auf Platz 10. Österreich konnte sich auf 75 Punkte verbessern und erreichte nun Platz 17. Die Schlusslichter bildeten Nordkorea, Sudan und Somalia.[18]

2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Auffassung von Transparency International gab es 2017 nur geringe Fortschritte im Kampf gegen Korruption im öffentlichen Sektor. Vor allem Länder mit niedrigem Schutz für Presse- und Nichtregierungsorganisationen wurden negativ bewertet. Unverändert schnitten Neuseeland und Dänemark am besten, Südsudan und Somalia am schlechtesten ab. Einige Länder wie Senegal und Großbritannien hatten ihre Punktezahl in den letzten sechs Jahren deutlich verbessert; andere wie Syrien, Jemen, aber auch Australien, hatten sich verschlechtert. Für mehr als zwei Drittel der untersuchten Länder wurde ein hohes Korruptionsniveau (Punktwert unter 50) wahrgenommen.[19]

Rangliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rangliste des Korruptionsindex (Sortiert nach dem Rang von 2020, gleichrangige alphabetisch)
(ohne Angabe von Standardfehler und Konfidenzintervall)
Rang
[20]
Land CPI Score
2020 2019 2018 2017 2016 2015 2014 2013 2012
01 DanemarkDänemark Dänemark 88 87 88 88 90 91 92 91 90
01 NeuseelandNeuseeland Neuseeland 88 87 87 89 90 88 91 91 90
03 FinnlandFinnland Finnland 85 86 85 85 89 90 89 89 90
03 SchwedenSchweden Schweden 85 85 85 84 88 89 87 89 88
03 SchweizSchweiz Schweiz 85 85 85 85 85 86 86 85 86
03 SingapurSingapur Singapur 85 85 85 84 84 85 84 86 87
07 NorwegenNorwegen Norwegen 84 84 84 85 85 87 86 86 85
08 NiederlandeNiederlande Niederlande 82 82 82 82 83 87 83 83 84
09 DeutschlandDeutschland Deutschland 80 80 80 81 81 81 79 78 79
09 LuxemburgLuxemburg Luxemburg 80 80 81 82 81 81 82 80 80
11 AustralienAustralien Australien 77 77 77 77 79 79 80 81 85
11 KanadaKanada Kanada 77 77 81 82 82 83 81 81 84
11 HongkongHongkong Hongkong 77 76 76 77 77 75 74 73 77
11 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 77 77 80 82 81 81 78 76 74
15 OsterreichÖsterreich Österreich 76 77 76 75 75 76 72 69 69
15 BelgienBelgien Belgien 76 75 75 75 77 77 76 75 75
17 EstlandEstland Estland 75 74 73 71 70 70 69 71 64
17 IslandIsland Island 75 78 76 77 78 79 79 78 82
19 JapanJapan Japan 74 73 73 73 72 75 76 74 74
20 IrlandIrland Irland 72 74 73 74 73 75 74 75 69
21 UruguayUruguay Uruguay 71 72 70 70 71 74 73 73 72
21 Vereinigte Arabische EmirateVereinigte Arabische Emirate Vereinigte Arabische Emirate 71 72 70 71 66 70 70 69 68
23 FrankreichFrankreich Frankreich 69 69 72 70 69 70 69 68 71
24 BhutanBhutan Bhutan 68 68 68 67 65 65 65 63 63
25 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 67 69 71 75 74 76 74 72 73
25 ChileChile Chile 67 67 67 67 66 70 73 71 72
27 SeychellenSeychellen Seychellen 66 66 66 60 N/A N/A N/A N/A 58
28 TaiwanRepublik China (Taiwan) Taiwan 65 65 63 63 61 62 61 61 61
29 BarbadosBarbados Barbados 64 62 68 68 61 N/A 74 75 76
30 BahamasBahamas Bahamas 63 64 65 65 76 N/A 71 71 71
30 KatarKatar Katar 63 62 62 63 61 71 69 68 68
32 SpanienSpanien Spanien 62 62 58 57 58 58 60 59 65
33 PortugalPortugal Portugal 61 62 64 63 62 63 63 62 63
33 Korea SudSüdkorea Südkorea 61 59 57 54 53 56 55 55 56
35 BotswanaBotswana Botswana 60 61 61 61 60 63 63 64 65
35 BruneiBrunei Brunei 60 60 63 62 58 N/A N/A 60 55
35 IsraelIsrael Israel 60 60 61 62 64 61 60 61 60
35 LitauenLitauen Litauen 60 60 59 59 59 61 58 57 54
35 SlowenienSlowenien Slowenien 60 60 60 61 61 60 58 57 61
40 Saint Vincent GrenadinenSt. Vincent und die Grenadinen St. Vincent und die Grenadinen 59 59 58 58 60 N/A 67 62 62
41 Kap VerdeKap Verde Kap Verde 58 58 57 55 59 55 57 58 60
42 Zypern RepublikRepublik Zypern Zypern 57 58 59 57 55 61 63 63 66
42 Costa RicaCosta Rica Costa Rica 57 58 56 59 58 55 54 54 54
42 LettlandLettland Lettland 57 56 58 58 57 55 53 53 49
45 GeorgienGeorgien Georgien 56 56 58 56 57 52 52 49 52
45 PolenPolen Polen 56 58 60 60 62 62 61 60 58
45 Saint LuciaSt. Lucia St. Lucia 56 55 55 55 60 N/A N/A 71 71
48 DominicaDominica Dominica 55 55 57 57 59 N/A 58 58 58
49 TschechienTschechien Tschechien 54 56 59 57 55 56 51 48 49
49 OmanOman Oman 54 52 52 44 45 45 45 47 47
49 RuandaRuanda Ruanda 54 53 56 55 54 54 49 53 53
52 GrenadaGrenada Grenada 53 53 52 52 56 N/A N/A N/A N/A
52 ItalienItalien Italien 53 53 52 50 47 44 43 43 42
52 MaltaMalta Malta 53 54 54 56 55 56 55 56 57
52 MauritiusMauritius Mauritius 53 52 51 50 54 53 54 52 57
52 Saudi-ArabienSaudi-Arabien Saudi-Arabien 53 53 49 49 46 52 49 44 44
57 MalaysiaMalaysia Malaysia 51 53 47 47 49 50 52 50 49
57 NamibiaNamibia Namibia 51 52 53 51 52 53 49 48 48
59 GriechenlandGriechenland Griechenland 50 48 45 48 44 46 43 40 36
60 ArmenienArmenien Armenien 49 42 35 35 33 35 37 36 34
60 JordanienJordanien Jordanien 49 48 49 48 48 53 49 45 48
60 SlowakeiSlowakei Slowakei 49 52 50 50 51 51 50 47 46
63 KroatienKroatien Kroatien 47 47 48 49 49 51 48 48 46
63 KubaKuba Kuba 47 48 47 47 47 47 46 46 48
63 Sao Tome und PrincipeSão Tomé und Príncipe São Tomé und Príncipe 47 46 46 46 47 42 42 42 42
63 WeissrusslandWeißrussland Weißrussland 47 45 44 44 40 32 31 29 31
67 MontenegroMontenegro Montenegro 45 45 45 46 45 44 42 44 41
67 SenegalSenegal Senegal 45 45 45 45 45 44 43 41 36
69 BulgarienBulgarien Bulgarien 44 43 42 43 41 41 43 41 41
69 JamaikaJamaika Jamaika 44 43 44 44 39 41 38 38 38
69 RumänienRumänien Rumänien 44 44 47 48 48 46 43 43 44
69 SudafrikaSüdafrika Südafrika 44 44 43 43 45 44 44 42 43
69 TunesienTunesien Tunesien 44 43 43 42 41 38 40 41 41
69 UngarnUngarn Ungarn 44 44 46 45 48 51 54 54 55
75 GhanaGhana Ghana 43 41 41 40 43 47 48 45 45
75 MaledivenMalediven Malediven 43 29 31 33 36 N/A N/A N/A N/A
75 VanuatuVanuatu Vanuatu 43 46 46 43 N/A N/A N/A N/A N/A
78 ArgentinienArgentinien Argentinien 42 45 40 39 36 32 34 34 35
78 BahrainBahrain Bahrain 42 42 36 36 43 51 49 48 51
78 China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China 42 41 39 41 40 37 36 40 39
78 KuwaitKuwait Kuwait 42 40 41 39 41 49 44 41 44
78 SalomonenSalomonen Salomonen 42 42 44 39 42 N/A N/A N/A N/A
83 BeninBenin Benin 41 41 40 39 36 37 39 36 36
83 GuyanaGuyana Guyana 41 40 37 38 34 29 30 27 28
83 LesothoLesotho Lesotho 41 40 41 42 39 44 49 49 45
86 Burkina FasoBurkina Faso Burkina Faso 40 40 41 42 42 38 38 38 38
86 IndienIndien Indien 40 41 41 40 40 38 38 38 36
86 MarokkoMarokko Marokko 40 41 43 40 37 36 39 37 37
86 OsttimorOsttimor Osttimor 40 38 35 38 35 28 28 30 33
86 Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago Trinidad und Tobago 40 40 41 41 35 39 38 38 39
86 TurkeiTürkei Türkei 40 39 41 40 41 42 45 50 49
92 KolumbienKolumbien Kolumbien 39 37 36 37 37 37 37 36 36
92 EcuadorEcuador Ecuador 39 38 34 32 31 32 33 35 32
94 BrasilienBrasilien Brasilien 38 35 35 37 40 38 43 42 43
94 SerbienSerbien Serbien 38 39 39 41 42 40 41 42 39
94 SurinameSuriname Suriname 38 44 43 41 45 36 36 36 37
94 TansaniaTansania Tansania 38 37 36 36 32 30 31 33 35
94 Sri LankaSri Lanka Sri Lanka 38 38 38 38 36 37 38 37 40
94 AthiopienÄthiopien Äthiopien 38 37 34 35 34 33 33 33 33
94 KasachstanKasachstan Kasachstan 38 34 31 31 29 28 29 26 28
94 PeruPeru Peru 38 36 35 37 35 36 38 38 38
102 GambiaGambia Gambia 37 37 37 30 26 28 29 28 34
102 IndonesienIndonesien Indonesien 37 40 38 37 37 36 34 32 32
104 AlbanienAlbanien Albanien 36 35 36 38 39 36 33 31 33
104 AlgerienAlgerien Algerien 36 35 35 33 34 36 36 36 34
104 KosovoKosovo Kosovo 36 36 37 39 36 33 33 33 34
104 ElfenbeinküsteElfenbeinküste Elfenbeinküste 36 35 35 36 34 32 32 27 29
104 El SalvadorEl Salvador El Salvador 36 34 35 33 36 39 39 38 38
104 ThailandThailand Thailand 36 36 36 37 35 38 38 35 37
104 VietnamVietnam Vietnam 36 37 33 35 33 31 31 31 31
111 Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina 35 36 38 38 39 38 39 42 42
111 MongoleiMongolei Mongolei 35 35 37 36 38 39 39 38 36
111 PanamaPanama Panama 35 36 37 37 38 39 37 35 38
111 NordmazedonienNordmazedonien Nordmazedonien 35 35 37 35 37 42 45 44 43
115 PhilippinenPhilippinen Philippinen 34 34 36 34 35 35 38 36 34
115 Moldau RepublikRepublik Moldau Moldau 34 32 33 31 30 33 33 35 36
117 AgyptenÄgypten Ägypten 33 35 35 32 34 36 37 32 32
117 EswatiniEswatini Eswatini 33 34 38 39 N/A N/A 43 N/A N/A
117 NepalNepal Nepal 33 34 31 31 29 27 29 31 27
117 SambiaSambia Sambia 33 34 35 37 38 38 38 38 37
117 Sierra LeoneSierra Leone Sierra Leone 33 33 30 30 30 29 31 30 31
117 UkraineUkraine Ukraine 33 30 32 30 29 27 26 25 26
123 NigerNiger Niger 32 32 34 33 35 34 35 34 33
124 PakistanPakistan Pakistan 31 32 33 32 32 30 29 28 27
124 BolivienBolivien Bolivien 31 31 29 33 33 34 35 34 34
124 KirgisistanKirgisistan Kirgisistan 31 29 29 28 28 27 24 24
124 MexikoMexiko Mexiko 31 29 28 29 30 35 35 34 34
124 KeniaKenia Kenia 31 28 27 28 26 25 25 27 27
129 AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan 30 30 25 31 30 29 29 28 27
129 GabunGabun Gabun 30 31 31 32 35 34 37 34 35
129 MalawiMalawi Malawi 30 31 32 31 31 31 33 37 37
129 MaliMali Mali 30 29 32 31 32 35 32 28 34
129 RusslandRussland Russland 30 28 28 29 29 29 27 28 28
134 LaosLaos Laos 29 29 29 29 30 25 25 26 21
134 MauretanienMauretanien Mauretanien 29 28 27 28 27 31 30 30 31
134 TogoTogo Togo 29 29 30 32 32 32 29 29 30
137 Dominikanische RepublikDominikanische Republik Dominikanische Republik 28 28 30 29 31 33 32 29 32
137 Guinea-aGuinea Guinea 28 29 28 27 27 25 25 24 24
137 LiberiaLiberia Liberia 28 28 32 31 37 37 37 38 41
137 MyanmarMyanmar Myanmar 28 29 29 30 28 22 21 21 15
137 ParaguayParaguay Paraguay 28 28 29 29 30 27 24 24 25
142 AngolaAngola Angola 27 26 19 19 18 15 19 23 22
142 DschibutiDschibuti Dschibuti 27 30 31 31 30 34 34 36 36
142 Papua-NeuguineaPapua-Neuguinea Papua-Neuguinea 27 28 28 29 28 25 25 25 25
142 UgandaUganda Uganda 27 28 26 26 25 25 26 26 29
146 BangladeschBangladesch Bangladesch 26 26 26 28 26 25 25 27 26
146 UsbekistanUsbekistan Usbekistan 26 25 23 22 21 19 18 17 17
146 Zentralafrikanische RepublikZentralafrikanische Republik Zentralafrikanische Republik 26 25 26 23 20 24 24 25 26
149 GuatemalaGuatemala Guatemala 25 26 27 28 28 28 32 29 33
149 IranIran Iran 25 26 28 30 29 27 27 25 28
149 KamerunKamerun Kamerun 25 25 25 25 26 27 27 25 26
149 MadagaskarMadagaskar Madagaskar 25 24 25 24 26 28 28 28 32
149 LibanonLibanon Libanon 25 28 28 28 28 28 27 28 30
149 MosambikMosambik Mosambik 25 26 23 25 27 31 31 30 31
149 NigeriaNigeria Nigeria 25 26 27 27 28 26 27 25 27
149 TadschikistanTadschikistan Tadschikistan 25 25 25 21 25 26 23 22 22
157 HondurasHonduras Honduras 24 26 29 29 30 31 29 26 28
157 SimbabweSimbabwe Simbabwe 24 24 22 22 22 21 21 21 20
159 NicaraguaNicaragua Nicaragua 22 22 25 26 26 27 28 28 29
160 KomorenKomoren Komoren 21 25 27 27 24 26 26 28 28
160 EritreaEritrea Eritrea 21 23 24 20 18 18 18 22 25
160 KambodschaKambodscha Kambodscha 21 20 20 21 21 21 20 20 22
160 IrakIrak Irak 21 20 18 18 17 16 16 16 18
160 TschadTschad Tschad 21 20 19 20 20 22 22 19 19
165 BurundiBurundi Burundi 19 19 17 22 20 21 20 21 19
165 Kongo RepublikRepublik Kongo Republik Kongo 19 19 19 21 20 23 23 22 26
165 Guinea-BissauGuinea-Bissau Guinea-Bissau 19 18 16 17 16 17 19 19 25
165 TurkmenistanTurkmenistan Turkmenistan 19 19 20 19 22 18 17 17 17
165 AfghanistanAfghanistan Afghanistan 19 16 16 15 15 11 12 08 08
170 HaitiHaiti Haiti 18 18 20 22 20 17 19 19 19
170 Kongo Demokratische RepublikDemokratische Republik Kongo Demokratische Republik Kongo 18 18 20 21 21 22 22 22 21
170 Korea NordNordkorea Nordkorea 18 17 14 17 12 08 08 08 08
173 LibyenLibyen Libyen 17 18 17 17 14 16 18 15 21
174 ÄquatorialguineaÄquatorialguinea Äquatorialguinea 16 16 16 17 N/A N/A N/A N/A N/A
174 SudanSudan Sudan 16 16 16 16 14 12 11 11 13
176 JemenJemen Jemen 15 15 14 16 N/A N/A N/A N/A N/A
176 VenezuelaVenezuela Venezuela 15 16 18 18 17 17 19 20 19
178 SyrienSyrien Syrien 14 13 13 14 N/A N/A N/A N/A N/A
179 SomaliaSomalia Somalia 12 09 10 09 10 08 08 08 08
179 SudsudanSüdsudan Südsudan 12 12 13 12 11 15 15 14 N/A

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Transparency International e.V.: Research – CPI – Overview. Abgerufen am 21. Februar 2018 (englisch).
  2. Transparency International e.V.: Media advisory: Corruption Perceptions Index to launch on 21 February 2018. In: www.transparency.org. (transparency.org [abgerufen am 21. Februar 2018]).
  3. Arthur Shacklock, Fredrik Galtung: Measuring Corruption. Routledge, 2016, ISBN 978-1-138-24945-5, S. 189 (englisch).
  4. Mitteilung Lambsdorffs, den Index künftig nicht mehr zu erstellen.
  5. Corruption Perceptions Index 2016. (PDF; 95 kB) Technical Methodology Note. Transparency International, 19. Januar 2017, abgerufen am 27. Februar 2017 (englisch).
  6. Corruption Perceptions Index 2016. (PDF; 96 kB) Short Methodology Note. Transparency International, 19. Januar 2017, abgerufen am 27. Februar 2017 (englisch).
  7. Corruption Perceptions Index 2016. (PDF; 209 kB) Full Source Description. Transparency International, 19. Januar 2017, abgerufen am 27. Februar 2017 (englisch).
  8. Dilyan Donchev, Gergely Ujhelyi: What Do Corruption Indices Measure? In: Economics & Politics. 26, Nr. 3, 2014, S. 309–331.
  9. a b Nicholas Charron: Do corruption measures have a perception problem? In: European Political Science Review. 8, Nr. 1, 2016, S. 147–171.
  10. a b Friedrich Schneider: Schwarzarbeit, Steuerhinterziehung und Korruption: Was ökonomische und nicht-ökonomische Faktoren zur Erklärung beitragen. In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik. 16, Nr. 4, 2015, S. 412–425.
  11. Corruption Perceptions Index 2016. Putting the scores in context. Transparency International, 25. Januar 2017, abgerufen am 27. Februar 2017 (englisch).
  12. Deutliche Verschlechterung von Österreichs Position im Korruptionswahrnehmungsindex von Transparency International (Memento vom 10. Dezember 2010 im Internet Archive), Transparency International Österreich
  13. Tabellarisches Ranking 2010 (Memento vom 25. Februar 2011 im Internet Archive) transparency.de, 26. Oktober 2010.
  14. Corruption Perceptions Index 2011, abgerufen am 3. August 2012.
  15. Corruption Perceptions Index 2012, abgerufen am 6. Dezember 2012.
  16. Corruption Perceptions Index 2013, abgerufen am 8. Dezember 2013.
  17. Corruption Perceptions Index 2014, abgerufen am 9. Januar 2015.
  18. Corruption Perceptions Index 2016. Transparency International, 25. Januar 2017, abgerufen am 27. Februar 2017 (englisch).
  19. Korruptionswahrnehmungsindex 2017, Deutschland rutscht durch Nichtstun auf Platz 12 (Memento vom 22. Februar 2018 im Internet Archive) Transparency International Deutschland e.V., 21. Februar 2018.
  20. CORRUPTION PERCEPTIONS INDEX 2020. Tabellarisches Ranking. Transparency International, abgerufen am 29. Januar 2021 (englisch).