Kos (Stadt)

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Gemeindebezirk Kos
Δημοτική Ενότητα Κω
(Κως)
Kos (Stadt) (Griechenland)
Bluedot.svg
Basisdaten
Staat: Griechenland
Region: Südliche Ägäis

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Regionalbezirk: Kos
Gemeinde: Kos
Geographische Koordinaten: 36° 54′ N, 27° 17′ OKoordinaten: 36° 54′ N, 27° 17′ O
Höhe ü. d. M.: 15 m
(Durchschnitt)
Fläche: 67,200 km²
Einwohner: 19.432 (2011[1])
Bevölkerungsdichte: 289,2 Ew./km²
Code-Nr.: 640101
Gliederung: 1 Stadtbezirkf7f12f12
Website: www.kos.gr
Lage in der Gemeinde Kos und im Regionalbezirk Kos
DAtei:DE Ko.svg
f9

Die Stadt Kos (griechisch Κως (f. sg.)) ist Verwaltungssitz der gleichnamigen griechischen Insel und Gemeinde, sowie Sitz des Regionalbezirks Kos. Seit der Verwaltungsreform 2010 bildet die Stadt den gleichnamigen Stadtbezirk Kos (Dimotiki Kinotita Ko Δημοτική Κοινότητα Κω) und den Gemeindebezirk Kos (Dimotiki Enotita Ko Δημοτική Ενότητα Κω). Im Stadtgebiet ist seit dem Ende der Jungsteinzeit bis heute eine fortwährende Besiedlung belegt.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeindebezirk Kos nimmt im Osten der Insel eine Fläche von 67,200 km² ein. Westlich grenzt der Stadtbezirk Dikeos an.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Besiedelung im Stadtgebiet reicht bis etwa zum 3. Jahrtausend v. Chr. zurück. Zwischen 2000 und 1600 v. Chr. entwickelte sich auf einem flachen Hügel in Hafennähe die frühbronzezeitliche Siedlung von Seraglio. Sie war mit einer Fläche von mindestens 7,5 Hektar eine der bedeutendsten minoischen Niederlassungen außerhalb Kretas. Ab 1450 v. Chr. sind mykenische Einflüsse nachweisbar.

Mit mehr als 19.000 Einwohnern leben über 50 % der Inselbewohner im Stadtbezirk. Die Stadt bildet das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Insel und ein bedeutendes Touristenzentrum. Im südlich gelegen Platani lebt eine kleine Minderheit von sunnitischen Muslimen.

Zum Erdbeben vom 21. Juli 2017 siehe Insel Kos.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund der Jahrtausende langen Geschichte sind in der Stadt und der näheren Umgebung zahlreiche bedeutende Stätten wie das Asklepieion von Kos oder die Johanniterfestung Neratzia aus dem 14. Jahrhundert zu besichtigen. Das Erdbeben vom 23. April 1933, bei dem die Innenstadt größtenteils zerstört wurde, legte die Überreste der antiken Stadt mit der Agora frei. Die Funde der folgenden Ausgrabungen durch italienische Archäologen werden im Archäologischen Museum der Stadt ausgestellt. Der größte Teil der Ausgrabungsgebiete ist für Besucher frei zugänglich. Im Zentrum der Stadt Kos befindet sich auch die Platane des Hippokrates, die nach dem antiken Arzt Hippokrates von Kos benannt wurde.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben dem Fährhafen nördlich der Johanniterfestung verfügt die Stadt über den kleineren Mandraki-Hafen mit Ausflugsbooten zu den Nachbarinseln und nach Bodrum.

Der zentrale Busbahnhof liegt südlich des Stadtzentrums.

Die Stadt verfügt über ein gut ausgebautes Radwegenetz.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kos (Stadt) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ergebnisse der Volkszählung 2011, Griechisches Statistisches Amt (ΕΛ.ΣΤΑΤ) (Memento vom 27. Juni 2015 im Internet Archive) (Excel-Dokument, 2,6 MB)