Koslar

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Dieser Artikel behandelt den Stadtteil von Jülich in Nordrhein-Westfalen. Zum deutschen Radsportler siehe Dieter Koslar.
Koslar
Stadt Jülich
Wappen von Koslar
Koordinaten: 50° 55′ 35″ N, 6° 19′ 6″ O
Höhe: 79 m
Fläche: 9,55 km²
Einwohner: 2938 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 308 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 52428
Vorwahl: 02461
Koslar auf der Tranchotkarte von 1806/07
Koslar, Kirche

Koslar ist der größte Stadtteil von Jülich im Kreis Düren, Nordrhein-Westfalen.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch den Ort fließt der Mühlenteich. Am östlichen Ortsrand fließt die Rur. Im Westen liegt Engelsdorf (Gemeinde Aldenhoven), im Norden Barmen, im Osten Jülich und im Süden Bourheim.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort, als Theoderich von Koslar als Zeuge beim Bündnis des Erzbischofs von Köln mit dem Herzog von Lothringen im Jahre 1208 genannt wurde. Dieses Koslarer Adelsgeschlecht starb 1420 aus.

Koslar wurde am Morgen des 25. November 1944 von Truppen der US Army (zwei Kompanien der 116. Infanteriedivision) erobert.[2]

Am 1. Januar 1972 wurde Koslar durch das Aachen-Gesetz zum Stadtteil von Jülich.[3]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ort gibt es die Gemeinschaftsgrundschule West und die Kindertagesstätte „Unterm Regenbogen“.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am südlichen Ortsrand verläuft die Bundesautobahn 44. Den öffentlichen Personennahverkehr stellen die RVE durch die Buslinie 279, die DKB durch die Buslinie 281 und ein Anruf-Sammel-Taxi sicher.

Von 1911 bis 1971 betrieb die Jülicher Kreisbahn eine Bahnlinie von Jülich über Kirchberg und Koslar bis Puffendorf mit Personenverkehr. Deshalb hatte der zweigleisige Bahnhof Koslar ein kleines Empfangsgebäude. Die Strecke wurde bis 1980 noch für Zuckerrüben-Transporte zur Zuckerfabrik Jülich, danach bis 1999 fast ausschließlich für Transporte des Schrotthändlers Plum in Puffendorf genutzt. Im Lauf der Jahre ging der Schienengüterverkehr immer weiter zurück.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die katholische Pfarrgemeinde heißt St. Adelgundis.
  • Direkt am Ortsrand gibt es einen Verkehrsübungsplatz.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ulrich Coenen: Von Juliacum bis Jülich. Die Baugeschichte der Stadt und ihrer Vororte von der Antike bis zu Gegenwart, 2. Aufl., Aachen 1989, ISBN 3-925714-17-0

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Koslar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://www.juelich.de/zahlen
  2. The Siegfried Line Campaign: Chapter 24 – Seite 561. Abgerufen am 16. Oktober 2012.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 308.