Kosmodrom Jiuquan

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Koordinaten: 40° 57′ 25″ N, 100° 17′ 32″ O

Raumfahrzeugmontagegebäude des Kosmodroms Jiuquan (2007)
Kosmodrom Jiuquan (China)
Jiuquan
Jiuquan
Taiyuan
Taiyuan
Xichang
Xichang
Wenchang
Wenchang
Kosmodrome in der Volksrepublik China

Das Kosmodrom Jiuquan (chinesisch 酒泉衛星發射中心 / 酒泉卫星发射中心, Pinyin Jiǔquán Wèixīngfāshèzhōngxīn), auch bekannt als "20. Basis der chinesischen Volksbefreiungsarmee für Erprobung und Ausbildung" (中国人民解放军第二十试验训练基地, Pinyin Zhōnggúo Rénmín Jiěfàngjūn Dì Èrshí Shìyàn Xùnliàn Jīdì), kurz "Basis 20" (第20基地), ist der älteste und größte Weltraumbahnhof der Volksrepublik China. Er liegt in einer abgelegenen und dünn besiedelten Region in der Wüste Gobi ca. 200 km nordöstlich der Stadt Jiuquan im Ejin-Banner des Alxa-Bundes der Autonomen Region Innere Mongolei, etwa 1600 km von Peking entfernt.

Namensgebung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die etwas irreführende Bezeichnung des Kosmodroms hat historische Gründe. Das Ejin-Banner gehörte seit 1928 zur Provinz Ningxia.[1] Die Nordwest-Armee (西北野战军, Pinyin Xīběi Yězhànjūn) unter der Führung Peng Dehuais befreite das Gebiet 1948 von der Kuomintang, danach kam das Banner zum damaligen Provinzbezirk (专区, Pinyin Zhuānqū) Jiuquan, der ab 1950 dem Militär- und Verwaltungsrat Nordwestchina (西北军政委员会, Pinyin Xīběi Jūnzhèng Wěiyuánhuì) unterstand. Als im Juli 1969 ein Teil des Alxa-Bundes zur Inneren Mongolei kam, verblieb das Ejin-Banner zunächst bei Jiuquan, also in der Provinz Gansu. Erst bei der Verwaltungsreform am 1. Juli 1979 kam das Banner zur Inneren Mongolei. Das Kosmodrom liegt eigentlich auf dem Gebiet des Sum Guranai, der heutigen Großgemeinde Dongfeng (东风镇, d. h. "Ostwind"), aber obwohl sich mit dem Ende des Kalten Krieges und der verbesserten Satellitenaufklärung der Grund für Geheimhaltung erübrigt hat,[2] ist der alte, mittlerweile fest eingebürgerte Name geblieben.

Militärische Nutzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu verdanken hat China des Kosmodrom Jiuquan letztendlich Joseph McCarthy. Der Raketenwissenschaftler Qian Xuesen, Professor am California Institute of Technology, war am 26. April 1951 wegen Kommunismus-Verdacht in Pasadena unter Hausarrest gestellt worden und konnte erst im September 1955 durch Vermittlung von Zhou Enlai nach China ausreisen. Am 6. August 1956 eröffnete Verteidigungsminister Peng Dehuai am Sitz seines Ministeriums, dem Drei-Ehrentore-Gebäude in der Vorderen Jingshan-Straße 20, Peking, das sogenannte "Fünfte Büro" (第五局, Pinyin Dìwǔ Jú) unter der Leitung von Zhong Fuxiang (钟夫翔, 1911–1992), mit Prof. Qian Xuesen als Chefingenieur. Am 8. Oktober 1956 wurde dann in Peking das "5. Forschungsinstitut des Verteidigungsministeriums" (国防部第五研究院, Pinyin Guófángbù Dìwǔ Yánjiūyuàn) gegründet, das im März 1957 das Personal des Fünften Büros übernahm. Qian Xuesen wurde Leiter des Instituts, das sich im weiteren mit der Entwicklung der chinesischen Atombombe befasste.[3]

Die ersten chinesischen Atombomben waren für den Abwurf aus Mittelstrecken-Bombern konzipiert.[4] Um sie sicher ins Ziel zu bringen, waren leistungsfähige Trägerraketen nötig. Qian Xuesen war 1936 einer der Mitbegründer des Jet Propulsion Laboratory gewesen und hatte als Experte 1945, noch in Deutschland, Wernher von Braun betreffs der Heeresversuchsanstalt Peenemünde verhört. Von daher hatte er eine ziemlich genaue Vorstellung, was für die Entwicklung einer solchen Langstreckenrakete nötig war. Im Laufe des Sommers 1957 erarbeiteten er und seine Kollegen vom 5. Forschungsinstitut einen "Entwurf eines Planes für den Bau eines Raketenschießplatzes mit Versuchsgelände" (关于建设导弹靶场和试验场的规划;草案), den sie der Zentralen Militärkommission zur Begutachtung vorlegten. Die ZMK unter der Leitung von Mao Zedong beschloss, die Einrichtung eines solchen Mehrzweckgeländes umgehend in die Wege zu leiten.

Als allererstes wurde am 5. September 1957 eine "Kommission für die Vorbereitung des Baus eines Schießplatzes" (靶场筹建委员会, Pinyin Bǎchǎng Chóujiàn Wěiyuánhuì) gegründet, mit Generalleutnant Qiu Chuangcheng (邱创成, 1912–1982, Politkommissar der Artillerie) als Vorsitzendem und Generalmajor Zhang Tingfa (张廷发, 1912–2010, Luftwaffe), Generalmajor Chen Wenbiao (陈文彪, 1910–1962, stellvertretender Leiter des Zeugamts beim Generalstab) sowie Generalmajor Liu Bingyan (刘秉彦, 1915–1998, 5. Forschungsinstitut) als seinen Stellvertretern.[5] Drei Wochen später, am 25. September 1957, wurde auf Anweisung von Verteidigungsminister Peng Dehuai im Hauptquartier der Artillerie (炮兵司令部大院, Pinyin Pàobīing Sīlìngbù Dàyuàn), Fuxing-Straße, Ecke Shawo-Straße, Peking, ein "Schießplatz-Vorbereitungs-Büro" (靶场筹备处, Pinyin Bǎchǎng Chóubèichù) eingerichtet, das für den internen Dienstgebrauch die Bezeichnung "Einheit 0029" (0029部队, Pinyin 0029 Bùdùi) erhielt. Generalmajor Zhang Yixiang (张贻祥, 1909–1999), Kommandeur des Schieß- und Waffenerprobungsplatzes Baicheng, sollte der Leiter des Büros werden, unterstützt von Großoberst (大校) Lü Lin (吕琳, 1914–2009), Politkommissar bei der 21. Raketenartillerie-Division der Chinesischen Volksfreiwilligenarmee in Nordkorea.[6] Noch bevor Zhang Yixiang Ende 1957 in Peking eintraf, begann man mit den konkreten Planungen.

Schon am 24. April 1957 hatte Vizepremier Nie Rongzhen darauf hingewiesen, dass man für die Entwicklung der Raketentechnologie Hilfe von außerhalb benötigen würde. Am 7. September 1957 reiste eine Delegation unter seiner Leitung zusammen mit neun Experten für Industrie und Luftfahrt, darunter Qian Xuesen, in die Sowjetunion und verhandelte dort über Fragen des Technologietransfers. Am 15. Oktober 1957 unterzeichneten Vizepremier Nie und Michail Georgijewitsch Perwuchin, stellvertretender Vorsitzender des Ministerrats der UdSSR, das "Übereinkommen zwischen der Chinesischen Regierung und der Regierung der Sowjetunion über die Herstellung neuartiger Waffen und militärischer Ausrüstung sowie den Aufbau einer umfassenden Atomindustrie in China".[7] Auf der Basis dieses Übereinkommens traf am 30. Dezember 1957 eine Gruppe sowjetischer Experten unter der Leitung von Generalmajor Lev Mikhailovich Gaidukov (1911–1999) in Peking ein, um China beim Aufbau des Raketenversuchsgeländes zu unterstützen.[8][9]

In dem Übereinkommen vom 15. Oktober 1957 war festgelegt, dass China und die Sowjetunion den Ort für das Versuchsgelände gemeinsam bestimmen sollten. Die Auswahl hierfür war durch die gut 1000 km Reichweite der MGM-1 Matador-Marschflugkörper begrenzt, die die USA im Mai 1957 auf der taiwanesischen Luftwaffenbasis Tainan stationiert hatten,[10] und die seit November 1957 mit W5-Nuklearsprengköpfen ausgerüstet wurden. Damit schied der gesamte Bereich zwischen Kanton und Shanghai von vornherein aus. Das Schießplatz-Vorbereitungs-Büro hatte bereits eine Vorauswahl von möglichen Standorten in der Inneren Mongolei getroffen. Nach Neujahr 1958 überflog Büroleiter Zhang Yixiang zusammen mit den sowjetischen Experten das ins Auge gefasste Gebiet von Hailar und Solon bis Ulanhad und Eren Hot.[11]

Die genannten Orte lagen im Osten der Inneren Mongolei, in Reichweite von Generalmajor Zhangs altem Standort Baicheng, und waren verkehrstechnisch gut erschlossen. Aus Sicherheitsgründen entschied man sich dann jedoch dafür, den Raketenschießplatz im dünn besiedelten Westen der Region einzurichten. Eine Militärbasis für mehrere tausend Menschen konnte man aufgrund des Bedarfs and Trink-, Brauch- und Löschwasser nicht mitten in die Wüste Gobi setzen. Im Gebiet des Ejin-Banners, am Unterlauf des Heihe, fand man jedoch einen Ort, der einerseits abgelegen war, andererseits aber über den Grenzübergang Shivee Khuren und die Mongolei von der Sowjetunion aus relativ günstig erreicht und mit technischer Ausrüstung beliefert werden konnte.

Sun Jixian, von 1958 bis 1962 Kommandant des Kosmodroms

Im März 1958 wurde der Führungsstab des 20. Korps der Chinesischen Volksfreiwilligenarmee zusammen mit der Politischen Abteilung und einem Teil der Mannschaften unter größtmöglicher Geheimhaltung aus Nordkorea zurückbeordert; der stellvertretende Korpskommandeur Sun Jixian (孙继先, 1911–1990) war bereits im Oktober 1957 nach China zurückgekehrt. Am 27. März 1958 wurde in Peking offiziell die "Chinesische Mehrzweck-Versuchs-Basis für Raketen; Schießplatz" (中国导弹综合试验基地; 靶场) gegründet, die dort stationierte Einheit unter dem Kommando von Generalleutnant Sun Jixian erhielt den Namen "20. Korps der chinesischen Volksbefreiungsarmee" (中国人民解放军第二十兵团, Pinyin Zhōnggúo Rénmín Jiěfàngjūn Dì Èrshí Bīngtuán), d. h. die halblegale Schattenarmee aus dem Koreakrieg wurde in die regulären Streitkräfte der Volksrepublik China überführt. Am 20. Oktober 1958, ein halbes Jahr nach dem Beginn der Bauarbeiten am 11. April 1958,[12] erhielt das Versuchsgelände in der Wüste Gobi die Bezeichnung "20. Ausbildungsbasis der chinesischen Volksbefreiungsarmee" (中国人民解放军第二十训练基地, Pinyin Zhōnggúo Rénmín Jiěfàngjūn Dì Èrshí Xùnliàn Jīdì). Der Name "20. Korps" wurde seitdem nicht mehr verwendet, während die umgangssprachliche Bezeichnung "Basis 20" bis heute gebräuchlich ist.[13]

Unter Anleitung der sowjetischen Experten ging der Ausbau des Raketentestgeländes gut voran, wobei man sich bei den Anlagen und der Technik am Testgelände Kapustin Jar sowie dem Kosmodrom Baikonur orientierte, von wo die Sowjetunion am 21. August 1957 die weltweit erste Interkontinentalrakete gestartet hatte. Im November 1958 beauftragte Kommandant Sun Jixian das VBA-Filmstudio (八一电影制片厂, Pinyin Bāyī Diànyǐng Zhìpiànchǎng), aus Soldaten der Basis und örtlichen Abiturienten einen Trupp zu bilden, der den Baufortschritt dokumentieren sollte.[14]

Dann erlitt das Projekt jedoch einen schweren Rückschlag. Als der sowjetische Ministerpräsident Nikita Sergejewitsch Chruschtschow am 31. Juli 1958 zusammen mit Verteidigungsminister Rodion Jakowlewitsch Malinowski zu einem geheimen Besuch in Peking weilte, um eine weitergehende militärische Zusammenarbeit zu besprechen, kam es zu einem schweren Streit mit Mao Zedong, der dies als einen Angriff auf die chinesische Souveränität wertete. Chruschtschow kehrte zunächst kommentarlos nach Moskau zurück, verkündete dann aber am 20. Juni 1959, dass sich die Sowjetunion von dem Technologietransfer-Übereinkommen von 1957 zurückziehen würde, angeblich weil sie mit Großbritannien und den USA über ein Atomteststoppabkommen verhandeln würde. Am 16. Juli 1960 setzte Chruschtschow die Volksrepublik China in Kenntnis, dass sämtliche sowjetischen Experten zurückberufen werden würden. Bis Ende August 1960 hatten alle 1390 Männer und Frauen das Land verlassen.[15][16]

Chinas erste Rakete, ab 1964 bekannt als "Dongfeng 1"

Zu diesem Zeitpunkt war Qian Xuesen mit seinen Arbeiten an der ersten chinesischen Rakete, eine Kopie der sowjetischen R-2 Kurzstreckenrakete, schon weit fortgeschritten. Die R-2 basierte ihrerseits auf der deutschen V2 – Lev Gaidukov war 1945 Qian Xuesens Gegenspieler beim Abschöpfen deutscher Raketentechnologie gewesen – und so war er mit dem Konstruktionsprinzip von vornherein vertraut. Am 5. November 1960 startete die 17,68 m hohe Rakete, die bei einem betankten Startgewicht von 40,4 t eine Nutzlast von 1,3 t gut 500 km weit tragen konnte, von der Basis 20 in Anwesenheit von Vizepremier Nie Rongzhen und Qian Xuesen.[17] Die von einer mobilen Abschußrampe gestartete Rakete trug zunächst den Namen "1059", also – in russischem Datumsformat – "Oktober 1959", der Zeitpunkt, als Nie Rongzhen nach dem Rückzug der Sowjetunion von dem Technologietransfer-Abkommen dem 5. Forschungsinstitut den Auftrag gegeben hatte, keine Zeit mehr mit Eigenentwicklungen zu vergeuden und sich darauf zu konzentrieren, die sowjetische R-2 zu kopieren. Erst am 12. September 1964 wurde der Kurzstreckenrakete der Name "Ostwind 1" bzw. "Dongfeng 1" (东风 1) gegeben.[18]

Bis Januar 1962 war das Kosmodrom der Volksbefreiungsarmee unterstellt, danach direkt dem 5. Forschungsinstitut des Verteidigungsministeriums. Generalleutnant Sun Jixian wurde zum stellvertretenden Leiter des Instituts befördert. Zu seinem Nachfolger als Standortkommandant wurde Generalmajor Li Fuze (李福泽, 1914–1996) ernannt, der bereits seit Oktober 1958 Sun Jixians Stellvertreter gewesen war. Gut zwei Jahre später ging dann die Verantwortung für das Kosmodrom an die „Kommission der chinesischen Volksbefreiungsarmee für Wissenschaft und Technik in der Landesverteidigung“ über, die am 16. Oktober 1958 aus der „Kommission für Luftfahrtindustrie beim Verteidigungsministerium“ hervorgegangen war und, wie ihre Vorgängerorganisation, unter dem Vorsitz von Vizepremier Nie Rongzhen stand, der seit dem 15. Februar 1958 alle Aktivitäten mit Bezug zu Raketen und Kernwaffen koordinierte.[19]

Auf letzterem Gebiet war man recht erfolgreich: am 16. Oktober 1964 detonierte auf dem Kernwaffentestgelände Lop Nor die erste chinesische Atombombe. Diese war noch für den Abwurf von Flugzeugen konzipiert, aber bereits seit 1959 hatte das 5. Forschungsinstitut an einer von der sowjetischen R-12 Mittelstreckenrakete inspirierten Rakete gearbeitet. Der erste Start am 21. März 1962 glückte zwar, aber nach nur 69 Sekunden Flugzeit geriet die Rakete außer Kontrolle und schlug in der Wüste ein. Die Rakete wurde von Grund auf neu konstruiert, und der zweite Versuch am 29. Juni 1964 war erfolgreich. Die ab 12. September 1964 "Dongfeng 2A" genannte Rakete war 20,61 m hoch und konnte bei einem betankten Startgewicht von 31,9 t eine Nutzlast von bis zu 1,5 t gut 1000 km weit transportieren, also von China aus zum Beispiel – wie auf einer Besprechung an jenem Tag als Ziel ausgegeben – einen Atomsprengkopf nach Japan tragen, um die dortigen US-Basen zu treffen bzw. das Massaker von Nanking zu rächen.[18] Dies wurde am 27. Oktober 1966 demonstriert, als eine Dongfeng 2A einen 1,2 t schweren Gefechtskopf mit einer Sprengkraft von 12 kT vom Kosmodrom Jiuquan über 800 km zum Kernwaffentestgelände Lop Nor trug, wo er genau am Ziel in der Atmosphäre detonierte. Beim Start waren wieder Vizepremier Nie Rongzhen sowie Qian Xuesen persönlich anwesend.[20]

Nicht nur Japan fühlte sich vom chinesischen Raketenprogramm bedroht, sondern auch die UdSSR, insbesondere nachdem es 1969 am Grenzfluss Ussuri sowie an der Dsungarischen Pforte zu bewaffneten Zusammenstössen zwischen beiden Ländern gekommen war. Angesichts dieser wachsenden Spannungen – auf dem Höhepunkt der Krise im September 1969 hatte die Sowjetunion einen nuklearen Erstschlag erwogen[21] – erließ Verteidigungsminister Lin Biao am 18. Oktober 1969 seinen "Befehl Nr. 1" (林副统帅一号战斗号令, Pinyin Lín Fùtǒngshuài Yīhào Zhàndòu Hàolìng), mit dem die gesamten Streitkräfte des Landes in höchste Alarmbereitschaft versetzt wurden.[22][23] Die auf dem Kosmodrom stationierten Pioniere rückten aus und legten mehr als zwei Monate lang in den Bergen nördlich des Geländes Tunnelsysteme und Einmann-Höhlen an, aus denen ein an dieser Stelle befürchteter artilleristisch unterstützter Infanterie-Angriff erwidert werden sollte.[24]

Schon damals hatte Lin Biao angeordnet, dass sich alle militärischen Einheiten weit verstreuen sollten. Nach einer längeren Planungsphase wurden schließlich im September 1975 mehrere Abteilungen aus dem Kosmodrom Jiuquan herausgelöst und nach Süden, weg von der Grenze, verlegt:

  • Prüfabteilung 5 (第五试验部, Pinyin Dì Wǔ Shìyànbù) -> 25. Basis der chinesischen Volksbefreiungsarmee für Erprobung und Ausbildung, Kelan (heute "Kosmodrom Taiyuan")
  • Prüfabteilung 6 (第六试验部, Pinyin Dì Liù Shìyànbù) -> 26. Basis der chinesischen Volksbefreiungsarmee für Erprobung und Ausbildung, Qiaonan (heute "Satellitenkontrollzentrum Xi’an")
  • Arbeitsbereich 7 (第七工区, Pinyin Dì Qī Gōngqū) -> 27. Basis der chinesischen Volksbefreiungsarmee für Erprobung und Ausbildung, Mianning (heute "Kosmodrom Xichang")[25]

Zivile Nutzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben den militärischen Raketen der Ostwind-Serie – das neueste Modell ist die im Januar 2017 vom Kosmodrom Taiyuan aus erfolgreich gestartete Dongfeng 5C Interkontinentalrakete mit 10 einzeln programmierbaren Sprengköpfen[26] – betreibt China auch ein ziviles Raumfahrtprogramm, für das Trägerraketen mit dem Sammelnamen "Langer Marsch" (长征, Pinyin Chángzhēng) verwendet werden. Im Januar 1965 hatte Qian Xuesen der Kommission für Wehrtechnik der Volksbefreiungsarmee vorgeschlagen, einen Satelliten ins All zu schicken. Kommissionsvorsitzender Nie Rongzhen sowie Premierminister Zhou Enlai billigten Qians Plan, dem die Bezeichnung "Projekt 651" (651工程, Pinyin 651 Gōngchéng) gegeben wurde, also "Das im Januar 1965 begonnene Projekt". Neben dem Satelliten selbst wurde in der zweiten Jahreshälfte 1965 auf der Basis der Dongfeng 3, der ersten vollständig selbst entwickelten Mittelstreckenrakete der Volksrepublik China, mit der Arbeit an einer dreistufigen Trägerrakete, der Changzheng 1, begonnen, die dazu in der Lage sein sollte, den Satelliten in eine erdnahe Umlaufbahn zu bringen.

Dies gestaltete sich aufgrund der im Frühsommer 1966 ausgebrochenen Kulturrevolution ausgesprochen schwierig.[27] Am 10. Juni 1968 hatten Revolutionäre Rebellen (造反派, Pinyin Zàofǎn Pài) des Ausrüstungs-Forschungsinstituts (设备研究所, Pinyin Shèbèi Yánjiūsuǒ) mehrere hundert Hirten etc. aus der Umgebung aufgehetzt und griffen mit ihnen gemeinsam das auf dem Kosmodrom stationierte Pionierregiment an, umzingelten deren Unterkünfte und "verhafteten" Regimentskommandeur Sun Peisheng (孙培生). Die Pioniere rückten mit zwei Kompanien aus und befreiten ihren Kommandeur, woraufhin die Revolutionären Rebellen das Verwaltungsgebäude des Regiments verwüsteten. Die Auseinandersetzungen zogen sich noch mehr als einen Monat lang hin. Zu diesem Zeitpunkt waren keine Atomsprengköpfe auf dem Kosmodrom gelagert, aber ernsthafte Arbeit war nicht mehr möglich.[28] Nach einem ersten Fehlstart am 16. November 1969 wurde dann jedoch am 24. April 1970 Chinas erster Satellit, Dong Fang Hong I (东方红, also "Der Osten ist rot"), vom Kosmosdrom Jiuquan aus ins Weltall befördert.[29][30]

Schon im August 1965 hatte Qian Xuesen den "Drei Satelliten Plan" (三星规划, Pinyin Sān Xīng Guīhuà) konzipiert:

  1. Dong Fang Hong I
  2. Zur Erde zurückkehrender Satellit
  3. Kommunikationssatellit in geostationärer Umlaufbahn

Parallel zur Arbeit an dem Satelliten, dem im Mai 1966 von der Wehrtechnik-Kommission der Name Dong Fang Hong I gegeben wurde, hatte die Chinesische Akademie der Wissenschaften im August 1965 mit der Entwicklung eines Satelliten begonnen, der unbeschadet zur Erde zurückkehren konnte.[31] Qian Xuesen selbst war zwar im Rahmen der Kulturrevolution am 23. Januar 1967 bis zu einem gewissen Grad entmachtet worden,[32][29] aber die Arbeit an dem zunächst "Chinesischer Rückkehr-Satellit" (中国返回式卫星, Pinyin Zhōngguó Fǎnhuí Shì Wèixīng) genannten Projekt lief im Stillen weiter. Schon damals hatte Qian die Rückkehrkapsel als ersten Schritt zur bemannten Raumfahrt gesehen, aber Zhou Enlai hatte den Wissenschaftlern untersagt, in ein Weltraumrennen mit der Sowjetunion und den USA einzutreten, und angeordnet, sie sollten sich stattdessen auf die Entwicklung von Satelliten zu konzentrieren, die für den Aufbau des Landes nützlich waren.

Also wurden die "Bahnbrecher" (尖兵, Pinyin Jiānbīng) genannten Satelliten mit einer Kamera ausgerüstet und für militärische sowie zivile Fernerkundung genutzt. Beim ersten Start mit einer Changzheng 2 Rakete am 5. November 1974 erreichte der Satellit die Umlaufbahn noch nicht, aber beim zweiten Versuch am 26. November 1975 glückte dies. Bahnbrecher 1-1, für den Zivilgebrauch FSW-0-1 genannt, landete drei Tage später, am 29. November 1975 auf dem Gebiet der Volkskommune Yingpan (营盘公社) im Sondergebiet Liuzhi der Provinz Guizhou. Zwischen 1975 und 2005 wurden vom Kosmodrom Jiuquan aus insgesamt 22 Satelliten der Bahnbrecher-Serie gestartet, von denen – mit einer Ausnahme 1993 – alle sicher zur Erde zurückkehrten.[31]

Am 19. Mai 1974 hatte Zhou Enlai drei junge Angestellte des 1998 aufgelösten Ministeriums für Post- und Fernmeldewesen (邮电部, Pinyin Yóudiàn Bù) beauftragt, mit den Planungen für einen geostationären Kommunikationssatelliten zu beginnen. Der Rohentwurf dieses Plans wurde der Zentralen Militärkommission am 30. März 1975 zur Beratung vorgelegt. Am folgenden Tag genehmigte Mao Zedong, der Vorsitzende der ZMK, kurz entschlossen den Plan. Daher wurde das Unterfangen zunächst "Projekt 331" genannt.[33] Diese später Dong Fang Hong II genannten Satelliten wurden ab dem 29. Januar 1984 alle vom Kosmodrom Xichang in Sichuan gestartet.[34]

Insgesamt gesehen wurden jedoch vom Kosmodrom Jiuquan, dem ersten der vier Weltraumbahnhöfe der Volksrepublik China, mehr Raketenstarts durchgeführt als von allen anderen Startplätzen in China. Dies hängt unter anderem mit den günstigen klimatischen Bedingungen in der Wüste Gobi zusammen. Die relative Luftfeuchtigkeit am Startplatz beträgt 35 %–55 %, nur im Sommer regnet es gelegentlich, und gegen Sandstürme wurden im Juni 1958 Pappelreihen als Schutzwall gepflanzt,[18][35] so dass im Durchschnitt an 300 Tagen im Jahr Raketenstarts möglich sind. Daher, und aufgrund der sehr wenigen Fehlstarts, genehmigte die chinesische Regierung im Rahmen von Deng Xiaopings Reform- und Öffnungspolitik am 26. Oktober 1985, auf dem nationalen und internationalen Markt kommerzielle Satellitenstarts mit Trägerraketen der Bauart Changzheng 2 und Changzheng 3 anzubieten.[36] Seitdem wird für die Außendarstellung der Name 中国酒泉卫星发射中心 bzw. "Jiuquan Satellite Launch Center" verwendet. Es dauerte jedoch noch zwei Jahre, bis mit dem französischen Matra-Konzern der erste ausländische Kunde akquiriert werden konnten. Am 5. August 1987 startete von Jiuquan aus mit einer Changzheng 2C-Trägerrakete der Rückkehrsatellit Bahnbrecher 1-9, der fünf Tage lang für das damalige Ministerium für Luftfahrtindustrie Mikrogravitations-Experimente durchführte und am 10. August 1987 sicher zur Erde zurückkehrte.[37][38]

Das Kosmodrom Jiuquan wird üblicherweise genutzt, um Satelliten in untere und mittlere Umlaufbahnen zu befördern, daneben aber auch um Mittel- und Langstreckenraketen zu testen. Am 18. Mai 1980 wurde von dort die erste chinesische Interkontinentalrakete Dongfeng 5A (东风-5甲) erfolgreich gestartet. Nach einer Flugzeit von 29 Minuten und 57 Sekunden traf sie 9070 km weiter östlich das Zielgebiet im Pazifischen Ozean (abhängig von der Traglast beträgt die tatsächliche Reichweite dieser Rakete 13.000 bis 15.000 km).[39]

Emblem der Strategischen Kampfunterstützungstruppe

Organisatorisch gehörte das Kosmodrom seit Juli 1982 zu der am 10. Mai 1982 aus der "Kommission für Wehrtechnik der Volksbefreiungsarmee" sowie zwei weiteren Behörden hervorgegangenen Kommission für Wissenschaft, Technik und Industrie für Landesverteidigung. Als dann im April 1998 das Hauptzeugamt der chinesischen Volksbefreiungsarmee gegründet wurde, wurde das Kosmodrom dieser Behörde unterstellt. Mit der am 1. Januar 2016 in Kraft getretenen Militärreform wurde das Hauptzeugamt aufgelöst, und seitdem untersteht das Kosmodrom Jiuquan mit seinen 2800 km² und allen 20.000 Menschen, die dort leben, der Hauptabteilung Satellitenstarts, Bahnverfolgung und Steuerung (中国卫星发射测控系统部) der Strategischen Kampfunterstützungstruppe, der an jenem Tag in Dienst gestellten 5. Teilstreitkraft der Volksbefreiungsarmee.[40]

Die Abteilung für Raumfahrtsysteme befasst sich zwar hauptsächlich mit Aufklärungs- und Kommunikationssatelliten sowie der Betreuung des dem Gemeinsamen Generalstab bei der Zentralen Militärkommission unterstehenden Beidou-Satellitennavigationssystems, aber auch das am 5. Januar 1998 gegründete Raumfahrerkorps der chinesischen Volksbefreiungsarmee (中国人民解放军航天员大队, Pinyin Zhōnggúo Rénmín Jiěfàngjūn Hángtiānyuán Dàduì) untersteht seit dem 1. Januar 2016 dieser Abteilung (zuvor dem Hauptzeugamt der Volksbefreiungsarmee). Die seit 1975 immer weiter verbesserten Rückkehrsatelliten vom Typ "Bahnbrecher" können bereits als erste Schritte zur bemannten Raumfahrt gesehen werden. 1992 begann dann auf der Basis der Changzheng 2E, der ersten, noch fehleranfälligen Trägerrakete mit zusätzlichen Boostern, die Entwicklung der Changzheng 2F. Da das Projekt im Januar jenes Jahres begann, wird das bemannte Raumfahrtprogramm Chinas auch als "Projekt 921" (921工程, Pinyin 921 Gōngchéng) bezeichnet. Um die 58,34 m hohe Rakete zu starten, legten die auf dem Kosmodrom stationierten Pioniere – zum Teil die Söhne und Töchter der Koreakämpfer von 1958[41] – südöstlich des Heihe, der wegen seiner hier nur noch sporadischen Wasserführung von der örtlichen Bevölkerung auch "Ruoshui" (弱水), also "Schwacher Fluss" genannt wird, in den Jahren 1994 bis 1998 eine neue Startrampe an, die sogenannte "Startrampe 91" (91号发射阵地, Pinyin 91 Hào Fāshè Zhèndì). Ab 1996 baute die staatseigene Schwermaschinenfabrik Taiyuan (太原重型机械厂, Pinyin Tàiyuán Zhòngxíng Jīxiè Chǎng, heute 太重集团) nach vom Ingenieur- und Planungsbüro (工程设计研究院) der damaligen Kommission für Wissenschaft, Technik und Industrie für Landesverteidigung entworfenen Plänen einen 105,52 m hohen und 2300 t schweren Versorgungsturm, der im Dezember 1997 fertig auf der Startrampe montiert war.[42]

Das Kosmodrom Jiuquan (2007)

Etwa 1,5 km nordwestlich der Startrampe baute das 8. Ingenieurbüro (中国建筑第八工程局, Pinyin Zhōnggúo Jiànzhù Dì Bā Gōngchéngjú), ursprünglich eine Pioniereinheit und seit 1983 eine Tochtergesellschaft der China State Construction Engineering, unter der Bezeichnung "Projekt 920-520" ein 86,1 m hohes Raumfahrzeugmontagegebäude, das zwei Hallen für die Endmontage der Raketen enthält, mit einer Grundfläche von jeweils 26,8 × 28 m und einer lichten Höhe von 81,6 m (siehe das Bild oben). Da das Kosmodrom im Konfliktfall ein Primärziel ist, wurde das Gebäude sehr massiv ausgeführt, mit einer 13.000 t schweren Betondecke. Um Probleme mit dem in der Wüste Gobi ständig in der Luft schwebenden Staub auszuschließen, ist das Gebäude voll klimatisiert, wie ein Reinraum.[43]

Für die Rückkehr der Raumfahrer wurden zwei Landeplätze ausgewiesen. Der Hauptlandeplatz liegt rund 1700 km östlich des Kosmodroms, auf dem Gebiet des Dörbed-Banners, etwa 80 km nördlich von Hohhot und von dort über die Provinzstraße 101 gut zu erreichen. Der Reserve-Landeplatz, auch "Ostwind-Landeplatz" (东风着陆场, Pinyin Dōngfēng Zhuólùchǎng) genannt, liegt in der Badain-Jaran-Wüste südlich des Kosmodroms. Da dieser Ort ein unebenes Gelände mit hohen Sanddünen und Oasenseen hat, wurde für die bemannten Raumflüge bislang nur der Hauptlandeplatz genutzt, mit nur für den Fall eines plötzlichen Wetterwechsels am Reserve-Landeplatz stationierten Mannschaften. Als China jedoch im Juni 2016 mit einer vom Kosmodrom Wenchang auf der Insel Hainan gestarteten Changzheng 7 Trägerrakete das erste Modell einer neuen Mehrzweck-Rückkehrkapsel testete (ohne Besatzung), landete diese noch 20-stündiger Flugzeit plangemäß am 26. Juni 2016 um 15:41 Ortszeit auf dem Ostwind-Landeplatz.[44]

Der eigentliche Beginn der bemannten Raumfahrt in China lässt sich auf den 20. November 1999 datieren, als um 06:30 Ortszeit eine Changzheng 2F Trägerrakete mit dem später als "Shenzhou 1" (神舟一号, Pinyin Shénzhōu Yīhào, "Götterschiff", ein Wortspiel mit dem gleich ausgesprochenen 神州, "China") bekannten Raumschiff, noch ohne Besatzung, von der Startrampe 91 abhob. Am 10. Januar 2001 folgte Shenzhou 2, wo die Lebenserhaltungssysteme getestet wurden. Shenzhou 3 mit einer Raumfahrerpuppe startete am 25. März 2002, und am 30. September 2002 folgte mit Shenzhou 4 der letzte unbemannte Testflug. Am 15. Oktober 2003 um 09:00 Ortszeit hob schließlich mit Yang Liwei der erste chinesische Astronaut mit Shenzhou 5 in die Umlaufbahn ab. Bis 2016 folgten noch fünf weitere bemannte Missionen sowie ein unbemannter Testflug. Alle diese Raumschiffe hoben von Startrampe 91 ab und landeten auf dem Hauptlandeplatz nördlich von Hohhot.[45][46] Außerdem startete am 29. September 2011 um 21:16 Ortszeit von Startrampe 91 eine Changzheng 2F mit dem ersten chinesischen Weltraumlabor Tiangong 1,[47] sowie am 15. September 2016 um 22:04, ebenfalls mit einer Changzheng 2F, das Weltraumlabor Tiangong 2.[48]

Am 2. November 2003 wurde mit der Startrampe 94, ebenfalls auf dem südlichen Startgelände, eine zusätzliche Startrampe in Betrieb genommen. Diese wird jedoch bislang nicht für die bemannte Raumfahrt, sondern nur für Satellitenstarts mit Trägerraketen vom Typ Changzheng 2C und Changzheng 2D sowie Changzheng 4B und Changzheng 4C genutzt. Am 25. September 2015 fand von dieser Startrampe auch der Erstflug der Changzheng 11 Feststoffrakete statt,[49][50] für die jedoch seit dem 9. November 2016, ebenfalls auf dem Südgelände, eine eigene, dritte Startrampe zur Verfügung steht.[51]

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hochstehende Persönlichkeiten können seit 1959 den Flughafen der "Erprobungs- und Ausbildungsbasis der Luftwaffe der chinesischen Volksbefreiungsarmee" (中国人民解放军空军试验训练基地) in Dingxin (鼎新镇), etwa 100 km südlich des Kosmodroms, benutzen.[52] Im Sommer 1960 wurde die Lanzhou-Xinjiang-Eisenbahn (Baubeginn 1952) bis Jiuquan für den Verkehr freigegeben. Die Fahrt von Peking dauerte damals 4 bis 5 Tage,[18] heute mit dem Schnellzug 33 Stunden.[53] Von Jiuquan aus ist das Kosmodrom mit dem Auto zu erreichen, zunächst über die Provinzstraße 214 in Richtung Norden, dann über die Gemeindestraße 440 nach Südosten bis Dingxin, und schließlich über die Hangtian-, also Raumfahrt-Straße am Fluss Heihe entlang nach Norden bis zum Tor der Anlage. Für die knapp 250 km benötigt man im Normalfall gut 5 Stunden.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kosmodrom Jiuquan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 梁东元: 额济纳笔记. 北京, 国际文化出版公司 1959.
  • 梁东元: 天啸. 北京, 作家出版社 1997.
  • 梁东元: 原子弹调查. 北京, 解放军出版社 2005.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 谭其骧(主编): 简明中国历史地图集. 中国地图出版社,北京 1996 (第二次印刷), Karte 71–72.
  2. Noch 2007 wurde in einer zusammen mit dem 2. Artillerie-Korps gedrehten Fernsehserie zur Frühzeit der Basis der Name des Flusses Heihe in "Yinma He" geändert, der sich 4000 km weiter östlich in der Provinz Jilin befindet: 天啸 "Der Himmel brüllt". In: cntv.cn/. 1. Juli 2008, abgerufen am 6. Dezember 2018 (chinesisch).
  3. 梅世雄、毛俊: 第一个导弹火箭研究机构——国防部五院:中国航天梦的起点. In: xinhuanet.com/. 10. Juli 2016, abgerufen am 2. Dezember 2018 (chinesisch).
  4. Maos große Bombe – Chinesischer Atomsalut zur Wachablösung in Moskau. In: zeit.de/. 23. Oktober 1964, abgerufen am 2. Dezember 2018.
  5. 梁东元: 彭德怀点将筹建导弹发射场. In: chinawriter.com.cn/. 9. Januar 2007, abgerufen am 2. Dezember 2018 (chinesisch).
  6. 王新玲: 吕琳同志逝世. In: people.com.cn/. 11. April 2009, abgerufen am 3. Dezember 2018 (chinesisch).
  7. Mori Kazuko: A Brief Analysis of the Sino-Soviet Alliance: The Political Process of 1957-1959. (PDF) In: Parallel History Project. Abgerufen am 4. Dezember 2018 (englisch).
  8. 梁东元: 彭德怀点将筹建导弹发射场. In: chinawriter.com.cn/. 9. Januar 2007, abgerufen am 2. Dezember 2018 (chinesisch).
  9. Mark Wade: Gaidukov, Lev Mikhailovich in der Encyclopedia Astronautica, abgerufen am 24. Dezember 2018 (englisch).
  10. Stephen Uhalley Jr.: A History of the Chinese Communist Party. Hoover Institution Press, Stanford 1988, S. 116.
  11. 梁东元: 彭德怀点将筹建导弹发射场. In: chinawriter.com.cn/. 9. Januar 2007, abgerufen am 2. Dezember 2018 (chinesisch).
  12. 走进中国的“51区”. In: haribao.com. 23. August 2013, abgerufen am 18. Dezember 2018 (chinesisch).
  13. 吴斌: 孙继先. In: cpc.people.com.cn/. Abgerufen am 6. Dezember 2018 (chinesisch).
  14. 记新疆生产建设兵团原政委、少将王传友同志. In: xj.ts.cn/. 25. Juni 2014, abgerufen am 8. Dezember 2018 (chinesisch).
  15. Stephen Uhalley Jr.: A History of the Chinese Communist Party. Hoover Institution Press, Stanford 1988, S. 120 und 124–127
  16. Mori Kazuko: A Brief Analysis of the Sino-Soviet Alliance: The Political Process of 1957-1959. (PDF) Abgerufen am 7. Dezember 2018 (englisch).
  17. 我们的太空微博: 首次披露“1059”工程珍贵画面:东风破晓开天地!(Filmaufnahmen vom Start). In: weibo.com/. 8. August 2018, abgerufen am 8. Dezember 2018 (chinesisch).
  18. a b c d Mark Wade: DF-1 in der Encyclopedia Astronautica, abgerufen am 8. Dezember 2018 (englisch).
  19. «聂荣臻传》编写组: 聂荣臻传. 当代中国出版社, 北京 1994, S. 432.
  20. 1966年10月,聂荣臻到二十基地主持核导弹发射试验. In: cpc.people.com.cn/. Abgerufen am 10. Dezember 2018 (chinesisch).
  21. Stephen Uhalley Jr.: A History of the Chinese Communist Party. Hoover Institution Press, Stanford 1988, S. 164.
  22. 南懷沙: 挖山洞的大兵. 秀威資訊科技股份有限公司, 台北 2013, S. 111.
  23. 李丹慧: “林副主席第一号令”全军进入一级战备. In: news.sina.com.cn. 22. Juni 2006, abgerufen am 19. Dezember 2018 (chinesisch).
  24. 记新疆生产建设兵团原政委、少将王传友同志. In: xj.ts.cn. 25. Juni 2014, abgerufen am 19. Dezember 2018 (chinesisch).
  25. 记新疆生产建设兵团原政委、少将王传友同志. In: xj.ts.cn/. 25. Juni 2014, abgerufen am 10. Dezember 2018 (chinesisch).
  26. 新年第1枚大礼花!中国成功试射10弹头洲际导弹. In: slide.mil.news.sina.com.cn/. 1. Februar 2017, abgerufen am 11. Dezember 2018 (chinesisch).
  27. Stephen Uhalley Jr.: A History of the Chinese Communist Party. Hoover Institution Press, Stanford 1988, S. 145.
  28. 记新疆生产建设兵团原政委、少将王传友同志. In: xj.ts.cn/. 25. Juni 2014, abgerufen am 11. Dezember 2018 (chinesisch).
  29. a b Mark Wade: Chang Zheng 1 in der Encyclopedia Astronautica, abgerufen am 11. Dezember 2018 (englisch).
  30. 1970年4月24日:我国第一颗人造地球卫星上天. In: news.ifeng.com/. 13. April 2010, abgerufen am 11. Dezember 2018 (chinesisch).
  31. a b Mark Wade: FSW in der Encyclopedia Astronautica, abgerufen am 12. Dezember 2018 (englisch).
  32. 叶永烈: 走近钱学森:文革期间 中国载人航天工程叫停. In: news.ifeng.com. 21. April 2010, abgerufen am 12. Dezember 2018 (chinesisch).
  33. 李鸣生: 我国首颗通信卫星发射内幕. In: hbgrb.net. 23. Dezember 2013, abgerufen am 13. Dezember 2018 (chinesisch).
  34. Mark Wade: DFH-2 in der Encyclopedia Astronautica, abgerufen am 13. Dezember 2018 (englisch).
  35. 邹维荣、高盛: 中国四大航天发射场 你想了解的都在这里. In: 81.cn. 20. Juli 2016, abgerufen am 15. Dezember 2018 (chinesisch).
  36. 历史上的今天 10月26日. In: china.com.cn. Abgerufen am 13. Dezember 2018 (chinesisch). Die speziell für geostationäre Orbits konstruierte Changzheng 3 wurde dann jedoch – ab 1990 kommerziell – nur vom Kosmodrom Xichang aus eingesetzt.
  37. Jiuquan Satellite Launch Center. In: china.org.cn. 13. Oktober 2003, abgerufen am 14. Dezember 2018 (englisch).
  38. Mark Wade: MAI in der Encyclopedia Astronautica, abgerufen am 14. Dezember 2018 (englisch).
  39. 东风-5乙亮相阅兵 射程超1.5万公里配多弹头. In: mil.news.sina.com.cn. 2. September 2015, abgerufen am 15. Dezember 2018 (chinesisch).
  40. China Takes Bold Steps Toward Military Reform. In: worldview.stratfor.com. 11. Januar 2016, abgerufen am 15. Dezember 2018 (englisch).
  41. 邹维荣、高盛: 中国四大航天发射场 你想了解的都在这里. In: 81.cn. 20. Juli 2016, abgerufen am 16. Dezember 2018 (chinesisch).
  42. Liss: Цзюцюань, Сичан, Тайюань, Вэньчан, китайские космодромы. In: novosti-kosmonavtiki.ru. 16. September 2016, abgerufen am 16. Dezember 2018 (russisch).
  43. Mark Wade: Jiuquan in der Encyclopedia Astronautica, abgerufen am 17. Dezember 2018 (englisch).
  44. 长征七号返回舱成功着陆 首飞任务全部完成. In: new.qq.com. 27. Juni 2016, abgerufen am 17. Dezember 2018 (chinesisch).
  45. Mark Wade: Shenzhou in der Encyclopedia Astronautica, abgerufen am 18. Dezember 2018 (englisch).
  46. Mark Wade: Jiuquan SLS in der Encyclopedia Astronautica, abgerufen am 18. Dezember 2018 (englisch).
  47. Telepolis, 29. September 2011: China greift nach den Sternen Abgerufen: 29. September 2011
  48. Hua Xia: Tiangong-2 takes China one step closer to space station. In: xinhuanet.com. 16. September 2016, abgerufen am 18. Dezember 2018 (englisch).
  49. 李清华 、邓孟: 长征十一号运载火箭首飞成功. In: spacechina.com. 25. September 2015, abgerufen am 18. Dezember 2018 (chinesisch).
  50. Mark Wade: Jiuquan SLS-2 in der Encyclopedia Astronautica, abgerufen am 18. Dezember 2018 (englisch).
  51. Mark Wade: Jiuquan SLS-E in der Encyclopedia Astronautica, abgerufen am 18. Dezember 2018 (englisch).
  52. 洪国荃: 《军营大拜年》带你进入空军“神秘地带”. In: kj.81.cn. 17. Februar 2016, abgerufen am 18. Dezember 2018 (chinesisch). Dort werden Luft-Luft- sowie Boden-Luft-Raketen getestet.
  53. Fahrplanauskunft der chinesischen Eisenbahn. In: 12306.cn/. Abgerufen am 8. Dezember 2018 (chinesisch).