Kosovo i Metohija

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Kosovo und Metochien (serbisch Kosovo i Metohija/Косово и Метохија) ist eine autonome Provinz in Serbien. (serbisch: Autonomna Pokrajina Kosovo i Metohija; albanisch: Krahina Autonome e Kosovës dhe Metohisë). Kosovo und Metochien wird gelegentlich auch mit Kosmet/Космет abgekürzt. Sie grenzte im Westen an Albanien, im Nordwesten an Montenegro, im Nordosten und Osten an Altserbien, im Süden an die Republik Mazedonien. Kosovo weist zwei von Bergen umschlossene Großlandschaften auf: das zentrale Kosovo Polje mit dem Zentrum Priština sowie Metochien im Westen mit dem Zentrum Prizren.

Kosovo wird größtenteils von Albanern bewohnt. Andere in der Provinz vertretene ethnische Gruppen sind neben Serben: Türken, Bosniaken, Torbeschen, Goranen (teilweise als eigenständige Ethnien angesehen) sowie Roma.

International ist der Status der Provinz umstritten. Viele Staaten, darunter alle deutschsprachigen, sehen die Provinz als eigenständigen Staat Kosovo an.

Geschichte

Kosovo war eine der Kernregionen des mittelalterlichen serbischen Reiches. Am 28. Juni 1389 fand hier die Schlacht auf dem Amselfeld statt, in der das Osmanische Reich unter Sultan Murad I. das von Fürst Lazar regierte Serbien besiegte und damit den Untergang des Königreichs Serbien einleitete. Erst nach dem Ersten Balkankrieg (1912) endete im Kosovo die jahrhundertelange Herrschaft der Osmanen und die Provinz wurde in das Königreich Serbien eingegliedert.